Das Mantra Sicherheit. Reflexionen zu seiner immanenten Logik

TitelDas Mantra Sicherheit. Reflexionen zu seiner immanenten Logik
Typ der PublikationBook
Untertitel / SerientitelBeitrag zur Jahrestagung der Plattform 2012
Publikationsjahr2012
AutorInnenJaberg, S
EditionHSW-kontrovers
Anzahl Seiten17
VerlagFührungsakademie der Bundeswehr
StadtHamburg
ISBN2194-4717
Kurztext

Das Thema des Beitrags attestiert dem Sicherheitsbegriff den Status einer magischen Formel. Einem Mantra haftet sowohl etwas Unreflektiertes als auch Beschwörendes an. In diesem Sinne bescheinigt Franz-Xaver Kaufmann dem Sicherheitsbegriff eine „emotionale Appellqualität“1. Seines Erachtens genügt häufig die bloße Verbindung eines verfolgten Zwecks mit dem Wort ‚Sicherheit‘, um generelle Zustimmung zu erheischen. Denn zumindest in entwickelten Gesellschaften sei das Sicherheitsverlangen zum konstitutiven menschlichen Attribut avanciert. Dies entlaste den Sprecher von einer näheren Erläuterungspflicht. Der zugrunde gelegte Sicherheitsbegriff verbleibt somit oftmals im Diffusen. Die folgenden Ausführungen setzen sich hingegen zum Ziel, die Sicherheitslogik mit ihren Tücken klar herauszuarbeiten und der Sicherheitspolitik mögliche Auswege aufzuzeigen. Dazu ist zunächst ein Blick auf die Prämissen erforderlich. (aus der Einleitung) Dieser Beitrag basiert auf einem Vortrag der Autorin, gehalten am 2. März 2012 auf einer gemeinsamen Tagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und der Evangelischen Akademie Loccum zum Thema „Friedenslogik statt Sicherheitslogik. Gegenentwürfe aus der Zivilgesellschaft“ in Loccum. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

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