Flüchtlingspolitik

Keine Trennung von Flüchtlingen nach Religionszugehörigkeit

Erklärung des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Deutsches Institut für Menschenrechte - Pressemitteilung - 30.09.2015 - Zu aktuellen Vorschlägen, Flüchtlinge in Unterkünften nach Religion zu trennen, erklärt das Deutsche Institut für Menschenrechte: "Diese Vorschläge lenken von den zentralen Problemen bei der Unterbringung von Flüchtlingen ab. Eine getrennte Unterbringung in Unterkünften ist zwar durchaus notwendig, aber die Trennlinie läuft nicht entlang der Religionszugehörigkeit, sondern entlang des Schutzbedarfes.

Willkommen in Deutschland? Flüchtlinge zwischen Abwehr und Integration

Podiumsdiskussion veranstaltet von der HSFK

Es diskutieren: Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Stadträtin und Dezernentin für Integration, Pfr. Andreas Lipsch, Diakonie Hessen, Interkultureller Beauftragte, Dr. Sabine Mannitz, HSFK/PRIF. Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau.

Termin
von: 
Montag, 9. November 2015 - 19:00
bis: 
Montag, 9. November 2015 - 20:30

Für ein Europa der Menschenrechte

Amnesty International anlässlich des bundesweiten Flüchtlingstages

Amnesty International – Presseinformation – 2. Oktober 2015 - In den vergangenen Wochen haben unzählige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Deutschland gezeigt, wie eine solidarische und humane Gesellschaft aussehen kann: Sie setzen sich für Flüchtlinge ein, geben Deutschkurse oder leisten medizinische Hilfe.

Willkommenskultur für Flüchtlinge erhalten

pax christi fordert Syrienverhandlungen

pax christi - Pressemitteilung - 17.09.2015 - Derzeit überschlagen sich die Nachrichten: Wasserwerfer-Einsatz gegen Flüchtlinge am Grenzzaun in Ungarn, zeitweise Unterbrechung des Bahnverkehrs zwischen Deutschland und Österreich, Wiedereinführung von Grenzkontrollen an der deutschen Grenze. Dabei ist die Lage der Flüchtlinge an den Außengrenzen und in der EU teilweise besorgniserregend und weit davon entfernt, dass die Grundbedürfnisse der Menschen gestillt wären.

Naher und Mittlerer Osten: Flüchtlingen helfen, nicht Feuer mit Öl bekämpfen

Bund für Soziale Verteidigung fordert konstruktive Konfliktbearbeitung für die Region

Bund für Soziale Verteidigung e.V. - Pressemitteilung - 16.09.2015 - Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan, die derzeit nach Europa kommen, wird immer wieder gefragt, warum 'der Westen so wenig gegen die Terror-Miliz IS unternehme', so auch im gestern (15.9.) erschienenen Interview des Merkur mit dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. Die Frage und auch die Warnungen davor, dass sich die Lage in der gesamten Region weiter dramatisch verschlimmern könnte, sind in den Augen des Bund für Soziale Verteidigung berechtigt. „Wir begrüßen auch ausdrücklich die Forderung nach einer 'diplomatischen Großoffensive' und nach einer Zusammenarbeit sowohl mit der russischen wie mit der iranischen Regierung, um über eine große Syrien-Kontaktgruppe die Konflikte in der Region konstruktiv zu bearbeiten“, so der Co-Vorsitzende des BSV, Stephan Brües. Aber einen Teil der Folgerungen, die Ischinger daraus zieht, hält der Fachverband, der sich seit über 25 Jahren für gewaltfreie Konfliktaustragung einsetzt, für grundfalsch.

Jedes Leben zählt! Europa muss handeln

Kampagne von 'Gemeinsam für Afrika' fordert Bundesregierung zum Umdenken auf

Gemeinsam für Afrika - Presseinformation - 4. September 2015 - Seit Jahren sterben im Mittelmeer tausende Menschen auf ihrer Flucht nach Europa. Politische Verfolgung, Bürgerkriege und Armut bedrohten ihre Existenz und verletzten ihr Recht auf ein menschenwürdiges Leben.

Solidarität mit Flüchtlingen in Europa und in Nordrhein-Westfalen Erfahrungen, Überlegungen, Konzepte

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland

Der massenhafte Tod von Flüchtlingen im Mittelmeer, die Vielzahl von Menschen, die gerade auch in Nordrhein-Westfalen täglich Asyl begehren – die Flüchtlingsfrage prägt die öffentliche Debatte und das persönliche Gespräch. Wie kann es gelingen, Flüchtlingen das notwendige Asyl, Arbeitssuchenden die passende Arbeit und Einwanderern, die dauerhaft bleiben wollen, eine angemessene Chance zur Integration zu geben? Wie können Bedenken und Ängste weiter Teile der Bevölkerung aufgenommen und beantwortet werden?

