Friedens- und Konfliktforschung

Guatemala wählte – Korruption und Straflosigkeit ohne Ende?

Eine Diskussion mit peace brigades international in Berlin

Guatemala geriet in die internationalen Schlagzeilen, als US Präsident Trump das Land Ende Juli zum „sicheren Drittstaat“ erklärte und den guatemaltekischen Präsidenten Jimmy Morales in erniedrigender Form zwang, dies schriftlich zu bestätigen. Unter diesen Vorzeichen standen die Wahlen am 11. August, die der konservative frühere Chef der Gefängnisverwaltung Alejandro Giammattei gewann. Deutlich verloren hatte die Sozialdemokratin Sandra Torres. Diese und weitere Punkte werden in dieser Veranstaltung von peace brigades international diskutiert:

Termin
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Donnerstag, 19. September 2019 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 19. September 2019 - 21:00

Zwischen Zweifeln und Fortschritten: Der SDG-Gipfel der Vereinten Nationen

Eine Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) in Berlin

Zahlreiche Staats- und Regierungschefs kommen vom 24.-25. September 2019 in New York zum ersten SDG-Gipfel zusammen, um vier Jahre nach Verabschiedung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) darüber zu beraten, wie die Umsetzung der Ziele gelingen kann.

Termin
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Dienstag, 24. September 2019 - 18:30
bis: 
Dienstag, 24. September 2019 - 20:00

„Für mehr friedenspolitische Initiative – Rüstungskontrolle schärfen“

Vortrag zum Friedensgutachten 2019 in Bonn

Die Welt ist in eine Phase globaler Hochrüstung eingetreten. Die Militärausgaben liegen höher als zu den Spitzenzeiten im Kalten Krieg. Der internationale Waffenhandel folgt diesem Trend. Deutsche Rüstungsexporte tragen dazu bei. Das in Jahrzehnten errichtete System der nuklearen Rüstungskontrolle steht vor dem Kollaps. Auch Europa ist in Gefahr, in ein neues konventionelles Wettrüsten hineinzuschlittern.

Termin
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Donnerstag, 26. September 2019 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 26. September 2019 - 19:30

Killer Roboter: Wie können wir sie stoppen?

Eine Veranstaltung der Campaign to Stop Killer Robots in Berlin

Mitte August diskutierten mehr als 70 Staaten in Genf darüber, ob voll autonome Waffensysteme international verboten werden sollen – wieder ohne Erfolg. Seit 2014 stagnieren die internationalen Gespräche zu dem Thema, obwohl inzwischen bereits 29 Staaten ein solches Verbot unterstützen. Vor allem Russland und die USA sind gegen ein Verbot, aber auch die Bundesregierung unterstützt bisher kein völkerrechtliches Verbot – obwohl sich die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag 2018 dazu verpflichtet haben.

Termin
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Montag, 23. September 2019 - 19:00
bis: 
Montag, 23. September 2019 - 21:00

Entwicklungspolitik in Syrien? Humanitäre Hilfe, Wiederaufbau und Friedensförderung vor schwierigen Herausforderungen

Eine Dikussionsveranstaltung in Bonn

Auch wenn ein Abkommen zur Beendigung des Krieges in einzelnen Landesteilen von Syrien nicht in Sicht ist und die Konfliktparteien kein Abkommen zur Beendigung der Kampfhandlungen abgeschlossen haben – die Auseinandersetzungen um den Wiederaufbau und die politische Zukunft des Landes haben längst begonnen. Aber selbst wenn die Waffen eines Tages schweigen sollten, von friedlichen Verhältnissen ist Syrien weit entfernt. Verhaftungen, Folter und Entführungen sind laut Menschenrechtsorganisationen an der Tagesordnung.

