(Ab-)Rüstung/Militär

Kandidat/in gesucht! United Nations Programme of Fellowships on Disarmament 2017

Das zehnwöchiges, praxisorientierte, englischsprachige Vollzeitprogramm des VN-Büros für Abrüstungsfragen (UNODA) führt ausgewählte Stipendiaten nach Genf, New York, Wien, Den Haag, Berlin und in zwei bis drei weiteren Länder und hat das Ziel, junge Menschen im Bereich der Abrüstung zu schulen.

Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

Buchpräsentation und Diskussion mit Jürgen Grässlin in Halle

Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Auf Grund der Abschottungspolitik Europas haben vergleichsweise wenige von ihnen eine Chance, in Deutschland oder anderen europäischen Staaten Zuflucht zu finden. Tausende Menschen sind bisher beim Versuch ertrunken, Europa über das Mittelmeer zu erreichen.

Termin
von: 
Donnerstag, 2. März 2017 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 2. März 2017 - 21:00

Aufrüstungstendenzen in Europa

Globaler Militarisierungsindex 2016 des BICC

Mit Armenien, Russland, Zypern, Griechenland und Aserbaidschan befinden sich fünf europäische Länder unter den weltweiten Top Ten des Globalen Militarisierungsindex (GMI) 2016 des BICC. Nach der Annexion der Krim durch Russland und infolge des andauernden Konflikts in der Ostukraine deutet sich vor allem in Osteuropa eine verstärkte Militarisierung an. 

"Dem Frieden eine Chance geben“. Weltweites Bündnis von Friedensorganisationen fordert Umwidmung der Militärausgaben

Stellungnahme des forumZFD zum Globalen Aktionstag gegen Militärausgaben 2016

Forum Ziviler Friedensdienst e.V. - Pressemitteilung - 18.04.2016 - Anlässlich des heutigen globalen Aktionstages gegen Militärausgaben fordert das Forum Ziviler Friedensdienst gemeinsam mit 27 Friedensorganisationen mehr Geld für Friedensförderung und die Beseitigung der wahren Ursachen von Konflikten.

Massive Hochrüstung im Nahen und Mittleren Osten hält an

Globaler Militarisierungsindex 2015 des BICC

Der Globale Militarisierungsindex (GMI) 2015 des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) offenbart einen ungebrochenen Trend zur Hochrüstung im Nahen und Mittleren Osten. Diesen sehen die Autoren Jan Grebe und Max M. Mutschler im Zusammenhang mit dem dortigen Konfliktgeschehen und Machtstreitigkeiten. So sind im diesjährigen Ranking Israel (Platz 1), Jordanien (Platz 4) und Kuwait (Platz 9) erneut unter den TOP 10.

Hessischer Friedenspreis für Ella Mikhaylovna Polyakova

Der Hessische Friedenspreis wurde am 17. Juli 2015 an die Russin Ella Mikhaylovna Polyakova verliehen. Polyakova ist Vorsitzende der Menschenrechtsorganisation „Soldatenmütter von St. Petersburg“. Die Nichtregierungsorganisation setzt sich seit 1991 aktiv gegen menschenunwürdige Verhältnisse, Gewalt und Missbrauch in der russischen Armee und den von Russland geführten Kriegen ein. Zudem engagieren sich die „Soldatenmütter von St.

Christliche Friedensverbände: Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen kann kein Ziel für militärisches Planen und Handeln sein

pax christi und AGDF: Kirchenleitungen sollen sich in Weißbuch-Prozess einmischen

pax christi und AGDF - Pressemitteilung - 3. September 2015 - Die katholische Friedensbewegung pax christi und die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben die deutschen Bischöfe und Kirchenleitungen aufgefordert, im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Weißbuches der Bundeswehr deutlich zu machen, dass die Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer, geostrategischer Interessen keine Zielvorgabe für militärisches Planen und Handeln sein kann.

70 Jahre Hiroshima und Nagasaki

BSV - Pressemitteilung - 5. August 2015 - Anlässlich des 70. Jahrestags der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki fordert der Bund für Soziale Verteidigung (BSV), dass Deutschland der „Humanitären Verpflichtung“, Atomwaffen zu ächten und abzuschaffen, beitritt. In der 2014 u.a von Österreich initiierten Verpflichtungserklärung heißt es: „ „...das Risiko von Atomwaffen mit ihren unannehmbaren Folgen kann nur vermieden werden, wenn alle Atomwaffen abgeschafft sind“. Die Regierungen der unterzeichnenden Staaten versprechen, „zusammenzuarbeiten, um Atomwaffen zu stigmatisieren, zu verbieten und abzuschaffen“. Inzwischen haben sich 112 Staaten der Erklärung angeschlossen.

Iran-Atomabkommen eröffnet neue Perspektiven für Abrüstung im Nahen und Mittleren Osten

pax christi begrüßt erfolgreiche Diplomatie

pax christi - Pressemitteilung - 17. Juli 2015 - Das Iran-Atomabkommen eröffnet nach Ansicht von pax christi neue Perspektiven für Abrüstung im Nahen und Mittleren Osten und nährt die Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit mit Russland. In dem am 14. Juli 2015 unterzeichneten Abkommen verpflichtet sich der Iran auf einen längeren Zeitraum, keine militärische Nutzung der Atomkraft anzustreben.

Rüstungsproduktion, Waffenexporte und Friedensethik

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Bei Entscheidungen über Rüstungsexporte steht die Bundesregierung immer wieder vor schwierigen Zielkonflikten zwischen verteidigungs-, struktur-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Erwägungen. Bestimmte wehrtechnische Kernkompetenzen und Schlüsseltechnologien der deutschen Industrie sind verteidigungspolitisch erforderlich, können aber ohne Exporte nicht aufrecht erhalten werden. Besonders bei Exporten außerhalb von EU und NATO muss dann zwischen dem deutschen verteidigungspolitischen Interesse und der Situation im Empfängerland abgewogen werden.

Termin
von: 
Dienstag, 1. September 2015 - 15:00
bis: 
Donnerstag, 3. September 2015 - 12:30

70 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs und 60 Jahre NATO-Beitritt Deutschlands

Gemeinsamer Aufruf von EKD-Friedensbeauftragtem, AGDF und EAK zum 8. und zum 9. Mai 2015

EKD - Pressemitteilung - 4. Mai 2015 - Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Pastor Renke Brahms, die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) und die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) fordern entschieden militärische Abrüstung und gleichzeitige Stärkung zivilen Friedensengagements.

büchel65 - Büchel atomwaffenfrei

Kampagne büchel65 und Aktionstrainingskampagne der KURVE Wustrow

Atomwaffen sind in Deutschland immer noch Realität. Deshalb sind Gruppen, lokale Initiativen und Einzelne eingeladen, ihren Widerstand gegen die Stationierung und Lagerung von Atomwaffen durch gewaltfreie Blockaden sichtbar zu machen. Die Kampagne büchel65 will zwischen dem 26. März und dem 29. Mai 2015 an möglichst vielen Tagen, gewaltfrei und entschlossen den Atomwaffenstandort Büchel blockieren.

Produktrückruf für deutsche Kleinwaffen

Aktion der DFG-VK

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen fordert in einer neuen Kampagne den Rückruf aller Waffen, die in der Bundesrepublik Deutschland oder in deutscher Lizenz hergestellt wurden. Die DGF-VK begründet die Aktion wie folgt: "Die zuständige Ministerin Ursula von der Leyen stellte im Bezug auf den Krieg in der Ukraine fest: „Waffenlieferungen wären ein Brandbeschleuniger. Das würde unendlich mehr Tod und Zerstörung bringen.“