Termin
von: 
Freitag, 23. Oktober 2015 - 15:00
bis: 
Samstag, 24. Oktober 2015 - 17:00

Frieden auf der globalen Nachhaltigkeitsagenda - ein Thema für Kommunen?

Podiumsdiskussion von FES, FriEnt und Brot-EED im Rahmen der Bonner Friedenstage

Die Vereinten Nationen werden diesen September nachhaltige Entwicklungsziele für den Zeitraum bis 2030 beschließen. Im Gegensatz zu den Millenniumentwicklungszielen ist eine Zielformulierung zu friedlichen und inklusiven Gesellschaften enthalten und die neuen

Termin
von: 
Sonntag, 20. September 2015 - 11:00
bis: 
Sonntag, 20. September 2015 - 13:30

Ansichten eines Zauns: Migration und Medien machen

Tag der Deutschen Viellfalt 2015 der Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V.

Seit 2013 organisiert die Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V. in Anknüpfung an den Tag der Deutschen Einheit am 4. Oktober den Tag der Deutschen Vielfalt. Jedes Jahr werden hier Themen  zu gesellschaftlichem und insbesondere entwicklungspolitischem Engagement diskutiert, Handlungsmöglichkeiten erarbeitet und dafür notwendige Kompetenzen vermittelt. Dabei stehen auch die Rolle und Beteiligungsmöglichkeiten der afrikanischen Diaspora in Deutschland im Vordergrund.

Termin
von: 
Sonntag, 4. Oktober 2015 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 4. Oktober 2015 (Ganztägig)

Sichere Zugangswege für Flüchtlinge

Amnesty International zum Treffen der EU-Innen- und Justizminister/innen in Brüssel

Amnesty International - Presseinformation - 11.09.2015 - Die Hilfsbereitschaft der Menschen, die zurzeit Flüchtlinge an deutschen Bahnhöfen willkommen heißen, ist groß. Sie halten „Welcome“-Schilder, applaudieren und reichen den Ankömmlingen Essen, Getränke und Kleidung.

Migration, Sicherheit und Frieden

Call for Papers für Sicherheit und Frieden (S+F) Schwerpunktheft. Frist: 7.09.2015

Das S+F-Heft 1/2016 wird dem Themenschwerpunkt "Migration, Sicherheit und Frieden" gewidmet. Für dieses Heft können Artikel eingereicht werden, die sich mit den skizzierten Fragen befassen. Bitte schicken Sie bei Interesse bis zum 7. September ein Abstract an Dr. Patricia Schneider, s+f(at)ifsh.de.

Fluchtursachen bekämpfen

Neues Magazin des forumZFD zum Thema Frieden in den Nachhaltigen Entwicklungszielen

Die neue Ausgabe des forumZFD-Magazins widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Frieden in den Nachhaltigen Entwicklungszielen und der deutschen Entwicklungspolitik. Mit Beiträgen von Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Prof. Dr. Conrad Schetter, Andreas F. Kuntz und Richard Klasen.

Friedenspolitik in einer unfriedlichen Zeit

Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Kaum ein Tag vergeht ohne Berichte über die Krise in Europa und neuen Schreckensbildern aus Syrien, Jemen, Irak, Mali oder der Ukraine. Die Krisen sind zahlreich und betreffen uns unmittelbar. Während es den Menschen in Deutschland verhältnismäßig gut geht, fliehen andernorts Millionen von Menschen vor Krieg, Verfolgung, Not und Perspektivlosigkeit. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Sie liegen auch in unserer Mitverantwortung. Die aktuellen Herausforderungen verlangen mehr denn je multilaterale, diplomatische und zivile Antworten.
Termin
von: 
Freitag, 18. September 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 18. September 2015 - 17:00

Wie human ist die europäische Flüchtlings- und Asylpolitik?

Eine Tagung für Schüler/innen der SEK II an der Evangelischen Akademie Loccum

Das Mittelmeer gilt als eine der tödlichsten Flüchtlingsrouten der Welt. Die Zahl derer, die auf diesem Weg Zuflucht in Europa suchen, ist ungebrochen hoch. Allein im vergangenen Jahr starben mehr als 4000 Flüchtlinge. Flüchtlingsorganisationen kritisieren seit Jahren, dass die EU ihre Verantwortung für den Flüchtlingsschutz an die Außengrenzen Europas abschiebt. Die aktuelle europäische Flüchtlings- und Asylpolitik soll kritisch überprüft werden.

