EU

Friedens-Aufruf an Europäisches Parlament übergeben

110 Organisationen und 23.191 Bürgerinnen und Bürger fordern Abgeordnete zu mehr Einsatz für Friedensprojekt Europa auf

Am 19. November 2019 haben Vertreterinnen und Vertreter europäischer Friedensorganisationen 23.191 Unterschriften an die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments Katarina Barley übergeben. 110 Organisationen und Institutionen aus 12 EU-Staaten, darunter viele Verbände der Friedensbewegung, Kirchen und kirchliche Organisationen und Hilfswerke, hatten anlässlich der Europawahlen einen Aufruf zur Rettung des Friedensprojekts Europa an die neuen Abgeordneten gerichtet.

Europäische Friedensfazilität - eine gefährliche Mogelpackung

Postkartenaktion von Ohne Rüstung Leben und forumZFD

Die "Europäische Friedensfazilität" ist ein geplanter Fonds der EU in Höhe von 10,5 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2027. Mit dem Geld sollen militärische Ausbildung und Ausrüstung in Drittstaaten sowie Militäreinsätze finanziert werden. Nahezu unbeachtet verhandeln derzeit die EU-Mitgliedsstaaten über Details.

Neue Europäische Militär-Fazilität birgt erhebliche Risiken für Menschenrechte und Frieden. 17 Organisationen fordern Außenminister Maas zu Änderungen auf.

Pressemitteilung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Berlin, 7.10.19. Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und 17 Organisationen kritisieren in einem Offenen Brief an Außenminister Heiko Maas den Entwurf für eine sogenannte Europäische Friedensfazilität. Sie fordern die Bundesregierung auf sich in den laufenden Verhandlungen für Änderungen der Fazilität einzusetzen, die ab 2021 Militäreinsätze sowie Ausbildung und Ausrüstung der Armeen von Drittstaaten mit rund 10,5 Milliarden € finanzieren soll.

EU-Sicherheitspolitik: Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur militärischen Großmacht?

Podiumsdiskussion in Frankfurt (M)

2012 erhielt die EU den Friedensnobelpreis. Gleichzeitig wird die militärische Komponente der EU intensiviert und eine verstärkte sicherheitspolitische und militärische Kooperation innerhalb der EU umgesetzt. Wie verträgt sich das mit dem vielbeschworenen Europa als „Raum des Friedens, der Freiheit und des Rechts“?

Termin
von: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 21:00

#Europawahl: WAKE UP! ACTION

Flashmob am 14. Mai der Amnesty Jugend in 10 deutschen Städten

Im Rahmen der Europawahl-Aktion von Amnesty International rufen Jugendvertreterinnen und -vertreter in rund 15 europäischen Ländern vom 11. Mai bis 19. Mai zur Teilnahme an der Jugendaktionswoche auf. Hauptaktion ist der Flashmob am 14. Mai. In Deutschland findet der Weckruf für ein Europa der Menschenrechte in zehn Städten statt.

Wie sind die Europäischen Friedensvisionen noch zu retten? Herausforderungen für die europäische Zivilgesellschaft

Bericht zur Jahrestagung der Plattform ZKB in Bad Boll

Nur wenige Monate vor der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 beschäftigte sich am letzten Märzwochenende die Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung mit den Friedensvisionen der europäischen Zivilgesellschaften. Zusammen mit Gästen aus Österreich, Kroatien, Großbritannien und Deutschland diskutierten die Teilnehmenden über die Herausforderungen, vor denen die einzelnen Zivilgesellschaften in ihren Ländern stehen und wie dabei Friedensvisionen im Kleinen und Großen verwirklicht werden können.

