Aufarbeitung der Vergangenheit

Deutsch-namibische Vergangenheitsbearbeitung: VÖLKERMORD – UND WAS DANN?

Veranstaltung der Afrika Kooperative e.V. in Münster

Ende April 2015 nannte der Deutsche Bundestag den Völkermord an den Armeniern beim Namen. Dies lenkte die Aufmerksamkeit auch wieder auf den Kolonialkrieg von 1904 bis 1908 in Deutsch-Süd­westafrika, dem heutigen Namibia. Schließlich räumte die deutsche Politik in der zweiten Jahreshälfte 2015 ein, dass auch hier ein Völkermord stattfand. Seit Ende 2015 finden prekäre Verhandlungen zwischen Sonderbeauftragten der deutschen und namibischen Regierung um einen angemessenen Umgang mit der gemeinsamen Geschichte statt.

Termin
von: 
Sonntag, 14. Mai 2017 - 11:00
bis: 
Sonntag, 14. Mai 2017 - 13:00

Völkermord – und was dann? Die Politik deutsch-namibischer Vergangenheitsbearbeitung

Podiumsdiskussion von AfricAvenir und Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin

AfricAvenir und Rosa Luxemburg Stiftung laden ein zur Präsentation des Buches: Völkermord – und was dann? Die Politik deutsch-namibischer Vergangenheitsbearbeitung (Frankfurt/Main: Brandes & Apsel, März 2017). Ende April 2015 nannte der Deutsche Bundestag den Völkermord an den Armeniern beim Namen. Dies lenkte die Aufmerksamkeit verstärkt auf den Kolonialkrieg von 1904 bis 1908 in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen  Namibia. Schließlich räumte ab der zweiten Jahreshälfte 2015 die deutsche Politik ein, dass auch dieser ein Völkermord war.

Termin
von: 
Dienstag, 4. April 2017 - 18:00
bis: 
Dienstag, 4. April 2017 - 21:00

Frauen in der Résistance

Tagung von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. in Paris

Die Erinnerung an den Widerstand gegen die Besetzung Frankreichs durch die deutsche Wehrmacht nimmt auch heute eine wesentliche Rolle im politischen Diskurs in Frankreich ein. So ehrte der französische Präsident François Hollande Widerstandskämpfer*innen, darunter zwei Frauen –Genevieve de Gaulle-Anthonioz und Germaine Tillon – durch die Überführung in das Pantheon, nationale

Termin
von: 
Montag, 20. Februar 2017 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 23. Februar 2017 (Ganztägig)

Shaping and experiencing cultural memory

Steps for Peace Training in Berlin

Wie sich eine Gesellschaft mit ihrer kriegerischen, diktatorischen oder konfliktbehafteten Vergangenheit auseinandersetzt, wirkt sich entscheidend auf ihren gegenwärtigen wie zukünftigen Umgang mit Konflikten aus. Eine gesellschaftliche Aufarbeitung von vergangenen Unterdrückungs- und Gewaltakten kann verschiedene Versöhnungsprozesse durchlaufen: von Verdrängungsmechanismen über re-traumatisierende Konfrontationen bis hin zur Schaffung von Orten der historischen Trauer und Versöhnung.

Termin
von: 
Mittwoch, 28. September 2016 (Ganztägig)
bis: 
Freitag, 30. September 2016 (Ganztägig)

Erinnern - Verstehen - Verhindern. Vom schwierigen Umgang mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Tagung an der Friedensakademie Rheinland-Pfalz

2015 ist ein Jahr trauriger Jubiläen. Der 27. Januar, an dem sich die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz zum 70. Mal jährte, mahnt uns zur Erinnerung an den nationalsozialistischen Völkermord. Im April jährte sich der Gedenktag an den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren. Auch in Ruanda finden Gedenkfeiern im ganzen Land zur Erinnerung an den Genozid 1994 statt. Im Juli wiederum jährte sich zum 20. Mal die Erinnerung an das Massaker von Srebrenica.

Termin
von: 
Freitag, 6. November 2015 - 17:30
bis: 
Sonntag, 8. November 2015 - 12:30

Zwischen Erinnerung und Zukunft. Zwanzig Jahre nach Srebrenica

Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

Zwanzig Jahre liegt das Massaker von Srebrenica im Juli 1995 zurück, das zur Chiffre für den  Krieg in Bosnien und Herzegowina geworden ist. Nach einem kurzen Aufbäumen in den Massenprotesten vom Februar 2014 erscheinen die meisten Menschen in diesem Land  müde vom Warten auf den Fortschritt, auf Europa, auf ein besseres Leben, auf die Zukunft.

Termin
von: 
Donnerstag, 25. Juni 2015 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 25. Juni 2015 - 20:00

„Bühne der Wahrheit“ - Gerechtigkeit und Versöhnung durch Wahrheitskommissionen und Strafgerichte

Seminar am Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Nach Gewaltkonflikten stehen Staaten und Gesellschaften vor der schwierigen Aufgabe, wie mit dem begangenen Unrecht umzugehen ist: Wie können die gesellschaftlichen Gräben und die tiefen Gewaltprägungen überwunden werden, so dass eine langfristig friedensfähige Gesellschaft auf einem gerechten Fundament entstehen kann? In vielen Ländern gab es in jüngster Zeit national und international gesteuerte Aufarbeitungsprozesse durch Wahrheitskommissionen und Strafverfolgung.

Termin
von: 
Freitag, 3. Juli 2015 - 17:00
bis: 
Sonntag, 5. Juli 2015 - 15:00

Shaping and experiencing cultural memory

Steps for Peace Training in Berlin

Wie eine öffentlich-kollektive Aufarbeitung gestaltet wird, hat entscheidende Wirkungen auf das individuelle Gedächtnis und darauf wie Erinnerunggesellschaftlich gelebt wird. Der erste Tag des Seminars dient dazu, die TeilnehmerInnen mit der Bedeutung von Erinnerungskultur, -politik und -pädagogik vertraut zu machen. Gemeinsam diskutierenwir, welche Prozesse eine gesellschaftliche

Termin
von: 
Montag, 4. Mai 2015 (Ganztägig)
bis: 
Freitag, 8. Mai 2015 (Ganztägig)