Abrüstung

Verantwortung der Wissenschaften: Frieden schaffen - KIT: Forschung für Atom und Waffen?

Tagung an der Universität Karlsruhe

Zivilklausel statt Rüstungsforschung an den Hochschulen. Die Verantwortung der Wissenschaft für Frieden und Zukunftsfähigkeit wird angesichts der fortschreitenden Militarisierung von Forschung, Lehre und Studium an den Hochschulen erneut in in einem umfassenden Sinne heraus gefordert. Als Mittel dagegen wird seit mehreren Jahren von einer wachsenden Zahl von Studierenden die Forderung nach einer Zivilklausel erhoben, mit der Friedensbeiträge eingefordert werden, die das Zusammenleben der Völker bereichern und der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen gewidmet sind, d.h. mit der militärische Zwecke ausgeschlossen werden.

Termin
von: 
Freitag, 15. Juni 2012 - 14:00
bis: 
Samstag, 16. Juni 2012 - 18:00

Jahrestagung: European Network Against Arms Trade (ENAAT)

Veranstaltung des europäische Netzwerks gegen Rüstungshandel in Berlin

Vom 14. – 17 Juni 2012 tagt das Europäische Netzwerk gegen Rüstungsexporte (ENAAT) in Berlin. Schwerpunkte der Konferenz werden Erfordernisse zum Stopp des europäischen Waffenhandels sein, dabei werden auch Inhalte und Auswirkungen der EU-Direktive zu Waffenhandel auf die europäischen Nationen beleuchtet. Gruppen aus Schweden, England, Norwegen, Spanien, Schweiz, Italien u.a. werden aus ihren Ländern zu nationalen Rüstungsexporten und Kampangenschwerpunkten berichten. Weiterhin werden die Bereiche der Drohnen sowie die Zivilklausel an deutschen Universitäten Thema sein.

Termin
von: 
Freitag, 15. Juni 2012 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 17. Juni 2012 (Ganztägig)

Krieg in Sicht? Israel, Iran und die Bombe

Veranstaltung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und der Frankfurter Rundschau

Der westlichen Politik ist es nicht gelungen, das iranische Atomprogramm zu verhindern: Der Iran baut sein Nuklearpotenzial weiter aus. Früher oder später droht ein Präventivschlag Israels oder der USA. Strebt der Iran wirklich nach der Atombombe? Welche Politik verfolgt Israel? Treibt der Nahe Osten auf einen neuen Krieg zu? Welche friedlichen, diplomatischen Lösungen sind denkbar?

Termin
von: 
Montag, 23. April 2012 - 19:30
bis: 
Montag, 23. April 2012 - 21:30

100 Tage bis Verhandlungsbeginn für ein Kontroll-Abkommen des Waffenhandels

Amnesty startet Kampagne für effektive Kontrolle des internationalen Waffenhandels

In 100 Tagen, am 2. Juli 2012, beginnt die UN-Konferenz, auf der ein Vertrag zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels (ATT – Arms Trade Treaty) ausgearbeitet werden soll. Amnesty International startet deshalb heute die Kampagne „Hände hoch für Waffenkontrolle“, für ein effektives Abkommen, das den Schutz der Menschenrechte ins Zentrum stellt.

 

Ideenwerkstatt zur Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

Jede Minute stirbt ein Mensch an den Folgen einer Gewehrkugel, einer Handgranate oder einer Landmine. Fachleute schätzen, dass alleine durch Gewehre und Pistolen der Waffenschmiede Heckler & Koch nach dem Zweiten Weltkrieg weit mehr als eine Million Menschen ihr Leben verloren haben.

Termin
von: 
Freitag, 13. April 2012 - 18:00
bis: 
Sonntag, 15. April 2012 - 13:00

atomwaffenfrei.jetzt

Start neuer Kampagne des Trägerkreises "Atomwaffen abschaffen"

"atomwaffenfrei.jetzt" ist der Titel einer neuen Kampagne, die am 29. März 2012 in Berlin interessierten Abgeordneten auf gemeinsame Einladung der Kampagne und der Vorsitzenden des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung vorgestellt wurde.