Forum ZFD fordert vom Europäischen Parlament mehr Einsatz für Friedensförderung

Pressemitteilungen des forum ZFD

Köln, 26.03.19. Am morgigen Mittwoch verabschiedet das Europäische Parlament seine Position zum Instrument für Nachbarschaft, Entwicklung und internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens (2021-2027). Dazu fordert der forumZFD-Vorsitzende Oliver Knabe die Abgeordneten des Europäischen Parlaments auf, die Mittel für zivile Konfliktbearbeitung und Friedensförderung auf insgesamt sieben Milliarden Euro zu verdreifachen.

Friedenspolitische Wahlprüfsteine zur Wahl zum Europäischen Parlament vom 23-26. Mai 2019

Aktion von church and Peace und weiteren Organisationen

Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union haben das Recht und die Möglichkeit, den Ausgang der Wahl zum Europäischen Parlament zu beeinflussen. Im Rahmen der Ökumenischen Konsultation für Gerechtigkeit und Frieden (ÖKGF) wurden in Zusammenarbeit mit mehreren Organisationen, darunter auch Church and Peace, friedenspolitische Wahlprüfsteine zur Wahl zum Europäischen Parlament vom 23-26. Mai 2019 erarbeitet.

Globaler Militarisierungsindex 2018 \ Europa: Trend zum Aufrüsten in Ost und West

Pressemitteilung von BICC

Beinahe alle europäischen Staaten (Ost und West) geben mehr Geld für ihr Militär aus als noch im Vorjahr. Gestiegen sind auch die Anzahl des militärischen Personals und der Großwaffensysteme. Der Grlobale Militarisierungsindesx 2018 analysiert nicht nur diesen und andere regionale Trends, sondern untersucht weltweit auch mit Hilfe von Daten des Freedom House Index und des Polity IV Project das Verhältnis zwischen dem Militarisierungsgrad von Staaten und ihrem politischen System.

VERANSTALTUNG ABGESAGT: Abschied vom Friedensprojekt Europa?

Veranstaltung des forumZFD im Rahmen der Bonner Friedenstage

Seit der Wahl von Donald Trump rücken die Europäer in der Außen- und Sicherheitspolitik zusammen. Im Jahr 2017 haben mehrere Mitgliedsstaaten beschlossen, in der Verteidigungspolitik enger zusammenzuarbeiten. Der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel gingen im Juni dieses Jahres noch einen Schritt weiter und schlugen vor, gemeinsame EU-Eingreifruppen aufzubauen.

Termin
von: 
Montag, 17. September 2018 - 19:00
bis: 
Montag, 17. September 2018 - 21:00

Wie retten wir das Friedensprojekt Europa? Alternativen zu Aufrüstung und Abschottung der Europäischen Union

Aktionstagung des forumZFD

Die Europäische Union treibt die Militarisierung der gemeinsamen Außenpolitik und die Abschottung ihrer Außengrenzen voran. Die Mitgliedsstaaten erhöhen ihre Verteidigungsausgaben und wollen neue gemeinsame Interventionstruppen schaffen. EU-Gelder für Friedensförderung und Armutsbekämpfung werden inzwischen auch zur Ausrüstung und Ausbildung von Armeen sogenannter Partnerländer eingesetzt. Migrationskontrolle und sogenannte Fluchtursachenbekämpfung drohen zum alles bestimmenden Ziel der europäischen Entwicklungspolitik zu werden.

Termin
von: 
Freitag, 12. Oktober 2018 - 13:00
bis: 
Sonntag, 14. Oktober 2018 - 11:00

Regionalkonflikte in Europa

Fachgespräch des Bund für Soziale Verteidigung in Berlin
Die Krise in Katalonien hat das Bewusstsein dafür geschärft, dass Konflikte um Autonomie oder Unabhängigkeit bestimmter Regionen auch in Europa keine Seltenheit sind), leider auch nicht ihre Eskalation bis hin zu Bürgerkriegen. Wir brauchen nur an den Jahrzehnte währenden Bürgerkrieg in Nordirland, den Kampf der ETA im Baskenland oder das gewaltsame Auseinanderbrechen des ehemaligen Jugoslawiens zu denken. Dies steht der Wahrnehmung von Europa als einem Raum eines demokratischen Friedens entgegen.
Termin
von: 
Samstag, 29. September 2018 - 10:30
bis: 
Samstag, 29. September 2018 - 17:00

