Entwicklungszusammenarbeit

Zwischen Elmau und Addis Abeba: Deutschlands Beitrag für Frieden und nachhaltige Entwicklungsziele

Fachgespräch zur Post-2015-Agenda veranstaltet von forumZFD

Im September verabschiedet die Staatengemeinschaft nachhaltige Entwicklungsziele (SDG), die bis 2030 die internationale Politik bestimmen sollen. Diese neue Agenda löst die alten, auf entwicklungspolitische Ziele fokussierten Millenniumsziele ab. Die Millenniumsziele hatten friedenspolitische Fragen nicht im Blick. Das soll sich nun ändern, denn Kriege, Konflikte und fragile Staaten hemmen Entwicklung und die Bekämpfung von Hunger und Armut.

Termin
von: 
Montag, 22. Juni 2015 - 17:00
bis: 
Montag, 22. Juni 2015 - 19:00

Der Gipfel globaler Verantwortung(slosigkeit): Ein Plädoyer für Nachhaltigkeit anstelle militärischer Aufrüstung

Kommentar von Conrad Schetter, Wissenschaftlicher Direktor des BICC, zum G7 Gipfel

Die G7 ist sicherlich kein Hort der partizipativen Gestaltung der Welt, sondern vielmehr der elitäre Zusammenschluss sieben gleichgesinnter westlicher Industriestaaten. Mit dem bewussten Ausschluss Russlands sowie dem Fernhalten aufstrebender Mächte wie China, Indien, Brasilien oder der Türkei kontrastiert das Zusammentreffen eine sich immer stärker herausbildende, multipolare Weltordnung. Das Treffen mit verlesenen afrikanischen Staatschefs am Rande des Gipfels wirkt daher weniger partizipativ als imperial.

Politische Wirkungen zivilgesellschaftlicher Arbeit in Subsahara Afrika

Fachtagung an der Hochschule Düsseldorf

Proteste und Soziale Bewegungen auf dem afrikanischen Kontinent machen seit Jahren Schlagzeilen, nicht nur in Nordafrika, auch in Subsahara Afrika. Zivilgesellschaftliche Akteure greifen dort zunehmend in politische Prozesse ein. Das gilt für Menschenrechtsaktivisten, Soziale Bewegungen, Politische Lobbygruppen, Gewerkschaften, Kirchen und auch „klassische“ entwicklungspolitische Organisationen. Diesem Trend der vergangenen 20-25 Jahre stehen allerdings ein wachsender politischer Druck auf zivilgesellschaftliche Akteure und eine Einschränkung ihrer Handlungsräume gegenüber.

Termin
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Freitag, 26. Juni 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 26. Juni 2015 - 17:00

Eine neue Politik für globale Gerechtigkeit - Zivilgesellschaftliche Forderungen zur deutschen G7-Präsidentschaft

Kampagne #MailanMerkel von VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung

#MailanMerkel: Für globale Gerechtigkeit! - Deine Stimme gegen Armut - April 2015 - Die Bundesregierung ist Gastgeberin des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben (G7) am 7. und 8. Juni 2015 in Elmau bei München. Wir – VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung – fordern die Bundesregierung dazu auf, ihre Präsidentschaft zu nutzen, eine neue Politik einzuleiten: Die Bundesregierung muss Gerechtigkeit ganz oben auf ihre Agenda setzen.

Zwischen Lobbyarbeit und Protestbewegung

Studientagung der AGDF in Kassel

Der Studientag möchte am Spannungsfeld zwischen Staats-orientierter Lobbyarbeit nebst staatlich finanzierter Projekte einerseits und Protest-Orientierung andererseits arbeiten und konstruktive Wege aufzeigen, die beiden Strömungen zu Gute kommen: Derjenigen, die in den Konfliktgebieten mit staatlicher Hilfe konstruktive Projekte aufbauen und vor Ort für eine friedliche Beilegung von Konflikten sorgen und jener, die lokal und/oder international durch gewaltfreien Widerstand verhindern, dass noch mehr kriegerische Interventionen als Lösung gesehen werden.

