(Ab-)Rüstung/Militär

Globaler Militarisierungsindex 2018 \ Europa: Trend zum Aufrüsten in Ost und West

Pressemitteilung von BICC

Beinahe alle europäischen Staaten (Ost und West) geben mehr Geld für ihr Militär aus als noch im Vorjahr. Gestiegen sind auch die Anzahl des militärischen Personals und der Großwaffensysteme. Der Grlobale Militarisierungsindesx 2018 analysiert nicht nur diesen und andere regionale Trends, sondern untersucht weltweit auch mit Hilfe von Daten des Freedom House Index und des Polity IV Project das Verhältnis zwischen dem Militarisierungsgrad von Staaten und ihrem politischen System.

Unterrichtsmaterialien zu Rüstungsexporten

Initiative der pax christi-Kommission Rüstungsexporte

Die pax christi-Kommission Rüstungsexport stellt Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II zur Verfügung. Die Frage, wohin Kriegswaffen aus Deutschland geliefert werden und was damit geschieht, interessiert auch junge Menschen. pax christi macht Schüler*innen Basiswissen zugänglich, damit sie sich eine fundierte Meinung bilden und mitdiskutieren können. Mit Arbeitsblättern für den Unterricht in der Schule unterstützt pax christi Lehrerinnen und Lehrer dabei, das politische Interesse Ihrer Schüler*innen zu fördern.
 

Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen

Studientag in Bonn berät über Handlungsmöglichkeiten für kirchliche Akteure

Im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 hat die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, in diesem Jahr ein Friedenswort verabschiedet, das sich eindringlich für gewaltfreie Lösungen eingesetzt. Gewaltfreie Lösungen sind keine Utopie, aber eine Herausforderung für alle Beteiligten. Sie fordern ein Umdenken, z. B. auf dem Sektor der Rüstungsindustrie. Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisenländer passen nicht zusammen. Sie werden von den Kirchen  als "Schmerzpunkte" erlebt.

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen im Forschungs- und Beratungsprojekt Rüstungskontrolle, Abrüstung und Risikotechnologien

Stellenausschreibungen des IFSH - bis zu 8 wissenschaftliche MitarbeiterInnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt gesucht

Im Rahmen des Forschungs- und Beratungsprojekts Rüstungskontrolle, Abrüstung und Risikotechnologien sucht das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolititk an der Universität Hamburg (IFSH) zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis zu 8 Wissenschaftliche MitarbeiterInnen (65-100%, TV-AVH EG 13/14, Laufzeit 1,5-4 Jahre). Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts durchgeführt.

Abrüsten statt Aufrüsten - das Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger-Heide schließen

Vortrag- und Diskussionsveranstaltung des Friedenskreis Halle e.V. gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Offene Heide“

In Sachsen-Anhalt wurde eine hypermoderne Gefechtsübungsstadt aus dem Heidesand gestampft. Friedensbewegte engagieren sich seit vielen Jahren dagegen und wollen die Colbitz-Letzlinger Heide zu einem Lernort für Versöhnung machen. Am Dienstag den 13. November um 19 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V. gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Offene Heide“ interessierte Menschen ein zum Vortrag und Diskussion über das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in der Colbitz-Letzlinger-Heide. Die Veranstaltung wird im Saal der Marienbibliothek (An der Marienkirche 1, Halle) stattfinden.

Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien sofort stoppen - Kehrtwende bei Rüstungsexporten gefordert

Pressemitteilung der Aktionskampagne Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

Eine Anzahl an Organisationen und Friedensinitiativen, die im Aktionsbündnis der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" mitarbeiten fordern, die Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien zu stoppen - auch bereits genehmigte, den Jemen-Exportstopp nicht aufzuweichen, sondern konsequent umzusetzen und die Beihilfe zu schweren Menschenrechtsverletzungen und zu Morden mit deutschen Waffen unwiderruflich zu stoppen.

Rettet den INF-Vertrag zur Vernichtung aller landgestützten Mittelstreckenraketen in Europa!

