Friedens- und Konfliktforschung

Konflikte analysieren - wie, was und wozu?

Call for Papers der Arbeitsgemeinschaft für Friedens - und Konfliktforschung e.V.
Konflikte, ihre Austragungsformen, Dynamiken und die Institutionen ihrer Bearbeitung sind zentrale Gegenstände einer empirischen Friedens- und Konfliktforschung. Dabei stehen zumeist konkrete Konflikte oder einzelne Phasen von Konfliktdynamiken im Mittelpunkt des Interesses. Seltener wird dagegen darüber reflektiert, wie die jeweils geeignetste Form der Konfliktanalyse aussehen könnte, welche Ansätze und Verfahren hierfür ausgewählt werden oder überhaupt zur Verfügung stehen und was es bei der Analyse von Konflikten besonders zu beachten gilt.

Hybride Kriege und Bedrohungen

Neue Ausgabe von S+F und Call for Papers. Frist: 15. September 2016
Krieg ist eine spezifische Form kollektiver Gewalt, die sich an die jeweils vorherrschenden Bedingungen anzupassen pflegt. An die Stelle regulärer konventionelle Kriege zwischen Staaten sind verstärkt irreguläre Kriege zwischen staatlichen und nicht-staatlichen sowie zwischen staatlichen Akteuren getreten. Es gibt aber auch eine Mischform beider Kriegstypen, wie in der Ukraine und in Syrien/Irak zu beobachten ist: der "hybride" Krieg.

Friedensforschung und (De)Kolonialität

Call for Papers des Arbeitskreises Herrschaftskritische Friedens- und Konfliktforschung der AFK

Dieser Workshop soll einer vertieften Beschäftigung mit dekolonialen Begriffen und Konzepten dienen, die Anschlussstellen an die Friedens- und Konfliktforschung, an universitäre Lehre und außeruniversitäre Bildungsarbeit sowie an soziales und zivilgesellschaftliches Engagement bieten. Ausgehend von der „Kolonialität von Wissen, Macht und Sein“ bildet die „Dekolonisierung von Wissen(schaft)“ den Horizont der Auseinandersetzung.

Fluchtursachen in den Fokus: Verantwortung übernehmen

Vorstellung des Friedensgutachtens 2016. Abendforum der Evangelischen Akademie zu Berlin

Über die Ursachen von Fluchtbewegungen wissen wir viel. Es mangelt nicht an Expertise über die Situation in der Welt – und auch nicht an Kenntnis über die Versäumnisse, die zur Flucht beigetragen haben. Aber sind wir uns auch unserer doppelten Verantwortung bewusst?

Termin
von: 
Dienstag, 7. Juni 2016 - 18:00
bis: 
Dienstag, 7. Juni 2016 - 20:00

Religion und Konflikt

Sommerakademie auf der Burg Schlaining

An der Friedensburg Schlaining findet in diesem Jahr die Sommerakademie zur aktuellen Thematik der Relevanz von Religion für Gewalt und Frieden in Konflikten statt. Zum Titel „Um Gottes Willen – Die ambivalente Rolle von Religion in Konflikten“ lädt die Akademie auch heuer wieder alle Interessierte zu diesem Informations- und Diskussionsforum mit Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Forschung und Politik ein.

Termin
von: 
Sonntag, 3. Juli 2016 (Ganztägig)
bis: 
Freitag, 8. Juli 2016 (Ganztägig)

Ein guter Grund zum Feiern - und Verstärken: 15 Jahre Dt. Stiftung Friedensforschung

Bericht von Winfried Nachtwei

Am 10. März 2016 feierte die Deutsche Stiftung Friedensforschung im Friedenssaal des historischen Rathauses in Osnabrück ihr 15-jähriges Bestehen. (vgl. Neue Osnabrücker Zeitung, Fotos unter www.facebook.com/winfried.nachtwei).

Conflict Barometer 2015

Jährliche Analyse des globalen Konfliktgeschehens des Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung e.V. (HIIK) erschienen

In seiner alljährlichen ausführlichen Publikation gibt das HIIK einen Überblick über die weltweite Konfliktlandschaft und beinhaltet neben quantitativen Daten u.a. auch Konfliktbeschreibungen und Karten zu Konfliktdynamiken. Das Institut verfolgt seit 1991 sowohl innerstaatliche, substaatliche als auch zwischenstaatliche Konflikte, ebenso wie gewaltsame und gewaltlose Auseinandersetzungen.

15 Jahre Deutsche Stiftung Friedensforschung

Jubiläumsfeier in Osnabrück

Die Gründung der Deutschen Stiftung Friedensforschung jährt sich zum 15. Mal. Gewiss kein großes Jubiläum, aber doch eines, das einen Einschnitt in der Geschichte der Stiftung markiert: Die Stiftung erhält in diesen Tagen eine runderneuerte Satzung, die nicht nur den Stiftungszweck stärker ausdifferenziert, sondern auch eine grundlegend veränderte Organstruktur mit sich bringt.

