Wie mit Homophobie Politik gemacht wird: Menschenrechte und Verfolgung von LSBTI-Aktivist_innen in Afrika

TitelWie mit Homophobie Politik gemacht wird: Menschenrechte und Verfolgung von LSBTI-Aktivist_innen in Afrika
Typ der PublikationReport
Publikationsjahr2013
AutorInnenSchäfer, R, Range, E
Pagination29 S.
Date Published2013
InstitutionFriedrich Ebert Stiftung
StadtBerlin
Kurztext

Homophobie ist in afrikanischen Ländern ähnlich wie in anderen Kontinenten ein politisches Problem. Deshalb sind die Regierungen gefordert, dem Hass, der vielerorts zu Gewalt gegen LSBTI-Menschen führt, Einhalt zu gebieten. Die Regierungen sollten die Anti-Homosexuellen-Gesetzgebungen abschaffen und damit der Homophobie die rechtliche Basis entziehen. Umfassende staatliche Maßnahmen und intersektionale Programme sind notwendig, um homophoben Gewaltakten präventiv entgegenzuwirken und Gewalttäter strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen. Internationale Menschenrechtsstandards und die Menschenrechtsabkommen der Afrikanischen Union (AU), die von den Regierungen unterzeichnet oder ratifiziert wurden, bilden die Grundlage für das dringend erforderliche Vorgehen gegen Homophobieund den Schutz von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung / Geschlechtsidentität. Dazu sind die Unterzeichnerstaaten der Menschenrechtsabkommen verpflichtet. Download

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