Demokratie und Staatlichkeit

Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie

Konferenz des Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO)

Die Auswirkungen der rasanten Globalisierung und die mit ihr wachsende soziale Ungleichheit haben rechtspopulistische und anti-demokratische Bewegungen weltweit gestärkt. Diese Bewegungen nähren sich vor allem in Deutschland und Europa auch aus dem wachsenden Gefühl vieler Menschen, wirtschaftlich abgehängt und politisch nicht berücksichtigt zu werden.

Termin
von: 
Montag, 4. September 2017 - 11:00
bis: 
Montag, 4. September 2017 - 17:30

Klartext für Demokratie!

"Preis Politische Bildung" 2017 des Bundesausschusses Politische Bildung (bap). Bewerbungsfrist: 1. März 2017

Unter dem Motto "Klartext für Demokratie! - Offen und respektvoll, kompromissfähig und solidarisch denken und handeln!“ vergibt der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) 2017 zum fünften Mal den "Preis Politische Bildung". Der Preis ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert und wird am 15. Juni 2017 in Berlin verliehen.

Zivilgesellschaft und Parteien im Südlichen Afrika

Veranstaltung der Initiative Südliches Afrika (INISA) in Würzburg
Mit der „dritten Welle der Demokratisierung“ sind seit 1990 in fast allen Ländern des Südlichen Afrika formal Mehrparteiensysteme etabliert. Wie ist das Verhältnis zwischen „Zivilgesellschaft“ und politischen Parteien? Wie wirken sie auf die Beeinflussung gesellschaftlicher Leitbilder, die Mitgestaltung der Transitionsprozesse in Richtung Demokratie und die Einforderung entwicklungsorientierter Politik?
Parallel findet in Würzburg das europaweit renommierte Africa Festival statt. Die INISA feiert überdies ihr 20jähriges Bestehen.
 
Termin
von: 
Freitag, 5. Juni 2015 - 17:30
bis: 
Sonntag, 7. Juni 2015 - 12:30

Burundi vor den Wahlen – Herausforderungen an den jüngsten Friedensprozess

Podiumsdiskussion veranstaltet von Ökumenisches Netz Zentralafrika (ÖNZ) und Stiftung Entwicklung und Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

Am 26. Juni 2015 wird die burundische Bevölkerung erneut an die Wahlurnen gerufen, um über ihren zukünftigen Präsidenten abzustimmen. Seit dem Ende des langjährigen Bürgerkrieges von 1993-2005 sind es die dritten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen. Burundi eilte lange der Ruf voraus, die besten Fortschritte als Post-Konflikt-Staat in der zentralafrikanischen Region zu machen, doch nicht nur die anstehenden Wahlen stellen die bisherigen Friedensbemühungen vor eine große Bewährungsprobe.

 

Termin
von: 
Dienstag, 9. Dezember 2014 - 20:00
bis: 
Dienstag, 9. Dezember 2014 - 22:00

Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit

Leitlinie für bundeszentrale Träger veröffentlicht

Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, herausgegeben vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, will ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen, regionalen und überregionalen Ebene fördern. Vereine, Projekte und Initiativen werden unterstützt, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z.B. Rassismus und Antisemitismus arbeiten.

Deutschland und die Arabellion

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum

Die Aufstände des Arabischen Frühlings lösten hierzulande nicht nur große Hoffnungen auf eine demokratische Transformation der arabischen Welt aus, sondern sollten auch Anlass für eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Politik gegenüber Nordafrika sein. An die Stelle der bisherigen Stabilitätspolitik, die gelegentlich auch die Zusammenarbeit mit autokratischen Regierungen in Kauf nahm, sollte nun die Unterstützung von Reformbewegungen treten. In Deutschland wurden dafür Transformationspartnerschaften mit arabischen Ländern ins Leben gerufen.

 

Termin
von: 
Freitag, 5. Dezember 2014 - 16:00
bis: 
Sonntag, 7. Dezember 2014 - 13:30

Land der guten Hoffnung? – 20 Jahre Demokratie in Südafrika

Seminar der Gesellschaft für Politische Bildung e.V. in Kooperation mit INISA e.V. in Würzburg

20 Jahre der Veränderung und des Wachstums, der Kontraste und Konflikte, in denen längst nicht alle Folgen der Apartheid überwunden sind. Hoffnungen wurden mit der Fußball-WM 2010 verbunden. Danach kamen die gewaltsamen Auseinandersetzungen und Streikwellen. Wie steht es um das Erbe Mandelas?