Termin
von: 
Donnerstag, 10. März 2016 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 10. März 2016 - 20:00

Kinder im Krieg

Veranstaltung im Rahmen der Osnabrücker Friedensgespräche

Was richten Kriegserfahrungen bei Kindern an? Wie und wo finden Kinder Schutz im Krieg? Wie gehen sie mit Bildern von Zerstörung, Verletzungen und Toten um? Wie verarbeiten Kinder außergewöhnliche Ängste, die über jedes Normalmaß hinausgehen? – Dieses Friedensgespräch knüpft an die Diskussion um steigende Zahlen minderjähriger Bürgerkriegs- und Kriegsflüchtlinge an, die etwa aus Syrien, Afghanistan und afrikanischen Staaten zu uns kommen.

Termin
von: 
Donnerstag, 17. März 2016 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 17. März 2016 - 21:00

65 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention

CfP der Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung. Frist: 31.03.2016

Für den 6. bis 8. Oktober 2016 organisiert das Netzwerk Flüchtlingsforschung die erste Konferenz der Flüchtlingsforschung. Das Ziel ist es, eine Plattform zur Diskussion zu bieten, und somit den Austausch über Forschungsergebnisse aus allen Gebieten der Zwangsmigrations- und Flüchtlingsforschung zu fördern. 

„Making the Invisible Visible“: (Un)sichtbarkeit im Konflikt und (un)sichtbare Konflikte

Tagung von Evangelischer Akademie Villigst und AFK in Bonn

Spätestens seit der medialen Offensive des so genannten Islamischen Staates und dem massiven Ansteigen der Flüchtlingszahlen im vergangenen Jahr wird auch in der nichtwissenschaftlichen Öffentlichkeit wieder vermehrt über die Sichtbarkeit und Formen der Repräsentation von Konflikten diskutiert. Gewalt wirkt also nicht nur in einer dualen Beziehung zwischen Täterinnen, Tätern und Opfern, sondern erhält gerade durch ihre Repräsentation in nationalen und internationalen Öffentlichkeiten eine besondere politische Qualität.

Termin
von: 
Mittwoch, 2. März 2016 - 11:00
bis: 
Donnerstag, 3. März 2016 - 12:00

Braucht Frieden Ordnung?

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst in Bonn

Friedensordnung, Weltordnung, Ordnungspolitik – der Begriff der Ordnung spielt eine zentrale Rolle im Verständnis der Überwindung gewaltsamer Konflikte und der Schaffung von Frieden. In welchem Verhältnis Frieden und Ordnung tatsächlich zueinander stehen, wird allerdings oft nur unzureichend reflektiert.

Termin
von: 
Donnerstag, 3. März 2016 - 14:00
bis: 
Samstag, 5. März 2016 - 14:30

Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung

Forschungsaufenthalte für Forschende mit Fluchthintergrund

Die Philipp Schwartz-Initiative ermöglicht es Forschenden mit Fluchthintergrund oder Nachweis einer vergleichbaren
Gefährdungssituation im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate einen längeren Forschungsaufenthalt an Universitäten, Fachhochschulen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen einzulegen.

Geographien der Gewalt

Buchpräsention veranstaltet vom Bonner Politik-Forum

Bürgerkriege, Terrorismus und organisierte Kriminalität stellen das herrschende Ordnungsparadigma der Nationalstaaten in vielen Regionen der Erde zunehmend in Frage. Dies führt zu gegenläufigen Prozessen der Territorialisierung und Deterritorialisierung, die sich in “Geographien der Gewalt“ niederschlagen.

Termin
von: 
Dienstag, 19. Januar 2016 - 19:00
bis: 
Dienstag, 19. Januar 2016 - 21:00

Masterstudiengang "Peace and Security Studies – (M.A.)" 2016/2017

Ausschreibung an der Universität Hamburg. Frist: 15. März 2016

Der Postgraduiertenstudiengang "Peace and Security Studies - M. A." der Universität Hamburg ist ein zweisemestriges, trans- und interdisziplinäres Studienprogramm, das auf einer Kombination friedenswissenschaftlicher und sicherheitspolitischer Wissensaneignung und praxisgerichteter Ausbildung basiert.

Verleihung des Ludwig Quidde–Preises

Veranstaltung der Deutschen Stiftung Friedensforschung in Berlin
Der Ludwig Quidde-Preis 2015 wird an Prof. Dr. Mary Kaldor, The London School of Economics and Political Science, verliehen. Die Laudatio wird von Prof. Dr. Helmut K. Anheier, Dekan an der Hertie School of Governance, Berlin, gehalten.
 
