Bundeswehr und Schule

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Zehnjähriges Jubiläum mit Ausstellungseröffnung „MUT-ICH“ in Halle gefeiert

Am Donnerstag, 21. September 2017 eröffnete das hallesche Courage-Netzwerk des bundesweiten Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ von 8.00 bis 9.30 Uhr die interaktive Wanderausstellung „MUT-ICH“ in den Räumlichkeiten des Europagymnasiums Latina August Hermann Francke.

Friedensbildung stärken!

pax christi-Kommission fordert „Tag der Friedensbildung“

pax christi - Pressemitteilung - 11. Juni 2016 - Am kommenden Wochenende wird die Bundeswehr an verschiedenen Standorten den „Tag der Bundeswehr“ durchführen. Er „bietet einmal im Jahr eine bundesweite Plattform für den Austausch zwischen Bundeswehr und Gesellschaft.“, so das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in seinem Portal.

Hintergrund Tornado-Einsatz in Syrien: Werbekampagne der Bundeswehr stoppen – Friedensbildung stärken

Forderungen der pax christi-Kommission Friedensbildung

pax christi - Pressemitteilung - 21.12.2015 - „Vor dem Hintergrund des Syrien-Einsatzes der Bundeswehr fordert die pax christi-Kommission Friedensbildung die Beendigung der aktuellen Werbekampagne der Bundeswehr ‚Mach, was wirklich zählt‘ und eine deutliche Aufstockung der Mittel des Bundes und der Länder für praktische Friedensarbeit und Friedensbildung“, erklärt Peter Heim, der Sprecher der pax christi-Kommission Friedensbildung.

Aktionswoche gegen Militarisierung der Jugend

War Resisters‘ International organisiert 2. Internationale Aktionswoche

Bund für Soziale Verteidigung e.V. - Information (Newsletter) - Vom 14. bis 20. November 2015 findet die 2. Internationale Aktionswoche gegen die Militarisierung der Jugend statt. Sie wird von den War Resisters‘ International organisiert. Menschen aus aller Welt werden sie beteiligen, von Katalonien bis Guam, von Finnland bis Deutschland. Die erste internationale Aktionswoche im vergangenen Jahr hatte als Hauptschwerpunkt die Themen Bildung und Forschung.

Internationale Georg Arnhold Summer School zur Bildung für nachhaltigen Frieden

Call for Papers. Frist: 2. April 2014

Das Georg-Eckert-Institut wird in diesem Sommer seine erste internationale Georg Arnhold Summer School zur Bildung für nachhaltigen Frieden abhalten. Sie dreht sich um das Thema "Teaching and Learning about the Past in the Aftermath of
(Civil) War and Mass Violence: The Challenges and Promises of History Education in Divided and Post-War Societies".

Lernen für den Frieden

pax christi-Deutsche Sektion unterstützt die Unterschriftkampagne „Keine Rüstungsindustrie und kein Militär in Bildungseinrichtungen“

Pax Christi News vom 28. Januar 2014: Mit der Kampagne setzt pax christi sich gegen die Militarisierung von Schulen und Hochschulen und für zivile Bildung und Wissenschaft ein. Gemeinsam mit vielen anderen will pax christi alle ermuntern, sich für ein Bildungssystem und eine Gesellschaft zu engagieren, die von Aufklärung, Solidarität und Argumentation statt der kriegerischen Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen geprägt sind.

Website zur Friedensbildung an Schulen online

Neuer Service des Projekts „Friedensbildung, Bundeswehr und Schule“ von AGDF und EAK

„Frieden will gelernt sein“ ist das Motto für Friedensbildung in Schulen. Die Website www.friedensbildung-schule.de stellt dafür vielfältige Unterstützungsangebote kostenfrei zur Verfügung.  Lehrerinnen und Lehrer, sowie andere Interessierte finden dort Materialien zur politischen Bildung junger Menschen, können Kontakt zu Referentinnen und Referenten aufnehmen und auf eine umfassende Dokumentation der aktuellen Diskussion um Friedensbildung in der Schule zugreifen. 

