Akteure, Organisationen, Netzwerke der ZKB

IPPNW ruft Bundesregierung auf, sich für mehr Rüstungskontrolle einzusetzen

Pressemitteilung anlässlich der Kündigung von mehreren Rüstungskontrollverträgen

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft die Bundesregierung auf, sich aktiver für den Erhalt der Rüstungskontrolle einzusetzen. Angesichts der Kündigung mehrerer Rüstungskontrollverträge wie dem INF-Vertrag, dem Iran-Abkommen und jetzt neuerdings dem Vertrag zum offenen Himmel (Open Skies Treaty), sollten Außenminister Heiko Maas und Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Einfluss geltend machen, um vor allem die USA an den Verhandlungstisch mit den jeweiligen Vertragspartnern zu holen. Laut Medienberichten hat die US-Administration sogar erwogen, wieder Atomtests  aufzunehmen. Auch der bilaterale „New START“-Vertrag zur Reduzierung von strategischen Atomwaffen droht, nächstes Jahr ohne Ersatz auszulaufen.

Chance zur Umkehr in der Friedens- und Umweltpolitik

Pressemitteilung der AGDF und EAK

Die Corona-Pandemie könnte nach Ansicht von Friedensgruppen und Umweltinitiativen auch eine Chance sein zu einer Umkehr hin zu einer nachhaltigen Umwelt-, Wirtschafts- und Friedenspolitik, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellt und geprägt ist von einer Ethik, einer Ökonomie und einem Lebensstil des Genug.

„Jetzt Mut zeigen, Umbrüche wagen, den Schutz des Lebens in den Mittelpunkt der Politik stellen“, das ist nach Ansicht von Detlev Besier (Kaiserslautern) nun angesagt. Die Gesellschaft habe gezeigt, dass sie weitreichende Maßnahmen mitträgt, obwohl die Gesundheitsgefahr für den Einzelnen durch Corona abstrakt sei, ist der Pfarrer für Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz überzeugt. „Jetzt mit Mut weitreichende Maßnahmen für Frieden und die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen auf den Weg bringen, das wäre wichtig“, so Besier, der auch Vorsitzender der Friedensinitiative Westpfalz ist und dem Vorstand der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) angehört.

Aktivismus in Zeiten von Corona

Bund für Soziale Verteidigung

Corona: Dieser Moment der globalen Katastrophen birgt "viele Möglichkeiten in sich. Die Dinge, für die wir kämpfen, sind nicht nur richtig, sondern möglich. COVID-19 kam und erinnerte mich, dass die Welt, für die wir kämpfen, nahe ist. Jetzt ist nicht die Zeit, die Hoffnung aufzugeben. Die Welt, für die wir kämpfen, ist direkt auf der anderen Seite der Apokalypse". So endet ein Artikel, der im März auf der amerikanischen Website "Waging Nonviolence" erschienen ist. Er enthält sieben Themen, wie Aktivismus in diesen Zeiten aussehen kann. Der Bund für Soziale Verteidigung hat diesen Text ins Deutsche übertragen und mit ein paar Fußnoten versehen.

Tagungsbericht: “Konflikt findet Stadt”. Wie können Konflikte im kommunalen Kontext besser bearbeitet werden?

Plattform Zivile Konfliktbearbeitung - Jahrestagung 2020

Der Bericht über die Jahrestagung 2020 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung “Konflikt findet Stadt." Wie können Konflikte im kommunalen Kontext besser bearbeitet werden? ist in Zusammenarbeit mit der Ev. Akademie Loccum erschienen.

Eskalierende Großdemonstrationen, urban warfare oder Terroranschläge – aufgrund des globalen Megatrends der Urbanisierung brechen gewaltsame Konflikte immer öfter in Städten aus. Der städtische Raum wird nicht nur zunehmend Austragungsort von Auseinandersetzung, er wird auch immer häufiger selbst Konfliktgegenstand. Ob in Deutschland oder im Ausland, die zivile
Konfliktbearbeitung muss auf diese Entwicklung reagieren und eingeübte Strategien überdenken. Eine Hinwendung zum Kommunalen ist notwendig.

Corona, Peace and Conflict

Neue FriEnt-Blogserie

Die Covid-19 Pandemie beeinträchtigt weltweit und allumfassend das Leben und Zusammenleben von Menschen. Zunehmend erkennen wir immer genauer, wie die Infektion auch Friedens- und Konfliktdynamiken verschärft. Mit der neuen Blogserie „Corona, Peace and Conflict" möchte FriEnt, Erfahrungen teilen, Einschätzungen bündeln und neue Perspektiven auf Entwicklungen in der Friedensförderung aufzeigen.

Auswirkungen der Corona-Pandemie gefährden Existenz von Friedensorganisationen

Positionspapier der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat angesichts der zunehmend spürbareren und existenzbedrohenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit ihrer Mitgliedsorganisationen im Bereich der Freiwilligen- und Friedensarbeit einen dringenden Hilferuf an Bund und Länder gerichtet.

Call for Papers: Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie – Krise oder große Stunde der Zivilgesellschaft?

Voluntaris – Zeitschrift für Freiwilligendienste und zivilgesellschaftliches Engagement

Für die Schwerpunkt-Ausgabe 2-2020 (erscheint im Dezember 2020) zum Thema Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie – Krise oder große Stunde der Zivilgesellschaft? sind interessierte Autor*innen eingeladen, Abstracts für wissenschaftliche Aufsätze (empirische, theoretische oder anwendungsbezogene) oder Debatten- und Diskussionsbeiträge (Kommentare, Meinungen, normative Beiträge) einzureichen.

