Flüchtlingspolitik

FlüchtlingsforschungsBlog: Beiträge zu Flucht, Asyl und Zwangsmigration

Neue Initiative des Netzwerks Flüchtlingsforschung

Die Themen Vertreibung, Zwangsmigration und Flüchtlingsschutz bleiben in Deutschland und weltweit hoch aktuell. Die Flüchtlingsforschung kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, in diesem Feld Zusammenhänge, Probleme und wenig beachtete Aspekte deutlich zu machen. Doch oft scheint die wissenschaftliche Arbeit unzugänglich und wichtige Forschungsergebnisse erreichen öffentliche Debatten und Politik nicht oder unzureichend.

Gemeinsam für Afrika fordert Umdenken in Flüchtlingspolitik

Pressemitteilung - Gemeinsam für Afrika - Berlin, 13.02.2015 - Angesichts der weiteren Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer, bei der offenbar über 330 Menschen ums Leben gekommen sind, appelliert das Kampagnenbündnis Gemeinsam für Afrika erneut für ein Umdenken in der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik.

"Dialogforen zwischen Muslimen und Christen weiter ausbauen"

Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes fordert Bundesregierung zu mehr Engagement in Jordanien auf

Pressemitteilung vom 4.11.2014 - Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, kehrte Anfang November nach einer zweiwöchigen Jordanienreise und Begegnungen mit Flüchtlingen, Vertreterinnen und Vertretern von Hilfsorganisationen, des Parlamentes, des muslimisch-christlichen Dialoges, von Schulen und Universitäten, Medien und der Menschenrechtsarbeit nach Deutschland zurück.

Leitbild Frieden. Wege zu einer friedenslogischen Flüchtlingspolitik

Jahrestagung 2015 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung angekündigt

Die nächste Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung wird sich mit dem Thema Flüchtlingspolitik auseinandersetzen. Angesichts der weltweiten Lage erscheint das Umdenken von einer Sicherheits- hin zu einer Friedenslogik auch für Deutschland notwendiger denn je.

Re:fuge! / Zu:flucht!

Filmtage über Flucht und Migration der Heinrich Böll Stiftung

Flüchtlinge machen sich jedes Jahr auf den Weg nach Europa. In überfüllten und oftmals kaum seetauglichen Booten versuchen sie den Weg über das Meer zurückzulegen, unzählige Menschen sterben bei der gefährlichen Passage. Die EU schottet derweil ihre Grenzen immer effektiver ab. Technologisch hoch gerüstet überwacht Europa mit Hilfe des Eurosur-Programms den Mittelmeerraum mit Drohnen und Satelliten - der Grenzschutz wird weiter ausgebaut und teilweise bis nach Nordafrika verlagert.

Termin
von: 
Montag, 6. Oktober 2014 - 20:00
bis: 
Freitag, 10. Oktober 2014 - 1:00

EU muss gemeinsam Verantwortung für die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer übernehmen

Amnesty International prangert Untätigkeit der EU an

Amnesty International Pressemitteilung, Berlin, 30.09.2014 – Ein Jahr nach der Bootstragödie von Lampedusa mit mehr als 380 Toten prangert Amnesty die Untätigkeit der Europäischen Union an, durch die die Zahl der Todesopfer weiter nach oben getrieben wird.

EU gibt Milliarden für Festung Europa aus

Amnesty International fordert radikale Wende in der europäischen Flüchtlingspolitik

Amnesty International Presseinformation vom 9. Juli 2014 - Zwischen 2007 und 2013 hat die EU fast zwei Milliarden Euro für den Bau von Zäunen, hochentwickelten Überwachungssystemen und Grenzkontrollen ausgegeben. Nur 700 Millionen Euro aus dem EU-Budget flossen dagegen in den Ausbau der Asylverfahren und die Verbesserung der Situation von Asylsuchenden.

SOS Europa: Erst Menschen, dann Grenzen schützen!

Online-Petition an Bundeskanzlerin Merkel von Amnesty International

Amnesty International Aktionsnewsletter, 10. Juli 2014: 23.000 Menschen sind Schätzungen zufolge seit dem Jahr 2000 auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen. 23.000 Menschen - Männer, Frauen und Kinder – die aus ihrer Heimat fliehen mussten vor Krieg, Verfolgung und Armut. Sie hofften, in Europa Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können. Doch stattdessen kenterten sie mit völlig überfüllten Booten auf dem Meer und ertranken. Oder sie erstickten zusammengepfercht in LKW-Containern.

 

Deutsche und Asylbewerber lernen gemeinsam den Umgang mit Konflikten

Neuer Fond der AGDF ermöglicht Teilnahme an Kursen der zivilen Konfliktbearbeitung

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), 19.03.2014: Die Mitgliedsorganisationen der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben einen Fond aufgelegt, der die Teilnahme von Asylbewerbern an Kursen der zivilen, gewaltfreien Konfliktbearbeitung ermöglicht.

