Stellungnahme des Frauensicherheitsrates

TitelStellungnahme des Frauensicherheitsrates
Typ der PublikationBook
Untertitel / Serientitelzum Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des Aktionsplans "Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung"
Publikationsjahr2006
AutorInnenHentschel, G, Scheub, U
Anzahl Seiten3 S.
VerlagFrauensicherheitsrat
UID647
Kurztext

Der Frauensicherheitsrat hat die Verabschiedung des Aktionsplans 2004 und die Berücksichtigung von Krisenprävention als „Querschnittsaufgabe“ grundsätzlich positiv bewertet. Denn der Frauensicherheitsrat ist froh über die Anwendung aller zivilpräventiven Maßnahmen, die zur Verhinderung von Krisen und gewaltförmigen Konflikten beitragen können bzw. durch die bewaffnete Konflikte und Kriege begrenzt oder – noch besser – beendet werden. Daher steht der Frauensicherheitsrat auch sämtlichen Aktivitäten und Unternehmungen, die die Bundesregierung zur Umsetzung des Aktionsplanes unternommen hat oder die in Planung sind, aufgeschlossen gegenüber.Allerdings hat der Frauensicherheitsrat eine konkrete Berücksichtigung der Vorgaben der UN-Resolution 1325 und die systematische Implementierung der Geschlechterperspektive darin vermisst. Daher ist der Frauensicherheitsrat erfreut über die Feststellung der Bundesregierung in ihrem Bericht, dass „die Integration geschlechterspezifischen Perspektiven und Maßnahmen …von zentraler Bedeutung für den Erfolg von Krisenprävention und Konfliktbearbeitung (ist) “, sowie über den Verweis auf die UN-Resolution 1325 und ihre Bedeutung.Jedoch ist der Frauensicherheitsrat überaus enttäuscht von den im Bericht vorgestellten konkreten Maßnahmen und Aktivitäten und besonders von den langfristig angelegten geschlechtersensiblen Strategien zu Konfliktprävention und -bearbeitung.

URLhttp://www.konfliktbearbeitung.net/downloads/file647.doc
Vollständiger Text