Termin
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Dienstag, 24. September 2019 - 18:00
bis: 
Dienstag, 24. September 2019 - 20:15

Heiße Liebe, kalte Kriege - Zum Stand und zur Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen

Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll

Immer frostiger werden die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Der Traum von einem guten Miteinander im gemeinsamen Haus Europa scheint ausgeträumt. Statt guter Kooperation prägen Auseinandersetzungen um die Ukraine oder Nord-Stream II, die Politik in Syrien oder die Kündigung des INF-Vertrages die Beziehungen. Die alten Fronten des kalten Krieges scheinen wieder aufzubrechen. Müssen wir uns damit abfinden? Oder soll weiterhin in Politik, Gesellschaft und Partnerschaftsarbeit nach Wegen gesucht werden, die zu einem guten Miteinander führen?

Termin
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Freitag, 8. November 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 9. November 2019 (Ganztägig)

Women beyond passive victimhood

Work-in-Progress-Workshop in Magdeburg

Unter dem Titel "Women beyond passive victimhood" findet am 7. und 8. Oktober 2019 der zweite englischsprachige Work-in-Progress-Workshop vom Frauennetzwerk der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt. Auf dem Programm stehen Arbeiten unterschiedlichster Stadien aus dem Bereich feministische Friedens- und Konfliktforschung.

Termin
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Montag, 7. Oktober 2019 (Ganztägig)
bis: 
Dienstag, 8. Oktober 2019 (Ganztägig)

Abrüstung - Nein danke? - Die Welt nach dem Ende des INF-Vertrags

Wochenendseminar zum Thema Abrüstung & Vereinte Nationen von ICAN und DGNV in Hannover

Der INF-Vertrag, einer der zentralen Bausteine zur weltweiten atomaren Abrüstung, ist seit Anfang August Geschichte. Ein erneutes atomares Wettrüsten hat begonnen und wirft die jahrzehntelangen Bemühungen für stärkere Abrüstung um Jahr(zehnt)e zurück. Der "New Start"-Vertrag für strategische Atomwaffen läuft 2021 aus und die aktuelle Weltpolitik kann uns leider nicht hoffnungsvoll stimmen. 

Termin
von: 
Freitag, 15. November 2019 - 17:00
bis: 
Sonntag, 17. November 2019 - 13:00

FriedensBildung in einer globalisierten Welt

Friedenspädagogischen Tagung des ‚Arbeitskreises Friedenspädagogik‘ der AFK in Hamburg

Im Rahmen der jährlichen Friedenspädagogischen Tagung des ‚Arbeitskreises Friedenspädagogik‘ der ‚Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK)‘ findet in diesem Jahr die Tagung vom Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm) in Hamburg statt.

Termin
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Montag, 11. November 2019 - 14:00
bis: 
Mittwoch, 13. November 2019 - 13:00

Vom Kalten zum Heißen Krieg? Was Friedensaktivisten zur Klimabewegung beitragen können

Aktionstagung 2019 von forumZFD bei Bonn

In Deutschland wird wieder demonstriert: Was früher der Widerstand gegen Castortransporte und Aufrüstung war, ist heute der Kampf gegen die Kohle. „Fridays For Future“ ist zu einer weltweiten Bewegung geworden, die an die großen Proteste der Friedensbewegung erinnert. Die Forderung nach globaler Klimagerechtigkeit setzt die Politik zunehmend unter Druck. Die Europäische Union will Vorreiter sein, ringt jedoch um die Umsetzung der Pariser Klimaziele.

Termin
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Freitag, 18. Oktober 2019 - 17:00
bis: 
Sonntag, 20. Oktober 2019 - 13:00

Nukipedia – Zeit zu handeln?!

ICAN Herbst-Nukipedia mit dem Fokus Atomwaffen und Umwelt

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) setzt in ihrer Herbst-Nukipedia einen Schwerpunkt auf die Verbindung von Nuklearwaffen und Umwelt.
Wie beeinflussen sich diese Risiken? Welche Auswirkungen haben Uranbergbau und Atomwaffentests auf Mensch und Umwelt? Welche globalen Folgen hätte heute ein regionaler Atomkrieg? Verschiedenen Akteure aus Wissenschaft und Aktivismus geben Einblicke in den Zusammenhang zwischen Atomwaffen und Umwelt.

Termin
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Freitag, 4. Oktober 2019 - 10:00
bis: 
Sonntag, 6. Oktober 2019 - 17:00

EU-Sicherheitspolitik: Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur militärischen Großmacht?

