Friedens- und Konfliktforschung

Bewerbungsfristen für die friedens- und konfliktwissenschaftlichen Studiengänge

Zum Wintersemester 2013/2014 werden Interessierte wieder die Möglichkeit erhalten, an einer Hochschule im deutschsprachigen Raum ein Masterstudium im Bereich Friedens- und Konfliktforschung zu beginnen. Über die bald ablaufenden Bewerbungsfristen soll hier ein Überblick gegeben werden:

Entgrenzte Rüstungsmärkte – ethische Grenzen

Vorstellung des Friedensgutachtens 2013 in Berlin

Nicht nur Waffen, sondern auch vielfältige Sicherheitstechnologie aus Deutschland soll auf der ganzen Welt Sicherheit schaffen. Die Unterschiede zwischen zivilen und militärischen Anwendungen verwischen sich zusehends und sind immer weniger durchschaubar. Das Integrierte Grenzmanagement wird zum neuen lukrativen Markt für deutsche Produkte. Nicht weniger als die steigenden Rüstungsexporte gerät der Handel mit „zivilen“ Drohnen und elektronischen Grenzzäunen zur ethischen Herausforderung.

Termin
von: 
Dienstag, 4. Juni 2013 - 18:00
bis: 
Dienstag, 4. Juni 2013 - 20:00

Flucht und Migration ... von Grenzen, Ängsten, Zukunftschancen

Internationale Sommerakademie an der Friedensburg Schlaining (ÖSFK)

For the jubilee, Peace castle Schleining has picked a particularly controversial topic for the discussions and workshops: the treatment of flight and migration and of those so-called "illegals" heading for Europe. We invited leading researchers in migration studies, key political actors and primarily, grass-root actors to share their experiences. We will hear from people who aid refugees in fleeing, asylum advisors and human rights activist from the outer frontiers of Europe, where the shutting-off of EU borders with fences and military deployment continues to claim casualties every day.

Termin
von: 
Sonntag, 30. Juni 2013 - 15:00
bis: 
Freitag, 5. Juli 2013 - 15:00

Quo vadis NATO? - Herausforderungen für Demokratie und Rechtsstaat

Tagung in Bremen

Die Deutsche Sektion der IALANA veranstaltet zusammen mit dem von Prof. Andreas Fischer-Lescano geleiteten Zentrum für Europäische Rechtspolitik (ZERP) an der Uni Bremen vom 26. bis 28. April 2013 eine Tagung zum Thema „Quo vadis NATO – Herausforderungen für Demokratie und Recht“. Die Veranstalter knüpfen damit an die Tagung „Frieden durch Recht?“ vom Juni 2010 in der Berliner Humboldt-Universität an. Die Vorträge der Berliner Tagung sind zwischenzeitlich in einem im Berliner Wissenschaftsverlag erschienenen Sammelband publiziert worden.

Termin
von: 
Freitag, 26. April 2013 - 19:00
bis: 
Sonntag, 28. April 2013 - 13:00

Drohnen – destabilisierend und neuer Rüstungswettlauf?

Veranstaltung der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. in Berlin

Die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) lädt zu einem Gespräch zu einem aktuellen friedenspolitischen Thema ein. Entsprechend ihrer Tradition und ihrem Selbstverständnis geschieht dies ohne vorherige Festlegung auf bestimmte Positionen, also wissenschaftlich und umfassend, aber durchaus aus einem rüstungskritischen Selbstverständnis, das auf einer Option für die Ausweitung von nicht-militärischer Konfliktbearbeitung beruht.

Termin
von: 
Dienstag, 16. April 2013 - 10:30
bis: 
Dienstag, 16. April 2013 - 16:00

Ausschreibung des Ludwig Quidde-Preises (2014)

Deutsche Stiftung Friedensforschung ruft zu Nominierungen auf. Einsendeschluss: 1. Oktober 2013

Die Ludwig Quidde-Stiftung in Verwaltung der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) schreibt hiermit für das Jahr 2014 zum zweiten Mal den Ludwig Quidde-Preis aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Er ruft das Lebenswerk des deutschen Friedensnobelpreisträgers von 1927 in Erinnerung, der anlässlich der Preisverleihung in Oslo seiner tiefen Überzeugung Ausdruck verlieh, „dass es eine moralische Verpflichtung ist, den Krieg abzuschaffen und Frieden zu sichern“.

