Abrüstung

Den nicht-militärischen Kampf ernster nehmen

Pax Christi Aufruf zur Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19. November 2014

pax christi Pressemitteilung vom 14. Oktober 2014 - Aufruf des pax christi-Präsidenten Bisch Heinz Josef Algermissen (Fulda)zur Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19. November: "Die verzweifelte Lage der christlichen und anderen Bewohnerinnen und Bewohner des Nahen und Mittleren Ostens übersteigt, was wir mit unserem Mitgefühl ausdrücken können. Auf die Arabellion für Menschenrechte folgt ein Feldzug der Gräuel. Viele Menschen hierzulande fühlen sich angesichts dieses Schreckens zerrissen zwischen Hilflosigkeit und dem Ruf nach militärischen Antworten.

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken - militärische Gewalt überwinden

AGDF: Appell an Politik und Kirche

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Bonn, den 27.09.2014 - Angesichts der Tatsache, dass die deutsche Politik wieder verstärkt auf nationale Sicherheit, Machtpolitik und militärische Stärke setzt, hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) an Politik und Kirche appelliert, die gewaltfreie Konfliktbearbeitung zu stärken, die militärische Gewalt zu überwinden und für einen gerechten Frieden einzutreten.

Waffen in den Irak?

Kriegslogik statt Friedenslogik! Ein Kommentar von MISEREOR

"Eines sei vorweg gestellt: die „richtige“ Antwort wie kurzfristig das Grauen im Irak beendet werden und der Vormarsch des „Islamischen Staates“ (IS) gestoppt werden kann, hat Misereor genauso wenig wie alle anderen. Wie sollten wir auch? Vielleicht gibt es auch nur noch falsche Antworten, weil die Völkergemeinschaft den Zeitpunkt, zu dem es richtige hätte geben können,

Spiel mit dem Feuer beenden

Erklärung zum Antikriegstag des Bundes für Soziale Verteidigung (BSV)

BSV Pressemittteilung vom 1. September 2014: Am heutigen 1. September, dem Antikriegstag, jährt sich der Angriff Deutschlands auf Polen und damit der 2. Weltkrieg zum 75. Mal. Ausgerechnet an diesem Tag findet eine pro-forma Abstimmung im Bundestag zu Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak statt, die von der Bundesregierung gegen den Willen der Mehrheit der BundesbürgerInnen und aller kritischen Stimmen von ExpertInnen gestern beschlossen wurden.

Rüsten für die Zukunft? Rüstungs- und Sicherheitspolitik in Zeiten hochtechnologischer Kriegsführung

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum

Drohnen zur Luftaufklärung und für Angriffe per Fernsteuerung erregten im vergangenen Jahr die öffentliche Debatte. Dabei gelten sie nur als ein erster Schritt hin zu weitgehend autonomen Kampfmaschinen zu Land, zu Wasser und in der Luft. Auf dem Weg dorthin werden zunehmend komplexere Assistenzsysteme Soldaten immer weiter von monotonen, schmutzigen und gefährlichen (dull, dirty, and dangerous) Aufgaben entlasten. Wann werden diese Assistenzsysteme zu „Kriegsmaschinen“ eigener Art?

Termin
von: 
Mittwoch, 4. Juni 2014 - 14:00
bis: 
Freitag, 6. Juni 2014 - 13:00

Stellungnahme des Sprecher/innenrates der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung zur Debatte um die deutsche Außenpolitik

Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung forderte in ihrem Positionspapier anlässlich der Bundestagswahl 2013 eine auf Friedenslogik statt auf Sicherheitslogik gründende deutsche Außen- und Sicherheitspolitik.

Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen.

Aktion Aufschrei übergebt 95.000 Unterschriften an Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Buhlmann

Pressemitteilung von pax Christi Deutsche Sektion vom 26. Februar 2014: „Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen.“:  Mit  Panzerattrappen, Chorgesang und Transparenten demonstrierten Repräsentant/innen und Vertreter/innen der Kampagne  „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ heute in Berlin vor dem Reichstag für die Forderung nach  einem grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporten in Artikel 26,2 des Grundgesetzes. 

Lernen für den Frieden

pax christi-Deutsche Sektion unterstützt die Unterschriftkampagne „Keine Rüstungsindustrie und kein Militär in Bildungseinrichtungen“

Pax Christi News vom 28. Januar 2014: Mit der Kampagne setzt pax christi sich gegen die Militarisierung von Schulen und Hochschulen und für zivile Bildung und Wissenschaft ein. Gemeinsam mit vielen anderen will pax christi alle ermuntern, sich für ein Bildungssystem und eine Gesellschaft zu engagieren, die von Aufklärung, Solidarität und Argumentation statt der kriegerischen Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen geprägt sind.

