COVID-19 und Friedensarbeit

Ein neues Klima für den Frieden – Klimawandel bekämpfen. Gewalt verhindern.

Online-Diskussion im Rahmen der Bonner Friedenstage am 21. September 2020, 18 Uhr

Der Klimawandel bedroht schon heute die Existenz vieler Menschen, besonders in Ländern des globalen Südens. Konflikte um Ressourcen wie Wasser oder Weideland verschärfen sich, Extremwetter und Naturkatastrophen rauben die Lebensgrundlagen und treiben Menschen in die Flucht. Dies birgt immense Gefahren und Risiken für den Frieden.

Was wissen wir über den Zusammenhang von Klimawandel und Konflikten? Können wir aus dem Umgang mit der Corona-Krise neue Antworten auf die Klimakrise ableiten? Der Klimawandel als weltweite Herausforderung verlangt gemeinsame Antworten. Doch wie steht es um die multilaterale Zusammenarbeit? Welchen Beitrag können wir beispielsweise von der Europäischen Union erwarten?

Diesen drängenden Fragen gehen wir im Rahmen einer Online-Diskussion am internationalen Friedenstag aus der Perspektive der Vereinten Nationen, der Europapolitik und der Friedensforschung nach.

Gerechte Nachhaltigkeit und die Corona-Pandemie

DGVN SDG-Online-Seminar: 11. – 12.09.2020

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) lädt zu einem interaktiven Online-Seminar zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein. Der inhaltliche Fokus liegt auf Gerechtigkeit und der Überwindung von Ungleichheiten, insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie, sowie auf dem Austausch über eigenes Engagement.

Termin
von: 
Freitag, 11. September 2020 - 10:30
bis: 
Samstag, 12. September 2020 - 16:30

Eine Weltagenda in Quarantäne?

Online-Veranstaltung der Ev. Akademie Bad Boll am 22. Juli 2020

In der Online-Veranstaltung der Ev. Akademie Bad Boll wird über eine andere Wirtschaftsweise diskutiert. Die bisherige konnte viele Probleme nicht befriedigend lösen oder hat sie noch verschärft. Wie können wir gemeinsam diesen notwendigen Transformationsprozess ermöglichen und wie gehen wir mit Problemfeldern, wie Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit, Konsum, gerechte Bezahlung, Chancengleichheit sowie zukunftsweisenden Bildungscurricula um?

Termin
von: 
Mittwoch, 22. Juli 2020 - 17:45
bis: 
Mittwoch, 22. Juli 2020 - 20:15

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft muss Freiwilligendienste stärken

Pressemitteilung der AGDF zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) sollte Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union nutzen, sich für die Internationalen Freiwilligenprogramme und -organisationen stark zu machen. „Freiwilligendienste stärken den Zusammenhalt Europas, das zivilgesellschaftliche Engagement für Frieden, für soziale Gerechtigkeit, für die Wahrung der Menschenrechte und der Demokratie“, unterstreicht Jan Gildemeister. Die Corona-Pandemie stelle die Internationalen Freiwilligendienste allerdings derzeit vor große Herausforderungen, fügt der AGDF-Geschäftsführer hinzu.

UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution 2532

Unterstützung für den Aufruf des Generalsekretärs zu weltweiter Waffenruhe und für den Kampf gegen COVID-19

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedete am 1. Juli 2020 Resolution 2532 wodurch er seine Verantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit bekräftigte. Mit der Resolution wird die Forderung des Generalsekretärs António Guterres nach einem weltweiten Waffenstillstand angesichts der Covid-19-Pandemie unterstützt, jedoch schließt Res-2532 kein Stopp aller militärischer Operationen, wie etwa gegen den Islamischen Staat, mit ein.

Corona-Krise als Chance?

Digitales Seminar am 14. Juli 2020

Wie hilft oder blockiert meine Vergangenheit in der Gegenwart? Wie habe ich während der Corona-Krise reagiert und warum? Warum lassen mich bestimmte Themen nicht los? Und was hat das vielleicht mit meiner eigenen Vergangenheit zu tun? Das Seminar lädt dazu ein, in diese Fragen einzutauchen und spannende (neue) Antworten zu finden.

Termin
von: 
Dienstag, 14. Juli 2020 - 9:00
bis: 
Dienstag, 14. Juli 2020 - 13:00

COVID-19 and Human Development: Assessing the Crisis, Envisioning the Recovery

Online-Veranstaltung der DGVN mit dem UNDP am 23. Juni 2020

Ob die Pandemie ungelöste Spannungen zwischen Menschen und Technologie, Menschen und dem Planeten und reichen und armen Menschen fortschreibt oder neue Möglichkeiten eröffnet, diese zu lösen, hängt vom gemeinsamen Handeln der Staaten der Welt ab. Deshalb fordert UNDP in dem neuen Bericht zur Covid-19-Pandemie, dass die globalen Reaktionen auf die Pandemie einen Fokus auf Gerechtigkeit und die Überwindung von Ungleichheiten legen sollten. Sie müssten systematisch und nicht auf einzelne Sektoren bezogen erfolgen und die Fähigkeiten der Menschen stärken.