 

Programm
 
Freitag, 06.06.2014
Termin
von: 
Freitag, 6. Juni 2014 - 19:30
bis: 
Sonntag, 8. Juni 2014 - 14:30

Rohstoffausbeutung und die Zukunft der Demokratie in Lateinamerika

Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

Vor dem Hintergrund des weltweiten Rohstoffbooms hat Lateinamerika seit Ende der 1990er Jahre den Abbau und Export natürlicher Ressourcen intensiviert. Die Parameter haben sich allerdings verschoben: In vielen Ländern behalten die Regierungen nun die Kontrolle über die Rohstoffproduktion bzw. sichern sich einen größeren Anteil an den Exporteinnahmen. Damit werden, zumindest in den (Mitte-)links regierten Staaten, Entwicklungs- und Sozialprogramme finanziert.

Termin
von: 
Dienstag, 13. Mai 2014 - 16:30
bis: 
Mittwoch, 14. Mai 2014 - 19:00

7-Punkte-Plan für die Menschenrechte

Amnesty zu den Präsidentschaftswahlen in Afghanistan

Amnesty International Pressemitteilung vom 3. April 2014: Vor den Präsidentschaftswahlen in Afghanistan am 5. April 2014 hat Amnesty International den Kandidaten einen 7-Punkte-Plan für die Menschenrechte übergeben. Darin werden unter anderem der verbesserte Schutz der Zivilbevölkerung und Binnenflüchtlinge, die Durchsetzung von Frauenrechten, Meinungsfreiheit und ein Ende der Straflosigkeit gefordert. Die Organisation erwartet vom neuen Präsidenten konkrete Verbesserungen.

Konfliktbearbeitung–Macht–Demokratie: Perspektiven für zivilgesellschaftliches Handeln

Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung in Berlin

„Macht zivile Konfliktbearbeitung Demokratie?“ Diese Frage lässt sich wohl kaum mit Ja oder Nein beantworten. Sicher wird man der These zustimmen, dass Friedens-, Entwicklungs- und Menschenrechtsförderung im direkten Zusammenhang stehen mit der demokratischen Verfasstheit eines Staates und der jeweiligen Gesellschaft. Ist es deshalb folgerichtig plausibel anzunehmen, dass dort, wo Konflikte mit zivilen Kräften bearbeitet werden, wo Entwicklungsprojekte nachhaltig angelegt sind, Menschenrechte aktiv verteidigt werden, auch Demokratisierung befördert wird?

Termin
von: 
Freitag, 21. März 2014 - 14:30
bis: 
Sonntag, 23. März 2014 - 13:00

Wo steht die Revolution? - Der schwere Weg der Gewaltfreiheit in Ägypten und anderen Ländern

Seminar des Internationalen Versöhnungsbunds

Der 25. Januar 2011 gilt als Beginn der ägyptischen Revolution; dabei war sie lange vorbereitet. Es gibt viele feindliche Linien in Ägypten. Alle großen Gruppen rufen zur Gewaltlosigkeit auf. Das hat nicht verhindert, dass es bereits viele Tote und Verletzte und auch Massaker gegeben hat und etliche Kirchen zerstört worden sind. In Vorträgen - auch von Ägypterinnen und Ägyptern - und in Arbeitsgruppen geht es um folgende Themen:

Termin
von: 
Samstag, 22. März 2014 - 10:00
bis: 
Sonntag, 23. März 2014 - 15:00

(K)ein Frühling für Frauen? Politische Umbrüche und sexuelle Gewalt: Beispiele aus den arabischen Transformationsländern

Internationale Konferenz von Heinrich-Böll-Stiftung und Amica e.V. in Berlin

Der Einsatz von sexualisierter Gewalt als Waffe in politischen Umbruchsituationen ist ein globales Problem, das seit dem Krieg in Jugoslawien zunehmend internationale Aufmerksamkeit erfahren hat, aber nach wie vor eher als „Nebenprodukt“ von Konflikten eingestuft wird. Die Bandbreite der Gewalt ist groß und reicht von Nötigung und Einschüchterung bis hin zu Massenvergewaltigungen und sexueller Versklavung. Ziel von sexualisierter Gewalt ist die Demoralisierung des Gegners durch die Zerstörung der familiären und kulturellen Grundlage der Gemeinschaft.

