Friedensethik

Kirche des gerechten Friedens werden - aber wie?

Studientag der Evangelischen Kirche im Rheinland

Im nächsten Jahr, 2018, jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Male. Die Welt ist seitdem nicht friedlicher geworden. Auch heute leben wir in unsicheren Zeiten. Länder schlagen nationale Eigenwege ein, in England, in den USA, in der Türkei, in Polen, in Ungarn. Seit einigen Monaten nehmen die Spannungen zwischen den beiden Atommächten USA und Korea erneut zu. Friedensarbeit ist aktuell oder aktueller denn je.

Termin
von: 
Samstag, 25. November 2017 - 10:00
bis: 
Samstag, 25. November 2017 - 18:00

Friedensethik – politisch auf verlorenem Posten? Kritische Erwägungen anlässlich der Präsentation des Handbuch(s) Friedensethik

Tagung an der Evangelischen Akademie zu Berlin
Es scheint sich nichts zu ändern: Wann immer die Auseinandersetzung über Gewaltkonflikte und die Bewertung militärischer Interventionen eskaliert, kommt verlässlich die Rede auf den Hiat zwischen Moral und Interesse, zwischen politischem Idealismus und Realismus. Während die einen im Blick auf die jeweilig gegebenen „realen" Verhältnisse, bedauernd oder nüchtern und kalt, zu harten Reaktionen aufrufen, warnen andere vor dem Rückfall in die „Logik der Gewalt".
Termin
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Montag, 27. März 2017 - 15:30
bis: 
Montag, 27. März 2017 - 17:30

Badischer Appell zur Neuorientierung der kirchlichen Friedensethik "Karlsruher Aufruf" in Magdeburg an die EKD übergeben

Appell in Magdeburg an die EKD übergeben

Evangelische Landeskirche in Baden - 7.11.2016 - Es ist ein Appell für eine Neuorientierung der kirchlichen friedensethischen Position mit einer klaren Absage an die Bereithaltung, Androhung und Anwendung militärischer Gewalt und einem deutlichen Bekenntnis zur zivilen Konfliktbearbeitung. Mehr als 3100 Menschen, darunter allein 1850 aus der badischen Landeskirche, haben den „Karlsruher Aufruf an die EKD“ seit 2015 unterschrieben.

„Orientierungswissen zum Gerechten Frieden“ Im Spannungsfeld zwischen ziviler gewaltfreier Konfliktprävention und rechtserhaltender Gewalt.

Abendforum der Evangelischen Akademie zu Berlin

Die Zahl der kriegerischen Auseinandersetzungen im Umfeld Europas wächst beständig: von Nordafrika über den Nahen und Mittleren Osten bis hin zum bewaffneten Konflikt im Osten der Ukraine. Umso dringender ist die Frage, wie deutsche und europäische Politik nachhaltig dem Frieden dienen und friedenspolitische Orientierung geben können. Politik braucht in ihren Entscheidungen einen ethischen Kompass. Dieser Orientierung soll evangelische Friedensethik dienen.

Termin
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Montag, 30. Mai 2016 - 16:15
bis: 
Montag, 30. Mai 2016 - 18:00

Neue Konflikte, neue Friedensethik?

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum
Krieg und Frieden– was bedeutet das heute eigentlich? Nicht Kriege im klassischen Sinne beherrschen heute die Schlagzeilen, sondern Terroranschläge und langfristige Konfliktherde (Libyen, Mali, Syrien etc.). Wie weit trägt angesichts dieser veränderten Ausgangslage der rechtsethische Ansatz der EKD-Friedensdenkschrift von 2007? Inwiefern hängen internationale Konflikte und gesellschaftlicher Frieden, Krisenherde außerhalb Deutschlands und friedensfördernde Praktiken hier bei uns zusammen?
Termin
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Freitag, 26. Februar 2016 - 15:00
bis: 
Sonntag, 28. Februar 2016 - 12:30

Christliche Friedensverbände: Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen kann kein Ziel für militärisches Planen und Handeln sein

pax christi und AGDF: Kirchenleitungen sollen sich in Weißbuch-Prozess einmischen

pax christi und AGDF - Pressemitteilung - 3. September 2015 - Die katholische Friedensbewegung pax christi und die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben die deutschen Bischöfe und Kirchenleitungen aufgefordert, im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Weißbuches der Bundeswehr deutlich zu machen, dass die Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer, geostrategischer Interessen keine Zielvorgabe für militärisches Planen und Handeln sein kann.