Termin
von: 
Freitag, 8. Mai 2015 - 18:00
bis: 
Sonntag, 10. Mai 2015 - 12:30

Keine Entwicklung ohne Frieden!

Friedenspolitische Positionen des forumZFD zu den Post-2015-Verhandlungen

Im September 2015 wird die Staatengemeinschaft globale Ziele für nachhaltige Entwicklung verabschieden. Im Dezember 2014 legte der UN-Generalsekretär einen Synthesebericht als Grundlage für die zwischenstaatlichen Verhandlungen zur sogenannten Post-2015 Agenda vor. Zur gleichen Zeit verabschiedete die Bundesregierung Eckpunkte ihrer Verhandlungsposition. Das forumZFD bewertet beide Papiere in der vorliegenden Stellungnahme aus friedenspolitischer Perspektive.

Bundesregierung muss sich für ambitionierte Ziele für nachhaltige Entwicklung einsetzen!

Gemeinsame Stellungnahme von VENRO, Plattform, Konsortium ZFD, Forum Menschenrechte u.a.

Stellungnahme zum Kabinettsbeschluss vom 3. Dezember 2014 zur deutschen Position für die zwischenstaatlichen Verhandlungen über die Post-2015-Agenda - Berlin, 18.02.2015 - Mit Blick auf die Formulierung und Verhandlung neuer globaler Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) hat der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon im Dezember 2014 einen Synthesebericht vorgelegt, in dem er sechs „wesentliche Elemente“ (Würde, Wohlstand, Gerechtigkeit, Partnerschaft, Planet und Menschen), für die Gestaltung der SDG formuliert.

Zuwendungsrecht/ Vergaberecht/ Reisekostenrecht

Seminarreihe 2015 von Engagement Global in Bonn

Im Zusammenhang mit der Durchführung von Projekten stellen sich oft zahlreiche Fragen, die sich auf die Mittelbewirtschaftung, Vergabeverfahren oder auch die Erstellung des zahlenmäßigen Nachweises der Verwendungsnachweise beziehen. Antworten hierauf sollen nun in der neuen Seminarreihe Zuwendungsrecht/ Vergaberecht/Reisekostenrecht gegeben werden.

Termin
von: 
Mittwoch, 25. Februar 2015 - 13:00
bis: 
Freitag, 27. Februar 2015 - 13:00

Europäisches Jahr für Entwicklung 2015

Angebote im Förderprogramm von Engagement Global

2015 ist ein entscheidendes Jahr für die internationale Entwicklungspolitik, da die Frist zur Umsetzung der von der Staatengemeinschaft vereinbarten Millenniumentwicklungsziele (MDG) ablaufen wird. In diesem Jahr werden Vereinbarungen für die folgenden Jahre getroffen und der Fokus wird auf der Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung liegen.

"Dialogforen zwischen Muslimen und Christen weiter ausbauen"

Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes fordert Bundesregierung zu mehr Engagement in Jordanien auf

Pressemitteilung vom 4.11.2014 - Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, kehrte Anfang November nach einer zweiwöchigen Jordanienreise und Begegnungen mit Flüchtlingen, Vertreterinnen und Vertretern von Hilfsorganisationen, des Parlamentes, des muslimisch-christlichen Dialoges, von Schulen und Universitäten, Medien und der Menschenrechtsarbeit nach Deutschland zurück.

Humanitäre Katastrophen erfordern Nachbesserungen im Bundeshaushalt

Appell von Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe

Diakonie Katastrophenhilfe Pressemitteilung vom 05.09.2014 — Im Vorfeld der am Dienstag beginnenden Haushaltsberatungen im Bundestag appelliert die Präsidentin von Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe, Cornelia Füllkrug-Weitzel, an die Parlamentarier, deutlich mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe zur Verfügung zu stellen. Das sei angesichts der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und in Afrika dringend erforderlich.

Transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung

Konferenz veranstaltet von VENRO in Berlin

Mit dem Ende der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014) und dem Auslaufen der großen Weltprogramme („Bildung für Alle“ und „Millenniums Entwicklungsziele“) wird weltweit die integrative Neuorientierung des Rio-Prozesses diskutiert. Dies stellt die Zivilgesellschaft vor Herausforderungen und Chancen.

 

Termin
von: 
Freitag, 19. September 2014 - 16:30
bis: 
Samstag, 20. September 2014 - 19:45

Entwicklungspolitisches bürgerschaftliches Engagement und internationale Freiwilligendienste

Sachverständige üben verhaltene Kritik

Der Bundestags-Unterausschuss "Bürgerschaftliches Engagement" hat am 4. Juni 2014 zum Thema „Entwicklungspolitisches bürgerschaftliches Engagement und internationale Freiwilligendienste“ getagt. Folgende Sachverständige waren geladen: Frau Gabriela Büssemaker (Engagement Global), Herrn Dr. Simon Ramirez-Voltaire (Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland/agl), Herrn Dr.

UN General Assembly’s Open Working Group proposes sustainable development goals

United Nations Press Release, New York, 22 July 2014 –The UN General Assembly's Open Working Group on Sustainable Development Goals forwarded to the Assembly its proposal for a set ofGoals that consider economic, social and environmental dimensions to improve people’s lives and protect the planet for future generations at the conclusion of the Group’s thirteenth and final session at UN Headquarters on Saturday, 19 July.

 

Pressefreiheit als UN-Entwicklungsziel in Gefahr

Reporter ohne Grenzen fordert Einsatz der Bundesregierung für Pressefreiheit

Pressemitteilung vom 11. Juli 2014: Reporter ohne Grenzen fordert die Bundesregierung auf, sich in den Verhandlungen über die künftigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen für konkrete Zielvorgaben bei den Themen Pressefreiheit und Zugang zu Behördeninformationen einzusetzen. Mit Sorge registriert die Organisation die Versuche von Staaten wie Russland, Kuba und China, in diesem Punkt die Vorlage an die UN-Vollversammlung zu verwässern. Das Gremium wird vom Herbst an über die sogenannte Post-2015-Agenda beraten, den Nachfolgeprozess der im Jahr 2000 beschlossenen Millenniumsziele.

Klimawandel im südlichen Afrika: Folgen und Anpassungsstrategien

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum

Die Länder des afrikanischen Kontinents leiden besonders unter den weltweit zu beobachtenden Klimaänderungen. Innerhalb der letzten zehn Jahre verschlechterten sich gerade auf diesem Kontinent die Lebensverhältnisse der Menschen.

 

Zu den vier so genannten “klimainduzierten Konfliktkonstellationen“ gehören:
• die Degradation von Süßwasserressourcen,
• der Rückgang der Nahrungsmittelproduktion,
• die Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen und
• Migration.

Termin
von: 
Freitag, 10. Oktober 2014 - 20:30
bis: 
Sonntag, 12. Oktober 2014 - 14:30

Review 2014 Außenpolitik Weiter Denken

Blog des Auswärtigen Amts lädt zur Diskussion ein

Was ist falsch an deutscher Außenpolitik? Was müsste daran geändert werden? Diese Fragen offen zu diskutieren ist Ziel von "Review 2014 – Außenpolitik Weiter Denken".

