Abrüstung

Friedensgutachten 2019

Fokus: Nukleare Abrüstung

Am 4. Juni stellten die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute auf der Bundespressekonferenz in Berlin das Friedensgutachten 2019 vor. Sie fordern von der Bundesregierung, sich aktiver in die internationale Sicherheitspolitik einzubringen. Deutschland sollte seinen Einfluss in der North Atlantic Treaty Organization (NATO) und der Europäischen Union (EU) nutzen, um konkrete Schritte zur nuklearen Abrüstung vorzuschlagen und zudem dabei mithelfen, aktuelle militärische Krisen zu lösen.

Kirchlicher Aktionstag mit Gottesdienst in Büchel

Predigt von Margot Käßmann

Die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“, der Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen sowie der katholischen Friedensbewegung Pax Christi angehören, hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) aufgefordert, sich deutlich für ein Verbot von Atomwaffen und deren Ächtung auszusprechen. Die Projektgruppe ruft am 7. Juli, dem Jahrestag der Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrages durch 122 Staaten, erneut zu einem Aktionstag am letzten deutschen Atomwaffenstützpunkt in Büchel in der Eifel auf.

Termin
von: 
Sonntag, 7. Juli 2019 (Ganztägig)

Stopp Air Base Ramstein 2019

Aktionswoche im Juni 2019

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ wurde initiiert von Personen aus der Friedensbewegung, anderer sozialen Bewegungen, der Wissenschaft sowie der Politik. Das diesjährige Programm beinhaltet ein Fußballturnier, ein Friedenscamp, eine Friendenswerktstatt, Abendveranstaltungen, ein Anti-Basen-Kongress, eine Demonstration und ein Friedensfest.

Menschenkette 'Vertraue dem Frieden und lebe ihn'

AGDF ruft zur Menschenkette am 22. Juni beim Kirchentag in Dortmund auf

Mehr als 40 Friedensorganisationen* unterstützen den Aufruf der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und beteiligen sich an der Menschenkette "Vertraue dem Frieden und lebe ihn".

Das Bombengeheimnis lüften – das Unsichtbare sichtbar machen!

Mitmachen bei Protest am 7.Juli mit Atomwaffenattrappen in Büchel

Am 7. Juli 2019 werden zwanzig aufblasbare Atombombenattrappen in Originalgröße (3,5 m) vor dem Atomwaffen-Stützpunkt in Büchel zur Schau gestellt. Sie symbolisieren den doppelten Skandal: 1. In Deutschland lagern Atomwaffen und 2. diese werden modernisiert, um einsatzfähiger zu werden. Das ist nukleare Aufrüstung! Dagegen protestieren wir.

Gewinner des Aachener Friedenspreis 2019

Glückwunsch an "Initiativkreis gegen Atomwaffen", die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt!" und den ukranisischen Journalisten Ruslan Kotsaba

Am 8. Mai 2019 wurden die Gewinner des Aachener Friedenspreis 2019 bekannt gegeben. Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung gratuliert ganz herzlich dem ukrainischen Journalisten Ruslan Kotsaba und zwei Initiativen gegen Atomwaffen: den "Initiativkreis gegen Atomwaffen" und die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt!". Das ist eine tolle Anerkennung für zwei Initiativen aus der Eifel, die sich für ein leider wieder sehr aktuelles Thema einsetzen.

Unterzeichnen Sie das UN-Atomwaffen-Verbot!

Petition an die Bundesregierung

122 Staaten haben im Juli einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Bislang fehlt Deutschland bei diesem historischen Abkommen. Wir fordern: Die Bundesregierung muss das Verbot unterzeichnen und den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland veranlassen!

Als deutsche Bürgerin oder deutscher Bürger unterzeichne ich symbolisch den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen und drücke damit meinen Willen aus, dass die Bundesrepublik Deutschland diesem Abkommen beitritt.

Dein X für die Menschenrechte!

Aufruf zur Fotomitmachaktion von Amnesty International

In was für einem Europa wollen wir leben? Marie aus Berlin hat eine klare Antwort darauf: "Der Grundgedanke von Europa ist der Zusammenhalt von verschiedenen Ländern und Menschen. Das ist eigentlich das Schönste, was man sich vorstellen kann." Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: "Seit mehreren Jahren muss ich zusehen, wie Hass und Ausgrenzung in Europa zunehmen und manche Politiker_innen und Medien dazu beitragen", erzählt Morsal aus Ahrensburg.