Europäische Lösung zum Schutz von Flüchtlingen vor Gewalt und Verfolgung überfällig

Forderungen von Amnesty International vor dem Treffen des Europäischen Rats

Amnesty International - Pressemitteilung - 26.06.2018 (Berlin) – Aus Anlass des Treffens zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und EU-Ratspräsident Donald Tusk im Vorfeld des Europäischen Rats am 28./29. Juni erklärt Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland: „Weltweit gewähren Staaten gemäß internationalem Recht fliehenden Frauen, Kindern und Männern Schutz vor Gewalt und Vertreibung. In Europa verweigern sich dagegen einige Länder auf beschämende Weise ihrer Verantwortung.

In Zeiten erodierender Sicherheit Wie lässt sich die europäische Rüstungskontrolle retten?

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Wie kann die konventionelle Rüstungskontrolle in Europa reaktiviert werden? Die internationale Tagung mit Expertinnen und Experten aus der EU, Russland und den USA nimmt diese zentrale Frage in den Fokus.

Termin
von: 
Mittwoch, 13. Juni 2018 - 13:30
bis: 
Freitag, 15. Juni 2018 - 12:30

Für Abrüstung und den Vorrang ziviler Konfliktverhütung in Europa

pax christi-Kommission Friedenspolitik protestiert gegen PESCO-Vorhaben der EU

pax christi - Pressemitteilung - 13. Dezember 2017 - Die pax christi-Kommission Friedenspolitik bringt anlässlich der Tagung des Europäischen Rats am 14./15.12.2017, an dem die "Stärkung der Europäischen Verteidigung" (PESCO) beschlossen werden soll, ihren Protest gegen das Vorhaben zum Ausdruck.

Zweckentfremdung der Mittel für zivile Konfliktbearbeitung

Brot für die Welt kritisiert Entscheidung der EU-Kommission

Brot für die Welt - Pressemitteilung - 29. November 2017 (Berlin/Brüssel) - Zivile Budgets sollen für die Ausrüstung von Partnerarmeen zweckentfremdet werden und die neu geschaffene Militärkooperation (PESCO) mit massiver Steigerung der Rüstungsausgaben einhergehen.

Individuelles Recht auf Asyl kann und darf zahlenmäßig nicht begrenzt werden

Statement von Amnesty International in Deutschland zu den Beschlüssen von CDU und CSU zur künftigen deutschen Asylpolitik

Amnesty International - Pressemitteilung - 9.10.2017 - ERLIN, 09.10.2017 – Grundgesetz, Genfer Flüchtlingskonvention, Europäische
Menschenrechtskonvention und geltendes Europarecht verpflichten Deutschland wie auch andere Staaten dazu, Menschen Asyl, Flüchtlingsschutz oder subsidiären Schutz zu gewähren, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt werden.

"EU muss Friedensmacht bleiben"

Friedensbeauftragter des Rates der EKD mahnt, EU-Instrumente der Konfliktprävention und Entwicklungshilfe nicht militärisch zu nutzen

Pressemitteilung - EKD-Friedensbeauftragter - 13. September 2017 - Die Pläne der Europäischen Union, Gelder aus dem Instrument für Stabilität und Frieden, mit dem Maßnahmen der zivilen Konfliktprävention finanziert werden, künftig auch für die Unterstützung von Streitkräften in Drittstaaten zu verwenden, hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, scharf kritisiert. „Das wäre ein gefährlicher Tabubruch, wenn diese EU-Gelder künftig militärisch eingesetzt werden können“, so der EKD-Friedensbeauftragte.