Betreff: NRW bremst Bundeswehr an Schulen aus

Nachtrag zur Kooperationsvereinbarung von NRW Schulministerium und Bundeswehr

Die Lippische Landeszeitung teilte am 9. Oktober 2012 mit: "Das NRW-Schulministerium hat strengere Regeln für den Besuch von Offizieren der Bundeswehr im Unterricht erlassen. Vorträge von Soldaten im Klassenraum sind nur noch erlaubt, wenn Schulen zugleich auch Vertreter von Friedensinitiativen oder Kirchen einladen, erklärte eine Sprecherin des Ministeriums. Außerdem darf die Bundeswehr nicht mehr wie bisher Angebote in der Ausbildung von Lehrern machen." Aus der im August 2012 geschlossenen Kooperationsvereinbarumg zwischen dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Wehrbereichskommando ll der Bundeswehr geht dies allerdings nicht eindeutig hervor.

Keine Militärwerbung bei Minderjährigen

Protestaktion von terre des hommes

»Coole Beach-Partys, crazy Strandspielen und jede Menge Fun« – Mit einer fragwürdigen Werbekampagne will die Bundeswehr neue Rekruten gewinnen: Mädchen und Jungen ab 16 können sich für ein »BW-Adventure Camp« entweder auf Sardinien oder bei den Gebirgsjägern in den Alpen bewerben und ihren potenziellen Arbeitgeber kennenlernen. Geworben wird mit Slogans wie »Action, Adrenalin, Abenteuer«. Unterstützt wird die Bundeswehr von der Jugendzeitschrift Bravo, die die Kampagne unter anderem auf Bravo WebTV und Bravo Sport.de bewirbt.

Aktionswoche gegen Bundeswehr in Schulen und Hochschulen

Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Die Bundeswehr drängt an die Schulen und Hochschulen. In immer mehr Bundesländern schließt sie Kooperationsvereinbarungen mit den Kultusministerien und sichert sie ihren Jugendoffizieren Zugang in die Klassenzimmer. Die GEW und andere rufen zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 24.- 29. September 2012 gegen den Einfluss der Bundeswehr und der Rüstungsindustrie auf das Bildungswesen auf.

Friedensbildung als Aufgabe der Kirchen

Aufsatz von Plattform-Sprecher Ulrich Frey

Die verstärkten Bemühungen der Bundeswehr, durch Kooperationsvereinbarungen im Bildungsbereich als staatlich legitimierter Träger im schulischen Bereich Fuß zu fassen, hat die Diskussion um den Bildungsauftrag der für die Bildung verfassungsrechtlich zuständigen Bundesländer sowie der evangelischen Kirchen in der Perspektive des Leitbildes vom „gerechten Frieden“ beflügelt.

Friedensbildung in Schulen

Schulungswochenende für potentielle Referent/innen

Die Jugendakademie Walberg, der Gemeindedienst für Mission und Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland, die Pax Christi Bistumsstelle Köln und die Pax Christi Gruppe Bonn veranstalten vom 29. bis 30. September 2012 gemeinsam ein Schulungswochenende für potentielle Referent/innen der Friedensbewegung in Schulen und Interessierte.

Termin
von: 
Samstag, 29. September 2012 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 30. September 2012 (Ganztägig)

PAXX. Schulfrei für die Bundeswehr!

Aktionstagung in Mannheim

Mittlerweile haben acht Bundesländer Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr unterzeichnet, so auch Baden-Württemberg. Sie haben das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Jugendoffizieren und Schulen zu verstärken. Dazu sind sogar Jugendoffiziere in der Ausbildung von ReferendarInnen und in die LehrerInnenfortbildung eingebunden. Die Angebote der Bundeswehr reichen von der Gestaltung einzelner Unterrichtseinheiten in gesellschaftskundlichen Fächern über Seminarfahrten und mehrtägigen sicherheitspolitischen Planspielen bis hin zur Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien.

