Akteure, Organisationen, Netzwerke der ZKB

Nach EU-Gipfel: Europa als Friedensprojekt stark machen

Organisationen fordern mehr Geld für Frieden und Menschenrechte

Aus Anlass der Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Rat und der Kommission über das EU-Finanzpaket fordern sieben Friedensorganisationen in einem Aufruf eine Verdreifachung der Mittel für gewaltfreie Konfliktbearbeitung, Unterstützung der Zivilgesellschaft und die Förderung der Menschenrechte im nächsten EU-Budget.

Sachbearbeitung Verwendungsnachweisprüfung in Vollzeit

Förderprogramm zivik. Bewerbungsfrist: 9. August 2020

Für das Förderprogramm zivik – Zivile Konfliktbearbeitung in Berlin sucht die Abteilung Dialoge des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) zum 01.01.2021 unbefristet eine/n Sachbearbeitung Verwendungsnachweisprüfung (m/w/d) in
Vollzeit (100 %).

Koordinator*in für den Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung (m/w/d) in Vollzeit

Förderprogramm zivik. Bewerbungsfrist: 16. August 2020

Für das Förderprogramm zivik — Zivile Konfliktbearbeitung in Berlin sucht die Abteilung Dialoge des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) zum 01.10.2020 befristet eine/n Koordinator*in für den Beirat Zivile Krisenprävention und
Friedensförderung (m/w/d) in Vollzeit.

Büroleitung in Minden

Stellenausschreibung des Internationalen Versöhnungsbundes. Bewerbungsfrist: 15. August 2020

Der Int. Versöhnungsbund ist ein Friedensverband mit einer klaren gewaltfreien Grundhaltung. Seit mehr als 100 Jahren vereinigt er Menschen, die sich aufgrund ihres Glaubens oder einer anderen humanistischen Grundhaltung für Gewaltfreiheit in allen Lebensbereichen einsetzen, der Kraft der Güte und der Wahrheit vertrauen und sich für Frieden und Gerechtigkeit und einen gewaltfreien Umgang mit der Erde einsetzen.

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020

02. bis 30. September 2020

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020 wurde veröffentlicht. Themen der Friedenstage sind u. a. die Perspektiven für Bosnien-Herzegowina 25 Jahre nach dem Dayton Abkommen sowie die Verschärfung von Konflikten durch den Klimawandel. Das Szenario „Sicherheit neu denken“ wird vorgestellt, ein Workshop lädt zum Dialog über Friedenshandeln ein. In einem Radiobeitrag geht es um die Wichtigkeit weiblicher Stimmen und der Menschenrechte und zwei Veranstaltungen erinnern an die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner.

Erste Verleihung des Roland-Vogt-Friedenspreises am 12. September in Kaiserlautern

Initiative der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein"

Auf Initiative der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein" wird ab 2020 jährlich der Roland-Vogt- Friedenspreis an eine Aktivistin oder einen Aktivisten der Friedensbewegung vergeben, die oder der sich in der Tradition von Roland Vogt dauerhaft für Frieden, Abrüstung und zivile Konfliktlösungen in außerordentlicher Weise engagiert.

Termin
von: 
Samstag, 12. September 2020 - 19:00
bis: 
Samstag, 12. September 2020 - 22:00

Projektkoordinator*in Atomausstieg, Energiewende und Klimawandel

Stellenausschreibung von IPPNW. Bewerbungsfrist: 20 Juli 2020

Die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung (IPPNW) e.V. sucht  zum 1. Oktober 2020 für ihre Geschäftsstelle in Berlin eine*n Mitarbeiter*in. Er/Sie ist für die Koordination des Bereichs Atomausstieg, Energiewende und Klimawandel mitverantwortlich.

Referent*in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (40 WoStd)

Stellenausschreibung von IPPNW. Bewerbungsfrist: 24. Juli 2020

Die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung (IPPNW) e. V. sucht zum 1. November 2020 für ihre Geschäftsstelle in Berlin eine(n) Referent*in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Hiroshima-/Nagasakitag 2020

Deutschlandweite Gedenkationen

Die Jahrestage der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki jähren sich im August zum 75. Mal. Es gibt auch heute noch mehr als 13.000 Atomwaffen weltweit. Mehrere deutsche Friedensorganisationen möchten die Forderung nach dem vollständigen Verbot von Atomwaffen rund um den Hiroshima- und Nagasaki-Gendenktag in die breite Öffentlichkeit tragen.

Gründung der Stiftung „Kraft der Gewaltfreiheit"

Vorhaben des Instituts für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK) und des Bunds für Soziale Verteidigung (BSV)

Das Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung (IFKG) und der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) beabsichtigen, noch in diesem Jahr die Stiftung „Kraft der Gewaltfreiheit" zu gründen. Sie soll helfen, Praxis und Forschung besser miteinander zu verbinden. Über dieses Vorhaben möchten wir hier informieren. An der Satzung und der Besetzung der Stiftungsorgane arbeiten wir derzeit noch. Hier geht es zu mehr Informationen zu der Stiftung."

3. Kirchlicher Aktionstag in Büchel wurde abgesagt

Kirche gegen Atomwaffen

Angesichts der Corona-Pandemie, deren Ende noch nicht absehbar ist, hat sich die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“ dafür entschieden, den für den 6. Juni geplanten Kirchlichen Aktionstag am Fliegerhorst Büchel abzusagen und auf einen noch nicht festgelegten späteren Zeitpunkt zu verschieben.

