Akteure, Organisationen, Netzwerke der ZKB

Friedensgutachten bis 2024

Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) fördert das Gutachten weitere 5 Jahre

Das von vier Forschungsinstituten (BICC, INEF, IFSH und HFSK) herausgegebene Friedensgutachten ist das am meisten sichtbare Instrument des Wissenstransfers der Friedens- und Konfliktforschung. Die DSF fördert das Friedensgutachten für weitere fünf Jahre bis 2024.

Ute Finckh-Krämer war zu Gast bei Transparenz TV

Thema der Sendung: Friedensarbeit im Bundestag

Dr. Ute Finckh-Krämer, Ko-Vorsitzende des SprecherInnenrats der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, war am 11. Dezember 2019 zum Thema "Friedensarbeit im Bundestag" zu Gast bei Transparenz TV mit Clemens Ronnefeldt.

Konflikt findet Stadt. Wie können Konflikte im kommunalen Kontext bearbeitet werden?

Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung in der Ev. Akademie Loccum

Vom 06.-08. März 2020 wird die Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung unter dem Titel „Konflikt findet Stadt. Wie können Konflikte im kommunalen Kontext bearbeitet werden?" in der Evangelischen Akademie Loccum stattfinden.

Globale Herausforderungen - wie Urbanisierung, Klimawandel oder Globalisierung - verändern auch den kommunalen Raum. Der kommunale Kontext ist Austragungsort von Auseinandersetzungen, er ist auch selbst Konfliktgegenstand. Fragen des Zusammenhangs von Kommune und Konflikt im In- und Ausland sind zentraler Punkt der Konfliktbearbeitung und sollen während der Tagung mit interdisziplinärer Perspektive betrachtet und bearbeitet werden. Welche Rolle und Chancen bieten kommunale Strukturen bei der Konfliktbearbeitung?

Termin
von: 
Freitag, 6. März 2020 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 8. März 2020 (Ganztägig)

Ökumenische FriedensDekade sucht grafisches Motiv für 2020

Ausschreibung Plakatwettbewerb

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat einen Plakatwettbewerb für die Gestaltung des grafischen Motivs zum Motto 2020 ausgeschrieben. „Umkehr zum Frieden" lautet das neue Motto, unter dem im kommenden Jahr vom 8. - 18. November vierzig Jahre FriedensDekade begangen wird.

Bewerbungsphase für das UN Jugenddelegierten-Programm läuft

Durchgeführt von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) und dem Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK)

Jedes Jahr können sich junge Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren für das Jugenddelegierten-Programm bewerben. Die Bewerber*innen sollten ein besonderes Interesse an – und gerne auch Erfahrungen mit – den Vereinten Nationen, jugendrelevanten Themen und Jugendarbeit/Jugendpolitik mitbringen.

Das Recht auf Frieden – Sicherheit neu denken

Ein Vortrag mit Ralf Becker im EineWeltHaus München

Wie entkommen wir der militärischen Gewaltspirale in eine zivile Sicherheitspolitik? Veranstaltung zum Tag der Menschenrechte mit Ralf Becker, Projektkoordinator für die Kampagne “Sicherheit neu denken”.

Termin
von: 
Dienstag, 10. Dezember 2019 - 19:00
bis: 
Dienstag, 10. Dezember 2019 - 21:45

Amnesty Briefmarathon

Vom 1. bis 23. Dezember 2019 für zehn bedrohte jugendliche Aktivisten

Dieses Jahr ist ein Jahr der großen Protestbewegungen. Jugendliche Aktivistinnen und Aktivisten sind dabei so sichtbar wie nie. Trotz der Risiken für ihre Freiheit und ihr Leben, die in vielen Ländern bestehen, setzen sie sich für Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und für ihre Zukunft ein. Weltweit werden sie dafür verfolgt und eingesperrt. Zehn von ihnen widmet Amnesty International die größte Menschenrechtsaktion der Welt, die jedes Jahr rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember stattfindet: Den Briefmarathon 2019.

"Umkehr zum Frieden"

Motto der Ökumenischen FriedensDekade 2020

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat auf seiner Novembertagung in Kassel das Jahresmotto für das Jahr 2020 festgelegt. „Umkehr zum Frieden“ lautet das neue Motto, unter dem im kommenden Jahr vom 8. -18. November vierzig Jahre FriedensDekade begangen wird.

AGIAMONDO - neuer Name der AGEH verkündet

Feier des 60-jährigen Jubiläums

„Vom Entwicklungsdienst zum Weltdienst“ – unter dieser Überschrift begeht die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) mit Sitz in Köln ihr 60-jähriges Bestehen. Das heißt, seit 1959 hat der Personaldienstleister der deutschen Katholiken für internationale Zusammenarbeit, der unter anderem die großen Hilfswerke Caritas International, Misereor und Renovabis zu seinen Auftraggebern zählt, rund 7.000 Fachkräfte in Entwicklungsprojekte weltweit vermittelt.