Frieden und Grenzen: Herausforderungen für die Friedens- und Konfliktforschung

45. AFK-Kolloquium in Tutzing

Grenzen sind Markierungen, die zugleich ein- und ausschließen. Sie ermöglichen eine Identität der Dazugehörigen, die auf Abgrenzung angewiesen ist, und betonen damit zugleich Differenzen, die dem Frieden entgegenstehen können. Die größte Aufmerksamkeit hinsichtlich des Friedens verdienen politische Grenzen. Für die Möglichkeit eines dauerhaften, stabilen Friedens zwischen Gruppen in Gesellschaften und zwischen Staaten können Grenzen offenkundig eine zweideutige Rolle spielen: Eine stabile Grenze wird als wichtige Voraussetzung für Frieden betrachtet.

Termin
von: 
Donnerstag, 28. Februar 2013 - 14:00
bis: 
Samstag, 2. März 2013 - 12:00

Frieden mit/ohne Grenzen

Call for Panels & Papers der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung. Frist verlängert!: 14.10.2012

Grenzen sind Markierungen, die zugleich ein- und ausschließen. Sie ermöglichen eine Identität der Dazugehörigen, die auf Abgrenzung angewiesen ist, und betonen damit zugleich Differenzen, die dem Frieden entgegenstehen können. Die größte Aufmerksamkeit hinsichtlich des Friedens verdienen politische Grenzen. Für die Möglichkeit eines dauerhaften, stabilen Friedens zwischen Gruppen in Gesellschaften und zwischen Staaten können Grenzen offenkundig eine zweideutige Rolle spielen:

Friedensbemühungen um Bergkarabach. Zur Rolle der Gerechtigkeitsfrage für die Konfliktlösung

CfP der Hessischen Stiftung für Konfliktforschung (HSFK). Frist: 19.10.2012

Die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) veranstaltet mit Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) eine Konferenz zum Thema "Friedensbemühungen um Bergkarabach. Zur Rolle der Gerechtigkeitsfrage für die Konfliktlösung". Sie wird vom 23. bis 27. November 2012 an der Evangelischen Akademie Arnoldshain bei Frankfurt am Main stattfinden. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch (simultan gedolmetscht).

Frieden - Sicherheit - Humanität: Grenzen des Völkerrechts in aktuellen bewaffneten Konflikten

Tagung an der Evangelische Akademie Villigst

Nicht erst die Umbrüche in der arabischen Welt wie auch im Nahen und Mittleren Osten haben deutlich werden lassen, dass immer mehr Menschen in Folge gewaltsamer Konflikte auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Wie jedoch können und sollen die Grundprinzipien der humanitärer Hilfe, die sich immer und zuerst an den Bedürfnissen der Opfer orientieren, aktuell und zukünftig vor Einflussnahmen sowohl von außen wie von den beteiligten Konfliktparteien geschützt werden?

Termin
von: 
Freitag, 16. November 2012 - 17:30
bis: 
Sonntag, 18. November 2012 - 12:30

Chamäleon Mensch? Friedens- und Konfliktpotentiale bei der Anpassung an den Klimawandel

Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll

Die Erderwärmung befindet sich in vollem Gange. Von den direkten und indirekten Konsequenzen sind viele Millionen Menschen betroffen, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise. Während die einen mit unbarmherzigen Dürreperioden zu kämpfen haben, müssen andere inmitten langanhaltender Überschwemmungen ihr Überleben sichern. In der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung wird das Thema oft einseitig und verkürzt dargestellt. Die Betroffenen werden als Opfer, aber auch als Gefahr wahrgenommen.

