Flüchtlingspolitik

EU muss gemeinsam Verantwortung für die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer übernehmen

Amnesty International prangert Untätigkeit der EU an

Amnesty International Pressemitteilung, Berlin, 30.09.2014 – Ein Jahr nach der Bootstragödie von Lampedusa mit mehr als 380 Toten prangert Amnesty die Untätigkeit der Europäischen Union an, durch die die Zahl der Todesopfer weiter nach oben getrieben wird.

EU gibt Milliarden für Festung Europa aus

Amnesty International fordert radikale Wende in der europäischen Flüchtlingspolitik

Amnesty International Presseinformation vom 9. Juli 2014 - Zwischen 2007 und 2013 hat die EU fast zwei Milliarden Euro für den Bau von Zäunen, hochentwickelten Überwachungssystemen und Grenzkontrollen ausgegeben. Nur 700 Millionen Euro aus dem EU-Budget flossen dagegen in den Ausbau der Asylverfahren und die Verbesserung der Situation von Asylsuchenden.

SOS Europa: Erst Menschen, dann Grenzen schützen!

Online-Petition an Bundeskanzlerin Merkel von Amnesty International

Amnesty International Aktionsnewsletter, 10. Juli 2014: 23.000 Menschen sind Schätzungen zufolge seit dem Jahr 2000 auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen. 23.000 Menschen - Männer, Frauen und Kinder – die aus ihrer Heimat fliehen mussten vor Krieg, Verfolgung und Armut. Sie hofften, in Europa Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können. Doch stattdessen kenterten sie mit völlig überfüllten Booten auf dem Meer und ertranken. Oder sie erstickten zusammengepfercht in LKW-Containern.

 

Deutsche und Asylbewerber lernen gemeinsam den Umgang mit Konflikten

Neuer Fond der AGDF ermöglicht Teilnahme an Kursen der zivilen Konfliktbearbeitung

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), 19.03.2014: Die Mitgliedsorganisationen der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben einen Fond aufgelegt, der die Teilnahme von Asylbewerbern an Kursen der zivilen, gewaltfreien Konfliktbearbeitung ermöglicht.

 

Vom Klimawandel vertrieben

Fachtagung von Brot für die Welt in Berlin

Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien vereinbart, sich für die „Entwicklung internationaler Instrumente bei dem zunehmend wichtigen Thema der Klimaflüchtlinge“ zu engagieren. Dieses Vorhaben ist überfällig, denn der Klimawandel zwingt Menschen in den besonders betroffenen Ländern zunehmend zur Flucht und zu Migration – etwa, weil schleichende klimatische Veränderungen nach und nach die Lebensgrundlagen der Menschen erodieren oder sie temporär vor einer schweren Unwetterkatastrophe fliehen müssen.

 

Termin
von: 
Montag, 23. Juni 2014 - 11:00
bis: 
Montag, 23. Juni 2014 - 18:00

Im Schatten der Zitadelle. Der Einfluss des europäischen Migrationsregimes auf „Drittstaaten“

Präsentation und Diskussion der gleichnamigen Studie von Brot für die Welt, medico international und PRO ASYL in Erfurt

Die europäische Politik der Externalisierung, also der Auslagerung von Flucht- und Migrationskontrolle, wirkt sich fatal auf Schutzsuchende aus. Die Regierungen des europäischen Rechtsraums verweigern Migrantinnen und Migranten die Aufnahme und schicken die Unglücklichen zurück. Flüchtlinge werden kriminalisiert und in Haft genommen, der Zugang zum Arbeitsmarkt und zu notwendigen Gesundheitsleistungen wird ihnen versperrt. Die europäische Kontrolle der Flucht- und Migrationsbewegungen beginnt jedoch nicht erst an den europäischen Außengrenzen, sondern reicht weit darüber hinaus.

Termin
von: 
Dienstag, 25. März 2014 - 14:00
bis: 
Mittwoch, 26. März 2014 - 13:00

Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen.

Aktion Aufschrei übergebt 95.000 Unterschriften an Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Buhlmann

Pressemitteilung von pax Christi Deutsche Sektion vom 26. Februar 2014: „Grenzen öffnen für Menschen. Grenzen schließen für Waffen.“:  Mit  Panzerattrappen, Chorgesang und Transparenten demonstrierten Repräsentant/innen und Vertreter/innen der Kampagne  „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ heute in Berlin vor dem Reichstag für die Forderung nach  einem grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporten in Artikel 26,2 des Grundgesetzes. 

