Flüchtlingspolitik

„Ökumenische FriedensDekade eine gute Möglichkeit, das Flüchtlingsthema in den Blick zu nehmen“

36. ökumenische Friedensdekade am 8. November 2015 eröffnet

Pressemitteilung des Friedensbeauftragten der EKD zur Ökumenischen FriedensDekade (6.11.2015) - Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen darf nicht einer Fremdenfeindlichkeit und der Gewalt weichen. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms.

Fluchtpunkt Europa. Unsere humanitäre Verantwortung

Lesung und Gespräch am Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin

Die Bilder von Menschen, die vor Tod, Gewalt und Not fliehen, erregen Entsetzen und Mitleid. Derzeit erleben wir in Deutschland eine große Aufnahmebereitschaft und viel zivilgesellschaftliches Engagement. Zugleich mehren sich die Stimmen, die fragen: "Kann Europa, kann Deutschland es sich überhaupt leisten, so viele Menschen aufzunehmen?" "Können wir es uns leisten, sie nicht aufzunehmen?", fragt Michael Richter in seinem neuen Buch "Fluchtpunkt Europa".

Termin
von: 
Montag, 23. November 2015 - 19:00
bis: 
Montag, 23. November 2015 - 21:00

Legale Einreisewege schaffen und Fluchtursachen bekämpfen

pax christi plädiert für ein Einwanderungsgesetz und gegen Transitzonen

pax christi - Pressemitteilung - 25.10.2015 - „Die pax christi-Delegiertenversammlung forderte heute die Bundesregierung auf, durch ein Einwanderungsgesetz legale Einreisewege zu schaffen und durch Verzicht auf Rüstungsexporte Fluchtursachen zu  bekämpfen“,

Bochumer Aufruf: Bundesweites Mediations-Netzwerk Einwanderung und Integration

Einladung der Forschungsgruppe Konfliktmanagement an der Akademie der Ruhr-Universität Bochum

Wie können wir als Mediatorinnen und Mediatoren in dem aktuellen Prozess der Einwanderung und Integration von Flüchtlingen aktiv werden? Wie können wir unsere professionelle Kompetenz als Vermittler und Konfliktmanager einbringen?

Termin
von: 
Freitag, 11. Dezember 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 11. Dezember 2015 - 16:00

Willkommensband

Verbände starten ein „breites Band des Willkommens“ für Flüchtlinge

Diakonie Deutschland - Pressemitteilung - 16.10.2015 - In Deutschland engagieren sich sehr viele Menschen für Flüchtlinge. Wohlfahrtsverbände, Menschenrechtsorganisationen, Sport und Kultur unterstützen dieses zivilgesellschaftliche Engagement und setzen mit "Willkommensarmbändern" ein Zeichen dafür, dass Flüchtlinge auch weiterhin in Deutschland willkommen sind.

Jiddische und arabische Musik - Benefizkonzert für aus Syrien Geflüchtete

Veranstaltung des Friedenskreis Halle

Seit 2013 fanden mehrere Benefizkonzerte  in Halle für syrische Flüchtlinge statt. Nach dem letzten Benefizkonzert für syrische Geflüchtete in Halle im März 2015 hat sich die Situation für die Menschen aus Syrien nochmals dramatisch zum Negativen hin verändert- die Flüchtlingslager in den Ländern, die unmittelbar an Syrien angrenzen, werden von der internationalen Staatengemeinschaft nur unzureichend versorgt. Die Menschen sehen keine Perspektive, in absehbarer Zeit in ihre syrische Heimat zurückkehren zu können.

Termin
von: 
Sonntag, 8. November 2015 - 16:00
bis: 
Sonntag, 8. November 2015 - 18:00

Keine Trennung von Flüchtlingen nach Religionszugehörigkeit

Erklärung des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Deutsches Institut für Menschenrechte - Pressemitteilung - 30.09.2015 - Zu aktuellen Vorschlägen, Flüchtlinge in Unterkünften nach Religion zu trennen, erklärt das Deutsche Institut für Menschenrechte: "Diese Vorschläge lenken von den zentralen Problemen bei der Unterbringung von Flüchtlingen ab. Eine getrennte Unterbringung in Unterkünften ist zwar durchaus notwendig, aber die Trennlinie läuft nicht entlang der Religionszugehörigkeit, sondern entlang des Schutzbedarfes.

Willkommen in Deutschland? Flüchtlinge zwischen Abwehr und Integration

Podiumsdiskussion veranstaltet von der HSFK

Es diskutieren: Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Stadträtin und Dezernentin für Integration, Pfr. Andreas Lipsch, Diakonie Hessen, Interkultureller Beauftragte, Dr. Sabine Mannitz, HSFK/PRIF. Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau.

