Flüchtlingspolitik

Möglichkeiten und Grenzen des lokalen Engagements zu Flucht und Illegalität

Podiumsdiskussion der Berliner Regionalgruppe von EIRENE

Bei der öffentlichen Podiumsdiskussion wollen die Organisatoren der Berliner EIRENE-Gruppe "Lokales Engagement zu Flucht und Illegalität" diskutieren, wie Engagement in diesem Bereich gelingen kann. Leitfragen sind: Welche Formen lokalen Engagements sind geeignet, um Menschen mit Fluchterfahrung und Menschen ohne Papiere hier bei uns zu unterstützen und auf ihre Situation aufmerksam zu machen? Wie lässt sich gewährleisten, nicht nur über sie, sondern auch mit ihnen zu reden und daraus sinnvolle, nachhaltige Aktionsformen zu entwickeln?

Termin
von: 
Montag, 8. Oktober 2012 - 19:30
bis: 
Montag, 8. Oktober 2012 - 22:00

Einseitige Wirtschaftsbeziehungen - Ursachen für die Flucht nach Europa?

Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland

Der wachsende Migrationsdruck auf die Außengrenzen Europas ist eine Folge der sich stetig verschlechternden Lebensbedingungen in Afrika, dem Kontinent, der in besonderem Maße von den negativen Folgen der Globalisierung betroffen ist. Die Europäische Union und der Westen profitieren vom Zugang zu Energiequellen aus den Regionen sowie zu den so genannten „seltenen Erden“ und beuten die heimischen Fischfanggründe durch unseriöse Handelsabkommen aus. Gleichzeitig zerstören sie die lokalen Märkte, indem sie sie mit eigenen hoch subventionierten Produkten überschwemmen.

Termin
von: 
Freitag, 7. September 2012 - 13:00
bis: 
Samstag, 8. September 2012 - 15:00

Ein Jahr „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder“

Theateraufführung, Bilanz und Diskussion der Kampagne des GRIPS Theaters Berlin

Etwa 16.000 Kinder warten in Deutschland auf ihre Entscheidung im Asylverfahren. Etwa 24.000 Kinder sind lediglich „geduldet", also ständig von der Abschiebung bedroht. Nach einem Jahr Kampagne ziehen die Träger eine vorläufige Bilanz.

Termin
von: 
Montag, 4. Juni 2012 - 18:00
bis: 
Montag, 4. Juni 2012 - 20:30

Mali: Flüchtlingsstrom verschärft Lage in Dürregebiet

Evangelisches Hilfswerk will Unterstützung ausweiten

Die Spannungen im westafrikanischen Mali verschärfen die Lage in den Nachbarländern. Seit Januar sind Zehntausende in den Niger und nach Burkina Faso geflohen. Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung der Diakonie Katastrophenhilfe, sagte nach seinem Besuch an der malischen Grenze in Burkina Faso: „Wegen der Dürre gibt es kaum Ressourcen, um die lokale Bevölkerung zu ernähren.“

Zwischen(t)räume – Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika

Internationale Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit zitty und taz

Gebannt schaute die Welt Anfang 2011 auf Nordafrika. Doch die mediale Euphorie wurde bald von Meldungen über „Flüchtlingsströme“ aus Libyen und Tunesien und überfüllte Flüchtlingslager auf Lampedusa begleitet. Sommer für Sommer brechen Menschen aus Subsahara- und Nordafrika nach Europa auf. Doch die europäischen Mitgliedsstaaten hatten es mithilfe einer wirkungsvollen Mischung aus eigenen Mitteln und funktionierender Kooperation mit autoritären Regimen Nordafrikas geschafft, seine südlichen Grenzen immer unüberwindbarer zu machen.

Termin
von: 
Donnerstag, 24. Mai 2012 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 24. Mai 2012 - 22:00

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