IPPNW Peace Academy: "Wanted: Peacemakers"

Ein Angebot von und für junge IPPNWler*innen und IPPNW-Studierende in Berlin

Die IPPNW bietet ein Wochenende an, um sich über „Frieden“ und „Gewaltfreiheit“ auszutauschen. Die IPPNW Peace Academy ist ein Angebot von und für junge IPPNWler*innen und IPPNW-Studierende.  Studierende anderer Fachrichtungen, die sich mit Krieg und Frieden, Internationalen Beziehungen, humanitären Kriegsfolgen, Abrüstung, Global Health und Planetary Health befassen, sind ebenfalls willkommen.

Termin
von: 
Freitag, 7. Februar 2020 - 18:00
bis: 
Sonntag, 9. Februar 2020 - 13:00

Verleihung des ÖNZ-Friedenspreises an das Centre Jeunes Kamenge Bujumbura

Veranstaltung vom Ökumenischen Netz Zentralafrika (ÖNZ) in Berlin

Mit der Verleihung des ÖNZ-Friedenspreises möchte das Ökumenische Netz Zentralafrika (ÖNZ) die langjährige Friedensarbeit des Centre Jeunes Kamenge auszeichnen. Das Centre Jeunes Kamenge ist ein Jugendzentrum im Stadtteil Kamenge im Norden von Burundis Hauptstadt Bujumbura. Es wurde 1991 von drei italienischen Xaverianer-Vätern und dem Bischof von Bujumbura gegründet und ist offen für junge Menschen unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft. In verschiedenen Projektformaten (wie Sportveranstaltungen, Diskussionen, Radiobeiträgen etc.) findet dort Friedens- und Versöhnungsarbeit statt.

Termin
von: 
Mittwoch, 27. November 2019 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 27. November 2019 - 20:00

Feministische Friedensarbeit: Reflexion. Organisation. Thema. Gender und Intersektionalität als Chancen der antimilitaristischen und pazifistischen Arbeit.

Symposium in Hannover

Am 1. Februar 2020 findet im Pavillon Hannover das Symposium "Feministische Friedensarbeit: Reflexion. Organisation. Thema. Gender und Intersektionalität als Chancen der antimilitaristischen und pazifistischen Arbeit" statt.

Termin
von: 
Samstag, 1. Februar 2020 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 1. Februar 2020 (Ganztägig)

BICC Globaler Militarisierungsindex 2019 ist online

TOP 10 bleiben unverändert

Der Globale Militarisierungsindex (GMI) des BICC bildet alljährlich das relative Gewicht und die Bedeutung des Militärapparats von Staaten im Verhältnis zur Gesellschaft als Ganzes ab. Der GMI 2019 umfasst 154 Staaten und basiert auf den aktuellsten vorliegenden Zahlen, in der Regel sind das die Daten des Jahres 2018.

Unter den höchst militarisierten Staaten finden sich, wie schon in den Jahren zuvor Israel, Singapur, Armenien, Zypern, Südkorea, Russland, Griechenland, Jordanien, Weißrussland und Aserbaidschan.

Europäische Friedensfazilität - eine gefährliche Mogelpackung

Postkartenaktion von Ohne Rüstung Leben und forumZFD

Die "Europäische Friedensfazilität" ist ein geplanter Fonds der EU in Höhe von 10,5 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2027. Mit dem Geld sollen militärische Ausbildung und Ausrüstung in Drittstaaten sowie Militäreinsätze finanziert werden. Nahezu unbeachtet verhandeln derzeit die EU-Mitgliedsstaaten über Details.

Wirtschaftsförderung statt Rüstungsexportkontrolle

Kommentar zum deutsch-französischen Regierungsabkommen über Ausfuhrkontrollen im Rüstungsbereich vom Koordinationskreis “Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“

Mit dem deutsch-französischen Regierungsabkommen werden zwei Eckpfeiler der deutschen Rüstungsexportkontrolle ausgehebelt: das Exportverbot von Kriegswaffen mit Genehmigungsvorbehalt und die Endverbleibskontrolle. Denn bei Anwendung des in dem Abkommen festgelegten „De-minimis“-Grundsatzes entfällt für Rüstungsgüter und bestimmte Kriegswaffen die Notwendigkeit einer Endverbleibserklärung sowie der Genehmigungsvorbehalt bei Re-Export bestimmter Kriegswaffen in Drittländer. Damit wird das Kriegswaffenkontrollgesetz umgangen, die Endverbleibskontrolle geschwächt und eine Blaupause für andere Regierungsabkommen geschaffen, die, auf Grundlage des kleinsten gemeinsamen Nenners, den Maßstab für eine gemeinsame Rüstungsexportkontrolle immer weiter herabsetzen.

„Ein Jahr für den Frieden“

Freie Plätze: Freiwilliger Friedensdienst von pax.christi

pax christi bietet jungen Menschen die Möglichkeit sich aktiv im Ausland zu engagieren. Der freiwillige Friedensdienst ist ein anerkannter und staatlich geförderter Freiwilligendienst. Die Partnerorganisationen in Polen, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Kosovo, Palästina/Israel und Ecuador ermöglichen eine Arbeit in sozialen Einrichtungen, Gedenkstätten, Bildungseinrichtungen und vielen weiteren Projekten.

