Friedens- und Konfliktforschung

„Making the Invisible Visible“: (Un)sichtbarkeit im Konflikt und (un)sichtbare Konflikte

Tagung von Evangelischer Akademie Villigst und AFK in Bonn

Spätestens seit der medialen Offensive des so genannten Islamischen Staates und dem massiven Ansteigen der Flüchtlingszahlen im vergangenen Jahr wird auch in der nichtwissenschaftlichen Öffentlichkeit wieder vermehrt über die Sichtbarkeit und Formen der Repräsentation von Konflikten diskutiert. Gewalt wirkt also nicht nur in einer dualen Beziehung zwischen Täterinnen, Tätern und Opfern, sondern erhält gerade durch ihre Repräsentation in nationalen und internationalen Öffentlichkeiten eine besondere politische Qualität.

Termin
von: 
Mittwoch, 2. März 2016 - 11:00
bis: 
Donnerstag, 3. März 2016 - 12:00

Braucht Frieden Ordnung?

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst in Bonn

Friedensordnung, Weltordnung, Ordnungspolitik – der Begriff der Ordnung spielt eine zentrale Rolle im Verständnis der Überwindung gewaltsamer Konflikte und der Schaffung von Frieden. In welchem Verhältnis Frieden und Ordnung tatsächlich zueinander stehen, wird allerdings oft nur unzureichend reflektiert.

Termin
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Donnerstag, 3. März 2016 - 14:00
bis: 
Samstag, 5. März 2016 - 14:30

Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung

Forschungsaufenthalte für Forschende mit Fluchthintergrund

Die Philipp Schwartz-Initiative ermöglicht es Forschenden mit Fluchthintergrund oder Nachweis einer vergleichbaren
Gefährdungssituation im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate einen längeren Forschungsaufenthalt an Universitäten, Fachhochschulen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen einzulegen.

Geographien der Gewalt

Buchpräsention veranstaltet vom Bonner Politik-Forum

Bürgerkriege, Terrorismus und organisierte Kriminalität stellen das herrschende Ordnungsparadigma der Nationalstaaten in vielen Regionen der Erde zunehmend in Frage. Dies führt zu gegenläufigen Prozessen der Territorialisierung und Deterritorialisierung, die sich in “Geographien der Gewalt“ niederschlagen.

Termin
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Dienstag, 19. Januar 2016 - 19:00
bis: 
Dienstag, 19. Januar 2016 - 21:00

Masterstudiengang "Peace and Security Studies – (M.A.)" 2016/2017

Ausschreibung an der Universität Hamburg. Frist: 15. März 2016

Der Postgraduiertenstudiengang "Peace and Security Studies - M. A." der Universität Hamburg ist ein zweisemestriges, trans- und interdisziplinäres Studienprogramm, das auf einer Kombination friedenswissenschaftlicher und sicherheitspolitischer Wissensaneignung und praxisgerichteter Ausbildung basiert.

Verleihung des Ludwig Quidde–Preises

Veranstaltung der Deutschen Stiftung Friedensforschung in Berlin
Der Ludwig Quidde-Preis 2015 wird an Prof. Dr. Mary Kaldor, The London School of Economics and Political Science, verliehen. Die Laudatio wird von Prof. Dr. Helmut K. Anheier, Dekan an der Hertie School of Governance, Berlin, gehalten.
 
Die Ludwig Quidde–Stiftung in Verwaltung der Deutschen Stiftung Friedensforschung wurde im Jahr 2011 gegründet. Sie geht aus einer
Termin
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Mittwoch, 18. November 2015 - 18:30
bis: 
Mittwoch, 18. November 2015 - 20:30

Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2016

Ausschreibung von Universität Augsburg, Forum Interkulturelles Leben und Lernen (FiLL e.V.) und Friedensstadt Augsburg. Bewerbungsschluss: 31.10.2015

Der Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien, der 1997 auf Initiative des Gründers von FILL e. V., des Unternehmers und späteren Augsburger Friedenspreisträgers Helmut Hartmann, erstmals ausgeschrieben wurde, zeichnet hervorragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus, deren Forschung sich mit der interkulturellen Wirklichkeit in Deutschland und den damit zusammenhängenden Fragen und Herausforderungen auseinandersetzt.

Wessen Gerechtigkeit? Nichtstaatliche Akteure und Weltordnung

HSFK-Jahreskonferenz 2015 in Frankfurt a.M.

