„Menschliche Mobilität" statt Migration? Vielschichtige Herausforderungen eines neuen Konzepts für die Politik in Ecuador

Titel„Menschliche Mobilität" statt Migration? Vielschichtige Herausforderungen eines neuen Konzepts für die Politik in Ecuador
Typ der PublikationReport
Publikationsjahr2017
AutorInnenCélleri, D
Pagination7 S.
InstitutionFriedrich Ebert Stiftung
Kurztext

In der Verfassung sind die Rechte der im Ausland lebenden Ecuadorianer_innen festgeschrieben; die Existenz transnationaler Familien wird explizit anerkannt. Zudem wird eine Beratung zur Verwendung von Rücküberweisungen der im Ausland lebenden Ecuadorianer_innen für nachhaltige Investitionen garantiert. Diese Ansätze können zu Recht als äußerst innovativ und progressiv bezeichnet werden. Doch um diese Ziele in kohärente Politik zu übersetzen, fehlt es an Ausführungsgesetzen. Der umstrittene Gesetzentwurf für menschliche Mobilität wurde im Parlament noch nicht zur Debatte gestellt. So bleibt die praktische Gestaltung einer Migrationspolitik, die mit den neuen Verfassungsprinzipien im Einklang steht, eine Herausforderung für die Politik.

Daniela Célleri, Wissenschaftlerin am Instituto de Altos Estudios Nacionales in Quito, Ecuador, analysiert diese in ihrem Beitrag „Menschliche Mobilität" statt Migration? Vielschichtige Herausforderungen eines neuen Konzepts für die Politik in Ecuador. Sie ist zudem wissenschaftliche Mitarbeiterin beim "Kompetenznetz Lateinamerika – Ethnicity, Citizenship, Belonging" an der Leibniz-Universität Hannover.

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Zum Abschluss der FES-Publikationsreihe "Migration in (Latein-)Amerika" möchten wir auf einen Kurzfilm über das Schicksal einer kubanischen Familie auf der Flucht hinweisen. Er ist im Rahmen der weltweiten Arbeit der FES zum Thema "Flucht, Migration und Integration" (http://www.fes.de/de/themenportal-flucht-migration-integration/) in Panama entstanden.