Rüstungsproduktion, Waffenexporte und Friedensethik

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Bei Entscheidungen über Rüstungsexporte steht die Bundesregierung immer wieder vor schwierigen Zielkonflikten zwischen verteidigungs-, struktur-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Erwägungen. Bestimmte wehrtechnische Kernkompetenzen und Schlüsseltechnologien der deutschen Industrie sind verteidigungspolitisch erforderlich, können aber ohne Exporte nicht aufrecht erhalten werden. Besonders bei Exporten außerhalb von EU und NATO muss dann zwischen dem deutschen verteidigungspolitischen Interesse und der Situation im Empfängerland abgewogen werden.

Termin
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Dienstag, 1. September 2015 - 15:00
bis: 
Donnerstag, 3. September 2015 - 12:30

Gerechten Frieden weiterdenken – Von der Ethik der Gewaltkontrolle zum Ethos der Gewaltfreiheit

Pax christi-Kongress 2015 in Rastatt

Ziel der Tagung ist es, die die Befassung mit dem Ethos der Gewaltfreiheit zu fördern. Auf dem Kongress sollen die aktuellen Entwicklungen der katholischen Friedensethik reflektiert und an der Wirklichkeit gemessen werden. Aus den USA präsentiert Pater John Dear seine Spiritualität der Gewaltfreiheit. In drei Foren werden aktuelle Fragen beraten.

Tagungsprogramm
Mehr Informationen

Termin
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Freitag, 26. Juni 2015 - 18:00
bis: 
Sonntag, 28. Juni 2015 - 12:30

Stell dir vor, es ist Krieg... Zum wissenschaftlichen Umgang mit kriegerischer Gewalt

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst in Berlin

Die Kämpfe in der Ukraine, die immer wieder neu eskalierende Gewalt in Gaza, zunehmende Spannungen im südchinesischen Meer, der Bürgerkrieg in Syrien, die Gewalt im Irak, aber auch die Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren: Die Frage nach den Ursachen, Dynamiken und Präventionsmöglichkeiten von Kriegen ist hochaktuell.

Die Tagung widmet sich konzeptionellen Fragen, Grundbegriffen und empirischen Befunden der Forschung zu Krieg und Gewalt.

Termin
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Donnerstag, 19. März 2015 - 14:00
bis: 
Samstag, 21. März 2015 - 13:00

„In der noch nicht erlösten Welt … für Recht und Frieden... zu sorgen“. Frieden, Gerechtigkeit, Recht und staatliche Gewalt im Kontext von Just Policing

Tagung an der Evangelischen Akademie Villigst

Die Präambel der UN-Charta aus dem Jahr 1945 nennt den Krieg eine Geißel der Menschheit, die es zu überwinden gelte.  Die Weltversammlung der Kirchen erklärte im Jahr 1948 den Krieg als unvereinbar mit Gottes Willen. Die  friedensethische  Grundposition der  Evangelischen Kirche in Deutschland wie auch die ökumenische Bewegung heute richten sich aus am  Leitbild des gerechten  Friedens.

Termin
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Dienstag, 20. Januar 2015 - 16:00
bis: 
Mittwoch, 21. Januar 2015 - 16:30

Den nicht-militärischen Kampf ernster nehmen

Pax Christi Aufruf zur Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19. November 2014

pax christi Pressemitteilung vom 14. Oktober 2014 - Aufruf des pax christi-Präsidenten Bisch Heinz Josef Algermissen (Fulda)zur Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19. November: "Die verzweifelte Lage der christlichen und anderen Bewohnerinnen und Bewohner des Nahen und Mittleren Ostens übersteigt, was wir mit unserem Mitgefühl ausdrücken können. Auf die Arabellion für Menschenrechte folgt ein Feldzug der Gräuel. Viele Menschen hierzulande fühlen sich angesichts dieses Schreckens zerrissen zwischen Hilflosigkeit und dem Ruf nach militärischen Antworten.

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken - militärische Gewalt überwinden

AGDF: Appell an Politik und Kirche

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Bonn, den 27.09.2014 - Angesichts der Tatsache, dass die deutsche Politik wieder verstärkt auf nationale Sicherheit, Machtpolitik und militärische Stärke setzt, hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) an Politik und Kirche appelliert, die gewaltfreie Konfliktbearbeitung zu stärken, die militärische Gewalt zu überwinden und für einen gerechten Frieden einzutreten.

Braucht die Bundeswehr bewaffnete Drohnen?

Studientag und Podiumsdiskussion der EKD in Berlin

Um die Ausrichtung der deutschen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik werden in diesen Monaten intensive Debatten geführt. Die evangelische Kirche hat sich an den Diskussionen um die großen Richtungsentscheidungen deutscher Politik seit den 1950er Jahren immer mit prominenten Beiträgen beteiligt.

