Abrüstung

Zielscheibe Mensch

Internationaler Kongress zu sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels

Lange Zeit hatte die Friedensbewegung – auch die ärztliche Friedensorganisation IPPNW - ihren Blick besonders auf die Waffen gerichtet, die offensichtlich großen Schaden anrichten können: Atomwaffen, Interkontinentalraketen, Kampfflieger, Landminen. Aktuelle Zahlen des Roten Kreuzes belegen aber: 90 Prozent der Kriegsopfer sterben durch den Einsatz von Kleinwaffen, zwei Drittel durch Gewehrkugeln. Die meisten dieser Opfer sind Zivilisten aus Ländern des Südens.

Termin
von: 
Donnerstag, 30. Mai 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 2. Juni 2013 - 12:30

Verabschiedung von Waffenhandelsabkommen ist historischer Erfolg für Zivilgesellschaft

Amnesty International begrüßt Beschluss der UN-Generalversammlung

Amnesty International Pressemitteilung vom 2. April 2013: Die UNO-Staaten haben am Dienstag mit überwältigender
Mehrheit ein Waffenhandelsabkommen verabschiedet, das Waffenlieferungen verbietet, wenn diese zu Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen beitragen. „Das ist ein historischer Moment. Endlich
haben die meisten Staaten nun einem Abkommen zugestimmt, das unverantwortliche Rüstungstransfers verhindern soll“, sagt Verena Haan, Rüstungsexpertin von Amnesty International in Deutschland, die in New York die Verhandlungen begleitet hat.

„Keine Kampfdrohnen!“

Appell von Friedens- und Bürgerrechtsgruppen

Zahlreiche Friedens- und Bürgerrechtsgruppen wandten sich zum Beginn der bundesweiten Ostermarschaktionen mit einem gemeinsamen Appell gegen die Etablierung von Drohnen bei Kriegseinsätzen, zur Überwachung und Unterdrückung. Der Appell "Keine Kampfdrohnen!" richtet sich an Bundesregierung und Bundestag und fordert dazu auf, weder bewaffnete Drohnen anzuschaffen noch in deren Forschung und Entwicklung weiter zu investieren.

Drohnen – destabilisierend und neuer Rüstungswettlauf?

Veranstaltung der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. in Berlin

Die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) lädt zu einem Gespräch zu einem aktuellen friedenspolitischen Thema ein. Entsprechend ihrer Tradition und ihrem Selbstverständnis geschieht dies ohne vorherige Festlegung auf bestimmte Positionen, also wissenschaftlich und umfassend, aber durchaus aus einem rüstungskritischen Selbstverständnis, das auf einer Option für die Ausweitung von nicht-militärischer Konfliktbearbeitung beruht.

Termin
von: 
Dienstag, 16. April 2013 - 10:30
bis: 
Dienstag, 16. April 2013 - 16:00

Make It Binding

Petition der IFFF - Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit zu den Verhandlungen eines Waffenhandelskontrollvertrages (ATT)

Die Women's League for Peace and Freedom (WILPF) fordert die Aufnahme eines konkreten Gender-Kriteriums in dem ausgehandelten Text. Die Vertragskriterien sollten Staaten dazu verpflichten, einen internationalen Transfer von konventionellen Waffen dann nicht zu genehmigen, wenn ein begründetes Risiko besteht, dass die Waffen dazu verwendet werden könnten, Gender-basierte Gewalt, einschließlich Vergewaltigung und andere Formen sexualisierter Gewalt, auszuüben oder zu unterstützen.

 

Waffenhandel: 74 Prozent der Deutschen für Vertrag mit Menschenrechtsklausel

Amnesty fordert starken Waffenhandelsvertrag

Am 18.03.2013 beginnt in New York eine UNO-Konferenz, die einen internationalen Waffenhandelsvertrag aushandeln soll. Amnesty International fordert einen Vertrag, der Rüstungslieferungen verbietet, die zu schweren Menschenrechtsverletzungen oder Kriegsverbrechen beitragen.

Weniger Geld für zivile Friedensarbeit – 30 mal mehr Mittel fürs Militär

Neues Infoblatt des Bund für Soziale Verteidigung e. V.