Termin
von: 
Montag, 1. Oktober 2012 - 17:30
bis: 
Mittwoch, 3. Oktober 2012 - 12:30

Friedensgutachten 2012: Wirtschaftsinteressen im Spannungsfeld von Sicherheits- und Entwicklungspolitik

Podiumsdiskussion am Bonn International Center for Conversion (BICC)

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Jahrbuch der fünf Institute für Friedens- und Konfliktforschung in der Bundesrepublik. Es erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen untersuchen die internationale Konfliktrealität aus friedensstrategischer Perspektive. Auf ihre Analysen stützt sich die Stellungnahme der Herausgeber und Herausgeberinnen. Die Ergebnisse und Empfehlungen für die Friedens- und Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa werden in der Podiumsdiskussion vorgestellt – und hinterfragt.

Termin
von: 
Donnerstag, 20. September 2012 - 19:30
bis: 
Donnerstag, 20. September 2012 - 22:00

Wissenschaft für die Praxis

Aktuelle Forschungsprojekte des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa)

Im Rahmen des ifa-Forschungsprogramms "Kultur und Außenpolitik" werden aktuell acht neue Forschungsprojekte zu Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) bearbeitet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln dabei Empfehlungen für künftige außenkulturpolitische Maßnahmen. Ein aktuelles Projekt befasst sich mit den Zusammenhängen von Medien und Konflikt.

Friedenslogik statt Sicherheitslogik. Gegenentwürfe aus der Zivilgesellschaft

Vortrag von Prof. Birckenbach zur Jahrestagung der Plattform bei W&F online

Drei Vorträge friedenswissenschaftlich ausgewiesener WissenschaftlerInnen bildeten den Auftakt zur Tagung »Friedenslogik statt Sicherheitslogik« Anfang März 2012 in der Evangelischen Akademie Loccum. W&F dokumentiert den Beitrag von Hanne-Margret Birckenbach, die das Gedankenspiel wagt, die Handlungskonsequenzen einer friedenslogischen Ausrichtung konkret an einem Beispiel durchzudeklinieren. Am Fall Syrien erläutert die Referentin sechs Prinzipien, an denen sich Handeln im Sinne der zivilen Bearbeitung von Konflikten orientieren kann. Sie verweist dabei auch auf Voraussetzungen und Bedingungen, die dafür nicht nur staatlicherseits, sondern auch von zivilgesellschaftlichen Akteuren zu entwickeln sind.

Klimawandel und Sicherheit

Neue Ausgabe von Wissenschaft & Frieden erschienen

Die US-Agentur NOAA stellte in ihrem globalen Klimabericht für Juni 2012 fest, dass der Juni zum 36. Mal in Folge über der Durchschnitts­temperatur des 20. Jahrhunderts lag – und es war der 328. Monat in Folge, für den das Gleiche zutrifft. An der Klimaerwärmung zweifeln kann nur noch, wer den Kopf in den Sand steckt und dabei nicht merkt, dass dieser immer heißer wird. Umstritten ist hingegen, ob der Klimawandel zu mehr inner- oder zwischen­staatlichen Konflikten führt.

Landgrabbing - Gefährdung des Friedens? Das Kapital entdeckt das Land

Pax Christi Studientag in Mainz

Landgrabbing ist derzeit in aller Munde, da es zunehmend die Ernährungssicherung der Länder des globalen Südens gefährdet. Private Investor/innen und staatliche Akteure sichern sich durch Auslandsdirektinvestitionen und mittels langfristiger Pacht und Kaufverträge große Agrarflächen. Die dort angebauten Nahrungsmittel und Energiepflanzen dienen vor allem dem Export und somit der Ernährungs- und Energiesicherung der Investorländer.