 

Vom Klimawandel vertrieben

Fachtagung von Brot für die Welt in Berlin

Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien vereinbart, sich für die „Entwicklung internationaler Instrumente bei dem zunehmend wichtigen Thema der Klimaflüchtlinge“ zu engagieren. Dieses Vorhaben ist überfällig, denn der Klimawandel zwingt Menschen in den besonders betroffenen Ländern zunehmend zur Flucht und zu Migration – etwa, weil schleichende klimatische Veränderungen nach und nach die Lebensgrundlagen der Menschen erodieren oder sie temporär vor einer schweren Unwetterkatastrophe fliehen müssen.

 

Termin
von: 
Montag, 23. Juni 2014 - 11:00
bis: 
Montag, 23. Juni 2014 - 18:00

Im Schatten der Zitadelle. Der Einfluss des europäischen Migrationsregimes auf „Drittstaaten“

Präsentation und Diskussion der gleichnamigen Studie von Brot für die Welt, medico international und PRO ASYL in Erfurt

Die europäische Politik der Externalisierung, also der Auslagerung von Flucht- und Migrationskontrolle, wirkt sich fatal auf Schutzsuchende aus. Die Regierungen des europäischen Rechtsraums verweigern Migrantinnen und Migranten die Aufnahme und schicken die Unglücklichen zurück. Flüchtlinge werden kriminalisiert und in Haft genommen, der Zugang zum Arbeitsmarkt und zu notwendigen Gesundheitsleistungen wird ihnen versperrt. Die europäische Kontrolle der Flucht- und Migrationsbewegungen beginnt jedoch nicht erst an den europäischen Außengrenzen, sondern reicht weit darüber hinaus.

Termin
von: 
Dienstag, 25. März 2014 - 14:00
bis: 
Mittwoch, 26. März 2014 - 13:00

Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen.

Aktion Aufschrei übergebt 95.000 Unterschriften an Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Buhlmann

Pressemitteilung von pax Christi Deutsche Sektion vom 26. Februar 2014: „Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen.“:  Mit  Panzerattrappen, Chorgesang und Transparenten demonstrierten Repräsentant/innen und Vertreter/innen der Kampagne  „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ heute in Berlin vor dem Reichstag für die Forderung nach  einem grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporten in Artikel 26,2 des Grundgesetzes. 

Gleichstellungsprojekt Europa? Menschenhandel, Flüchtlinge, Rechtspopulismus. Herausforderungen für eine emanzipative Geschlechterpolitik

Internationale Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung und Women's International League for Peace and Freedom (WILPF)

Die Gründer_innen der Europäischen Union hatten die Vision eines friedvollen und vereinigten Kontinents.  Freiheit und  Demokratie, Menschenrechte, Gleichheit und (soziale) Gerechtigkeit für alle ist das Ziel. Europa steht angesichts diverser, nicht nur ökonomischer Krisen vor verschiedenen Herausforderungen, die es nötig machen diese Vision wieder zu stärken.

Termin
von: 
Freitag, 21. März 2014 - 16:00
bis: 
Samstag, 22. März 2014 - 18:00

Vertreibung - Konflikt - Frieden. Was kommt nach der Flucht aus Krieg und gewaltsamen Konflikten?

Veranstaltung der GIZ aus der Reihe "Forschung trifft Praxis: nachhaltige Entwicklung in der internationalen Zusammenarbeit" in Bonn

2012 flohen weltweit täglich ca. 23.000 Menschen aufgrund gewaltsamer Konflikte, Verfolgung oder Menschenrechtsverletzungen. Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, gab es 2012 über 45 Millionen Flüchtlinge und Binnenflüchtlinge, wovon zwei Drittel Frauen und Kinder sind. Da sich die Mehrheit der Zwangsmigranten in Entwicklungsländern befindet und in angrenzende Nachbarländer flieht, tragen diese die Hauptlasten. Ein Großteil der von UNHCR erfassten Vertriebenen kommt in Lagern unter.

Termin
von: 
Donnerstag, 9. Januar 2014 - 16:00
bis: 
Donnerstag, 9. Januar 2014 - 18:00

Konferenz Diakonie und Entwicklung fordert Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik

Erklärung anlässlich der Flüchtlingskatastrophen vor Lampedusa

Konferenz Diakonie und Entwicklung Pressemitteilung vom 17. Oktober 2013 (Berlin):  Nach den jüngsten Flüchtlingsdramen in Lampedusa fordern die Mitglieder der Konferenz Diakonie und Entwicklung ein Umdenken in der Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie in der Migrationspolitik der Europäischen Union. „Es ist Zeit, eine humane Einwanderungspolitik zu entwickeln – eine Politik, die sich orientiert an den Menschenrechten der Frauen, Männer und Kinder, die ihre Herkunftsländer verlassen, um in einem anderen Staat eine Existenz aufzubauen.

Griechenland: Schiebt Flüchtlinge nicht aufs offene Meer zurück!