Von Halabja bis Afrin. Aktuelle Herausforderungen und die internationale Beteiligung

Tagung der Ev. Akademie Bad Boll

Der Nahe Osten befindet sich im Umbruch, Teile der Zivilbevölkerung leidet unter katastrophalen Lebensbedingungen. Viele Menschen werden zur Flucht gezwungen. Im Zentrum der Gewaltsituation stehen die bisherigen Siedlungsgebiete des kurdischen Volkes, dessen Bevölkerung in der Türkei, im Irak und in Syrien zwischen allen politischen und wirtschaftlichen Machstrukturen steht.

Termin
von: 
Freitag, 6. Dezember 2019 - 18:00
bis: 
Sonntag, 8. Dezember 2019 - 12:30

Seid doch laut! Frauen für den Frieden in Ost-Berlin

Buchvorstellung und Diskussion in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

Die Frauen für den Frieden sind eine der berühmtesten Oppositionsgruppen der DDR der 80er Jahre. In der Atmosphäre des Kalten Krieges und des NATO-Doppelbeschlusses verabschiedete die DDR-Volkskammer im März 1982 ein Gesetz, das die Einbeziehung von Frauen in die allgemeine Wehrpflicht vorsah. Dagegen protestierten sieben Frauen - Bärbel Bohley, Irena Kukutz, Katja Havemann, Karin Teichert, Bettina Rathenow, Almut Ilsen und Ulrike Poppe –, indem sie einen in der DDR zugelassenen Protestweg nutzten: Sie verfassten eine Eingabe und schickten diese, unterschrieben von ca. 130 weiteren Frauen aus Berlin und Halle (Saale), im Oktober 1982 an Partei- und Staatschef Erich Honecker. Die Aktion gilt als Gründungsakt der ostdeutschen Frauen für den Frieden.

Termin
von: 
Montag, 25. November 2019 - 18:00
bis: 
Montag, 25. November 2019 - 19:30

Bundestag verlängert Bundeswehreinsatz in Syrien und Irak

Pressemitteilung der Kampagne „MACHT FRIEDEN“

Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ bedauert die erneute Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Syrien und Irak. Mit 343 Ja-Stimmen gegenüber 275 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen hat der Bundestag dem Antrag der Bundesregierung zugestimmt. Die MACHT FRIEDEN.-Kampagne hat in den letzten Wochen mit mehreren Schreiben an die Bundestagsabgeordneten noch einmal verstärkt für das Ende des Bundeswehreinsatzes geworben und mit einer Mahnwache vor dem Reichstag am 17. Oktober in Berlin gegen die Verlängerung des Mandates demonstriert.

Herausforderung für Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden

Kongress von NatWiss in Leipzig

Die Welt steht vor zwei existenzbedrohenden Herausforderungen: die Klimakatastrophe und die atomare Bedrohung. Wissenschaft und Technologie sind für beide mit verantwortlich. Wissenschaft und Technologie sind Teil des Problems, aber sind sie auch Teil der Lösung?
Um Krieg zu führen, braucht es die Wissenschaft. Braucht die Wissenschaft den Krieg?
Der Zugriff militärischer Einrichtungen auf Forschungsergebnisse, auch der Universitäten, ist essentiell für die Kriegsführung und -vorbereitung. Wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung der militärischen Nutzung entziehen? Welchen Beitrag können sie leisten für eine friedliche Forschung? Angesichts der Klimakatastrophe, der Eskalationsspirale im Atomwaffenkonflikt zwischen den USA und dem Iran, der Aufkündigung des INF-Vertrages, nuklearer Aufrüstung und dem 2-Prozent-Ziel der NATO, stellen sich diese Fragen in drängender Weise. Das Thema des Kongresses greift aktuelle Entwicklungen in der globalen Konfliktlage auf und will sie in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang stellen.

Termin
von: 
Samstag, 23. November 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 23. November 2019 (Ganztägig)

Ist die globale Politik noch zu retten? Was kann Friedens- und Konfliktforschung leisten?

Veranstaltung aus Anlass des 25. Jubiläums des BICC in Bonn

Das BICC verbindet empirische Forschung in Konfliktregionen mit dem gezielten Transfer in die Politik. Es berät unter anderem die Vereinten Nationen, das Auswärtige Amt oder die Afrikanische Union zu Themen, die von konkreten Ansätzen für Friedensverhandlungen über die Demobilisierung von Kombattanten bis hin zur Kleinwaffenkontrolle reichen.

Ebendieser Transfer soll bei der Talkrunde, die im Rahmen der Reihe „JRF vor Ort“ aus Anlass des 25. Jubiläums des BICC stattfindet, zur Diskussion stehen.

Termin
von: 
Mittwoch, 6. November 2019 - 18:30
bis: 
Mittwoch, 6. November 2019 - 20:00

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