Die Ludwig Quidde–Stiftung in Verwaltung der Deutschen Stiftung Friedensforschung wurde im Jahr 2011 gegründet. Sie geht aus einer
Termin
von: 
Mittwoch, 18. November 2015 - 18:30
bis: 
Mittwoch, 18. November 2015 - 20:30

Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2016

Ausschreibung von Universität Augsburg, Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FiLL e.V.) und Friedensstadt Augsburg. Bewerbungsschluss: 31.10.2015

Der Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien, der 1997 auf Initiative des Gründers von FILL e. V., des Unternehmers und späteren Augsburger Friedenspreisträgers Helmut Hartmann, erstmals ausgeschrieben wurde, zeichnet hervorragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus, deren Forschung sich mit der interkulturellen Wirklichkeit in Deutschland und den damit zusammenhängenden Fragen und Herausforderungen auseinandersetzt.

Wessen Gerechtigkeit? Nichtstaatliche Akteure und Weltordnung

HSFK-Jahreskonferenz 2015 in Frankfurt a.M.

Nichtstaatliche Akteure – zivilgesellschaftliche Organisationen, Wirtschaftsunternehmen und Gewaltakteure – spielen in Konflikten eine immer größere Rolle. Dies gilt sowohl für Gewaltkonflikte auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene als auch für Auseinandersetzungen über sicherheitsrelevante Themen wie Meinungsfreiheit und Cyber Security. Nichtstaatliche Akteure können Konflikte verursachen, sie ringen nach Anerkennung und Mitwirkung, oder sie sind im Rahmen von Global Governance zunehmend in politische Prozesse zur Lösung von Konflikten eingebunden.

Termin
von: 
Donnerstag, 8. Oktober 2015 - 19:00
bis: 
Freitag, 9. Oktober 2015 - 17:00

'Bewusstsein für Frieden' - eine psychosoziale Herausforderung im Privaten und im Globalen

Symposium am Universitätsklinikum Regensburg

Tagtäglich werden wir mit Themen über Konflikte, Kriege und Krisen, aber auch dem Bemühen um Frieden und ein gutes Miteinander konfrontiert. Doch selten findet eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Wesen und den Bedingungen für das, was wir als Frieden bezeichnen, statt. Was ist Frieden? Bewusstseinszustand, Handlungskompetenz, harmonisches Miteinander? Welche Dynamiken spielen sich in Konflikten ab? Wie hängen politischer Friede und individueller Friede zusammen? Wie kann man Frieden lernen und lehren? Welche Rolle spielen unsere Vorstellungen, Weltbilder, Ideale?

Termin
von: 
Samstag, 17. Oktober 2015 - 10:00
bis: 
Samstag, 17. Oktober 2015 - 18:00

Netzwerke des Krieges: Das Beispiel Afghanistan

Vortrag und Diskussion des BICC

Am 22. September 2015 wird Conrad Schetter, wissenschaftlicher Direktor des BICC, einen Vortrag zum Thema „Soziale Netzwerke und Stammeszugehörigkeiten in Afghanistan“ halten. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Bonner Friedenstages 2015 statt.

Termin
von: 
Dienstag, 22. September 2015 - 18:30
bis: 
Dienstag, 22. September 2015 - 20:00

Frieden lernen? Perspektiven einer Friedensbildung im 21. Jahrhundert

Konferenz der Friedensakademie Rheinland-Pfalz und des Projekts "Friedensbildung, Bundeswehr und Schulen" (EAK & AGDF)

Friedenspädagogik spielt eine unverzichtbare Rolle beim Erlernen eines konstruktiven Umgangs mit Konflikten und fördert die Befähigung zur gewaltfreien Konfliktaustragung. Die Bedeutung von Friedensbildung wurde in zahlreichen Erklärungen von Regierungen, inter- und nationalen Institutionen sowie von zivilgesellschaftlichen Organisationen immer wieder betont und dennoch steckt die friedenspädagogische Forschung noch immer in ihren Kinderschuhen.

Termin
von: 
Donnerstag, 15. Oktober 2015 - 13:30
bis: 
Sonntag, 18. Oktober 2015 - 17:00

Migration, Sicherheit und Frieden

Call for Papers für Sicherheit und Frieden (S+F) Schwerpunktheft. Frist: 7.09.2015

Das S+F-Heft 1/2016 wird dem Themenschwerpunkt "Migration, Sicherheit und Frieden" gewidmet. Für dieses Heft können Artikel eingereicht werden, die sich mit den skizzierten Fragen befassen. Bitte schicken Sie bei Interesse bis zum 7. September ein Abstract an Dr. Patricia Schneider, s+f(at)ifsh.de.

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