Termin
von: 
Montag, 9. November 2015 - 19:00
bis: 
Montag, 9. November 2015 - 20:30

Für ein Europa der Menschenrechte

Amnesty International anlässlich des bundesweiten Flüchtlingstages

Amnesty International – Presseinformation – 2. Oktober 2015 - In den vergangenen Wochen haben unzählige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Deutschland gezeigt, wie eine solidarische und humane Gesellschaft aussehen kann: Sie setzen sich für Flüchtlinge ein, geben Deutschkurse oder leisten medizinische Hilfe.

Willkommenskultur für Flüchtlinge erhalten

pax christi fordert Syrienverhandlungen

pax christi - Pressemitteilung - 17.09.2015 - Derzeit überschlagen sich die Nachrichten: Wasserwerfer-Einsatz gegen Flüchtlinge am Grenzzaun in Ungarn, zeitweise Unterbrechung des Bahnverkehrs zwischen Deutschland und Österreich, Wiedereinführung von Grenzkontrollen an der deutschen Grenze. Dabei ist die Lage der Flüchtlinge an den Außengrenzen und in der EU teilweise besorgniserregend und weit davon entfernt, dass die Grundbedürfnisse der Menschen gestillt wären.

Naher und Mittlerer Osten: Flüchtlingen helfen, nicht Feuer mit Öl bekämpfen

Bund für Soziale Verteidigung fordert konstruktive Konfliktbearbeitung für die Region

Bund für Soziale Verteidigung e.V. - Pressemitteilung - 16.09.2015 - Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan, die derzeit nach Europa kommen, wird immer wieder gefragt, warum 'der Westen so wenig gegen die Terror-Miliz IS unternehme', so auch im gestern (15.9.) erschienenen Interview des Merkur mit dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. Die Frage und auch die Warnungen davor, dass sich die Lage in der gesamten Region weiter dramatisch verschlimmern könnte, sind in den Augen des Bund für Soziale Verteidigung berechtigt. „Wir begrüßen auch ausdrücklich die Forderung nach einer 'diplomatischen Großoffensive' und nach einer Zusammenarbeit sowohl mit der russischen wie mit der iranischen Regierung, um über eine große Syrien-Kontaktgruppe die Konflikte in der Region konstruktiv zu bearbeiten“, so der Co-Vorsitzende des BSV, Stephan Brües. Aber einen Teil der Folgerungen, die Ischinger daraus zieht, hält der Fachverband, der sich seit über 25 Jahren für gewaltfreie Konfliktaustragung einsetzt, für grundfalsch.

Jedes Leben zählt! Europa muss handeln

Kampagne von 'Gemeinsam für Afrika' fordert Bundesregierung zum Umdenken auf

Gemeinsam für Afrika - Presseinformation - 4. September 2015 - Seit Jahren sterben im Mittelmeer tausende Menschen auf ihrer Flucht nach Europa. Politische Verfolgung, Bürgerkriege und Armut bedrohten ihre Existenz und verletzten ihr Recht auf ein menschenwürdiges Leben.

Solidarität mit Flüchtlingen in Europa und in Nordrhein-Westfalen Erfahrungen, Überlegungen, Konzepte

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland

Der massenhafte Tod von Flüchtlingen im Mittelmeer, die Vielzahl von Menschen, die gerade auch in Nordrhein-Westfalen täglich Asyl begehren – die Flüchtlingsfrage prägt die öffentliche Debatte und das persönliche Gespräch. Wie kann es gelingen, Flüchtlingen das notwendige Asyl, Arbeitssuchenden die passende Arbeit und Einwanderern, die dauerhaft bleiben wollen, eine angemessene Chance zur Integration zu geben? Wie können Bedenken und Ängste weiter Teile der Bevölkerung aufgenommen und beantwortet werden?

Termin
von: 
Freitag, 23. Oktober 2015 - 15:00
bis: 
Samstag, 24. Oktober 2015 - 17:00

Frieden auf der globalen Nachhaltigkeitsagenda - ein Thema für Kommunen?

Podiumsdiskussion von FES, FriEnt und Brot-EED im Rahmen der Bonner Friedenstage

Die Vereinten Nationen werden diesen September nachhaltige Entwicklungsziele für den Zeitraum bis 2030 beschließen. Im Gegensatz zu den Millenniumentwicklungszielen ist eine Zielformulierung zu friedlichen und inklusiven Gesellschaften enthalten und die neuen

Termin
von: 
Sonntag, 20. September 2015 - 11:00
bis: 
Sonntag, 20. September 2015 - 13:30

Ansichten eines Zauns: Migration und Medien machen

Tag der Deutschen Viellfalt 2015 der Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V.