Gleichstellungsprojekt Europa? Menschenhandel, Flüchtlinge, Rechtspopulismus. Herausforderungen für eine emanzipative Geschlechterpolitik

Internationale Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung und Women's International League for Peace and Freedom (WILPF)

Die Gründer_innen der Europäischen Union hatten die Vision eines friedvollen und vereinigten Kontinents.  Freiheit und  Demokratie, Menschenrechte, Gleichheit und (soziale) Gerechtigkeit für alle ist das Ziel. Europa steht angesichts diverser, nicht nur ökonomischer Krisen vor verschiedenen Herausforderungen, die es nötig machen diese Vision wieder zu stärken.

Termin
von: 
Freitag, 21. März 2014 - 16:00
bis: 
Samstag, 22. März 2014 - 18:00

Vertreibung - Konflikt - Frieden. Was kommt nach der Flucht aus Krieg und gewaltsamen Konflikten?

Veranstaltung der GIZ aus der Reihe "Forschung trifft Praxis: nachhaltige Entwicklung in der internationalen Zusammenarbeit" in Bonn

2012 flohen weltweit täglich ca. 23.000 Menschen aufgrund gewaltsamer Konflikte, Verfolgung oder Menschenrechtsverletzungen. Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, gab es 2012 über 45 Millionen Flüchtlinge und Binnenflüchtlinge, wovon zwei Drittel Frauen und Kinder sind. Da sich die Mehrheit der Zwangsmigranten in Entwicklungsländern befindet und in angrenzende Nachbarländer flieht, tragen diese die Hauptlasten. Ein Großteil der von UNHCR erfassten Vertriebenen kommt in Lagern unter.

Termin
von: 
Donnerstag, 9. Januar 2014 - 16:00
bis: 
Donnerstag, 9. Januar 2014 - 18:00

Konferenz Diakonie und Entwicklung fordert Neuausrichtung der Flüchtlingspolitik

Erklärung anlässlich der Flüchtlingskatastrophen vor Lampedusa

Konferenz Diakonie und Entwicklung Pressemitteilung vom 17. Oktober 2013 (Berlin):  Nach den jüngsten Flüchtlingsdramen in Lampedusa fordern die Mitglieder der Konferenz Diakonie und Entwicklung ein Umdenken in der Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie in der Migrationspolitik der Europäischen Union. „Es ist Zeit, eine humane Einwanderungspolitik zu entwickeln – eine Politik, die sich orientiert an den Menschenrechten der Frauen, Männer und Kinder, die ihre Herkunftsländer verlassen, um in einem anderen Staat eine Existenz aufzubauen.

Griechenland: Schiebt Flüchtlinge nicht aufs offene Meer zurück!

Online-Petition von Amnesty International

Amnesty International Pressemitteilung vom 12. Juli 2013: Auf dem ägäischen Meer kommt es immer wieder zu schockierenden Vorfällen: Flüchtlingsboote werden von der griechischen Küstenwache manövrierunfähig gemacht, Frauen, Männer und Kinder etwa aus Syrien oder Afghanistan aufs offene Meer zurückgestoßen und ihrem Schicksal überlassen. Dadurch verhindert die Küstenwache, dass Menschen Asyl beantragen können, und setzt Leben aufs Spiel.

Der Westen muss den Flüchtlingen und Vertriebenen großzügiger helfen

Forderungen des IPPNW angesichts des Syrienkonflikts

IPPNW-Pressemitteilung vom 12.6.2013: Die Nachrichten über das Leid der Menschen in Syrien sind besorgniserregend.
Es ehrt jeden davon tief berührt zu sein, besonders wenn es aus eigener Kenntnis herrührt, wie bei „Tatort“-Schauspieler Jan-Josef Liefers. Falsch ist aber, daraus den Ruf nach einem „Kriegseintritt“ des Westens in den Konflikt abzuleiten.

Flucht und Migration ... von Grenzen, Ängsten, Zukunftschancen

Internationale Sommerakademie an der Friedensburg Schlaining (ÖSFK)

For the jubilee, Peace castle Schleining has picked a particularly controversial topic for the discussions and workshops: the treatment of flight and migration and of those so-called "illegals" heading for Europe. We invited leading researchers in migration studies, key political actors and primarily, grass-root actors to share their experiences. We will hear from people who aid refugees in fleeing, asylum advisors and human rights activist from the outer frontiers of Europe, where the shutting-off of EU borders with fences and military deployment continues to claim casualties every day.