Termin
von: 
Samstag, 15. September 2012 - 10:00
bis: 
Samstag, 15. September 2012 - 16:15

Pazifismus - Gewaltfreie Aktion - Militärkritik

CfP der Zeitschrift S+F. Frist: 15. Januar 2013

S+F ist die deutsche Fachzeitschrift für Friedensforschung und Sicherheitspolitik. S+F will Forum der Kommunikation für Wissenschaft und Politik, zwischen ziviler Gesellschaft und Streitkräften sein, in dem Analyse, Insiderbericht, Standortbestimmung und Einschätzung Platz haben.

Medien und Konflikt

Ausschreibung eines Forschungsauftrags des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) und BICC. Bewerbungsfrist: 8. Juli 2012

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) e.V. in Kooperation mit BICC (Bonn International Center for Conversion) und der Deutschen Welle schreiben aktuell das Forschungsprojekt Medien und Konflikt aus. In der Berichterstattung über Kriege und Konflikte können sich Medien in einem Spannungsfeld bewegen zwischen Propagandajournalismus im Extremfall, der Kriege und Konflikte mit anheizt und konfliktsensitivem Journalismus, der alle an einem Konflikt Beteiligten wahrnimmt.

Gespannte Verhältnisse – Frieden und Protest in Europa in den 1970er und 80er Jahren

Call for Papers des AFK-Arbeitskreises Historische Friedensforschung. Frist: 2. Juli 2012

Zum Thema „Gespannte Verhältnisse – Frieden und Protest in Europa in den 1970er und 80er Jahren“ findet vom 17. bis 19. Oktober 2013 in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg die Jahrestagung des AFK-Arbeitskreises Historische Friedensforschung statt. Im Rahmen der Tagung sollen die anti-atomaren Friedensbewegungen in Europa während der späten 1970er und frühen 1980er Jahre unter transnationalen Fragestellungen thematisiert werden.

 

Arabische Aufstände aus der Perspektive der Konflikttransformation

5. Internationale Sommerakademie des ICP in Bern

Mit seiner Selbstverbrennung protestierte der tunesische Strassenverkäufer Mohamed Bouazizi im Dezember 2010 gegen die Beschlagnahme seiner Waren durch die Polizei sowie generell gegen die stetige Demütigung und Belästigung durch lokale Beamte und Behörden. Bouazizi starb am 4. Januar 2011 im Spital. Dieser Vorfall löste eine Welle des Aufstands gegen die Polizei, die Beamtenschaft und die Autoritäten aus, welche sich innerhalb weniger Tage nach Tunis und schliesslich über die ganze arabische Region ausbreitete.

Termin
von: 
Freitag, 3. August 2012 - 11:00
bis: 
Dienstag, 7. August 2012 - 22:00

Aufstand und Rebellion im arabischen Raum - Friedenswissenschaftliche Perpektiven

Neues Heft der Friedens-Warte

"Die politischen Veränderungen im arabischen Raum – medienwirksam zur „Arabellion“ verschlagwortet – gehörten zu den herausragenden Entwicklungen eines an Ereignissen nicht gerade armen Jahres 2011. Von Tunesien ausgehend erfassten die Aufstände Ägypten, Libyen und den Jemen; die monatelangen und opferreichen Kämpfe zwischen Regierung und Opposition in Syrien dauern zur Stunde noch an. Die Folgen der politischen Umbrüche für eine Region von singulärer weltpolitischer Bedeutung sind noch nicht absehbar." (aus dem Editorial)

Zeitschrift für Friedens‐ und Konfliktforschung (ZeFKo)

Erstes Heft der neuen Zeitschrift der AFK erschienen

Die „Zeitschrift für Friedens‐ und Konfliktforschung“ (ZeFKo) ist ein neues peer‐reviewed journal, in dem methodisch und theoretisch reflektierte Studien aus unterschiedlichsten Disziplinen zu Fragestellungen der Friedens‐ und Konfliktforschung veröffentlicht werden. Sie wird im Auftrag des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft für Friedens‐ und Konfliktforschung (AFK) von Christoph Weller, Thorsten Bonacker, Marburg, Tanja Brühl, Frankfurt/Main und Christoph Weller, Augsburg, herausgegeben.

 

Seiten