Pressemitteilung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Die Naturwissenschaftlerinitiative „Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit“ wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet in der Auseinandersetzung gegen die Stationierung der nuklearen Mittelstreckenraketen in Europa, die in den achtziger Jahren ein Antrieb für den Aufschwung der Friedensbewegung war. Die Absicht der Trump-Administration, den Vertrag zum Verbot dieser Waffen aufzukündigen, gefährdet den Weltfrieden.

Rommel und das Traditionsverständnis der Bundeswehr

Konferenz der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegdienstgegnerInnen Nordrhein-Westfalen

Der Skandal um rechtsextreme Soldaten bei der Bundeswehr führte Mitte letzten Jahres zu einer öffentlichen und auch militär-internen Debatte über die Tradition der Bundeswehr.  Ergebnis der Debatte war ein neuer Traditionserlass, der im März dieses Jahres unterzeichnet wurde. Weiterhin heißen jedoch zwei Kasernen in Augustdorf (bei Bielefeld) und Dornstadt (bei Ulm) nach den Wehrmachts-Generalfeldmarschall Rommel.

Termin
von: 
Samstag, 17. November 2018 (Ganztägig)

4 Promotions­stellen (65%, Ent­gelt­gruppe 13 TV-H) im Bereich der Rüstungs­kontrolle, Ab­rüstung und Nicht­ver­breitung

Ausschreibung der HSFK. Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2018

Am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung in Frankfurt am Main (HSFK) werden in Ko­op­eration mit dem Aus­wärtigen Amt der Bundes­republik Deutsch­land zum nächst­möglichen Zeit­punkt 4 Promotions­stellen (65%, Ent­gelt­gruppe 13 TV-H)
im Bereich der Rüstungs­kontrolle, Ab­rüstung und Nicht­ver­breitung ver­geben. Die Ein­stellung erfolgt zu­nächst für drei Jahre und kann um ein weiteres Jahr ver­längert werden (Befristung nach WissZVG).

Verlängerung des Irak-Mandats der Bundeswehr?

Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC empfiehlt Abbau des militärischen Engagements

Am 31. Oktober endet das Irak-Mandat der Bundeswehr. Der deutsche Bundestag wird über seine Verlängerung zu entscheiden haben. Das Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) beurteilt eine Verlängerung kritisch. Wenn die Bundesregierung Konfliktlagen auf lange Sicht strategisch beeinflussen will, müsse sie ihr militärisches Engagement zurückfahren sowie diplomatische und zivile Maßnahmen ausbauen.

MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien

Kampagne gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien

Am Montag, den 8. Oktober startet zum nunmehr vierten Mal die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ kurz vor der Bundestagsabstimmung über die Verlängerung des Mandats gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien. Von 17:30 Uhr bis 18:45 Uhr werden sich Mitglieder und Unterstützer*innen der Kampagne zunächst auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor zusammenfinden, im Anschluss geht es zum Reichstagsgebäude.

Frieden geht!

Staffellauf 2018 gegen Rüstungsexporte für eine friedliche Welt

Der Staffellauf „Frieden geht!“ wird bundesweit von verschiedenen Menschenrechts- und Friedensorganisationen sowie Kirchen und Sportlern unterstützt. Schirmherr ist unter anderem Fritz Keller, 1. Vorsitzender des Bundesliga-Fußballvereins SC Freiburg. Lokal wird die Aktion getragen u.a. von: Friedenskreis Halle e.V., Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalekreis, Attac Halle und DGB Region Halle-Dessau.

Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden: Was können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Frieden tun?

