"David" würgen, "Goliath" hätscheln - Zur gegenwärtigen friedensethischen Positionierung der EKD

Titel"David" würgen, "Goliath" hätscheln - Zur gegenwärtigen friedensethischen Positionierung der EKD
Typ der PublikationBook
Untertitel / SerientitelEin denkanstößiger Vergleich von Günter Knebel (Juni 2009)
Publikationsjahr2009
AutorInnenKnebel, G
Anzahl Seiten3 S.
UID1294
Kurztext

"Aus Gottes Frieden leben - für gerechten Frieden sorgen" lautet der Titel einer Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die im Herbst 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Zu Ihren Kernaussagen gehört: "Mit der in der Bergpredigt Jesu überlieferten Seligpreisung der Friedensstifter, der pacifici (Mt 5,9), verbindet sich für alle Christen der Auftrag, nach Kräften den Frieden zu fördern und auszubreiten, gleichviel welche Rolle sie innehaben und an welchem Ort sie sich in Staat und Gesellschaft engagieren. Das christliche Ethos ist grundlegend von der Bereitschaft zum Gewaltverzicht (Mt. 5,38) und vorrangig von der Option für die Gewaltfreiheit bestimmt." (RN 60, S. 42)Wie ist es um die "vorrangige Option" für die Gewaltfreiheit in der kirchlichen Praxis aktuell bestellt? Was sagt die "mittelfristige Finanzplanung" der EKD dazu? Diese Fragen sollen hier einmal kurz aufgeworfen und pointiert beantwortet werden: In einem Vergleich der kirchlichen Seelsorge für Kriegsdienstverweigerer in Zivil- und Freiwilligendiensten einerseits und der Seelsorge für Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr anderseits sowie im Blick auf die Bereitstellung (kirchlicher) Finanzmittel für diese beiden Bereiche kirchlicher Seelsorge an "besonderen Gruppen".

URLhttp://www.konfliktbearbeitung.net/downloads/file1294.pdf
Vollständiger Text