Termin
von: 
Montag, 7. September 2015 - 15:30
bis: 
Mittwoch, 9. September 2015 - 12:30

WIR SIND VIELE für das Recht zu kommen und zu bleiben

Aufruf von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R)

Am 03. Juni 2015 stellten Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart der Öffentlichkeit einen Aufruf vor. Einzelpersonen und Institutionen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft unterstützen den dringenden Appell, mit dem das breite Engagement für Flüchtlinge sichtbarer gemacht werden soll.

An den Grenzen des Flüchtlingsrechts

Positionspapier des Forum Menschenrechte

Forum Menschenrechte - Juni 2015 - Das Positionspapier des FORUM MENSCHENRECHTE analysiert die EU-Beschlüsse und zeigt, dass die Ursache für die Toten im Mittelmeer die fehlenden legalen Einreisewege in die EU sind (II.). Die beabsichtigten Militäreinsätze der EU werden als völkerrechtswidrig eingestuft (III.) und die Seenotrettung demgegenüber als völkerrechtliche Pflicht eingefordert (IV.). Die Push-Back Operationen auf dem Mittelmeer (V.) und die Auslagerung von Grenzkontrollen sind mit den Menschenrechten unvereinbar (VI.).

EU kann und muss mehr Flüchtlinge aufnehmen

Amnesty International anlässlich des Weltflüchtlingstags

Amnesty International - Pressemitteilung - 18.06.2015 - Anlässlich des Weltflüchtlingstags (20.6.) fordert Selmin Çalışkan, die Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Konsequenzen aus den weltweit ansteigenden Flüchtlingszahlen zu ziehen und deutlich mehr Flüchtlinge aufzunehmen, statt weiter auf Abschottung zu setzen.

„Die größte Katastrophe ist das Vergessen“

Evangelische und katholische Kirche in Deutschland rufen zur Solidarität mit Flüchtlingen im Nahen Osten auf

Diakonie Katastrophenhilfe - Presseinformation - 17. Juni 2015 (Berlin) -  Zum Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen am 20. Juni 2015 rufen die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland mit ihren Hilfswerken Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe dazu auf, das Leid und die Not der hilfsbedürftigen Menschen im Nahen Osten nicht zu vergessen.

Seenorettung statt völkerrechtswidriger Militäreinsätze gegen Schlepper

Forderungen des FORUM MENSCHENRECHTE an den EU-Gipfel vom 25. bis 26. Juni 2015

Forum Menschenrechte - Presseinformation - Juni 2015 - Die jüngsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer haben zu der Verabschiedung zahlreicher Beschlüsse auf europäischer Ebene geführt, die eine Veränderung der EU-Flüchtlingspolitik herbeiführen sollen. Der Beschluss des Europäischen Rats vom 23. April, das Strategiepapier der Europäischen Kommission vom 13. Mai 2015 und der Ratsbeschluss der Außen- und Verteidigungsminister*innen vom 18. Mai 2015 sind aber nicht ausreichend und setzen falsche Prioritäten.

Jahrestagung 2015 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung: Leitbild Frieden – Wege zu einer friedenslogischen Flüchtlingspolitik

Bericht von der Jahrestagung in Bad Boll

Im Frühjahr 2014, also noch bevor in Deutschland wieder von einer „Flüchtlingswelle“ die Rede ist, hatte sich das Plenum der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung dafür ausgesprochen, die Jahrestagung 2015 der Flüchtlingsarbeit und ihren politischen Bedingungen zu widmen.

Auf der Flucht vor humanitären Krisen: zur sozialen Dimension des Klimawandels

Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Linksfraktion in Berlin

Der Klimawandel ist eine soziale Frage. Er erfordert neue Konzepte für globale Gerechtigkeit und internationale Solidarität. Die Verwundbarkeit der Menschen aus dem globalen Süden ist unmittelbar mit der Wirtschaftspolitik der Industrie- und Schwellenländer verbunden.

Termin
von: 
Freitag, 3. Juli 2015 - 15:00
bis: 
Samstag, 4. Juli 2015 - 16:30

Wir treten ein!

Pro Asyl Appell an die Bundesregierung

Pro Asyl - Mai 2015 - Flüchtlinge befinden sich in Europa in einem brutalen Überlebenskampf. In Ländern wie Italien oder Griechenland leben Flüchtlinge als Obdachlose auf der Straße, in Parks oder Abbruchhäusern. Sie müssen betteln, um ihr Überleben zu sichern und sind schutzlos gegen Gewalt und rassistische Übergriffe. Einige EU-Staaten – wie Malta, Bulgarien oder Ungarn – inhaftieren neu einreisende Flüchtlinge systematisch.

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