Akteure, Organisationen, Netzwerke der ZKB

Bundestag verlängert Bundeswehreinsatz in Syrien und Irak

Pressemitteilung der Kampagne „MACHT FRIEDEN“

Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ bedauert die erneute Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Syrien und Irak. Mit 343 Ja-Stimmen gegenüber 275 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen hat der Bundestag dem Antrag der Bundesregierung zugestimmt. Die MACHT FRIEDEN.-Kampagne hat in den letzten Wochen mit mehreren Schreiben an die Bundestagsabgeordneten noch einmal verstärkt für das Ende des Bundeswehreinsatzes geworben und mit einer Mahnwache vor dem Reichstag am 17. Oktober in Berlin gegen die Verlängerung des Mandates demonstriert.

Herausforderung für Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden

Kongress von NatWiss in Leipzig

Die Welt steht vor zwei existenzbedrohenden Herausforderungen: die Klimakatastrophe und die atomare Bedrohung. Wissenschaft und Technologie sind für beide mit verantwortlich. Wissenschaft und Technologie sind Teil des Problems, aber sind sie auch Teil der Lösung?
Um Krieg zu führen, braucht es die Wissenschaft. Braucht die Wissenschaft den Krieg?
Der Zugriff militärischer Einrichtungen auf Forschungsergebnisse, auch der Universitäten, ist essentiell für die Kriegsführung und -vorbereitung. Wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung der militärischen Nutzung entziehen? Welchen Beitrag können sie leisten für eine friedliche Forschung? Angesichts der Klimakatastrophe, der Eskalationsspirale im Atomwaffenkonflikt zwischen den USA und dem Iran, der Aufkündigung des INF-Vertrages, nuklearer Aufrüstung und dem 2-Prozent-Ziel der NATO, stellen sich diese Fragen in drängender Weise. Das Thema des Kongresses greift aktuelle Entwicklungen in der globalen Konfliktlage auf und will sie in einen gesellschaftspolitischen Zusammenhang stellen.

Termin
von: 
Samstag, 23. November 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 23. November 2019 (Ganztägig)

Ist die globale Politik noch zu retten? Was kann Friedens- und Konfliktforschung leisten?

Veranstaltung aus Anlass des 25. Jubiläums des BICC in Bonn

Das BICC verbindet empirische Forschung in Konfliktregionen mit dem gezielten Transfer in die Politik. Es berät unter anderem die Vereinten Nationen, das Auswärtige Amt oder die Afrikanische Union zu Themen, die von konkreten Ansätzen für Friedensverhandlungen über die Demobilisierung von Kombattanten bis hin zur Kleinwaffenkontrolle reichen.

Ebendieser Transfer soll bei der Talkrunde, die im Rahmen der Reihe „JRF vor Ort“ aus Anlass des 25. Jubiläums des BICC stattfindet, zur Diskussion stehen.

Termin
von: 
Mittwoch, 6. November 2019 - 18:30
bis: 
Mittwoch, 6. November 2019 - 20:00

Ausschreibung des AFK-Nachwuchspreises 2020

Einsendeschluss für Bewerbungen: 01. November 2019

Die AFK vergibt jährlich einen Nachwuchspreis an junge WissenschaftlerInnen oder Initiativen, die einen herausragenden Beitrag zur Friedens- und Konfliktforschung geleistet haben. Der Preis ist dem Andenken an die Friedensforscherin Prof. Christiane Rajewsky gewidmet.

Abiy Ahmed Ali erhält den Friedensnobelpreis 2019

Ehrung für Bemühungen um Frieden und internationale Zusammenarbeit

Der äthiopische Premierminister Abiy Ahmed Ali erhält den diesjährigen Friedensnobelpreis. Insbesondere sein Einsatz für die Lösung des Grenzkonflikts mit Eritrea wurde als besondere Leistung vom Norwegischen Nobelkommittee hervorgehoben.

Gelingen und Grenzen von Versöhnung

Zweiter Friedensethischer Studientag zum Diskussionsprozess der Landeskirche 2021 in Bonn

Unter dem Motto "Gelingen und Grenzen von Versöhnung" findet der zweite von insgesamt drei friedensethischen Studientagen statt, die den Diskussionsprozess der Evangelischen Kirche im Rheinland auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens begleiten.