Kongress der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative in Berlin

Aktuelle Aufrüstungstendenzen, Krisen und Gewaltkonflikte gefährden die Voraussetzungen für eine sichere, friedliche und nachhaltige Welt. Hohe Rüstungsausgaben, zunehmender Waffenhandel und der Vormarsch neuer Militärtechnologien heizen die Konfliktherde in verschiedenen Regionen der Erde an. Für die Wissenschaft stellt sich unter dem Eindruck unzureichender Reformen an den Universitäten, dem Fehlen öffentlicher Gelder und der zunehmenden Drittmittelabhängigkeit von Forschung und Lehre die Frage nach ihrer Verantwortung:

Termin
von: 
Freitag, 15. Juni 2018 - 19:00
bis: 
Samstag, 16. Juni 2018 - 13:00

Rüstungsexportbericht 2017

GKKE fordert Ausfuhrstopp nach Saudi-Arabien und verstärkte Exportkontrolle auf EU-Ebene

Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) - Pressemitteilung - 18.12.2017 - Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) stellte am 18. Dezember 2017 in Berlin ihren Rüstungsexportberichtes 2017 vor. Scharf kritisiert die GKKE Rüstungsexporte in die Golfregion. Vor dem Hintergrund der angestrebten Europäisierung der Rüstungsindustrie fordert sie auch eine Stärkung der Exportkontrolle auf EU-Ebene.

Globaler Militarisierungsindex 2017

BICC setzt Daten erstmals mit dem Government Defence Anti-Corruption Index von Transparency International ins Verhältnis

Bonn International Center for Conversion (BICC) - Presseerklärung - 4. Dezember 2017 - Der Zusammenhang zwischen Erdölpreisverfall und Militarisierungsgrad wird 2017 vor allem in Mittel- und Südamerika sowie im Nahen und Mittleren Osten deutlich. Der Globale Militarisierungsindex (GMI) 2017 untersucht nicht nur solche und andere regionale Trends, sondern setzt seine Daten erstmals mit dem Government Defence Anti-Corruption Index von Transparency International ins Verhältnis.

Friedenslogik politisch entwickeln

Tagung zum 40-jährigen Jubiläum von Ohne Rüstung Leben

Die Zahl akuter Krisen und Konflikte nimmt zu. Schon jetzt lebt weltweit jeder fünfte Mensch in einem Land, das von Gewalt, Krieg und staatlichem Zerfall geprägt ist. Die Ursachen sind vielfältig. Klimawandel und schwindende Rohstoffe, ungleiche Verteilung von Land und Nahrungsmitteln, soziale Ungleichheit, Ausgrenzung und nicht zuletzt Produktion von und Handel mit Rüstungsgütern zählen zu den Herausforderungen für den Frieden.

Termin
von: 
Freitag, 17. November 2017 - 15:00
bis: 
Samstag, 18. November 2017 - 16:30

Friedensnobelpreis an ICAN zeichnet alle Gegner/innen von Atomwaffen aus

Jetzt den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen: Appell des Bundes für Soziale Verteidigung e.V. an die Bundesregierung

Bund für Soziale Verteidigung e.V. - Pressemitteilung - 6.10.2017 - Die Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN ist eine Auszeichnung für alle Aktivist*innen weltweit, die sich teilweise schon seit vielen Jahrzehnten für das Verbot und die Abschaffung von Atomwaffen einsetzen. Wir gratulieren den Freund*innen von ICAN herzlich! Auch wenn in der Vergangenheit der Friedensnobelpreis manchmal an Personen und Institutionen ging, bei denen wir das Gefühl hatten, dass sie dem Preis vielleicht nicht unbedingt gerecht wurden: IHR habt ihn verdient!

Im nationalen Interesse? Weltweiter Rüstungshandel und die Rolle Deutschlands

Workshop für Schülerinnen und Schüler der SEK II an der Evangelischen Akademie Loccum

Waffenexporte in Krisenregionen nehmen weltweit zu. Auch Deutschland ist daran erheblich beteiligt. Kritiker mahnen an, dass diese Rüstungsexporte dazu beitragen, dass Konflikte in der Welt entstehen oder fortgeführt werden.