IPPNW ruft Bundesregierung auf, sich für mehr Rüstungskontrolle einzusetzen

Pressemitteilung anlässlich der Kündigung von mehreren Rüstungskontrollverträgen

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft die Bundesregierung auf, sich aktiver für den Erhalt der Rüstungskontrolle einzusetzen. Angesichts der Kündigung mehrerer Rüstungskontrollverträge wie dem INF-Vertrag, dem Iran-Abkommen und jetzt neuerdings dem Vertrag zum offenen Himmel (Open Skies Treaty), sollten Außenminister Heiko Maas und Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Einfluss geltend machen, um vor allem die USA an den Verhandlungstisch mit den jeweiligen Vertragspartnern zu holen. Laut Medienberichten hat die US-Administration sogar erwogen, wieder Atomtests  aufzunehmen. Auch der bilaterale „New START“-Vertrag zur Reduzierung von strategischen Atomwaffen droht, nächstes Jahr ohne Ersatz auszulaufen.

Chance zur Umkehr in der Friedens- und Umweltpolitik

Pressemitteilung der AGDF und EAK

Die Corona-Pandemie könnte nach Ansicht von Friedensgruppen und Umweltinitiativen auch eine Chance sein zu einer Umkehr hin zu einer nachhaltigen Umwelt-, Wirtschafts- und Friedenspolitik, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellt und geprägt ist von einer Ethik, einer Ökonomie und einem Lebensstil des Genug.

„Jetzt Mut zeigen, Umbrüche wagen, den Schutz des Lebens in den Mittelpunkt der Politik stellen“, das ist nach Ansicht von Detlev Besier (Kaiserslautern) nun angesagt. Die Gesellschaft habe gezeigt, dass sie weitreichende Maßnahmen mitträgt, obwohl die Gesundheitsgefahr für den Einzelnen durch Corona abstrakt sei, ist der Pfarrer für Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz überzeugt. „Jetzt mit Mut weitreichende Maßnahmen für Frieden und die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen auf den Weg bringen, das wäre wichtig“, so Besier, der auch Vorsitzender der Friedensinitiative Westpfalz ist und dem Vorstand der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) angehört.

Aktivismus in Zeiten von Corona

Bund für Soziale Verteidigung

Corona: Dieser Moment der globalen Katastrophen birgt "viele Möglichkeiten in sich. Die Dinge, für die wir kämpfen, sind nicht nur richtig, sondern möglich. COVID-19 kam und erinnerte mich, dass die Welt, für die wir kämpfen, nahe ist. Jetzt ist nicht die Zeit, die Hoffnung aufzugeben. Die Welt, für die wir kämpfen, ist direkt auf der anderen Seite der Apokalypse". So endet ein Artikel, der im März auf der amerikanischen Website "Waging Nonviolence" erschienen ist. Er enthält sieben Themen, wie Aktivismus in diesen Zeiten aussehen kann. Der Bund für Soziale Verteidigung hat diesen Text ins Deutsche übertragen und mit ein paar Fußnoten versehen.

Tagungsbericht: “Konflikt findet Stadt”. Wie können Konflikte im kommunalen Kontext besser bearbeitet werden?

Plattform Zivile Konfliktbearbeitung - Jahrestagung 2020

Der Bericht über die Jahrestagung 2020 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung “Konflikt findet Stadt." Wie können Konflikte im kommunalen Kontext besser bearbeitet werden? ist in Zusammenarbeit mit der Ev. Akademie Loccum erschienen.

Eskalierende Großdemonstrationen, urban warfare oder Terroranschläge – aufgrund des globalen Megatrends der Urbanisierung brechen gewaltsame Konflikte immer öfter in Städten aus. Der städtische Raum wird nicht nur zunehmend Austragungsort von Auseinandersetzung, er wird auch immer häufiger selbst Konfliktgegenstand. Ob in Deutschland oder im Ausland, die zivile
Konfliktbearbeitung muss auf diese Entwicklung reagieren und eingeübte Strategien überdenken. Eine Hinwendung zum Kommunalen ist notwendig.

Corona, Peace and Conflict

Neue FriEnt-Blogserie

Die Covid-19 Pandemie beeinträchtigt weltweit und allumfassend das Leben und Zusammenleben von Menschen. Zunehmend erkennen wir immer genauer, wie die Infektion auch Friedens- und Konfliktdynamiken verschärft. Mit der neuen Blogserie „Corona, Peace and Conflict" möchte FriEnt, Erfahrungen teilen, Einschätzungen bündeln und neue Perspektiven auf Entwicklungen in der Friedensförderung aufzeigen.

Auswirkungen der Corona-Pandemie gefährden Existenz von Friedensorganisationen

Positionspapier der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat angesichts der zunehmend spürbareren und existenzbedrohenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit ihrer Mitgliedsorganisationen im Bereich der Freiwilligen- und Friedensarbeit einen dringenden Hilferuf an Bund und Länder gerichtet.

Call for Papers: Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie – Krise oder große Stunde der Zivilgesellschaft?

Voluntaris – Zeitschrift für Freiwilligendienste und zivilgesellschaftliches Engagement

Für die Schwerpunkt-Ausgabe 2-2020 (erscheint im Dezember 2020) zum Thema Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie – Krise oder große Stunde der Zivilgesellschaft? sind interessierte Autor*innen eingeladen, Abstracts für wissenschaftliche Aufsätze (empirische, theoretische oder anwendungsbezogene) oder Debatten- und Diskussionsbeiträge (Kommentare, Meinungen, normative Beiträge) einzureichen.

Konflikt findet Stadt

Kurzbericht über die Jahrestagung 2020 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Die diesjährige Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung drehte sich um das Thema „Konflikt findet Stadt. Was kann kommunale Konfliktbearbeitung leisten?“ Über zwei Tage diskutierten Aktive der Plattform und ihrer Mitgliedsorganisationen mit externen Fachleuten. Etwa 75 Teilnehmer*innen nutzen in Loccum die Gelegenheit, auch außerhalb des offiziellen Programms ausgiebig miteinander zu reden.

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