Entwicklungshilfe mit Stahlhelm?

TitelEntwicklungshilfe mit Stahlhelm?
Typ der PublikationBook
Untertitel / SerientitelVernetzte zivile und militärische Planung für Frieden und Stabilität in Krisengebieten – Tagungsbericht
Publikationsjahr2011
AutorInnenSchaper, M
Anzahl Seiten8 Seiten
VerlagEvangelische Akademie Loccum
Kurztext

Vernetzte Sicherheit (Comprehensive Approach) beansprucht Sicherheit mit mehr als nur militärischen Mitteln zu gewährleisten. Strategien werden entwickelt, um die unterschiedliche Regierungsressorts und nicht-staatliche Akteure einzubinden. So beziehen sie wirtschaftliche, gesellschaftliche und politisch-administrative Aspekte mit ein. Das soll ein ganzheitliches und kohärentes Vorgehen ermöglichen.Allerdings wird die Frage nach der Umsetzung von vernetzter Sicherheit in der Planung von Einsätzen kaum angesprochen. Im Sinne des "Comprehensive Approach" wäre aber gerade das ein Kernbestandteil eines wirklich integrativen Zugangs zu Sicherheit. Dafür müssten nicht nur zivile staatliche Akteure in Lagebeurteilungen und Einsatzplanungen einbezogen werden. Vielmehr wären alle gesellschaftlichen Akteure einschließlich ziviler Konfliktbearbeiter und Helfer in die politisch-strategische Planung einzubeziehen, da sie für die Umsetzung der Strategie von Bedeutung sind. Dafür fehlt in Deutschland bislang ein tragfähiges Gesamtkonzept.Anlässlich der Tagung "Entwicklungshilfe mit Stahlhelm? Vernetzte zivile und militäriche Planung für Frieden und Stabilität in Krisengebieten" kamen an der Evangelischen Akademie Loccum vom 3. bis 5. Dezember 2010 Akteure, Experten und an vernetzter Sicherheit Interessierte zusammen, um die Entwicklung der politischen und institutionellen Rahmenbedingungen voranzubringen, die eine erfolgreiche Interaktion zwischen Militär, zivilen staatlichen Akteuren und Zivilgesellschaft im Planungsprozess möglich machen.

URLhttp://www.loccum.de/programm/archiv/p1066.pdf
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