Termin
von: 
Sonntag, 30. Juni 2013 - 15:00
bis: 
Freitag, 5. Juli 2013 - 15:00

Syrien: Flüchtlinge nicht vergessen

Aufruf der Diakonie Katastrophenhilfe

Presseinformation, Berlin, 21.12.2012: Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft dazu auf, mehr für syrische Flüchtlinge zu tun. „Viele Familien in Nachbarländern haben Flüchtlingen eine Herberge gegeben, obwohl sie selber nur über das Nötigste verfügen. Es ist eine Frage der Menschlichkeit, sie dabei nicht allein zu lassen, “ sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

Frauen als Opfer der Austeritätspolitik

Erklärung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit anlässlich des internationalen Tages für die Beseitigung von Armut

Anlässlich des internationalen Tages für die Beseitigung von Armut am 17. Oktober weist die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/ WILPF) auf die tragischen Folgen der Austeritätspolitik der Europäischen Union insbesondere für Frauen hin. Durch den Druck der Finanzmärkte ist die Politik in Europa vom drastischen Abbau öffentlicher Ausgaben, von Lohn- und Pensionskürzungen und vom Abbau der sozialen Sicherung geprägt, manchmal auch von Steuererhöhungen, die insbesondere die Armen und sozial Schwachen treffen.

 

Möglichkeiten und Grenzen des lokalen Engagements zu Flucht und Illegalität

Podiumsdiskussion der Berliner Regionalgruppe von EIRENE

Bei der öffentlichen Podiumsdiskussion wollen die Organisatoren der Berliner EIRENE-Gruppe "Lokales Engagement zu Flucht und Illegalität" diskutieren, wie Engagement in diesem Bereich gelingen kann. Leitfragen sind: Welche Formen lokalen Engagements sind geeignet, um Menschen mit Fluchterfahrung und Menschen ohne Papiere hier bei uns zu unterstützen und auf ihre Situation aufmerksam zu machen? Wie lässt sich gewährleisten, nicht nur über sie, sondern auch mit ihnen zu reden und daraus sinnvolle, nachhaltige Aktionsformen zu entwickeln?

Termin
von: 
Montag, 8. Oktober 2012 - 19:30
bis: 
Montag, 8. Oktober 2012 - 22:00

Einseitige Wirtschaftsbeziehungen - Ursachen für die Flucht nach Europa?

Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland

Der wachsende Migrationsdruck auf die Außengrenzen Europas ist eine Folge der sich stetig verschlechternden Lebensbedingungen in Afrika, dem Kontinent, der in besonderem Maße von den negativen Folgen der Globalisierung betroffen ist. Die Europäische Union und der Westen profitieren vom Zugang zu Energiequellen aus den Regionen sowie zu den so genannten „seltenen Erden“ und beuten die heimischen Fischfanggründe durch unseriöse Handelsabkommen aus. Gleichzeitig zerstören sie die lokalen Märkte, indem sie sie mit eigenen hoch subventionierten Produkten überschwemmen.

Termin
von: 
Freitag, 7. September 2012 - 13:00
bis: 
Samstag, 8. September 2012 - 15:00

Ein Jahr „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder“

Theateraufführung, Bilanz und Diskussion der Kampagne des GRIPS Theaters Berlin

Etwa 16.000 Kinder warten in Deutschland auf ihre Entscheidung im Asylverfahren. Etwa 24.000 Kinder sind lediglich „geduldet", also ständig von der Abschiebung bedroht. Nach einem Jahr Kampagne ziehen die Träger eine vorläufige Bilanz.

Termin
von: 
Montag, 4. Juni 2012 - 18:00
bis: 
Montag, 4. Juni 2012 - 20:30

Mali: Flüchtlingsstrom verschärft Lage in Dürregebiet

Evangelisches Hilfswerk will Unterstützung ausweiten

Die Spannungen im westafrikanischen Mali verschärfen die Lage in den Nachbarländern. Seit Januar sind Zehntausende in den Niger und nach Burkina Faso geflohen. Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung der Diakonie Katastrophenhilfe, sagte nach seinem Besuch an der malischen Grenze in Burkina Faso: „Wegen der Dürre gibt es kaum Ressourcen, um die lokale Bevölkerung zu ernähren.“

Zwischen(t)räume – Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika

Internationale Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit zitty und taz

Gebannt schaute die Welt Anfang 2011 auf Nordafrika. Doch die mediale Euphorie wurde bald von Meldungen über „Flüchtlingsströme“ aus Libyen und Tunesien und überfüllte Flüchtlingslager auf Lampedusa begleitet. Sommer für Sommer brechen Menschen aus Subsahara- und Nordafrika nach Europa auf. Doch die europäischen Mitgliedsstaaten hatten es mithilfe einer wirkungsvollen Mischung aus eigenen Mitteln und funktionierender Kooperation mit autoritären Regimen Nordafrikas geschafft, seine südlichen Grenzen immer unüberwindbarer zu machen.

Termin
von: 
Donnerstag, 24. Mai 2012 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 24. Mai 2012 - 22:00

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