 

Im Rahmen des Blogs sind inzwischen zwei Beiträge zur Friedenspolitik zur Debatte gestellt worden, die manche schon zur Kommentierung genutzt haben:

 

Acht Kernpunkte einer neuen globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda für die Zeit nach 2015

Plattform Zivile Konfliktbearbeitung unterstützt gemeinsames Positionspapier der Zivilgesellschaft

Das Jahr 2014 ist für die Erarbeitung von neuen globalen Entwicklungs- und Nachhaltigkeitszielen, die nach 2015 die Millenniumsentwicklungsziele (Millennium Development Goals – MDG) ablösen sollen, von entscheidender Bedeutung. Zahlreiche globale Probleme und Krisen der letzten Jahrzehnte sind bisher nicht gelöst und neue kommen hinzu. Die Länder des globalen Nordens wie des globalen Südens stehen gemeinsam Herausforderungen gegenüber.

Mehr internationale Verantwortung. Deutschland als Vorreiter in ziviler Krisenprävention und Konfliktbearbeitung?

Donnerstagsgespräch veranstaltet von Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) in Berlin

Zehn Jahre gilt der Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ (2004) und damit der Primat ziviler Krisenprävention und Konfliktbearbeitung als Grundlage für das friedens- und sicherheitspolitische Handeln der Bundesregierung. Die Instrumente ziviler Krisenprävention wurden ausgebaut. Aber verglichen mit den Investitionen in militärische Kapazitäten kann von Vorrang noch lange keine Rede sein. Wer arbeitet noch mit dem Aktionsplan, wer kennt ihn überhaupt? Gibt es gute Praxisbeispiele? Welche Lektionen haben wir gelernt – vor allem aus den Fehlern?

Termin
von: 
Donnerstag, 3. Juli 2014 - 20:00
bis: 
Donnerstag, 3. Juli 2014 - 22:00

Neues an der afrikapolitischen Front

Kommentar zu den „Afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung“ der Kommission „Solidarität mit Zentralafrika“

Trotz humanitärer Katastrophe in Südsudan und Boko Haram in Nigeria/Kamerun herrscht derzeit Aufbruchstimmung in der Afrikapolitik der Industrieländer des Nordens. Das Wort vom „verlorenen Kontinent“ ist derzeit aus der Mode, stattdessen herrschen angesichts des anhaltend hohen Wirtschaftswachstums in einigen Subsahara-Staaten optimistische Prognosen vor. Auf dieser Welle des Afrika-Optimismus, so scheint es, will auch das Außenministerium in Berlin mit reiten und das Afrika-Dossier nicht gänzlich der Entwicklungszusammenarbeit überlassen.

 

Zukunftscharta entwickeln und Außenpolitik Weiter Denken

Auswärtiges Amt und BMZ laden zu Dialogprozessen ein

Das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) haben in diesem Monat zwei Webangebote gestartet, die einen öffentlichen Dialogprozess über grundsätzliche Fragen und Schwerpunkte der beiden Ministerien befördern sollen. Ziel des Prozesses im BMZ ist die Entwicklung einer „Zukunftscharta“. Auf der gleichnamigen Website gibt es Leitfragen zu 5 Themenforen, die jeweils kommentiert werden können. Das Friedensthema ist formal gesehen im Themenforum 5 untergebracht.

Ein Angebot, das sie nicht ablehnen können? Afrikas Zivilgesellschaften zwischen Förderung und Überforderung

Entwicklungspolitische Diskussionstage 2014 in Berlin

Seit den 90er-Jahren gewinnt die Zivilgesellschaft in vielen Ländern Afrikas südlich der Sahara zunehmend an Einfluss und gestaltet politische Prozesse mit. Eine aktive Zivilgesellschaft leistet einen wesentlichen Beitrag zu Good Governance (GG): sie trägt zur Gewährleistung von Menschenrechten, der Transparenz staatlicher Institutionen sowie zur Stärkung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bei. Die internationale Entwicklungszusammenarbeit sieht daher die Förderung von zivilgesellschaftlichen Organisationen (ZGOs) als ein geeignetes Instrument zur Stärkung von Good Governance.

Termin
von: 
Dienstag, 20. Mai 2014 - 14:30
bis: 
Dienstag, 20. Mai 2014 - 17:00

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