Flüchtlingspolitik

Wie human ist die europäische Flüchtlings- und Asylpolitik?

Eine Tagung für Schüler/innen der SEK II an der Evangelischen Akademie Loccum

Das Mittelmeer gilt als eine der tödlichsten Flüchtlingsrouten der Welt. Die Zahl derer, die auf diesem Weg Zuflucht in Europa suchen, ist ungebrochen hoch. Allein im vergangenen Jahr starben mehr als 4000 Flüchtlinge. Flüchtlingsorganisationen kritisieren seit Jahren, dass die EU ihre Verantwortung für den Flüchtlingsschutz an die Außengrenzen Europas abschiebt. Die aktuelle europäische Flüchtlings- und Asylpolitik soll kritisch überprüft werden.

Termin
von: 
Montag, 7. September 2015 - 15:30
bis: 
Mittwoch, 9. September 2015 - 12:30

WIR SIND VIELE für das Recht zu kommen und zu bleiben

Aufruf von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R)

Am 03. Juni 2015 stellten Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart der Öffentlichkeit einen Aufruf vor. Einzelpersonen und Institutionen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft unterstützen den dringenden Appell, mit dem das breite Engagement für Flüchtlinge sichtbarer gemacht werden soll.

An den Grenzen des Flüchtlingsrechts

Positionspapier des Forum Menschenrechte

Forum Menschenrechte - Juni 2015 - Das Positionspapier des FORUM MENSCHENRECHTE analysiert die EU-Beschlüsse und zeigt, dass die Ursache für die Toten im Mittelmeer die fehlenden legalen Einreisewege in die EU sind (II.). Die beabsichtigten Militäreinsätze der EU werden als völkerrechtswidrig eingestuft (III.) und die Seenotrettung demgegenüber als völkerrechtliche Pflicht eingefordert (IV.). Die Push-Back Operationen auf dem Mittelmeer (V.) und die Auslagerung von Grenzkontrollen sind mit den Menschenrechten unvereinbar (VI.).

EU kann und muss mehr Flüchtlinge aufnehmen

Amnesty International anlässlich des Weltflüchtlingstags

Amnesty International - Pressemitteilung - 18.06.2015 - Anlässlich des Weltflüchtlingstags (20.6.) fordert Selmin Çalışkan, die Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Konsequenzen aus den weltweit ansteigenden Flüchtlingszahlen zu ziehen und deutlich mehr Flüchtlinge aufzunehmen, statt weiter auf Abschottung zu setzen.

„Die größte Katastrophe ist das Vergessen“

Evangelische und katholische Kirche in Deutschland rufen zur Solidarität mit Flüchtlingen im Nahen Osten auf

Diakonie Katastrophenhilfe - Presseinformation - 17. Juni 2015 (Berlin) -  Zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen am 20. Juni 2015 rufen die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland mit ihren Hilfswerken Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe dazu auf, das Leid und die Not der hilfsbedürftigen Menschen im Nahen Osten nicht zu vergessen.

Seenorettung statt völkerrechtswidriger Militäreinsätze gegen Schlepper

Forderungen des FORUM MENSCHENRECHTE an den EU-Gipfel vom 25. bis 26. Juni 2015

Forum Menschenrechte - Presseinformation - Juni 2015 - Die jüngsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer haben zu der Verabschiedung zahlreicher Beschlüsse auf europäischer Ebene geführt, die eine Veränderung der EU-Flüchtlingspolitik herbeiführen sollen. Der Beschluss des Europäischen Rats vom 23. April, das Strategiepapier der Europäischen Kommission vom 13. Mai 2015 und der Ratsbeschluss der Außen- und Verteidigungsminister*innen vom 18. Mai 2015 sind aber nicht ausreichend und setzen falsche Prioritäten.

Jahrestagung 2015 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung: Leitbild Frieden – Wege zu einer friedenslogischen Flüchtlingspolitik

Bericht von der Jahrestagung in Bad Boll

Im Frühjahr 2014, also noch bevor in Deutschland wieder von einer „Flüchtlingswelle“ die Rede ist, hatte sich das Plenum der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung dafür ausgesprochen, die Jahrestagung 2015 der Flüchtlingsarbeit und ihren politischen Bedingungen zu widmen.