Podiumsdiskussion in Frankfurt (M)

2012 erhielt die EU den Friedensnobelpreis. Gleichzeitig wird die militärische Komponente der EU intensiviert und eine verstärkte sicherheitspolitische und militärische Kooperation innerhalb der EU umgesetzt. Wie verträgt sich das mit dem vielbeschworenen Europa als „Raum des Friedens, der Freiheit und des Rechts“?

Termin
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Mittwoch, 28. August 2019 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 21:00

Europa zwischen Trump und Putin - Sicherheit neu denken

Ein Fachtag von die schwelle in Bremen

Anstatt steter Aufrüstung ist ein Umstieg von militärischer zu ziviler Sicherheitspolitik möglich. Eine Studie der Ev. Badischen Landeskirche lädt dazu ein, eine Zukunft zu denken, in der wir pro Jahr 70 Milliarden € in zivile Krisenprävention statt in die Bundeswehr investieren. Grundlage sind bereits erprobte Instrumente ziviler Prävention, gerechtes Wirtschaften, Förderung nachhaltiger Entwicklung im Nahen Osten und Afrika, sowie eine Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit Russland bzw. der Eurasischen Wirtschaftsunion.

Termin
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Samstag, 26. Oktober 2019 - 9:30
bis: 
Samstag, 26. Oktober 2019 - 17:00

Bonner Friedenstage 2019

Vielfältiges Programm anlässlich des Internationalen Friedenstags

Vom 30. August bis 28. September finden die Bonner Friedenstage 2019 statt. Das vielfältige Programm umfasst den Start der "Bertha-Bahn“ (Linie 61/62), die ein Jahr lang das Porträt der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner trägt. Im Kino im Frauenmuseum werden Filme zu den diesjährigen Schwerpunkten Frauen, Krieg und Frieden sowie Engagement gegen die Klimakatastrophe, Bürgerrechten und Überwachung mit einer Live-Schaltung zu Edward Snowden gezeigt.

Termin
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Freitag, 30. August 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 28. September 2019 (Ganztägig)

Kritik an der Streichung der Zivilklausel in NRW

Stellungnahme der IPPNW
Durch Neufassung des Landeshochschulgesetzes hat der Landtag in Düsseldorf kurz vor seiner Sommerpause auf Antrag der schwarz-gelben Landesregierung die „Zivilklausel“ gestrichen. Bislang hatten sich mehr als 60 Hochschulen in mehreren Bundesländern durch eine solche „Zivilklausel“ die Selbstverpflichtung auferlegt, ausschließlich für zivile und nicht für militärische Zwecke forschen. Die IPPNW sieht in dem Erhalt und der Weiterverbreitung von Zivilklauseln einen notwendigen ethischen Beitrag der Hochschulen, Nachhaltigkeit, Frieden und Demokratie zu fördern.
 

Call for Papers: Atomwaffen – Ein Schrecken ohne Ende?

»Wissenschaft und Frieden« 1/2020

Die Vierteljahreszeitschrift »Wissenschaft und Frieden« (W&F) widmet sich in der Ausgabe 1/2020 dem Thema Atomwaffen mit dem Arbeitstitel »Atomwaffen – Ein Schrecken ohne Ende?«. Die Redaktion bittet bis 10. August 2019 um Einreichung kurz skizzierter Artikelvorschläge (max. 2.000 Zeichen).

Call for Contributions: Radikalisierung und kollektive Gewalt

Fristverlängerung bis 01. August 2019

Für die 6. Junge Konferenz der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (Junge AFK) vom 11.-12. März 2020 in Villigst können bis zum 01. August kurze Abstracts zu der Thematik "Radikalisierung und kollektive Gewalt" eingereicht werden.