Termin
von: 
Dienstag, 23. Juni 2020 - 16:00
bis: 
Dienstag, 23. Juni 2020 - 17:00

Die Covid-19-Pandemie und ihre Folgen

Stellungnahme des Beirats Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Der Beirat Zivile Krisenprävention und Friedensförderung der Bundesregierung hat eine Stellungnahme zur COVID-19-
Pandemie und ihren Folgen für Krisenprävention und Friedensförderung veröffentlicht. Darin werden Empfehlungen gegeben,
wie die Bundesregierung auf die Verschäfung von Ungleichheiten und den Anstieg politischer Repressionen reagieren kann.

Chance zur Umkehr in der Friedens- und Umweltpolitik

Pressemitteilung der AGDF und EAK

Die Corona-Pandemie könnte nach Ansicht von Friedensgruppen und Umweltinitiativen auch eine Chance sein zu einer Umkehr hin zu einer nachhaltigen Umwelt-, Wirtschafts- und Friedenspolitik, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellt und geprägt ist von einer Ethik, einer Ökonomie und einem Lebensstil des Genug.

„Jetzt Mut zeigen, Umbrüche wagen, den Schutz des Lebens in den Mittelpunkt der Politik stellen“, das ist nach Ansicht von Detlev Besier (Kaiserslautern) nun angesagt. Die Gesellschaft habe gezeigt, dass sie weitreichende Maßnahmen mitträgt, obwohl die Gesundheitsgefahr für den Einzelnen durch Corona abstrakt sei, ist der Pfarrer für Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz überzeugt. „Jetzt mit Mut weitreichende Maßnahmen für Frieden und die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen auf den Weg bringen, das wäre wichtig“, so Besier, der auch Vorsitzender der Friedensinitiative Westpfalz ist und dem Vorstand der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) angehört.

Aktivismus in Zeiten von Corona

Bund für Soziale Verteidigung

Corona: Dieser Moment der globalen Katastrophen birgt "viele Möglichkeiten in sich. Die Dinge, für die wir kämpfen, sind nicht nur richtig, sondern möglich. COVID-19 kam und erinnerte mich, dass die Welt, für die wir kämpfen, nahe ist. Jetzt ist nicht die Zeit, die Hoffnung aufzugeben. Die Welt, für die wir kämpfen, ist direkt auf der anderen Seite der Apokalypse". So endet ein Artikel, der im März auf der amerikanischen Website "Waging Nonviolence" erschienen ist. Er enthält sieben Themen, wie Aktivismus in diesen Zeiten aussehen kann. Der Bund für Soziale Verteidigung hat diesen Text ins Deutsche übertragen und mit ein paar Fußnoten versehen.

PolisTalk München digital: Global Health Security und die globalen Auswirkungen von Pandemien für Klima, Wirtschaft und Gesellschaft

Online-Veranstaltung organisiert von Polis180 am 12. Mai 2020

Mit der zukünftig zu erwartenden Zunahme von Epidemien und Pandemien wird es eine Vielzahl von gesundheitlichen Herausforderungen und neuen Krankheiten geben, die die Stabilität ganzer Länder und Weltregionen bedrohen. Der Klimawandel und die sich daraus ergebenden Verschiebungen bei der Ausbreitung von Krankheitserregern und der Epidemiologie von Krankheiten sowie die zunehmende Migration und Mobilität der Globalisierung werden diese Situation noch verschärfen.

Termin
von: 
Dienstag, 12. Mai 2020 - 19:00
bis: 
Dienstag, 12. Mai 2020 - 21:00

Corona, Peace and Conflict

Neue FriEnt-Blogserie

Die Covid-19 Pandemie beeinträchtigt weltweit und allumfassend das Leben und Zusammenleben von Menschen. Zunehmend erkennen wir immer genauer, wie die Infektion auch Friedens- und Konfliktdynamiken verschärft. Mit der neuen Blogserie „Corona, Peace and Conflict" möchte FriEnt, Erfahrungen teilen, Einschätzungen bündeln und neue Perspektiven auf Entwicklungen in der Friedensförderung aufzeigen.

Auswirkungen der Corona-Pandemie gefährden Existenz von Friedensorganisationen

Positionspapier der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat angesichts der zunehmend spürbareren und existenzbedrohenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit ihrer Mitgliedsorganisationen im Bereich der Freiwilligen- und Friedensarbeit einen dringenden Hilferuf an Bund und Länder gerichtet.

Call for Papers: Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie – Krise oder große Stunde der Zivilgesellschaft?

Voluntaris – Zeitschrift für Freiwilligendienste und zivilgesellschaftliches Engagement

Für die Schwerpunkt-Ausgabe 2-2020 (erscheint im Dezember 2020) zum Thema Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie – Krise oder große Stunde der Zivilgesellschaft? sind interessierte Autor*innen eingeladen, Abstracts für wissenschaftliche Aufsätze (empirische, theoretische oder anwendungsbezogene) oder Debatten- und Diskussionsbeiträge (Kommentare, Meinungen, normative Beiträge) einzureichen.