Online-Petition von Amnesty International

Amnesty International Pressemitteilung vom 12. Juli 2013: Auf dem ägäischen Meer kommt es immer wieder zu schockierenden Vorfällen: Flüchtlingsboote werden von der griechischen Küstenwache manövrierunfähig gemacht, Frauen, Männer und Kinder etwa aus Syrien oder Afghanistan aufs offene Meer zurückgestoßen und ihrem Schicksal überlassen. Dadurch verhindert die Küstenwache, dass Menschen Asyl beantragen können, und setzt Leben aufs Spiel.

Der Westen muss den Flüchtlingen und Vertriebenen großzügiger helfen

Forderungen des IPPNW angesichts des Syrienkonflikts

IPPNW-Pressemitteilung vom 12.6.2013: Die Nachrichten über das Leid der Menschen in Syrien sind besorgniserregend.
Es ehrt jeden davon tief berührt zu sein, besonders wenn es aus eigener Kenntnis herrührt, wie bei „Tatort“-Schauspieler Jan-Josef Liefers. Falsch ist aber, daraus den Ruf nach einem „Kriegseintritt“ des Westens in den Konflikt abzuleiten.

Flucht und Migration ... von Grenzen, Ängsten, Zukunftschancen

Internationale Sommerakademie an der Friedensburg Schlaining (ÖSFK)

For the jubilee, Peace castle Schleining has picked a particularly controversial topic for the discussions and workshops: the treatment of flight and migration and of those so-called "illegals" heading for Europe. We invited leading researchers in migration studies, key political actors and primarily, grass-root actors to share their experiences. We will hear from people who aid refugees in fleeing, asylum advisors and human rights activist from the outer frontiers of Europe, where the shutting-off of EU borders with fences and military deployment continues to claim casualties every day.

Termin
von: 
Sonntag, 30. Juni 2013 - 15:00
bis: 
Freitag, 5. Juli 2013 - 15:00

Syrien: Flüchtlinge nicht vergessen

Aufruf der Diakonie Katastrophenhilfe

Presseinformation, Berlin, 21.12.2012: Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft dazu auf, mehr für syrische Flüchtlinge zu tun. „Viele Familien in Nachbarländern haben Flüchtlingen eine Herberge gegeben, obwohl sie selber nur über das Nötigste verfügen. Es ist eine Frage der Menschlichkeit, sie dabei nicht allein zu lassen, “ sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

Frauen als Opfer der Austeritätspolitik

Erklärung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit anlässlich des internationalen Tages für die Beseitigung von Armut

Anlässlich des internationalen Tages für die Beseitigung von Armut am 17. Oktober weist die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/ WILPF) auf die tragischen Folgen der Austeritätspolitik der Europäischen Union insbesondere für Frauen hin. Durch den Druck der Finanzmärkte ist die Politik in Europa vom drastischen Abbau öffentlicher Ausgaben, von Lohn- und Pensionskürzungen und vom Abbau der sozialen Sicherung geprägt, manchmal auch von Steuererhöhungen, die insbesondere die Armen und sozial Schwachen treffen.

 

Möglichkeiten und Grenzen des lokalen Engagements zu Flucht und Illegalität

Podiumsdiskussion der Berliner Regionalgruppe von EIRENE

Bei der öffentlichen Podiumsdiskussion wollen die Organisatoren der Berliner EIRENE-Gruppe "Lokales Engagement zu Flucht und Illegalität" diskutieren, wie Engagement in diesem Bereich gelingen kann. Leitfragen sind: Welche Formen lokalen Engagements sind geeignet, um Menschen mit Fluchterfahrung und Menschen ohne Papiere hier bei uns zu unterstützen und auf ihre Situation aufmerksam zu machen? Wie lässt sich gewährleisten, nicht nur über sie, sondern auch mit ihnen zu reden und daraus sinnvolle, nachhaltige Aktionsformen zu entwickeln?

Termin
von: 
Montag, 8. Oktober 2012 - 19:30
bis: 
Montag, 8. Oktober 2012 - 22:00

Einseitige Wirtschaftsbeziehungen - Ursachen für die Flucht nach Europa?

Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland

Der wachsende Migrationsdruck auf die Außengrenzen Europas ist eine Folge der sich stetig verschlechternden Lebensbedingungen in Afrika, dem Kontinent, der in besonderem Maße von den negativen Folgen der Globalisierung betroffen ist. Die Europäische Union und der Westen profitieren vom Zugang zu Energiequellen aus den Regionen sowie zu den so genannten „seltenen Erden“ und beuten die heimischen Fischfanggründe durch unseriöse Handelsabkommen aus. Gleichzeitig zerstören sie die lokalen Märkte, indem sie sie mit eigenen hoch subventionierten Produkten überschwemmen.

Termin
von: 
Freitag, 7. September 2012 - 13:00
bis: 
Samstag, 8. September 2012 - 15:00

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