Termin
von: 
Montag, 14. August 2017 - 10:00
bis: 
Dienstag, 15. August 2017 - 15:45

Mehr fürs Militär? Nicht mit uns!

pax christi startet Unterschriftensammlung gegen 2%-Ziel der Nato

pax christi - Presseinformation - 13. Juli 2017 -  "In seinem Grußwort zum G20 Gipfel in Hamburg hat Papst Franziskus neben dem Vorrang von politischen Maßnahmen zugunsten der Armen gefordert, bewaffnete Konflikte abzulehnen. Zwischen beiden Forderungen besteht ein Zusammenhang: Wird Geld für Waffen ausgegeben, fehlt dieses für die Armen. Weltweit steigen die Ausgaben der Staaten für Waffen wieder. Auch Deutschland erhöht den Verteidigungshaushalt um zwei Milliarden Euro, von 35,1 Mrd. Euro im Jahr 2016 auf über 37 Mrd. Euro in 2017.

Abrüstung jetzt!

Weimarer Friedensappell 2017

Initiative Welt ohne Waffen - April 2017 (Weimar) - Die ersten Kriege im noch jungen 21. Jahrhundert hatten bereits über 1 Million Tote und die Destabilisierung ganzer Regionen zur Folge. Die militärischen oder geheimdienstlichen Interventionen in Afghanistan, dem Irak, Libyen, Syrien, der Ukraine u.a. fanden keineswegs im Auftrag der jeweiligen Völker statt. Sie schadeten massiv deren Gemeinwohl, lähmten deren Selbstheilungskräfte und reduzierten Entwicklungsmöglichkeiten. Nun kommen die Kriege in Form von Terrorismus zu den Interventionsmächten zurück.

Kandidat/in gesucht! United Nations Programme of Fellowships on Disarmament 2017

Das zehnwöchiges, praxisorientierte, englischsprachige Vollzeitprogramm des VN-Büros für Abrüstungsfragen (UNODA) führt ausgewählte Stipendiaten nach Genf, New York, Wien, Den Haag, Berlin und in zwei bis drei weiteren Länder und hat das Ziel, junge Menschen im Bereich der Abrüstung zu schulen.

Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin in Halle

Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Auf Grund der Abschottungspolitik Europas haben vergleichsweise wenige von ihnen eine Chance, in Deutschland oder anderen europäischen Staaten Zuflucht zu finden. Tausende Menschen sind bisher beim Versuch ertrunken, Europa über das Mittelmeer zu erreichen.

Termin
von: 
Donnerstag, 2. März 2017 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 2. März 2017 - 21:00

Aufrüstungstendenzen in Europa

Globaler Militarisierungsindex 2016 des BICC

Mit Armenien, Russland, Zypern, Griechenland und Aserbaidschan befinden sich fünf europäische Länder unter den weltweiten Top Ten des Globalen Militarisierungsindex (GMI) 2016 des BICC. Nach der Annexion der Krim durch Russland und infolge des andauernden Konflikts in der Ostukraine deutet sich vor allem in Osteuropa eine verstärkte Militarisierung an. 

"Dem Frieden eine Chance geben“. Weltweites Bündnis von Friedensorganisationen fordert Umwidmung der Militärausgaben

Stellungnahme des forumZFD zum Globalen Aktionstag gegen Militärausgaben 2016

Forum Ziviler Friedensdienst e.V. - Pressemitteilung - 18.04.2016 - Anlässlich des heutigen globalen Aktionstages gegen Militärausgaben fordert das Forum Ziviler Friedensdienst gemeinsam mit 27 Friedensorganisationen mehr Geld für Friedensförderung und die Beseitigung der wahren Ursachen von Konflikten.

Massive Hochrüstung im Nahen und Mittleren Osten hält an

Globaler Militarisierungsindex 2015 des BICC

Der Globale Militarisierungsindex (GMI) 2015 des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) offenbart einen ungebrochenen Trend zur Hochrüstung im Nahen und Mittleren Osten. Diesen sehen die Autoren Jan Grebe und Max M. Mutschler im Zusammenhang mit dem dortigen Konfliktgeschehen und Machtstreitigkeiten. So sind im diesjährigen Ranking Israel (Platz 1), Jordanien (Platz 4) und Kuwait (Platz 9) erneut unter den TOP 10.

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