Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs

TitelEntwicklungspolitik in Zeiten der SDGs
Typ der PublikationBook
Publikationsjahr2018
AutorInnenDebiel, T
Anzahl Seiten226 S.
VerlagInstitut für Entwicklung und Frieden, Stiftung Entwicklung und Frieden
StadtDuisburg, Bonn
Kurztext

In der Pressemitteilung des INEF zum Band heißt es: Das Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) und die Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) veröffentlichen heute den Essayband „Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs“, mit dem wir Franz Nuschelers 80. Geburtstag feiern möchten.

Franz Nuscheler hat über Jahrzehnte die Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik in Deutschland maßgeblich mitgeprägt. Der sef: war er lange Zeit als Vorstandsmitglied eng verbunden. Als das INEF 1990 auf sein Werben hin gegründet wurde, war ein zentrales Gründungsziel, die Arbeit der sef: für Entwicklung und Frieden wissenschaftlich zu begleiten.

Entwicklungspolitik hat Franz Nuscheler nie als isoliertes Politikfeld verstanden, sondern als Teil globaler Strukturpolitik, in der Menschenrechte eine zentrale Bedeutung haben. Er wird von der Annahme geleitet, dass internationale Politik vor dem Hintergrund gemeinsamer Überlebensinteressen als vielschichtige Mehr-Ebenen- und Multi-Akteurs-Politik angelegt sein muss, die dem Primat globaler Kooperation folgt. Auch wenn diese Überzeugung im Zeitalter einer „nation first“-Rhetorik in die Defensive geraten ist, bleibt sie zwingend und weitsichtig. Frühzeitig verwies Franz Nuscheler darauf, dass Globalisierungsprozesse auch Verwerfungen nach sich ziehen, die politisch gestaltet werden können und müssen.

Zu diesem Essayband haben sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus Forschung und Praxis zusammengefunden. Sie beleuchten, durchaus kontrovers, ob Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs den anstehenden Herausforderungen gerecht wird. Herausgeber ist Tobias Debiel, Direktor des INEF und sef: Vorstandsmitglied. Die wissenschaftliche Redaktion hat Sarah Hinz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am INEF, vorgenommen. Der Band will Denkanstöße für Forschung und Praxis geben – und auch zu produktivem Streit um globale Zukunftsfragen beitragen.

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