Termin
von: 
Mittwoch, 11. Dezember 2013 - 16:00
bis: 
Donnerstag, 12. Dezember 2013 - 18:30

Trauer um Nelson Mandela

Amnesty International Deutschland, Pressemitteilung vom 6. Dezember 2013: Sein Tod ist nicht nur ein riesiger Verlust für Südafrika, sondern für alle Menschen, die sich für Freiheit, Gerechtigkeit und das Ende von Diskriminierung einsetzen. Wegen seines Widerstands gegen das Apartheid-Regime verbrachte Mandela insgesamt 27 Jahre im Gefängnis. 1994 wurde er der erste schwarze Präsident Südafrikas.

 

Medien International: Ägypten

Veranstaltung der Deutschen Welle Akademie in Berlin

Der Machtkampf am Nil wird auch über die Medien ausgetragen. Ägyptens Presse polarisiert, Journalisten werden instrumentalisiert oder bedroht. Der Zugang zu freien Informationen ist mühsam.

 

Es diskutieren:

  • Raniah Salloum, Nahostredakteurin und Reporterin bei Spiegel-Online. Berichtet seit 2008 regelmäßig aus der Region
  • Jürgen Stryjak, ARD-Korrespondent Studio Kairo
  • Mazen Hassan, Deutschland-Korrespondent von Al-Ahram / Kairo. Seit 17 Jahren in Berlin und Kairo
Termin
von: 
Freitag, 29. November 2013 - 11:00
bis: 
Freitag, 29. November 2013 - 12:30

Parteien reagieren auf Memorandum zur zivilen Konfliktbearbeitung

Zur Bundestagswahl 2013 haben namhafte Vertreter der deutschen Friedens- und Konfliktforschung ein Memorandum veröffentlicht. Es wirbt für eine Stärkung der zivilen Konfliktbearbeitung als Säule deutscher Friedenspolitik. Verfasst wurde das Memorandum von Mitgliedern des Beirats zum Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ (2005). Zu den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern des Memorandums gehört auch die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.

Wer die Wahl hat ist in Gefahr?

Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zu den Bonner Friedenstagen

Wahlen und Referenden sind aus Friedensprozessen kaum noch wegzudenken. So sollen die Legitimität der jeweiligen Regierung und ihrer Entscheidungen sichergestellt werden. Die Erfahrung lehrt jedoch auch, dass gerade solche Formen demokratischer Entscheidungsfindung das Risiko für den Ausbruch von Gewalt oftmals erhöhen. Zudem werden Wahlen aber häufig auch als Ausdruck eines westlichen Demokratie- und Staatsverständnisses interpretiert.

 

Termin
von: 
Sonntag, 22. September 2013 - 11:00
bis: 
Sonntag, 22. September 2013 - 13:00

Blutvergiessen in Ägypten stoppen

Zwei Amnesty International Aktionen am 19.08.2013 in Berlin

Polizei und Militär gingen in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder mit unverhältnismäßiger und tödlicher Gewalt gegen Protestierende vor. Amnesty fordert die ägyptischen Behörden auf, weiteres Blutvergießen zu verhindern und die Übergriffe unabhängig und umfassend aufzuklären.

Ist der „arabische Frühling“ schon vorbei?

Vortrag mit Diskussion am BICC

Werden in Tunesien, Ägypten oder Libyen nur die Machteliten ausgetauscht? Oder kann eine „islamische Demokratie“ erkämpft werden? Welche Rolle spielen absolutistisch-konservative Staaten der arabischen Halbinsel wie Saudi-Arabien und Katar, die die Freiheitsbewegung in Bahrain niederschlagen, aber die Opposition in Syrien unterstützen? Und – wie reagiert der Westen angesichts dieser Umwälzungen in der Region? Zu diesen und anderen Fragen will der engagierte Nahostkenner und Publizist Marcel Pott Stellung nehmen, der jüngst das Buch „Der Kampf um die arabische Seele“ veröffentlicht hat.