Keine Rüstungsexporte mehr in Spannungsgebiete und an Diktaturen

pax christi und IPPNW fordern zurückhaltende Rüstungsexportpolitik

Pressemitteilung vom 6. Januar 2014: Die katholische Friedensbewegung pax christi und die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verlangen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) einen deutlich erkennbaren Wechsel in der Rüstungsexportpolitik. Im Wahlkampf und in den Koalitionsverhandlungen habe die SPD das  Ziel vertreten, keine Rüstungsexporte in Spannungsgebiete und an Diktaturen mehr zuzulassen.

 

Aufrüstung im Nahen und Mittleren Osten sowie in Asien

Globaler Militarisierungsindex 2013 des BICC

Der Globale Militarisierungsindex (GMI) 2013 weist nach, dass der Nahe und Mittlere Osten weiterhin die am höchsten militarisierte Region der Welt ist. Die Experten des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) verweisen darüber hinaus auf die starken Tendenzen zu regionaler Aufrüstung auch in Fernost.

 

Künftige Koalitionäre finden Rüstungsexporte prima

Pax Christi: Mehr Transparenz aber nicht weniger Exporte geplant

Pax Christi Pressemitteilung vom 8.11.2013: „Rüstungsexporte sind prima und deshalb bewerben wir sie jetzt schneller in der Öffentlichkeit. Etwas mehr Transparenz schaffen, aber nicht weniger Rüstung exportieren: Das ist der Kern des jetzt bekannt gewordenen Textes zu Rüstungsexporten, auf den sich Steinmeier und de Maizière für den Koalitionsvertrag geeinigt haben“, kommentiert Christine Hoffmann, die pax christi-Generalsekretärin und Sprecherin der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ in Berlin.

Aktive Friedenspolitik

Forderungen des Forums Ziviler Friedensdienst zu den Koalitionsverhandlungen

Die Mitgliederversammlung des Forum Ziviler Friedensdienst verabschiedete am 26. Oktober 2013 einen Offenen Brief an die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD, Dr. Angela Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel sowie an die Vorsitzenden der Arbeitsgruppe 1 der Koalitionsverhandlungen (Aussenpolitik, Verteidigung, Entwicklungspolitik), Dr. Thomas de Maizière und Dr.

„Kosmetische Korrekturen aber noch kein echter Kurswechsel“

Pax christi zu den SPD-Vorschlägen zum Rüstungsexport in Koalitionsvereinbarung

Pax Christi Pressemitteilung vom 24. Oktober 2013: „Die zeitnahe Information von Parlament und Öffentlichkeit durch die Bundesregierung über geplante Rüstungsexporte, die die SPD im Koalitionsvertrag verankern will, sind Minischritte in die richtige Richtung, aber sie bleiben lediglich kosmetische Korrekturen, wenn kein echter Kurswechsel der Rüstungsexportpraxis erfolgt,  kommentiert Paul Russmann, Sprecher der „ Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“  und Sprecher der Aktion Ohne Rüstung Leben die Vorschläge des SPD-Verteidigungsexperten Rainer Arnold.

Nobel Peace Prize 2013

Organization for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW) awarded

The Norwegian Nobel Committee has decided that the Nobel Peace Prize for 2013 is to be awarded to the Organization for the Prohibition of Chemical Weapons (OPCW) for its extensive efforts to eliminate chemical weapons.

Frieden, Sicherheit und Entwicklung. Deutsche Rüstungsexporte in der Diskussion

Veranstaltung des Erzbistums Berlin

Der internationale Waffenhandel boomt. Deutschland ist in den vergangenen Jahren zum drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt aufgestiegen. Die von der Bundesregierung genehmigten Rüstungsexporte nehmen immer mehr zu. Dienen die von deutschen Firmen hergestellten Rüstungsgüter immer dem Frieden und der Stabilität oder verschärfen sie womöglich Konflikte und gewaltsame Auseinandersetzungen? Wie kann die deutsche Genehmigungspraxis transparenter gestaltet und eine parlamentarische Kontrolle gewährleistet werden?

Termin
von: 
Mittwoch, 16. Oktober 2013 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 16. Oktober 2013 - 21:00

Keine Militärintervention in Syrien!