Auf der Flucht vor humanitären Krisen: zur sozialen Dimension des Klimawandels

Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Linksfraktion in Berlin

Der Klimawandel ist eine soziale Frage. Er erfordert neue Konzepte für globale Gerechtigkeit und internationale Solidarität. Die Verwundbarkeit der Menschen aus dem globalen Süden ist unmittelbar mit der Wirtschaftspolitik der Industrie- und Schwellenländer verbunden.

Termin
von: 
Freitag, 3. Juli 2015 - 15:00
bis: 
Samstag, 4. Juli 2015 - 16:30

Wir treten ein!

Pro Asyl Appell an die Bundesregierung

Pro Asyl - Mai 2015 - Flüchtlinge befinden sich in Europa in einem brutalen Überlebenskampf. In Ländern wie Italien oder Griechenland leben Flüchtlinge als Obdachlose auf der Straße, in Parks oder Abbruchhäusern. Sie müssen betteln, um ihr Überleben zu sichern und sind schutzlos gegen Gewalt und rassistische Übergriffe. Einige EU-Staaten – wie Malta, Bulgarien oder Ungarn – inhaftieren neu einreisende Flüchtlinge systematisch.

Syrien in der Sachgasse? Vier Jahre nach Beginn des Aufstandes - Ansätze und Perspektiven für eine politische Lösung des Konflikts

Internationale Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung und Adopt a Revolution

Der Aufstand in Syrien geht nunmehr in sein fünftes Jahr und noch immer ist kein Ende des Konflikts in Sicht. Die Eskalation des Krieges schreitet fort, gleichzeitig sind immer mehr regionale und internationale Akteure involviert. Syrien selbst ist inzwischen de facto in eine Vielzahl von unterschiedlichen Herrschaftsbereichen unterteilt, die vom Assad-Regime, von ISIS, der PKK-nahen kurdischen Partei der Demokratischen Union PYD sowie verschiedenen Rebellengruppen kontrolliert werden.

Termin
von: 
Donnerstag, 28. Mai 2015 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 28. Mai 2015 - 17:30

Druck machen vor den G7-Gipfel – Frieden und Gerechtigkeit JETZT!

Briefaktion des Forums Ziviler Friedensdienst (forumZFD)

forumZFD - Pressemitteilung - 23.Mai 2015 - Europa nimmt sich der Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer an: Die EU-Kommission plant einen Militäreinsatz gegen Flüchtlingsboote. Statt so einer kurzfristigen Sicherheitslogik zu folgen, sollten die Regierungen legale Einreisemöglichkeiten schaffen und mithelfen, die Ursachen von Flucht – Krieg und Armut - zu beseitigen.

Grundrechte-Report 2015. Zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland

Vorstellung des Reports in Karlsruhe

Bereits zum 19. Mal stellen acht deutsche Bürgerrechtsorganisationen der Öffentlichkeit einen Grundrechte-Report vor. Der alternative Verfassungsschutzbericht nennt aktuelle Missstände beim Namen. Der Report dokumentiert mit der Expertise und aus der praktischen Erfahrung der herausgebenden Organisationen die Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland.

Schwerpunkte des aktuellen Berichts sind:

Termin
von: 
Freitag, 22. Mai 2015 - 11:00
bis: 
Freitag, 22. Mai 2015 - 13:00

Chance verpasst, die tödlichen Fehler der Vergangenheit zu korrigieren

Amnesty International zum Ergebnis des EU-Gipfels zur Rettung schiffbrüchiger Flüchtlinge

Pressemitteilung - Amnesty International - 24.4.2015 (Berlin) - Zum Ergebnis des EU-Gipfels erklärt Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland: „Auf dem EU-Gipfel wurde viel von der Rettung von Menschenleben gesprochen, aber wenig dafür getan.

Leitbild Frieden. Wege zu einer friedenslogischen Flüchtlingspolitik

Jahrestagung 2015 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung an der Evangelischen Akademie Bad Boll - AUSGEBUCHT -

Angesichts der weltweiten Lage erscheint das Umdenken von einer Sicherheits- hin zu einer Friedenslogik auch für Deutschland notwendiger denn je. Die Konsequenzen eines solchen Umdenkens für den Bereich der Flüchtlingspolitik wollen wir auf dieser Tagung ausloten.