Termin
von: 
Samstag, 23. November 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 23. November 2019 (Ganztägig)

Demokratie stärken

Ein Vernetzungstreffen der Stiftung Mitarbeit und dem Netzwerk Bürgerbeteiligung in Bönn

Unter dem Motto »Demokratie stärken« veranstaltet die Stiftung Mitarbeit zusammen mit dem Netzwerk Bürgerbeteiligung vom 22. bis 23. November 2019 ein Vernetzungstreffen für Demokratie-Initiativen. Der Veranstaltungsort ist Bonn.

Die Veranstaltung richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen, deren Hauptziel es ist, die Demokratie – in ihrem näheren oder weiteren Umfeld – zu stärken.

Termin
von: 
Freitag, 22. November 2019 - 12:00
bis: 
Samstag, 23. November 2019 - 13:00

Türkische Militäroffensive in Syrien stoppen!

Appell von „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“

In einem Appell an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages fordert die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ einen Stopp der völkerrechtswidrigen Militär-Offensive in Nordsyrien. Er kann von Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen unterzeichnet werden.

Message of Peace for People of all Faith

Abschlusserklärung der zweiten internationalen interreligiösen Friedenskonferenz der Vereinten Evangelischen Mission

Vom 20. bis 23. September 2019 fand auf der tansanischen Insel Sansibar die zweite internationale interreligiöse Friedenskonferenz der Vereinten Evangelischen Mission statt. Kooperationspartner waren die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und Justitia et Pax. Mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter von Kirchen, muslimischen Verbänden, jüdischen Gemeinden sowie buddhistische Geistliche verabschiedeten die Erklärung: Message of Peace for People of all Faith für ein friedliches Miteinander der Religionen und gegen Gewalt und Extremismus.

Die Bertha-Bahn ist unterwegs

Gemeinsames Projekt vom Frauennetzwerk für Frieden und dem Netzwerk Friedenskooperative

Seit dem 21. September 2019 fährt auf Bonns Straßenbahnschienen für ein Jahr die Bertha-Bahn! Dieses vom Frauennetzwerk für Frieden und dem Netzwerk Friedenskooperative ins Leben gerufene Projekt soll an Bertha von Suttners Engagement für den Frieden erinnern und Mut machen, sich selber gegen Aufrüstung und für Frieden einzusetzen.

Demokratieförderung ausbauen statt kürzen!

Stellungnahme vom Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft

Das Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft ruft Unterstützer*innen dazu auf, ihre Forderungen zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu unterzeichnen.

Der aktuell im Bundestag diskutierte Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 sieht vor, dass für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ statt der ursprünglich geplanten 115,5 Millionen Euro nur 107,5 Millionen € zur Verfügung gestellt werden sollen. Diese Kürzung bedroht akut die Arbeit zahlreicher Organisationen, die sich für die Demokratieförderung einsetzen.

Climate Action Day

Future Lab in Dortmund

Wetterextreme und Katastrophenmeldungen machen es deutlich: Der Klimawandel nimmt auf dramatische Weise Fahrt auf. Gleichzeitig steigt die Konzentration an Kohlendioxid und anderen klimaschädlichen Emissionen immer weiter. Wissenschaftler fordern immer eindringlicher, jetzt zu handeln um unsere Erde in einem bewohnbaren Zustand zu stabilisieren.

Termin
von: 
Samstag, 30. November 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 30. November 2019 (Ganztägig)

Neue Europäische Militär-Fazilität birgt erhebliche Risiken für Menschenrechte und Frieden. 17 Organisationen fordern Außenminister Maas zu Änderungen auf.

Pressemitteilung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Berlin, 7.10.19. Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und 17 Organisationen kritisieren in einem Offenen Brief an Außenminister Heiko Maas den Entwurf für eine sogenannte Europäische Friedensfazilität. Sie fordern die Bundesregierung auf sich in den laufenden Verhandlungen für Änderungen der Fazilität einzusetzen, die ab 2021 Militäreinsätze sowie Ausbildung und Ausrüstung der Armeen von Drittstaaten mit rund 10,5 Milliarden € finanzieren soll.

Sachbearbeitung (m/w/d) Antragsprüfung für das Förderprogramm zivik

Stellenausschreibung vom Institut für Auslandsbeziehungen; Bewerbungsfrist: 20. Oktober 2019

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) sucht für den Standort in Berlin für die Abteilung Dialoge zum 01.01.2020 eine/n Sachbearbeitung (m/w/d) Antragsprüfung für das Förderprogramm zivik. Die Stelle ist befristet und in Teilzeit (75%).