Presseinformation des BSV vom 7.03.2013: Seit Afghanistan wiederholen Bundesregierung und Bundeswehr bei jeder Gelegenheit, dass Frieden nicht durch das Militär, sondern nur mit zivilen Maßnahmen geschaffen werden kann. Doch nicht einmal die Bundesregierung weiß, wie viel sie tatsächlich in zivile Friedensarbeit investiert. Der Bund für Soziale Verteidigung hat nun zum dritten Mal die einzelnen Posten und Unterpöstchen aus den öffentlichen Haushaltsdaten zusammengetragen, um die Debatte mit realistischen Zahlen zu untermauern. Fakt ist, seit dem Kosovokrieg 1999 hat sich etwas getan.

Waffenhandel einschränken!

Forderung von Mission EineWelt und Brot für die Welt an die Politik

Mission EineWelt und Brot für die Welt vertreten seit Jahren die Interessen ihrer weltweiten Partner und setzen sich für deutliche Schritte zur Veränderung ein. Zu den anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen greifen sie sieben Themen auf und formulieren hierzu Forderungen. Eine der Forderungen, mit denen sich die Organisatoren der Kampagne "Wir nageln sie fest!" im Frühjahr 2013 an alle bayerischen KandidatInnen wenden wollen, lautet: Waffenhandel einschränken!

Zwei Jahre nach dem ‚Arabischen Frühling’ – Versuch einer Bilanz

Diskussion und Vernissage am BICC in Bonn
Eine Expertendiskussion soll zum einen die Auswirkungen des „Arabischen Frühlings“ auf die geopolitische Großwetterlage im Nahen Osten, speziell auf die US-Politik beleuchten. Ein weiterer Focus wird auf der Frage liegen, welche Interessen hinter der regionalen Militarisierung seitens der Rüstungsimporteure und –exporteure stecken. Schließlich wird es um die Auswirkungen der Militarisierung auf die Entwicklung Ägyptens und Syriens gehen: Wie ist das Konfliktgeschehen? Wie ist die wirtschaftliche Situation?
 
Termin
von: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 21:00

Update BICC Globaler Militarisierungsindex 2012

Mit einem Update 2012 aktualisiert das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn – Bonn International Center for Conversion) den Globalen Militarisierungsindex (GMI) - http://www.bicc.de/our-work/gmi.html. Der aktuelle Index untersucht die Militarisierungsgrade von 135 Ländern für das Jahr 2011 und dokumentiert die Entwicklung von bis zu 153 Ländern seit 1990. Das Update bestätigt den Trend der letzten Jahre, nach dem die Region des Nahen und Mittleren Osten weltweit am höchsten militarisiert ist.

Gemeinsames Handeln wurde ausgezeichnet

Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! erhält Stuttgarter Friedenpreis 2012 / Rüstungsexportbericht 2011

Aktion Aufschrei"Wir sind den AnStiftern außerordentlich dankbar, dass sie mit der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises an die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!"  nicht einzelne sondern viele Menschen ausgezeichnet haben. Ausgezeichnet wurden die vielen Gruppen und Organisationen, die in den letzten anderthalb Jahren, den Protest gegen die aktuelle Rüstungsexportpraxis Deutschlands stark gemacht und sich für ein Stopp des Waffenhandels eingesetzt haben", bedankt sich pax christi- Generalsekretärin Christine Hoffmann.

Protest gegen Waffenhandel zeigt Erfolg

Campaign Against Arms Trade mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet

Die deutsche Kampagne gegen Rüstungsexporte „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ gratuliert der britischen Campaign Against Arms Trade zur Verleihung des Alternativen Nobelpreises  (Right Livelihood Award): „Wir sehen in der Preisverleihung an die britischen Kolleginnen und Kollegen eine hohe Anerkennung und Erfolg des jahrzehntelangen Engagements für einen Stopp der Waffenexporte aus Großbritannien.

Friedensgutachten 2012: Wirtschaftsinteressen im Spannungsfeld von Sicherheits- und Entwicklungspolitik

Podiumsdiskussion am Bonn International Center for Conversion (BICC)

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der fünf Institute für Friedens- und Konfliktforschung in der Bundesrepublik. Es erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen untersuchen die internationale Konfliktrealität aus friedensstrategischer Perspektive. Auf ihre Analysen stützt sich die Stellungnahme der Herausgeber und Herausgeberinnen. Die Ergebnisse und Empfehlungen für die Friedens- und Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa werden in der Podiumsdiskussion vorgestellt – und hinterfragt.