Termin
von: 
Freitag, 2. März 2012 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 4. März 2012 (Ganztägig)

EN PAZ - Die junge Community der Stiftung Friedensbewegung

Neue Lernplattform für Friedenserziehung

Die Idee zu EN-PAZ entstand im Zuge der bundesweiten Kampagne „Friedensbewegung an die Schulen!“. Jungoffiziere der Bundeswehr werben vermehrt an Schulen der Bundesrepublik junge RekrutInnen an. EN-PAZ möchte Informationslücken schließen und stellt kostenlos aktuelle Arbeitsmaterialien für Lehrkräfte und SchülerInnen online und zum Download zur Verfügung die maßgeblich aus der Friedens- und Konfliktforschung bzw. „Friedensbewegung“ stammen. Auch ReferentInnen zur zivilen Konfliktbearbeitung können über EN-PAZ vermittelt und an Schulen eingeladen werden, um so ein inhaltliches „Gegengewicht“ zum Stoff der Offiziere zu bieten.

Friedensbildung an Schulen stärken – den Einfluss der Bundeswehr zurückdrängen!

pax christi beteiligt sich am Projekt der evangelischen Partnerorganisationen

Durch Friedensbildung an Schulen kann der Blick der Jugendlichen für Fragen von Krieg und Frieden geschärft, ihr Urteilsvermögen gefördert und ihnen Handlungskompetenzen vermittelt werden. Durch eine bundesweite Initiative von Friedensverbänden, kirchlichen Akteuren und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft soll Friedensbildung an Schulen gestärkt und der Einfluss der Bundeswehr in den Schulen zurückgedrängt werden.

Bundeswehr und Schule – Selbstverständnis, friedenstheologische und friedensethische Herausforderungen

Impulsreferat von Ulrich Frey bei der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD am 24.1.2011 in Hannover

Seit 1958 informieren Jugendoffiziere der Bundeswehr auch im Bildungsbereich über Sicherheitspolitik und Streitkräfte. Aber erst 2008 wurde die erste Kooperationsvereinbarung mit einem Kultusministerium geschlossen. Mittlerweile hat die Bundeswehr in acht der sechzehn Bundesländer Kooperationsvereinbarungen mit den Kultus- und Bildungsministerien abgeschlossen. Dieses systematische Vorgehen wirft kritische Fragen zur Bundeswehr als staatlich organisierter Bildungsträgerin und zur Aktion bzw. Reaktion von Bildungsträgern im Bereich der Kirchen und der Zivilgesellschaft auf.

"Friedensethik an Schulen auf dem Hintergrund der Kooperationsvereinbarung von Bundeswehr und Kultusministerium"

Text eines Vortrags von Ulrich Frey vor dem Konvent der Friedensbeauftragten und KDV-Beistände am 20.11.2010 in Stuttgart

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und das Wehrbereichskommando IV – Süddeutschland – der Bundeswehr haben am 4.12.2009 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die wie die anderen inzwischen vorliegenden Vereinbarungen einer institutionellen und tiefgreifenden Zusammenarbeit mit der Bundeswehr im Bildungsbereich zunehmend kritische Reaktionen bei zivilgesellschaftlichen Gruppen und auch Kirchen ausgelöst haben.

Bundeswehr und Schule

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. schlägt Runde Tische vor

Anlässlich der Kooperationsvereinbarungen zwischen den Kultusministerien der Länder und der Bundeswehr schlägt das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. in einer Stellungnahme die Einberufung von Runden Tischen vor und strebt die verstärkte Berücksichtigung von Friedenspädagogik und von Ansätzen ziviler Konfliktbearbeitung an Schulen an.

Newsletter 'Friedensbildung, Bundeswehr & Schule' (September 2010)

Neues Angebot von AGDF und EAK

Der Newsletter 'Friedensbildung, Bundeswehr & Schule' ist Teil des weiterführenden Projektes 'Friedensbildung, Bundeswehr & Schule'. Koordination und Projektleitung liegen bei der gemeinsamen Geschäftsstelle von AGDF & EAK, d.h. hier werden die zentralen Funktionen wie Materialpool, Informationsstelle und bundesweite Öffentlichkeitsarbeit angesiedelt. Ein Dossier stellt Materialien rund um das Thema zusammen, es kann kostenfrei als CD-ROM in der Geschäftstelle bestellt werden.