Ausschreibung des AFK-Nachwuchspreises 2020

Einsendeschluss für Bewerbungen: 1. November 2019

Die AFK vergibt jährlich einen Nachwuchspreis an junge WissenschaftlerInnen oder Initiativen, die einen herausragenden Beitrag zur Friedens- und Konfliktforschung geleistet haben. Der Preis ist dem Andenken an die Friedensforscherin Prof. Christiane Rajewsky gewidmet. Die Arbeiten müssen aus dem Bereich der Friedens- und Konfliktforschung stammen und eines der folgenden Kriterien erfüllen:

Vielfalt Gestalten – Konflikte Bearbeiten. Erfahrungen aus Stadt und Land im Kontext von Migration und Integration

Eine Workshopreihe im Rahmen der AG "Zivile Konfliktbearbeitung im Inland" der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.

Die Gesellschaft ist im Wandel – geprägt durch Globalisierung, Flucht, Migration und damit einher­gehende unterschiedliche Interessen und Verun-sicherungen. Dies zeigt sich auch auf kommunaler Ebene. Ansätze der zivilen Konfliktbearbeitung tra­gen dazu bei, diesen Wandel ernst zu nehmen und konstruktiv zu gestalten. Entstehende Konflikte bie­ten Chancen für zukunftsorientierte, inklusive Kom­munen.

„Russland, die Ukraine und der Westen: Konfliktnarrative 1989-2014 im Dialog“

Einladung zum KICK-OFF Workshop

inmedio peace consult (Berlin), Ideas for Change (Kyiv) und das Institute for Law and Public Policy (Moskau) führen in diesem Jahr einen deutsch-russisch-ukrainischen Expertendialog zu Konfliktnarrativen durch. Dieser baut auf ein deutsch-russisches Dialogprojekt vom letzten Jahr auf und wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Soziale Ungleichheit überwinden - von der Utopie zur Realität

Konferenz in Berlin

Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wollen die Staaten Armut beenden, Wohlstand schaffen sowie Umwelt- und Klimaschutz voranbringen. Um dies zu erreichen, muss die stetig wachsende soziale, ökologische und ökonomische Ungleichheit deutlich reduziert werden – vor allem in den Ländern im globalen Süden. Aber auch in Deutschland wächst das Wohlstandsgefälle. Die Vermögensungleichheit steigt und prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen zu. Schülerinnen und Schüler gehen für mehr Klimagerechtigkeit auf die Straße.

Termin
von: 
Donnerstag, 12. September 2019 - 10:30
bis: 
Donnerstag, 12. September 2019 - 17:30

Call for Papers and Panels: “Globale/lokale Krisen als Herausforderung für die Friedens- und Konfliktforschung”

Kolloquium der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) 2020

Der Call for Papers und Panels für die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Villigst vom 12.-14. März 2020 in Villigst (Schwerte, Westfalen) ist jetzt draußen:

Etwas tun! Aber wie?

Symposium zur aktiven Gewaltfreiheit aus Anlass von Gandhis 150. Geburtstag in Linz

Die Veranstaltung anlässlich Gandhis 150. Geburtstags in der österreichischen Friedensstadt Linz besteht aus Vorträgen mit Diskussionen, einem zweitägigen Schnupper-Training und einem anschließenden Fachkolloquium zur Gewaltfreiheit. Die Friedensakademie Linz zeigt außerdem die Ausstellung "Gandhis Weg zur Gewaltlosigkeit", die vom Gandhi-Informationszentrum Berlin und dem Anti-Kriegs-Museum Berlin gestaltet wurde.

Weitere Informationen

Termin
von: 
Freitag, 27. September 2019 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 29. September 2019 (Ganztägig)

Autonome Waffensysteme – Realitäten und Imaginationen zukünftiger Kriegführung

Wissenschaftliche Fachtagung und Öffentliche Podiumsdiskussion vom HIIG in Berlin

Die Veranstaltung von dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) umfasst eine wissenschaftliche Fachtagung als auch eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung. Es wird diskutiert, welche vermeintlichen Gewissheiten um LAWS als ‘realistisch’ gelten müssen. Welche politischen Konsequenzen und ethischen Problemstellungen erwachsen aus ihrer Entwicklung – oder auch nur der prinzipiellen Möglichkeit ihrer Verwirklichung?

Termin
von: 
Donnerstag, 4. Juli 2019 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 4. Juli 2019 (Ganztägig)

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