Termin
von: 
Donnerstag, 16. April 2015 - 14:30
bis: 
Samstag, 18. April 2015 - 12:30

Zugang zu Gewaltschutz auch für Frauen in Flüchtlingsunterkünften

Deutsches Menschenrechtsinstitut fordert wirksamen Schutz in Deutschland

Pressemitteilung - Deutsches Institut für Menschenrechte - März 2015 - Anlässlich des Internationalen Frauentages erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Flüchtlingsfrauen in Deutschland müssen Zugang zu wirksamem Schutz vor sexueller Belästigung und geschlechtsspezifischer Gewalt haben, wenn sie hier in Erstaufnahmeeinrichtungen und  Gemeinschaftsunterkünften leben.

Den Mythos der Gewalt überwinden – Die Mächte KREATIV verwandeln

Jahrestagung des Internationalen Versöhnungsbundes in Bonn

Die Veranstalter wollen sich mit der zunehmenden Militarisierung, Polizeigewalt und Gewalt gegen Flüchtlinge durch Frontex auseinander setzen. Dabei gilt es durch Kreativität und die Leidenschaft für das Leben die Möglichkeiten des Friedens aufzuzeigen.

Veranstaltungsflyer
Anmeldung

Termin
von: 
Donnerstag, 14. Mai 2015 - 16:00
bis: 
Sonntag, 17. Mai 2015 - 10:00

FlüchtlingsforschungsBlog: Beiträge zu Flucht, Asyl und Zwangsmigration

Neue Initiative des Netzwerks Flüchtlingsforschung

Die Themen Vertreibung, Zwangsmigration und Flüchtlingsschutz bleiben in Deutschland und weltweit hoch aktuell. Die Flüchtlingsforschung kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, in diesem Feld Zusammenhänge, Probleme und wenig beachtete Aspekte deutlich zu machen. Doch oft scheint die wissenschaftliche Arbeit unzugänglich und wichtige Forschungsergebnisse erreichen öffentliche Debatten und Politik nicht oder unzureichend.

Gemeinsam für Afrika fordert Umdenken in Flüchtlingspolitik

Pressemitteilung - Gemeinsam für Afrika - Berlin, 13.02.2015 - Angesichts der weiteren Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer, bei der offenbar über 330 Menschen ums Leben gekommen sind, appelliert das Kampagnenbündnis Gemeinsam für Afrika erneut für ein Umdenken in der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik.

"Dialogforen zwischen Muslimen und Christen weiter ausbauen"

Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes fordert Bundesregierung zu mehr Engagement in Jordanien auf

Pressemitteilung vom 4.11.2014 - Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, kehrte Anfang November nach einer zweiwöchigen Jordanienreise und Begegnungen mit Flüchtlingen, Vertreterinnen und Vertretern von Hilfsorganisationen, des Parlamentes, des muslimisch-christlichen Dialoges, von Schulen und Universitäten, Medien und der Menschenrechtsarbeit nach Deutschland zurück.

Leitbild Frieden. Wege zu einer friedenslogischen Flüchtlingspolitik

Jahrestagung 2015 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung angekündigt

Die nächste Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung wird sich mit dem Thema Flüchtlingspolitik auseinandersetzen. Angesichts der weltweiten Lage erscheint das Umdenken von einer Sicherheits- hin zu einer Friedenslogik auch für Deutschland notwendiger denn je.

Re:fuge! / Zu:flucht!

Filmtage über Flucht und Migration der Heinrich Böll Stiftung

Flüchtlinge machen sich jedes Jahr auf den Weg nach Europa. In überfüllten und oftmals kaum seetauglichen Booten versuchen sie den Weg über das Meer zurückzulegen, unzählige Menschen sterben bei der gefährlichen Passage. Die EU schottet derweil ihre Grenzen immer effektiver ab. Technologisch hoch gerüstet überwacht Europa mit Hilfe des Eurosur-Programms den Mittelmeerraum mit Drohnen und Satelliten - der Grenzschutz wird weiter ausgebaut und teilweise bis nach Nordafrika verlagert.

Termin
von: 
Montag, 6. Oktober 2014 - 20:00
bis: 
Freitag, 10. Oktober 2014 - 1:00

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