Termin
von: 
Donnerstag, 20. September 2012 - 19:30
bis: 
Donnerstag, 20. September 2012 - 22:00

Experten fordern Maßnahmen zur Eindämmung von Kleinwaffen

BICC Presseinformation anlässlich des Gipfels in New York
(BICC Presseerklärung vom 27.08.2012) Zur Zweiten Überprüfungskonferenz des UN Aktionsprogramms zur Verhütung, Bekämpfung und Beseitigung des unerlaubten Handels mit Kleinwaffen und leichten Waffen (PoA) in New York, 27. August bis 7. September 2012, fordern Experten verstärkte internationale Unterstützung bei der Eindämmung der Waffenströme in illegale Märkte.

67 Jahre Hiroshima/Nagasaki: 5 vor 12. Atomwaffenfrei.jetzt.

Aufruf von "atomwaffenfrei.jetzt", "Mayors for Peace" und "Pacemakers"

Die gemeinsame Initiative der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", des Bürgermeisternetzwerks "Mayors for Peace" und des Pacemakers-Radmarathon - Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen (4. August 2012, 338 km, Bretten - Heidelberg - Mannheim - Kaiserslautern - Ramstein - Neustadt/Weinstraße - Bretten) fordert die Öffentlichkeit auf, den Aufruf '67 Jahre Hiroshima/Nagasaki: 5 vor 12. Atomwaffenfrei.jetzt' zu unterstützen.

 

Kein Panzer Deal mit Indonesien

Aktion Aufschrei fordert Bundesregierung zum Verzicht auf dieses Geschäft auf. Menschenrechtsverteidiger in Indonesien brauchen Unterstützung

(Pax Christi Pressemitteilung vom 6. Juli 2012) “Wir fordern  Kanzlerin Angela Merkel auf, Anfragen aus Indonesien zum Kauf von Leopard 2 Panzern abzulehnen. Der Verkauf von Panzern an die indonesische Regierung, wäre ein falsches Signal. Minderheiten in Indonesien sind Repressionen durch Polizei und Armee ausgesetzt. In der Vergangenheit hat es vielfach Tote bei Übergriffen von Polizei und Armee gegeben. Opposition und religiöse Minderheiten werden eingeschüchtert und attackiert.

Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel nach Saudi-Arabien! Legt den Leo an die Kette!

Aufruf eines Personenbündnisses: Öffentliche Selbstverpflichtung zu Protest und Zivilem Ungehorsam

In dem Aufruf vom Mai/Juni 2012 heißt es: "Wir – ein Personenbündnis von Bürgerinnen und Bürgern aus der Friedens-, Dritte-Welt- und Menschenrechtsarbeit, aus Wissenschaft und Kulturbereichen, aus sozialen Bewegungen, kirchlichen, gewerkschaftlichen und anderen Gruppen und Verbänden wollen mit Protest und direkten gewaltfreien Aktionen den Export von 270 Panzern nach Saudi-Arabien verhindern.

Online-Petition: Hände hoch für Waffenkontrolle!

Amnesty International fordert starken Waffenkontrollvertrag

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt - das sind eine halbe Million Menschen jedes Jahr. Amnesty International fordert strikte Regeln für den weltweiten Waffenhandel. Hunderttausende werden mit Waffen bedroht, unterdrückt und verletzt. Es gibt klare internationale Regeln für den Handel mit Bananen und Dinosaurierknochen, jedoch nicht für die Lieferung von Maschinenpistolen, Panzern und anderen konventionellen Rüstungsgütern. Die bestehenden nationalen und internationalen Exportkontrollen sind lückenhaft.

 

Der internationale Waffenhandelsvertrag (ATT) - mehr Sicherheit durch gemeinsame Standards?