Nichtstaatliche Akteure – zivilgesellschaftliche Organisationen, Wirtschaftsunternehmen und Gewaltakteure – spielen in Konflikten eine immer größere Rolle. Dies gilt sowohl für Gewaltkonflikte auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene als auch für Auseinandersetzungen über sicherheitsrelevante Themen wie Meinungsfreiheit und Cyber Security. Nichtstaatliche Akteure können Konflikte verursachen, sie ringen nach Anerkennung und Mitwirkung, oder sie sind im Rahmen von Global Governance zunehmend in politische Prozesse zur Lösung von Konflikten eingebunden.

Termin
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Donnerstag, 8. Oktober 2015 - 19:00
bis: 
Freitag, 9. Oktober 2015 - 17:00

'Bewusstsein für Frieden' - eine psychosoziale Herausforderung im Privaten und im Globalen

Symposium am Universitätsklinikum Regensburg

Tagtäglich werden wir mit Themen über Konflikte, Kriege und Krisen, aber auch dem Bemühen um Frieden und ein gutes Miteinander konfrontiert. Doch selten findet eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Wesen und den Bedingungen für das, was wir als Frieden bezeichnen, statt. Was ist Frieden? Bewusstseinszustand, Handlungskompetenz, harmonisches Miteinander? Welche Dynamiken spielen sich in Konflikten ab? Wie hängen politischer Friede und individueller Friede zusammen? Wie kann man Frieden lernen und lehren? Welche Rolle spielen unsere Vorstellungen, Weltbilder, Ideale?

Termin
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Samstag, 17. Oktober 2015 - 10:00
bis: 
Samstag, 17. Oktober 2015 - 18:00

Netzwerke des Krieges: Das Beispiel Afghanistan

Vortrag und Diskussion des BICC

Am 22. September 2015 wird Conrad Schetter, wissenschaftlicher Direktor des BICC, einen Vortrag zum Thema „Soziale Netzwerke und Stammeszugehörigkeiten in Afghanistan“ halten. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Bonner Friedenstages 2015 statt.

Termin
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Dienstag, 22. September 2015 - 18:30
bis: 
Dienstag, 22. September 2015 - 20:00

Frieden lernen? Perspektiven einer Friedensbildung im 21. Jahrhundert

Konferenz der Friedensakademie Rheinland-Pfalz und des Projekts "Friedensbildung, Bundeswehr und Schulen" (EAK & AGDF)

Friedenspädagogik spielt eine unverzichtbare Rolle beim Erlernen eines konstruktiven Umgangs mit Konflikten und fördert die Befähigung zur gewaltfreien Konfliktaustragung. Die Bedeutung von Friedensbildung wurde in zahlreichen Erklärungen von Regierungen, inter- und nationalen Institutionen sowie von zivilgesellschaftlichen Organisationen immer wieder betont und dennoch steckt die friedenspädagogische Forschung noch immer in ihren Kinderschuhen.

Termin
von: 
Donnerstag, 15. Oktober 2015 - 13:30
bis: 
Sonntag, 18. Oktober 2015 - 17:00

Migration, Sicherheit und Frieden

Call for Papers für Sicherheit und Frieden (S+F) Schwerpunktheft. Frist: 7.09.2015

Das S+F-Heft 1/2016 wird dem Themenschwerpunkt "Migration, Sicherheit und Frieden" gewidmet. Für dieses Heft können Artikel eingereicht werden, die sich mit den skizzierten Fragen befassen. Bitte schicken Sie bei Interesse bis zum 7. September ein Abstract an Dr. Patricia Schneider, s+f(at)ifsh.de.

Making the Invisible Visible: (Un)sichtbarkeit im Konflikt und (un)sichtbare Konflikte

CfP für die Konferenz Junge Wissenschaftler/innen der AFK. Frist: 15.08.2015

Die Konferenz thematisiert Fragen der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Konflikt(gescheh)en. Hiermit möchte der Arbeitskreis kritische und innovative Diskussionen zur Repräsentation von Konfliktgeschehen in öffentlichen Debatten befördern. Darüber hinaus sollen auch die Praktiken und Diskurse internationaler Akteure sowie der Friedens- und Konfliktforschung selbst hinterfragt werden.

Zivile Konfliktbearbeitung im Transcend-Verfahren nach Johan Galtung. Strukturelle und kulturelle Dimensionen von Konflikten begreifen

Seminar an der Akademie Frankenwarte Würzburg

Politische und gesellschaftliche Konflikte in ihrer strukturellen, kulturellen sowie unbewussten Dimension analysieren, verschiedene dialogische Verfahren kennen und anwenden sowie mit Hilfe des Transcend-Verfahrens kreative Lösungen entwickeln lernen.