EU versagt beim Schutz von Flüchtlingen aus Libyen auf dem Mittelmeer

Neuer Amnesty-Bericht fordert EU zum Handeln auf

Amnesty International - Pressemitteilung - 5. Juli 2017 - Amnesty International fordert die EU dazu auf, ihrer Verantwortung bei der Seenotrettung gerecht zu werden. Andernfalls droht 2017 zum tödlichsten Jahr für Flüchtlinge und Migranten bei der Überquerung des Mittelmeers zu werden. Gerettete Menschen dürfen nicht nach Libyen gebracht werden, wo sie Missbrauch, Vergewaltigung und Folter ausgeliefert sind.  

Save the date: Europäisches WILPF-Treffen in Rom

Veranstaltung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit in Rom

Die Europäische Union feiert am 27.3. 2017 das 60-jährige Bestehen der Römischen Verträge – da wo sie abgeschlossen wurden. Ob das eine Feier wird und ob und was wir da feiern können oder eventuell an die versammelten PolitikerInnen weiterreichen wollen – das ist natürlich eine berechtigte Frage angesichts des Auseinanderdriftens Europas/EU und der rechten Politik, die sich überall breit macht.

Termin
von: 
Samstag, 25. März 2017 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 26. März 2017 (Ganztägig)

Die Welt von den Rändern aus denken. Neue Perspektiven auf Konflikt und Frieden

Tagung an der Evangelischen Akademie Villigst

Die Frage nach der Bedeutung, die globale Ungleichheiten und Gewaltverhältnisse zwischen Nord und Süd, Zentrum und Peripherie sowie zwischen sozialen Gruppen für bewaffnete Konflikte und Friedensprozesse haben, gewinnt zunehmend an Interesse. Angesichts aktueller Herausforderungen europäischer Politik gibt die Tagung Denkanstöße zu Europas Verantwortung und stellt eurozentrisches Denken infrage. In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) und der European Peace Research Association (EUPRA).

Termin
von: 
Donnerstag, 16. März 2017 - 15:00
bis: 
Samstag, 18. März 2017 - 13:00

Paradigmenwechsel in der EU-Flüchtlingspolitik: Alles auf Abschottung?

Fachgespräch beim Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion in Berlin

Der Versuch, Asylsuchende gerechter auf die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu verteilen, ist gescheitert. Seither scheinen die EU-Mitgliedstaaten vor allem dafür sorgen zu wollen, dass möglichst wenige Menschen bei uns ankommen. Es werden Zäune gebaut, Grenzen geschlossen – und mit Partnerstaaten im Nahen Osten und Afrika über die Rücknahme von Geflüchteten verhandelt.

Termin
von: 
Montag, 23. Januar 2017 - 16:00
bis: 
Montag, 23. Januar 2017 - 20:00

Was wird aus der Friedensmacht Europa?

Veranstaltung im Rahmen der Osnabrücker Friedensgespräche

Der Frieden in Europa ist gestört, es herrscht Krisenstimmung. Nach der Euphorie, die am Ende des Kalten Krieges die europäische Integration vorantrieb, machen sich Skepsis und Ernüchterung breit. Eurokrise, Schuldenkrise, Flüchtlingskrise, Globalisierungskrise; Brexit, neuer Nationalismus, Bürgerferne und weitere Gründe werden genannt. Aber eine umfassende Erklärung fehlt, und deshalb tun sich Pro-Europäer schwer, geeignete Lösungsvorschläge vorzulegen.

Termin
von: 
Mittwoch, 26. Oktober 2016 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 26. Oktober 2016 - 20:30

Bundesweiter Flüchtlingstag: Amnesty International und PRO ASYL kritisieren verantwortungslose EU-Flüchtlingspolitik

Amnesty International und PRO ASYL - Pressemitteilung - 29.09.2016 (Berlin) – Amnesty International und PRO ASYL kritisieren die Europäische Union für geplante Projekte mit Staaten wie Ägypten oder dem Sudan in der Flüchtlingspolitik sowie die beabsichtigte Verschärfung des Dublin-Systems. Anlässlich des bundesweiten Flüchtlingstages am 30.

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