Zivile Konfliktbearbeitung

TitelZivile Konfliktbearbeitung
Typ der PublikationJournal
Publikationsjahr2017
AutorInnenN.N.
ISBN-Nummer978-3-8474-2088-0
Kurztext

Seit den späten 1990er Jahren gab es sowohl national als auch international vielfältige Versuche, Kapazitäten für zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung aufzubauen.
In den letzten Jahren haben sich die Tendenzen der eigenständigen Bestimmung des „Zivilen“ im Globalen Norden ausein anderentwickelt. Die US-amerikanische Diskussion zu „interagency“ oder die „stabilisation unit“ fördern zivil-militärische Kooperationen in der entwicklungspolitischen Praxis. Dieser Trend, das „Zivile“ mit dem militärischen Handlungsfeld zu verknüpfen und damit den eigenständigen defi nitorischen Spielraum des
„Zivilen“ zu verengen, steht im Mittelpunkt der PERIPHERIE 148 (Jg. 37). Die Ausgabe
bietet begriffliche Klärungen sowie empirische Befunde.

  • Rebecca Gulowski & Christoph Weller: "Zivile Konfliktbearbeitung. Kritik, Konzept und theoretische Fundierung";
  • Julian Bergmann: "EU-Friedensmediation auf dem Prüfstand -- Zwischen hohem Anspruch und komplexer Wirklichkeit";
  • Daniela Pastoors: "Berater*in im Konflikt -- Verschiedene Rollen in der Friedens- und Konfliktarbeit".
  • Außerhalb des Schwerpunkt, aber dennoch passend erläutert Carina Pape unter dem Titel "Die neue Sichtbarkeit. Ziviler Ungehorsam zweiter Stufe" im Spannungsverhältnis von Legalität und Legitimität bestimmte Aktionen von geflüchteten und flüchtenden Menschen als zivilen Ungehorsam.
  • In der Rubrik "Diskussion" schreibt Clemens Jürgenmeyer über "Wahrheit, Widerstand und selbstloses Handeln. M.K. Gandhis Ethik der Gewaltfreiheit".
    Außerdem äußern Thomas Mickan, Alke Jenss, Adrian Paukstat & Mechthild Exo ihr "Epistemisches Unbehagen. Die partizipative Entwicklung des Krisenengagements der Bundesrepublik und ihre Kritik".
  • Das PERIPHERIE-Stichwort von Tilman Schiel nimmt "Failed State" in den Blick.

Einleitung
Inhaltsverzeichnis und kostenloser Download ausgewählter Beiträge

URLhttp://www.budrich-journals.de/index.php/peripherie/issue/view/2244