Was will Deutschland am Hindukusch?

TitelWas will Deutschland am Hindukusch?
Typ der PublikationBook
Untertitel / SerientitelHilfsorganisationen fordern grundlegenden Kurswechsel in der Afghanistan-Politik - VENRO-Positionspapier
Publikationsjahr2009
AutorInnenCaliskan, S, Christians, T, Gebauer, T, Lieser, J, Rupp, H
BandVENRO-Positionspapier 7/2009
Anzahl Seiten11 S.
VerlagVerband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO)
UID1405
Kurztext

Hilfsorganisationen haben die neue Bundesregierung zu einem grundlegenden Strategiewechsel in Afghanistan aufgefordert. Statt mehr Soldaten in den Krisenstaat am Hindukusch zu schicken, sollte der zivile Wiederaufbau vorangetrieben werden. Zudem müssten Frauenrechte und die Pressefreiheit endlich durchgesetzt und die demokratische Teilhabe der Bevölkerung verbessert werden, so der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO).
"Trotz des internationalen Militäreinsatzes hat sich die Situation der afghanischen Bevölkerung dramatisch verschlechtert. Sie leiden unter Armut und Hunger und der prekären Sicherheitslage", sagt Jürgen Lieser, stellvertretender VENRO-Vorstandsvorsitzende. Gerade bei jungen Afghanen wachse der Zorn gegenüber den ausländischen Besatzern. Immer mehr würden sich bewaffneten Widerstandstruppen anschließen. „Vom Ziel, ein stabiles Afghanistan zu schaffen, sind wir weit entfernt."
Lieser stellte anlässlich der Afghanistan-Konferenz "Mission Impossible am Hindukusch?" am 24. 11. 2009 in Berlin ein neues VENRO-Forderungspapier vor. In dem Papier verlangen in Afghanistan tätige deutsche Hilfsorganisationen einen grundlegenden Kurswechsel der Afghanistan-Politik.

URLhttp://www.venro.org/fileadmin/Presse-Downloads/2009/November_2009/091112_VENRO_Afghanistan-Positionspapier_Vorschau.pdf
Vollständiger Text