Seit 2013 organisiert die Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V. in Anknüpfung an den Tag der Deutschen Einheit am 4. Oktober den Tag der Deutschen Vielfalt. Jedes Jahr werden hier Themen  zu gesellschaftlichem und insbesondere entwicklungspolitischem Engagement diskutiert, Handlungsmöglichkeiten erarbeitet und dafür notwendige Kompetenzen vermittelt. Dabei stehen auch die Rolle und Beteiligungsmöglichkeiten der afrikanischen Diaspora in Deutschland im Vordergrund.

Termin
von: 
Sonntag, 4. Oktober 2015 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 4. Oktober 2015 (Ganztägig)

Sichere Zugangswege für Flüchtlinge

Amnesty International zum Treffen der EU-Innen- und Justizminister/innen in Brüssel

Amnesty International - Presseinformation - 11.09.2015 - Die Hilfsbereitschaft der Menschen, die zurzeit Flüchtlinge an deutschen Bahnhöfen willkommen heißen, ist groß. Sie halten „Welcome“-Schilder, applaudieren und reichen den Ankömmlingen Essen, Getränke und Kleidung.

Migration, Sicherheit und Frieden

Call for Papers für Sicherheit und Frieden (S+F) Schwerpunktheft. Frist: 7.09.2015

Das S+F-Heft 1/2016 wird dem Themenschwerpunkt "Migration, Sicherheit und Frieden" gewidmet. Für dieses Heft können Artikel eingereicht werden, die sich mit den skizzierten Fragen befassen. Bitte schicken Sie bei Interesse bis zum 7. September ein Abstract an Dr. Patricia Schneider, s+f(at)ifsh.de.

Fluchtursachen bekämpfen

Neues Magazin des forumZFD zum Thema Frieden in den Nachhaltigen Entwicklungszielen

Die neue Ausgabe des forumZFD-Magazins widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Frieden in den Nachhaltigen Entwicklungszielen und der deutschen Entwicklungspolitik. Mit Beiträgen von Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Prof. Dr. Conrad Schetter, Andreas F. Kuntz und Richard Klasen.

Friedenspolitik in einer unfriedlichen Zeit

Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Kaum ein Tag vergeht ohne Berichte über die Krise in Europa und neuen Schreckensbildern aus Syrien, Jemen, Irak, Mali oder der Ukraine. Die Krisen sind zahlreich und betreffen uns unmittelbar. Während es den Menschen in Deutschland verhältnismäßig gut geht, fliehen andernorts Millionen von Menschen vor Krieg, Verfolgung, Not und Perspektivlosigkeit. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Sie liegen auch in unserer Mitverantwortung. Die aktuellen Herausforderungen verlangen mehr denn je multilaterale, diplomatische und zivile Antworten.
Termin
von: 
Freitag, 18. September 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 18. September 2015 - 17:00

Wie human ist die europäische Flüchtlings- und Asylpolitik?

Eine Tagung für Schüler/innen der SEK II an der Evangelischen Akademie Loccum

Das Mittelmeer gilt als eine der tödlichsten Flüchtlingsrouten der Welt. Die Zahl derer, die auf diesem Weg Zuflucht in Europa suchen, ist ungebrochen hoch. Allein im vergangenen Jahr starben mehr als 4000 Flüchtlinge. Flüchtlingsorganisationen kritisieren seit Jahren, dass die EU ihre Verantwortung für den Flüchtlingsschutz an die Außengrenzen Europas abschiebt. Die aktuelle europäische Flüchtlings- und Asylpolitik soll kritisch überprüft werden.

Termin
von: 
Montag, 7. September 2015 - 15:30
bis: 
Mittwoch, 9. September 2015 - 12:30

WIR SIND VIELE für das Recht zu kommen und zu bleiben

Aufruf von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R)

Am 03. Juni 2015 stellten Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart der Öffentlichkeit einen Aufruf vor. Einzelpersonen und Institutionen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft unterstützen den dringenden Appell, mit dem das breite Engagement für Flüchtlinge sichtbarer gemacht werden soll.

An den Grenzen des Flüchtlingsrechts

Positionspapier des Forum Menschenrechte

Forum Menschenrechte - Juni 2015 - Das Positionspapier des FORUM MENSCHENRECHTE analysiert die EU-Beschlüsse und zeigt, dass die Ursache für die Toten im Mittelmeer die fehlenden legalen Einreisewege in die EU sind (II.). Die beabsichtigten Militäreinsätze der EU werden als völkerrechtswidrig eingestuft (III.) und die Seenotrettung demgegenüber als völkerrechtliche Pflicht eingefordert (IV.). Die Push-Back Operationen auf dem Mittelmeer (V.) und die Auslagerung von Grenzkontrollen sind mit den Menschenrechten unvereinbar (VI.).

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