Globale Militarisierung

BICC veröffentlicht Globalen Militarisierungsindex

"Der aktuelle Index untersucht die Militarisierungsgrade von 149 Ländern und dokumentiert die Entwicklung seit 1990. Der aktuelle GMI 2012 bestätigt den Trend, nach dem die Region des Nahen und Mittleren Osten weltweit am höchsten militarisiert ist. Im Jahr 2010 (das letzte Jahr, für das aktuelle Daten vorlagen) belegen Israel, Singapur, Syrien, Russland, Jordanien, Zypern, Südkorea, Kuwait, Griechenland und Saudi-Arabien die ersten zehn Plätze des GMI.

Rüstungskontrolle im Weltraum

Vortrag mit Diskussion im Bonn International Center for Conversion (BICC)

Die Raumfahrttechnologie entwickelt und verbreitert sich in beachtlichem Tempo. Im Zuge dessen wächst auch die Gefahr eines zukünftigen Rüstungswettlaufs im Weltraum. So haben beispielsweise in jüngster Zeit sowohl China als auch die USA Technologien zur Zerstörung von Satelliten getestet. Verschiedene Versuche, ein Wettrüsten im All mit Hilfe von Rüstungskontrolle zu verhindern sind gescheitert. Der Vortrag führt in die Thematik ein und diskutiert Chancen und Grenzen von Rüstungskontrolle bei Weltraumwaffen.

Termin
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Donnerstag, 19. Januar 2012 - 17:30
bis: 
Donnerstag, 19. Januar 2012 - 20:00

Zum Thema deutsche Rüstungsexporte

Ergebnis einer Fragestunde im Deutschen Bundestag im Dezember 2011

Katrin Vogler, Mitglied des Bundestages, brachte folgende Frage in die Fragestunde im Bundestag am 14. Dezember 2011 ein: Wie bringt das Auswärtige Amt die im Koalitionsvertrag von FDP und CDU/CSU angekündigte Schwerpunktsetzung auf internationale Abrüstungspolitik in Einklang mit der deutlichen Steigerung der Ausfuhren von schwerem Kriegsgerät im Jahr 2010? Die Antwort der Bundesregierung ist hier nachzulesen.

Rüstungsexportbericht der Bundesregierung

Geheime Kriegsgeschäfte auf Rekordniveau

"Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW übt scharfe Kritik an der Steigerung des Exports von Kriegswaffen aus Deutschland im vergangenen Jahr. Der Exportumsatz der deutschen Rüstungskonzerne stieg mit 2,1 Milliarden Euro auf einen historischen Höchstwert. "Die geheimen Entscheidungen im Bundessicherheitsrat über Rüstungsexporte sowie der späte Veröffentlichungszeitpunkt erwecken den Eindruck, dass die Bundesregierung eine öffentliche Debatte über ihre Kriegsgeschäfte vermeiden will", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

‘Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel’

Deutsche Friedensorganisationen fordern Stopp der deutschen Rüstungsexporte

Aktion Aufschrei

„Während nach einer aktuellen Emnid-Umfrage über 70 Prozent der Bevölkerung für ein Verbot von Rüstungsexporten sind, gibt es für die Bundesregierung beim Waffenhandel so gut wie keine Grenzen  mehr. Wer immer mehr U-Boote, Kriegsschiffe, Panzer und Maschinengewehre in Kriegs- und Krisenregionen liefert, gießt vorsätzlich Öl ins Feuer bestehender Konfliktherde.“, kritisiert Paul Russmann, einer der Sprecher der bundesweiten Kampagne „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" und Geschäftsführer der ökumenischen Aktion „Ohne Rüstung Leben“ die bereits bekannt gewordenen Zahlen aus dem aktuellen Rüstungsexportbericht 2010 der Bundesregierung." (Auszug aus „Vorsätzlich Öl ins Feuer bestehender Konflikte“. Rüstungsexportkampagne kritisiert drastische Steigerung der Kriegswaffenausfuhr und fordert grundsätzliches Verbot. Pax Christi Presseinformation vom 28.11.2012)