Ostermärsche 2019

Das Netzwerk Friedenskooperative hat eine unfangreiche Übersicht zu den Aktionen zur Verfügung gestellt

Vom 18. bis 22. April 2019 finden bundesweit wieder zahlreiche Ostermärsche und Aktionen rund um die Themen Abrüsten und Frieden statt.

Als ob 2% des BIP für Rüstungsausgaben (ca.85 Milliarden für Deutschland) noch nicht genug sind, hat es in der letzten Woche zwei Nachrichten gegeben, die zu glauben schon schwerfällt. Sie sind aber Realität - Aufrüstungsrealität.

Kleinwaffenhersteller im Visier: "Sig Sauer" und "Heckler&Koch"

Podiumsgespräch mit Holger Rothbauer, Carola Hausotter, Lotta Ramhorst und Charlotte Kehne im Hospitalhof
Mehrere Gerichtsverfahren verschaffen deutschen Kleinwaffenherstellern derzeit eine ungewollte Aufmerksamkeit. Am 21. Februar 2019 wurden zwei ehemalige Mitarbeitende von Heckler & Koch wegen illegaler Waffenexporte nach Mexiko zu Bewährungsstrafen verurteilt. Von Heckler & Koch selbst soll der Verkaufserlös der illegalen Geschäfte in Millionenhöhe eingezogen werden.
Termin
von: 
Mittwoch, 10. April 2019 - 19:00

Aktion Aufschrei! - Stoppt den Waffenhandel! Waffenhandel stoppen! Abrüsten jetzt!

Kunst- und Protestaktion

Am 26. Februar war es wieder soweit: Aktion Aufschrei! - Stoppt den Waffenhandel hat wieder einen Bundesweiten Aktionstag begangen, um für die Änderung von Art. 26 Abs.2 des Grundgesetzes und verfasssungsrechtliche Klarstellung der Rüstungsexport zu streiten.

Jetzt unterzeichnen: Abrüstung schafft Sicherheit – INF-Vertrag erhalten!

Unterschriftenaktion des Netzwerk Friedenskooperative

Der INF-Vertrag droht zu scheitern. Deshalb hat die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ die Initiative ergriffen, um Druck auf die russische und US-amerikanische Botschaft in Berlin zu machen. Hilf mit, die Botschaften davon zu überzeugen, dass ihre Regierungen alles daran setzen müssen, diesen historischen Abrüstungsvertrag zu erhalten. Bitte unterstütze unseren Protestbrief, den wir in Kürze den beiden Botschaften zukommen lassen werden, mit Deiner Unterschrift.

Projekt-Referent/in Rüstungsexport

Stellenausschreibung von pax christi. Bewerbungsfrist: 11. Februar 2019

Die deutsche Sektion der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet für zweieinhalb Jahre eine/einen Projekt-Referent/in Rüstungsexport mit einem Beschäftigungsumfang von 50%.

Friedensgrüße leicht gemacht! – Postkarten Think Peace

Postkartenaktion des Bund für Soziale Verteidigung. Konflikte gewaltfrei austragen - Militär und Rüstung abschaffen

Ab sofort sind druckfrische Postkarten des „Projekts Globaler Friedens goes Mainstream“/„Think Peace!“ kostenlos bei uns zu bestellen.

Unterrichtsmaterialien zu Rüstungsexporten

Initiative der pax christi-Kommission Rüstungsexporte

Die pax christi-Kommission Rüstungsexport stellt Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II zur Verfügung. Die Frage, wohin Kriegswaffen aus Deutschland geliefert werden und was damit geschieht, interessiert auch junge Menschen. pax christi macht Schüler*innen Basiswissen zugänglich, damit sie sich eine fundierte Meinung bilden und mitdiskutieren können. Mit Arbeitsblättern für den Unterricht in der Schule unterstützt pax christi Lehrerinnen und Lehrer dabei, das politische Interesse Ihrer Schüler*innen zu fördern.
 

INF-Vertrag beibehalten! pax christi warnt vor neuem Wettrüsten: Bundesregierung muss sich für Abrüstung und Vertrauensbildung einsetzen

Pressemitteilungen von pax christi

Alarmiert durch die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, den 1987 zwischen der Sowjetunion und den USA geschlossenen INF-Vertrag über die Abrüstung von Nuklearwaffen mittlerer Reichweite zu kündigen, fordert pax christi die Bundesregierung auf, sich dringend für den Erhalt des INF-Vertrages einzusetzen.
 

Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen

Studientag in Bonn berät über Handlungsmöglichkeiten für kirchliche Akteure

Im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 hat die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, in diesem Jahr ein Friedenswort verabschiedet, das sich eindringlich für gewaltfreie Lösungen eingesetzt. Gewaltfreie Lösungen sind keine Utopie, aber eine Herausforderung für alle Beteiligten. Sie fordern ein Umdenken, z. B. auf dem Sektor der Rüstungsindustrie. Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisenländer passen nicht zusammen. Sie werden von den Kirchen  als "Schmerzpunkte" erlebt.

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen im Forschungs- und Beratungsprojekt Rüstungskontrolle, Abrüstung und Risikotechnologien

Stellenausschreibungen des IFSH - bis zu 8 wissenschaftliche MitarbeiterInnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt gesucht

Im Rahmen des Forschungs- und Beratungsprojekts Rüstungskontrolle, Abrüstung und Risikotechnologien sucht das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolititk an der Universität Hamburg (IFSH) zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis zu 8 Wissenschaftliche MitarbeiterInnen (65-100%, TV-AVH EG 13/14, Laufzeit 1,5-4 Jahre). Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts durchgeführt.

Forderung nach Waffenexportverbot für Saudi-Arabien

Jetzt unterzeichnen: Briefaktion des Netzwerk Friedenskooperative

Das Netzwerk Friedenskooperative hat eine Briefaktion an die Bundeskanzlerin zum Themenkomplex Saudi-Arabien, Rüstungsexporte und dem Krieg im Jemen gestartet mit der Forderung, jegliche Rüstungsexporte an Saudi-Arabien einzustellen.

Rettet den INF-Vertrag zur Vernichtung aller landgestützten Mittelstreckenraketen in Europa!

Pressemitteilung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Die Naturwissenschaftlerinitiative „Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit“ wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet in der Auseinandersetzung gegen die Stationierung der nuklearen Mittelstreckenraketen in Europa, die in den achtziger Jahren ein Antrieb für den Aufschwung der Friedensbewegung war. Die Absicht der Trump-Administration, den Vertrag zum Verbot dieser Waffen aufzukündigen, gefährdet den Weltfrieden.

4 Promotions­stellen (65%, Ent­gelt­gruppe 13 TV-H) im Bereich der Rüstungs­kontrolle, Ab­rüstung und Nicht­ver­breitung

Ausschreibung der HSFK. Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2018

Am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung in Frankfurt am Main (HSFK) werden in Ko­op­eration mit dem Aus­wärtigen Amt der Bundes­republik Deutsch­land zum nächst­möglichen Zeit­punkt 4 Promotions­stellen (65%, Ent­gelt­gruppe 13 TV-H)
im Bereich der Rüstungs­kontrolle, Ab­rüstung und Nicht­ver­breitung ver­geben. Die Ein­stellung erfolgt zu­nächst für drei Jahre und kann um ein weiteres Jahr ver­längert werden (Befristung nach WissZVG).

Abrüsten statt aufrüsten – das ist das Gebot der Stunde

Aufruf der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ zu bundesweiten dezentralen Demonstrationen am 1.-4.11.2018

100.000 Unterschriften unter den Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“ sind erst der Anfang. Alarmiert durch die Militarisierung der Außenpolitik und des öffentlichen Lebens, ruft die die Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ zu mehr Unterschriften auf sowie zu einer breiten und vielfältigen Bewegung für Abrüstung. Besonders ruft die Initiative für den 1.-4.11.2018 – aus Anlass der 2. und 3. Lesung des Bundeshaushaltes – zu bundesweiten Aktionen und zu dezentralen Demonstrationen auf.

Der Zukunft durch Abrüstung und zivile Friedenspolitik ein menschliches Gesicht geben

pax christi ruft zum Antikriegstag am 1. September 2018 zur Unterzeichnung des Appells 'Mehr fürs Militär? Nicht mit uns!' auf

pax christi - Pressemitteilung - 28.08.2018 - Kluge zivile Friedenspolitik und effektive Abrüstungsverträge können der Zukunft ein menschliches Gesicht geben. Dafür engagieren wir uns ökumenisch in der Friedensbewegung. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland stellt die Friedensverantwortung des deutschen Staates in den Rahmen einer internationalen Ordnung des Friedens und des Rechts. Eine internationale Rechts- und Friedensordnung bietet die beste Gewähr, dem Wohl der einzelnen Menschen, der Völker und der gesamten Menschheit zu dienen.

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