30. Forum Globale Fragen in Berlin

Der weltweite Handel mit konventionellen Waffen findet seit geraumer Zeit in besonderer Weise das Interesse der Öffentlichkeit. Im Juli diesen Jahres findet nach seit 2006 laufenden Vorbereitungen eine Konferenz der Vereinten Nationen in New York zu diesem Thema statt, an deren Ende ein Vertrag zur Kontrolle des internationalen Handels mit konventionellen Waffen stehen soll. Das Abkommen soll insbesondere auch ausufernde illegale Waffenmärkte und den Waffenmissbrauch in Konflikten und zur Begehung von schweren Menschenrechtsverletzungen verhindern.

Termin
von: 
Mittwoch, 6. Juni 2012 - 9:00
bis: 
Mittwoch, 6. Juni 2012 - 14:00

Verantwortung der Wissenschaften: Frieden schaffen - KIT: Forschung für Atom und Waffen?

Tagung an der Universität Karlsruhe

Zivilklausel statt Rüstungsforschung an den Hochschulen. Die Verantwortung der Wissenschaft für Frieden und Zukunftsfähigkeit wird angesichts der fortschreitenden Militarisierung von Forschung, Lehre und Studium an den Hochschulen erneut in in einem umfassenden Sinne heraus gefordert. Als Mittel dagegen wird seit mehreren Jahren von einer wachsenden Zahl von Studierenden die Forderung nach einer Zivilklausel erhoben, mit der Friedensbeiträge eingefordert werden, die das Zusammenleben der Völker bereichern und der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen gewidmet sind, d.h. mit der militärische Zwecke ausgeschlossen werden.

Termin
von: 
Freitag, 15. Juni 2012 - 14:00
bis: 
Samstag, 16. Juni 2012 - 18:00

Jahrestagung: European Network Against Arms Trade (ENAAT)

Veranstaltung des europäische Netzwerks gegen Rüstungshandel in Berlin

Vom 14. – 17 Juni 2012 tagt das Europäische Netzwerk gegen Rüstungsexporte (ENAAT) in Berlin. Schwerpunkte der Konferenz werden Erfordernisse zum Stopp des europäischen Waffenhandels sein, dabei werden auch Inhalte und Auswirkungen der EU-Direktive zu Waffenhandel auf die europäischen Nationen beleuchtet. Gruppen aus Schweden, England, Norwegen, Spanien, Schweiz, Italien u.a. werden aus ihren Ländern zu nationalen Rüstungsexporten und Kampangenschwerpunkten berichten. Weiterhin werden die Bereiche der Drohnen sowie die Zivilklausel an deutschen Universitäten Thema sein.

Termin
von: 
Freitag, 15. Juni 2012 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 17. Juni 2012 (Ganztägig)

Krieg in Sicht? Israel, Iran und die Bombe

Veranstaltung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und der Frankfurter Rundschau

Der westlichen Politik ist es nicht gelungen, das iranische Atomprogramm zu verhindern: Der Iran baut sein Nuklearpotenzial weiter aus. Früher oder später droht ein Präventivschlag Israels oder der USA. Strebt der Iran wirklich nach der Atombombe? Welche Politik verfolgt Israel? Treibt der Nahe Osten auf einen neuen Krieg zu? Welche friedlichen, diplomatischen Lösungen sind denkbar?

Termin
von: 
Montag, 23. April 2012 - 19:30
bis: 
Montag, 23. April 2012 - 21:30

100 Tage bis Verhandlungsbeginn für ein Kontroll-Abkommen des Waffenhandels

Amnesty startet Kampagne für effektive Kontrolle des internationalen Waffenhandels

In 100 Tagen, am 2. Juli 2012, beginnt die UN-Konferenz, auf der ein Vertrag zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels (ATT – Arms Trade Treaty) ausgearbeitet werden soll. Amnesty International startet deshalb heute die Kampagne „Hände hoch für Waffenkontrolle“, für ein effektives Abkommen, das den Schutz der Menschenrechte ins Zentrum stellt.

 

Ideenwerkstatt zur Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

Jede Minute stirbt ein Mensch an den Folgen einer Gewehrkugel, einer Handgranate oder einer Landmine. Fachleute schätzen, dass alleine durch Gewehre und Pistolen der Waffenschmiede Heckler & Koch nach dem Zweiten Weltkrieg weit mehr als eine Million Menschen ihr Leben verloren haben.

Termin
von: 
Freitag, 13. April 2012 - 18:00
bis: 
Sonntag, 15. April 2012 - 13:00

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