Eskalation im „Baltikum“ friedenslogisch begegnen

TitelEskalation im „Baltikum“ friedenslogisch begegnen
Typ der PublikationJournal Article
Publikationsjahr2017
AutorInnenBirckenbach, H-M
JournalFriedensforum
Ausgabe5
Pagination5 S.
Kurztext

Die Konflikte zwischen den baltischen Staaten, EU und NATO einerseits und Russland andererseits haben eine lange Geschichte. Sie handelt von jahrzehntelangen Gewalterfahrungen, von der Auflösung der Sowjetunion und des Übergangs der Baltischen Staaten in den Westen, von Energieversorgung, Staatsbürgerschafts- und Sprachpolitik, von Verarmung und Soziale Spaltungen. Einige Streitpunkte spielen auch im Fall des Ukrainekonfliktes eine Rolle. Grundlegend anders ist, dass die baltischen Staaten Mitglied der EU und der NATO und deren Mitglieder zum Beistand verpflichtet sind. Diese Tatsache hat nicht bewirkt, dass die baltischen Staaten sich weniger bedroht sehen. Die Konfliktintensität schwankt, hat aber im Zuge der Militärintervention Russlands in die Ukraine und der darauf folgenden westlichen Sanktionspolitik zugenommen. So stehen sich heute auf beiden Seiten Militärformationen gegenüber, ohne dass verifizierbare Vereinbarungen, Transparenz der Manöver oder ein nennenswerter persönlicher Austausch die Aufrüstung der Region jedenfalls hemmen. (Einleitung)

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