Konflikt findet Stadt

Kurzbericht über die Jahrestagung 2020 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Die diesjährige Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung drehte sich um das Thema „Konflikt findet Stadt. Was kann kommunale Konfliktbearbeitung leisten?“ Über zwei Tage diskutierten Aktive der Plattform und ihrer Mitgliedsorganisationen mit externen Fachleuten. Etwa 75 Teilnehmer*innen nutzen in Loccum die Gelegenheit, auch außerhalb des offiziellen Programms ausgiebig miteinander zu reden.

Corona-PeaceLab

Wie müssen sich Krisenprävention und Friedensförderung anpassen?

Die Coronavirus-Pandemie hat die Welt in eine Krise gestürzt, die sich auf alle Politikbereiche auswirken wird. Dazu fragt die Bundesregierung nach Impulsen: Das „PeaceLab" bietet eine etablierte Plattform für eine Debatte zu allen sich daraus ergebenden Fragen zu Krisenprävention, Konfliktbewältigung und Friedensförderung.

Aktionspräsenz gegen Atomwaffen in Büchel wird verschoben

Auftaktveranstaltungen und Kirchlicher Aktionstag wurden bereits abgesagt

Viele Termine der Aktionspräsenz 2020 am Fliegerhorst Büchel fallen aus oder werden verschoben. Das betrifft den Auftakt der Aktionspräsenz mit Arun Gandhi und dem Ostermarsch in Büchel. Zum jetzigen Zeitpunkt steht ein Beginn der Aktionspräsenz noch nicht fest.

Außerdem wurde der für den 6. Juni geplante Kirchliche Aktionstag auf einen noch nicht festgelegten späteren Zeitpunkt verschoben.

Friedensfilmpreis 2020 wurde verliehen

Der Film „Los Lobos“ erhält den 35. Friedensfilmpreis

Im Rahmen der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurde „Los Lobos“ am 1. März 2020 der 35. Friedensfilmpreis verliehen. Der Preis würdigt Filme, die in herausragender Weise das friedliche Zusammenleben fördern und ist mit 5.000 Euro dotiert. Eine unabhängige Jury sichtet sektionsübergreifend die Filme der Berlinale und prämiert alljährlich den Film, der durch seine eindringliche Friedensbotschaft und seine ästhetische Umsetzung besticht.

10 Jahre Bundestagsbeschluss zu Atomwaffen

Unterschriftenaktion

Am 26. März 2010 beschloss der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend einen Antrag, in dem es heißt: "Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, sich (...) mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen". Dieser Beschluss wurde bis heute nicht umgesetzt.

Sachbearbeitung (m/w/d) Verwendungsnachweisprüfung in Teilzeit (75%)

Stellenausschreibung vom Institut für Auslandsbeziehungen. Bewerbungsfrist: 8. April 2020

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Förderprogramm zivik eine/n Sachbearbeitung (m/w/d) Verwendungsnachweisprüfung in Teilzeit (75%) in Berlin.

Sachbearbeitung (m/w/d) Antragsprüfung in Teilzeit (75%)

Stellenausschreibung vom Institut für Auslandsbeziehungen. Bewerbungsfrist: 8. April 2020

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) sucht zum 1. Juni 2020 für das Förderprogramm zivik eine/n Sachbearbeitung (m/w/d) Antragsprüfung in Teilzeit (75%) in Berlin.

Frauen, Frieden & Sicherheit - Impulse für den dritten Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung

Start der neuen Debatte auf PeaceLab Blog

Vor 20 Jahren verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1325 und legte damit den Grundstein für die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“. Im Jubiläumsjahr der Resolution wird die Bundesregierung ihren aktuellen Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der Agenda auswerten und einen neuen, dritten Aktionsplan beschließen.

Ausschreibung des Friedenspreises: Sievershäuser Ermutigung 2020

Friedenspreis für internationale Begegnungsarbeit mit jungen Menschen

Die Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen und die Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht schreiben zum sechzehnten Mal den mit 5.000 Euro dotierten Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung aus. Die Sievershäuser Ermutigung 2020 soll für hervorragende Projekte und Initiativen der internationalen Begegnungsarbeit mit jungen Menschen verliehen werden, die einen Beitrag zu einer friedlichen, auf Versöhnung, Verständigung und Zusammenarbeit setzenden Welt leisten. Die Würdigung der Preisträger wird in einer Feierstunde im Antikriegshaus am Sonntag, 6.

Protest- und Kunstaktion der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“

Rückblick auf die Aktion am 26.02.2020 vor dem Bundestag

Friedensaktivist*innen protestierten am 26.02.2020 vor dem Deutschen Bundestag gegen die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung. Sie fordern, dass die Erteilung von Ausfuhrgenehmigungen „Keine Frage der Abwägung!“ zwischen Menschenrechten und außen- und sicherheitspolitischen Interessen mehr sein darf. Stattdessen müsse die Einhaltung der Menschenrechte immer das entscheidungsrelevante Kriterium sein. Staaten, wie die der sog. „Arabischen Koalition“, die seit 5 Jahren am Krieg im Jemen beteiligt sind und denen schwere Menschenrechtsverletzungen nachgewiesen wurden, dürfen keine Rüstungsgüter mehr aus Deutschland erhalten. Die Bundesregierung wird aufgefordert ihre Rüstungsexportpolitik am Schutz der Menschenrechte auszurichten.

Unaufhörlich für den Frieden. Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit

Ausstellung im Nürnberger Friedensmuseum: Januar bis Juli 2020

Anlässlich ihres 100. Jubiläums hat die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit eine Ausstellung im Nürnberger Friedensmuseum zusammengestellt.

Termin
von: 
Mittwoch, 15. Januar 2020 - 0:00
bis: 
Mittwoch, 22. Juli 2020 - 0:00

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