Termin
von: 
Dienstag, 14. Mai 2013 - 18:00
bis: 
Dienstag, 14. Mai 2013 - 20:00

Neue Politik für den Mittleren Osten: Wie kann die iranische Zivilgesellschaft gestärkt werden?

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum

Im Iran stehen im Juni Wahlen und damit die Ablösung von Präsident Ahmadinejad an. Irans schärfste Kontrahenten im Atomstreit, die USA und Israel, haben selbst gerade neue Regierungen in ihre Ämter gewählt. Diese neue Konstellation führt gegenüber dem Herbst 2012 zu einer weniger aggressiven Rhetorik. Fortschritte in den Atomverhandlungen sind nach den iranischen Wahlen denkbar. 

Termin
von: 
Mittwoch, 17. April 2013 - 15:30
bis: 
Freitag, 19. April 2013 - 12:30

Gewaltfrei im Schatten von Gewalt

Tagung des Bund für Soziale Verteidigung in Würzburg

Die diesjährige Tagung des Bunds für Soziale Verteidigung beschäftigt sich mit der Frage, wie AktivistInnen in Belarus, Syrien und Ägypten im Schatten von Gewalt und Repression arbeiten, welche Strategien sie entwickelt haben, wie sie mit der eigenen Gefährdung umgehen und welche Rolle internationale Partner spielen können.

Termin
von: 
Freitag, 22. März 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 24. März 2013 - 10:45

Zwei Jahre nach dem ‚Arabischen Frühling’ – Versuch einer Bilanz

Diskussion und Vernissage am BICC in Bonn
Eine Expertendiskussion soll zum einen die Auswirkungen des „Arabischen Frühlings“ auf die geopolitische Großwetterlage im Nahen Osten, speziell auf die US-Politik beleuchten. Ein weiterer Focus wird auf der Frage liegen, welche Interessen hinter der regionalen Militarisierung seitens der Rüstungsimporteure und –exporteure stecken. Schließlich wird es um die Auswirkungen der Militarisierung auf die Entwicklung Ägyptens und Syriens gehen: Wie ist das Konfliktgeschehen? Wie ist die wirtschaftliche Situation?
 
Termin
von: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 21:00

Russland: Das System Putin und die gesellschaftlichen Aufbrüche

Veranstaltung der pax christi-Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

Russland macht wieder Schlagzeilen: Das Demonstrationsrecht wird weiter eingeschränkt, friedliche Proteste niedergeknüppelt, Nichtregierungsorganisationen mit fi nanzieller Unterstützung aus dem Ausland müssen sich als »ausländische Agenten« registrieren und streng überwachen lassen, Oppositionelle werden unter absurden Vorwürfen mit Prozessen überzogen, die Punkband Pussy Riot wegen ihres Protestes zu zwei Jahren Straflager verurteilt. Regimekritische Journalisten und Journalistinnen zu ermorden, ist fast schon Alltag.

Termin
von: 
Freitag, 16. November 2012 - 16:00
bis: 
Montag, 19. November 2012 - 19:00

Föderalismus als Konfliktregelung – auch gegenüber islamischen Fundamentalisten?

Podiumsdiskussion des BICC in Bonn

Vielvölkerstaaten gelten häufig als instabil - bietet Föderalismus eine Lösung oder ist er ein Teil des Problems? Nigeria gehört zu den wenigen Versuchen in Afrika, Vielfalt durch Föderalismus einzubinden. Aber auch hier zeigen sich kulturelle und ethnische Spannungen, die in religiösem Fundamentalismus münden.

Termin
von: 
Donnerstag, 30. August 2012 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 30. August 2012 - 21:00

Verbandstag 2012 der Humanistischen Union

Der Bundesvorstand der Humanistischen Union (HU) lädt alle Mitglieder herzlich zum diesjährigen Verbandstag ein. Er dient dem (informellen) Austausch über die Arbeitsschwerpunkte der HU, der Diskussion kontroverser Themen und der Meinungsbildung im Verband, aber auch dem Kennenlernen anderer Mitglieder und Regionalgruppen. Der Verbandstag steht allen Mitgliedern der HU offen, aber auch Interessierte, die noch nicht Mitglied sind und unsere Arbeit kennen lernen wollen, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Termin
von: 
Freitag, 21. September 2012 - 20:00
bis: 
Sonntag, 23. September 2012 - 13:00

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