Zivile Lösung des Iran-Konflikts

Appelle von IPPNW und Grundrechtekomitee angesichts der Kriegsdrohungen gegenüber dem Iran

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an die deutsche Regierung, sich gegenüber Großbritannien, den USA und Israel für eine friedliche Lösung des Irankonflikts einzusetzen und sie aufzufordern, weitere Kriegsdrohungen zu unterlassen. Kriegsdrohungen eskalieren eine ohnehin stark angespannte Situation und führen zu keiner Lösung, so die IPPNW.

Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod

Veranstaltungsangebot mit Emanuel Matondo und Connection e.V.

Die Veranstaltungsreihe „Stoppt die Waffenhändler – Rüstungsgüter Made in Germany ins südliche Afrika“ wird gemeinsam von Connection e.V., der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! und der Informationsstelle Südliches Afrika veranstaltet.

Der Kunde ist König: Exportschlager Rüstung? Aktuelle Herausforderungen an Politik und Kirche

Veranstaltung der Evangelischen Akademie Villigst

„Wenn es zutrifft, dass der Bundessicherheitsrat eine grundsätzlich positive Entscheidung über die Lieferung von 200 Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien gefällt hat, so halte ich eine solche Entscheidung für nicht akzeptabel.“ Mit diesen Worten kritisierte der Bevollmächtigte des Rates der EKD, Prälat Dr. Bernhard Felmberg im Sommer die Bundesregierung. Vor allem die Menschenrechtsfrage in den Empfängerländern werde durch eine solche Rüstungsexportgenehmigung missachtet, so Felmberg.

Termin
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Freitag, 25. November 2011 - 19:30
bis: 
Freitag, 25. November 2011 - 21:30

Abrüstung als Krisenprävention

Dokumentation der Öffentlichen Anhörung des Unterausschusses Zivile Krisenprävention

Am 26. September 2011 fand eine gemeinsame öffentliche Anhörung der Unterausschüsse Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung sowie Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit im Bundestag statt.

Abrüstungskampagne für Deutschland

Einladung zum Strategieworkshop im Friedensbildungswerk Köln

Seit vielen Jahren engagiert sich das Friedensbildungswerk Köln in der Kampagne „unsere zukunft atomwaffenfrei“ und lädt nun alle Interessierten dazu ein, gemeinsam im Rahmen einer Strategiewerkstatt im Friedensbildungswerk Köln zu überlegen, wie in Deutschland eine breite gesellschaftliche Basis für die Ächtung von Atomwaffen erreicht werden kann.

 

Dunkle Rüstungsgeschäfte

Wie kann die Transparenz und parlamentarische Kontrolle verbessert werden? Öffentliche Anhörung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die aktuellen Enthüllungen um die Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien bringen ein altbekanntes Problem des deutschen Rüstungsexportregimes erneut prominent auf die Tagesordnung: Es mangelt erheblich an Transparenz. Ohne die Meldungen in der Presse hätte die Öffentlichkeit frühestens in anderthalb Jahren bei der Veröffentlichung des nächsten Rüstungsexportberichts von diesen Geschäften erfahren. Eine häufig genannte Forderung für mehr Transparenz ist die Beteiligung des Parlaments an Rüstungsexportentscheidungen. Diese Beteiligung kann aber unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Termin
von: 
Dienstag, 6. September 2011 - 16:00
bis: 
Dienstag, 6. September 2011 - 20:00

Abrüstung als Krisenprävention

Öffentliche Anhörung des Unterausschusses Zivile Krisenprävention

Die nächste Sitzung der Unterausschüsse UA Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, UA Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung und UA Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit findet als öffentliche Anhörung im Bundestag statt. Zum Thema der Veranstaltung "Abrüstung als Krisenprävention" sind als Sachverständige geladen:

Termin
von: 
Montag, 26. September 2011 - 15:30
bis: 
Montag, 26. September 2011 - 18:00

Energie für das Leben

Nach dem Atomausstieg: Die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Herausforderung der Zukunft. Tagung der Evangelischen Akademie Villigst

Fukushima hat die Welt verändert: Die Risiken der zivilen Nutzung der Kernkraft sind auch 25 Jahre nach Tschernobyl nicht beherrschbar geworden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Japan gilt es Wege für eine sichere und verantwortbare Energieversorgung der Zukunft zu finden. War bis vor kurzem noch die Atomenergie in immer mehr Ländern die Antwort auf die knapper werdenden fossilen Brennstoffe und die Bedrohung durch den sich verstärkenden Klimawandel, so ist der Mythos der sauberen und sicheren Lösung durch Atomenergie nun endgültig zerstört.

Termin
von: 
Freitag, 23. September 2011 - 18:00
bis: 
Sonntag, 25. September 2011 - 13:30

"Pershing statt Petting"

Helmut Schmidt und die Nachrüstung. Zweiteilige Dokumentation am 2. und 9. August 2011 im ZDF

Millionen waren auf der Straße. Gewerkschafter, Christen und Pazifisten, Generäle und einfache Soldaten, Künstler und Intellektuelle, Schulkinder und Studenten. Sie marschierten und blockierten, sie bildeten Menschenketten und riefen auf zu zivilem Ungehorsam und gewaltlosem Widerstand. Sie demonstrierten gegen die Politik eines Mannes, der für eine neue Runde im Wettrüsten zwischen Ost und West verantwortlich gemacht wurde: Helmut Schmidt. Heute eine Ikone, damals einer der umstrittensten Politiker der Bundesrepublik.

Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

Deutsche Waffenhilfe für autoritäre Regime in Arabien

„Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel“ – heißt eine Kampagne gegen deutsche Rüstungsexporte, die zehn Nichtregierungsorganisationen aus der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit am 6. Mai 2011 gestartet haben.

Ziel ist es, mit einer Klarstellung des Grundgesetzes ein allgemeines Verbot deutscher Rüstungsexporte zu erreichen. Als ersten Schritt wollen wir bis zur Bundestagswahl 2013 die Aufnahme unserer Forderung in die Wahlprogramme der Bundestagsparteien erreichen.

20 Millionen mehr vom Militär

Kampagne für den Ausbau des Zivilen Friedensdienstes
                     Kampagnenschild

Am Montag, den 11. April 2011 startete nach monatelanger Vorbereitung die Kampagne "20 Millionen mehr vom Militär!". Das Datum ist kein Zufall. Das Friedensforschungsinstitut SIPRI gibt die Jahresstatistik der globalen Militärausgaben bekannt. Was könnte passender sein, als angesichts der unvorstellbaren Höhe der Militärausgaben mehr Investitionen in Friedensarbeit zu fordern!

Pünktlich zum Auftakt wurde eine Website zur Kampagne gelauncht. Hier können sich Interessierte informieren, unterzeichnen und selbst aktiv werden.

Friedenspreis an GKKE: Unermüdlich für die Abrüstung

Die "Fachgruppe Rüstungsexporte" der GKKE erhält den Göttinger Friedenspreis 2011

Pressemitteilung des Evangelischen Entwicklungsdienstes EED – Bonn, 04.03.2011

Am Samstag erhält die "Fachgruppe Rüstungsexporte" der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) den Göttinger Friedenspreis 2011. "Wir sind hoch erfreut, dass der langjährige Einsatz der Arbeitsgruppe für die Abrüstung geehrt wird", sagt Rudolf Ficker, Vorstand des Evangelischen Entwicklungsdiensts (EED). Träger der GKKE sind der EED gemeinsam mit der katholischen Organisation "Justitia et Pax".

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