Termin
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Montag, 31. August 2015 - 11:30
bis: 
Donnerstag, 3. September 2015 - 13:00

Friedensforscher fordern: Deutschland muss mehr Verantwortung für den Frieden übernehmen – jenseits militärischen Engagements

Friedensgutachtens 2015 in Berlin vorgestellt

Bonn International Center for Conversion (BICC) - Pressemitteilung - 9. Juni 2015 -  Im „Friedensgutachten 2015“, das am 9. Juni 2015 in Berlin vorgestellt wird, appellieren Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen von fünf deutschen Friedens- und Konfliktforschungsinstituten an die Bundesregierung, mehr Verantwortung für den Frieden zu übernehmen. Sie sprechen sich für eine präventive Außenpolitik und gegen eine vorrangig militärische Konfliktbearbeitung aus.

Christiane-Rajewsky-Preises 2016

Nachwuchspreis der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) ausgeschrieben

Die AFK vergibt jährlich einen Nachwuchspreis an junge WissenschaftlerInnen oder Initiativen, die einen herausragenden Beitrag zur Friedens- und Konfliktforschung geleistet haben. Der Preis ist dem Andenken an die Friedensforscherin Prof. Christiane Rajewsky gewidmet.
Der Preis richtet sich an Arbeiten, die sich der Friedens- und Konfliktforschung zurechnen und eines der folgenden Kriterien erfüllen:

Bewerbungsfrist für Augsburger Konfliktforschungs-MA endet am 1.6. - Studium ab dem Wintersemester mit neuem Mentoring-Programm

Der Augsburger Masterstudiengang "Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung" wird ab dem kommenden Semester durch ein maßgeschneidertes Mentoring-Programm für ausländische Studierende noch attraktiver: Mit einem speziellen Mentoring-Programm für ausländische Studierende treibt der Augsburger Masterstudiengang "Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung" seine Internationalisierung konsequent voran.

Umgang mit dem Islamischen Staat - Regionale Ursachen - internationale Herausforderungen

Vorstellung des Friedensgutachtens 2015 in Berlin

Das Friedensgutachten 2015 befasst sich mit Deutschlands Verantwortung für den Frieden. Es wird am 9. Juni 2015 den Medien vorgestellt. Mit unserer öffentlichen Abendveranstaltung greifen wir eine besondere Fragestellung aus dem Friedensgutachten auf: Umgang mit dem Islamischen Staat - Regionale Ursachen - internationale Herausforderungen.

Termin
von: 
Dienstag, 9. Juni 2015 - 18:00
bis: 
Dienstag, 9. Juni 2015 - 20:00

Frieden und Konflikt: Empirie und Theorie aus historischer, sozialwissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Perspektive

Doktorandenschule an der Universität Mannheim. Bewerbungen bis 30. April 2015

Der Lehrstuhl für Zeitgeschichte am Historischen Institut der Universität Mannheim, Prof. Dr. Philipp Gassert, und der Arbeitskreis Historische Friedens- und Konfliktforschung, Dr. Claudia Kemper (Hamburger Institut für Sozialforschung), laden interessierte Promovierende zu einer Doktorandenschule an die Universität Mannheim ein.

Termin
von: 
Montag, 5. Oktober 2015 (Ganztägig)
bis: 
Freitag, 9. Oktober 2015 (Ganztägig)

Afrika-Schwerpunkt in aktueller Ausgabe von Wissenschaft und Frieden

Afrika schafft es in der Regel nur in die Nachrichten, wenn Konflikte besonders gewaltförmig eskalieren. Dabei wiederholt sich immer wieder das gleiche Muster: Konflikte werden jahrelang ignoriert, bis sie sich so zuspitzen, dass sie die nicht mehr ignoriert werden können und »die Weltgemeinschaft« auf den Plan rufen. Der medialen Erregung folgt eine eilige militärische Antwort, das Thema ist aber bald wieder vergessen, wenn es nicht zu einer noch stärkeren Eskalation der Gewalt kommt. Für die Ursachen der Konflikte interessiert man sich nicht.

Innovative Ansätze zur zivilen Deeskalation von Gewaltkonflikten und Dialog mit der Außenpolitik

Zum Jahreskongress der Friedens- und Konfliktforschung

Pressemitteilung - Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung e.V. - 24. März 2015 - Angesichts der eskalierenden Gewalt im Nahen und Mittleren Osten und in der Ukraine hat sich die Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) vom 19. bis 21. März in Berlin auf ihrem 47. Kolloquium mit aktuellen Formen kollektiver Gewalt beschäftigt.

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