Gegen Waffenexporte und Rüstungsproduktion. Gewerkschaften und Friedensbewegung zum Antikriegstag

Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag  vom 27. August 2013: Zum bevorstehenden Antikriegstag gaben die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag eine Erklärung ab, in der die wesentlichen Anlässe und Themen für die Friedens- und Gewerkschaftsbewegung zusammengefasst sind.

 

Abrüstung, eine Aufgabe der Politik!

Diskussionsrunde veranstaltet von Pax Christi International in Berlin

Deutschland ist weltweit nach den USA (30 Prozent) und Russland (23 Prozent) der drittgrößte Waffenexporteur mit 11 Prozent Weltmarktanteil (Stand 2010). Das Volumen der Einzelausfuhrgenehmigungen für allgemeine Rüstungsgüter betrug laut Rüstungsexportbericht der Bundesregierung im Jahr 2011 5,414 Milliarden Euro, dazu kamen noch 5,38 Mrd. Euro für Sammelausfuhrgenehmigungen.

Termin
von: 
Donnerstag, 29. August 2013 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 29. August 2013 - 20:00

Kontrolle und striktes Export-Verbot für Rüstungsgüter

Forderungen der Humanistischen Union zur strikten Beschränkung von Waffenexporten

Die Humanistische Union (HU) unterstützt angesichts der bestürzenden Bilanz der deutschen Rüstungsexportpolitik die Bemühungen aus dem politischen Raum und Forderungen aus der Zivilgesellschaft, durch ein Rüstungsexportgesetz verbindliche und justitiable Regelungen für Kontrolle und strikte Zurückhaltung in diesem Bereich zu schaffen. Die HU fordert, den Rüstungsexport in sogenannte Drittstaaten außerhalb von NATO- und EU grundsätzlich zu verbieten.

"Wir bleiben dabei - Frieden schaffen ohne Waffen"

Aktionen zu "1914-2014: 100 Jahre 1. Weltkrieg"

Unter dem Slogan "Wir bleiben dabei - Frieden schaffen ohne Waffen" hat sich im Juni 2012 ein bundesweites Netzwerk aus der Zivilgesellschaft, besonders aus der Friedensbewegung gegründet. Es bereitet derzeit verschiedenste Aktivitäten zum 100. Jahr der Wiederkehr des Beginns des 1. Weltkrieges 2014 vor.

Zielscheibe Mensch

Internationaler Kongress zu sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels

Lange Zeit hatte die Friedensbewegung – auch die ärztliche Friedensorganisation IPPNW - ihren Blick besonders auf die Waffen gerichtet, die offensichtlich großen Schaden anrichten können: Atomwaffen, Interkontinentalraketen, Kampfflieger, Landminen. Aktuelle Zahlen des Roten Kreuzes belegen aber: 90 Prozent der Kriegsopfer sterben durch den Einsatz von Kleinwaffen, zwei Drittel durch Gewehrkugeln. Die meisten dieser Opfer sind Zivilisten aus Ländern des Südens.

Termin
von: 
Donnerstag, 30. Mai 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 2. Juni 2013 - 12:30

Verabschiedung von Waffenhandelsabkommen ist historischer Erfolg für Zivilgesellschaft

Amnesty International begrüßt Beschluss der UN-Generalversammlung

Amnesty International Pressemitteilung vom 2. April 2013: Die UNO-Staaten haben am Dienstag mit überwältigender
Mehrheit ein Waffenhandelsabkommen verabschiedet, das Waffenlieferungen verbietet, wenn diese zu Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen beitragen. „Das ist ein historischer Moment. Endlich
haben die meisten Staaten nun einem Abkommen zugestimmt, das unverantwortliche Rüstungstransfers verhindern soll“, sagt Verena Haan, Rüstungsexpertin von Amnesty International in Deutschland, die in New York die Verhandlungen begleitet hat.

„Keine Kampfdrohnen!“

Appell von Friedens- und Bürgerrechtsgruppen

Zahlreiche Friedens- und Bürgerrechtsgruppen wandten sich zum Beginn der bundesweiten Ostermarschaktionen mit einem gemeinsamen Appell gegen die Etablierung von Drohnen bei Kriegseinsätzen, zur Überwachung und Unterdrückung. Der Appell "Keine Kampfdrohnen!" richtet sich an Bundesregierung und Bundestag und fordert dazu auf, weder bewaffnete Drohnen anzuschaffen noch in deren Forschung und Entwicklung weiter zu investieren.

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