Leitung (m/w/d) des Bereiches Stärkung der Zivilgesellschaft

Stellenausschreibung von VENRO. Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2019

Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) sucht für seine Geschäftsstelle in Berlin zum 1. Januar 2020 in Vollzeit eine Leitung (m/w/d) des Bereiches Stärkung der Zivilgesellschaft.

VENRO ist der Dachverband der entwicklungspolitischen und humanitären Nichtregierungsorganisationen in Deutschland. Ihm gehören rund 140 Organisationen an. VENRO vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik, schärft das öffentliche Bewusstsein für entwicklungspolitische und humanitäre Themen und entwickelt Qualitäts- und Transparenzstandards.

Friedensfahrradtour zwischen den Botschaften der USA und des Iran

Mit Straßentheater und Kundgebungen

Die Gefahr eines Krieges gegen den Iran wächst und die Diskussion um die Beteiligung der Bundeswehr an einer militärischen Mission in der Straße von Hormus ist besorgniserregend. Darum fordern IPPNW Deutschland, DFG-VK, das Netzwerk Friedenskooperative und ihre Unterstützer*innen die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, alles zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern.

Bei einer Friedensfahrradtour am 26. Oktober 2019 zwischen den Botschaften der USA und der Islamischen Republik Iran werden Fahnen mit der Botschaft „Kein Krieg gegen Iran“ gut sichtbar durch die Straßen von Berlin und vor die Botschaften getragen. Vor den Botschaften der USA und des Iran wird es zudem ein Straßentheater und eine kurze Kundgebung geben. Die Fahnen „Kein Krieg gegen Iran“ stellen die Veranstalter. Wer will, kann seine eigene Peace-Fahnen mitbringen.

Streit als Chance für Nachbarschaften – Konfliktbearbeitung im Quartier

Ein Fachtag veranstaltet vom Friedenskreis Halle

Konfliktbearbeitung im Quartier ist so vielfältig wie die Stadtteile, in denen die Ansätze erprobt werden. Bei diesem Fachtag werden fünf Ansätze vorgestellt, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die in Quartieren und Kommunen damit arbeiten. Der Fachtag bildet außerdem den Projektabschluss des Modellprojekts „Gewaltfrei streiten! Konfliktkompetenz individuell, gesellschaftlich und kulturell stärken".

Termin
von: 
Dienstag, 29. Oktober 2019 (Ganztägig)
bis: 
Dienstag, 29. Oktober 2019 (Ganztägig)

56 Organisationen aus der Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfsorganisationen fordern: Keine Rüstungsexporte für gesamte Jemen-Militärkoalition

Offener Brief an die Mitglieder des Bundessicherheitsrates

In einem offenen Brief fordern 56 zivilgesellschaftliche Organisationen von der Bundesregierung ein umfassendes und zeitlich nicht befristetes Rüstungsexportverbot für alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, solange diese am bewaffneten Konflikt beteiligt sind oder die Gefahr besteht, dass auch deutsche Rüstungsgüter zu Menschen- und Völkerrechtsverletzungen im Jemen beitragen.

Bekanntmachung der Preisträgerinnen des Internationalen Bremer Friedenspreises 2019

Aktivistinnen aus Israel, Nicaragua und Weißrussland werden am 15. November geehrt

Sie setzen sich ein für Transparenz und Demokratie in Weißrussland, Menschenrechte in Nicaragua oder ein Friedensabkommen zwischen Israelis und Palästinensern: Beim 9. Internationalen Bremer Friedenspreises 2019 würdigt die Stiftung die schwelle das Engagement von Olga Karatch, Vilma Nuñez und der Initiative "Women Wage Peace".

Gesichter des Friedens

Bekannte Persönlichkeiten setzen ein Zeichen für den Frieden

Am 11. September 2019 startete die Initiative Gesichter des Friedens. Als friedensförderndes Äquivalent der Initiative Gesichter der Demokratie und getreu dem Motto „Sign for Peace and Security!” soll damit ein Bewusstsein geschaffen werden, dass jeder Einzelne einen wertvollen Beitrag für ein friedliches und sicheres Zusammenleben leisten kann.

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