Christliche Sicherheits- und Friedenspolitik & Ist „vernetzte Sicherheit“ ausreichend?

TitelChristliche Sicherheits- und Friedenspolitik & Ist „vernetzte Sicherheit“ ausreichend?
Typ der PublikationBook
Untertitel / SerientitelZwei neue Beiträge zur Sicherheits- und Friedenspolitik
Publikationsjahr2011
AutorInnenLiebetanz, K, Bastian, B
Anzahl Seiten2 S.
VerlagGemeinschaft Katholischer Soldaten
Kurztext

Anlässlich des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) fand am 5. Juni 2011 an der Technischen Universität Dresden ein Gespräch zwischen Thomas de Maizière und Nikolaus Schneider statt. Der Titel dieser Veranstaltung lautete: „Wie ein Christ Friedensethik und Verteidigungspolitik zusammenbringt.“ Das Gespräch verlief in sachlicher Atmosphäre, was nicht zuletzt daran lag, dass dem neuen EKD-Ratsvorsitzenden Populismus fremd ist. Der Verteidigungsminister, selbst Mitglied des Kirchentagspräsidiums und Träger des bunten  Kirchentagsschals, wurde von der meist friedensbewegten Zuhörerschaft mit herzlichen Applaus begrüßt. Im wesentlichen ging es bei diesem Gespräch um die unterschiedliche Bewertung des Begriffes „Vernetzte Sicherheit“. Im angefügten Beitrag setzen sich die Autoren mit diesem sicherheitspolitischen „Kampfbegriff“ auseinander und kommen zu dem Ergebnis, dass „Vernetzte Sicherheit“ kurzfristig nationalen, deutschen Interessen dient aber nicht dem Weltfrieden, weil die Interessen der Bevölkerung in den Betroffenen Krisenregionen zu wenig Berücksichtigung finden, wie das z. B. anfänglich in Afghanistan der Fall war. Mit „Vernetzte Friedenskonsolidierung“ schlagen sie einen Begriff vor, der sowohl den instrumentellen Aspekt der Vernetzung als auch die inhaltliche Bestimmung umfasst.

URLhttp://www.gemeinschaft-katholischer-soldaten.de/attachments/137_AUFTRAG%20283%20Web.pdf
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PDF icon Liebetanz_Bastian 2011.pdf91.93 KB