Termin
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Donnerstag, 25. September 2014 - 21:00
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Donnerstag, 25. September 2014 - 22:30

Interventionen zwischen Krieg und Ethik. Das Beispiel Mali

Neue Ausgabe von 'Sicherheit und Frieden'

Fast zwanzig Jahre galt Mali vielen als Modell demokratischer Entwicklung in Subsahara-Afrika. Die beiden vergangenen Jahre offenbarten jedoch, wie brüchig diese Konstruktion war. Die Rebellion im Norden und Putschversuche im Süden führten zu internationalen Interventionen durch Frankreich, ECOWAS und die Vereinten Nationen. Auf der Grundlage mehrerer UN-Resolutionen ist auch die EU seit April 2013 in einem Einsatz in Mali, der u.a. Ausbildungshilfe und logistische Unterstützung für die malische Armee vorsieht.

Referent/in für Friedensbildung an Schulen

Qualifizierungskurs 2014 - 2015 der Ev. Kirchen in NRW in Bad Godesberg

Im September 2014 startet eine Forbildung zur Friedensfachkraft an Schulen, zu der die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Lippische Landeskirche Interessierte aus pädagogischen und kirchlichen Berufen einladen.

 

Termin
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Freitag, 5. September 2014 - 11:00
bis: 
Samstag, 9. Mai 2015 - 19:00

Der Einsatz in Afghanistan: Aufgaben evangelischer Friedensethik

Kommentar der AGDF zur Stellungnahme der EKD

Die Position der Kirchen wird in friedensethischen Fragen ernst genommen. Die EKD hat Kriterien für militärische Einsätze entwickelt. Umso größer ist die Enttäuschung der christlichen Friedensdienste, dass sich die Kammer für öffentliche Verantwortung in ihrer am 27.01.2014 veröffentlichten Stellungnahme Selig sind die Friedenstifter“ – Der Einsatz in Afghanistan: Aufgaben evangelischer Friedensethik nicht zu einem differenzierten, aber zugleich auch eindeutigen Urteil durchringen konnte.

 

"Zum Frieden raten" Afghanistan-Einsatz und evangelische Friedensethik

Veranstaltung der Evangelischen Akademie zu Berlin

Die Kammer für Öffentliche Verantwortung des Rates der EKD hat unterschiedliche friedensethische Positionen innerhalb der evangelischen Kirche miteinander ins Gespräch gebracht, inhaltliche Gabelungen herausgearbeitet und eine aktuelle Stellungnahme zur Friedensethik formuliert. Als Vorsitzender der Kammer wird der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, den Text vorstellen.

Termin
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Montag, 27. Januar 2014 - 18:30
bis: 
Montag, 27. Januar 2014 - 20:30

Welcher Friede ist gerecht? - Ein Gespräch zwischen Jakob Kellenberger und Francis Cheneval

swisspeace-Jubiläumskonferenz 2013

Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens hat swisspeace zwei Persönlichkeiten zum Gespräch eingeladen: Francis Cheneval, Professor für Politische Philosophie an der Universität Zürich und Jakob Kellenberger, der an diesem Tag seine neue Funktion als Präsident von swisspeace antritt. Sie werden über Herausforderungen diskutieren, die sich durch die Verbindung von Frieden und Gerechtigkeit stellen. Das Gespräch wird SRF Sternstunde-Moderatorin Barbara Bleisch leiten.

Termin
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Dienstag, 10. September 2013 - 13:30
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Dienstag, 10. September 2013 - 18:15

Deutschland im Krieg - Strategien für eine nachhaltige Friedenspolitik

10. Strategiekonferenz 2013 der Kooperation für den Frieden in Stuttgart

„Deutschland im Krieg - Strategien für eine Friedenspolitik“ lautet der Titel der 10. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden vom 22.-23. Februar 2013 in Stuttgart. „Deutschland ist weltweit im Krieg. Nicht nur, wo deutsche SoldatInnen eingesetzt sind, wie in Afghanistan“, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung  des bundesweiten Zusammenschlusses von über 50 Friedensorganisationen, darunter pax christi. „Deutschland beteiligt sich auch dort am Krieg, wohin es Waffen liefert und wo es durch neoliberale Wirtschaftspolitik zur Verarmung beiträgt und Konflikte anheizt.

Termin
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Freitag, 22. Februar 2013 - 17:00
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Samstag, 23. Februar 2013 - 17:15

Landgrabbing - Gefährdung des Friedens? Das Kapital entdeckt das Land

Pax Christi Studientag in Mainz

Landgrabbing ist derzeit in aller Munde, da es zunehmend die Ernährungssicherung der Länder des globalen Südens gefährdet. Private Investor/innen und staatliche Akteure sichern sich durch Auslandsdirektinvestitionen und mittels langfristiger Pacht und Kaufverträge große Agrarflächen. Die dort angebauten Nahrungsmittel und Energiepflanzen dienen vor allem dem Export und somit der Ernährungs- und Energiesicherung der Investorländer.

Termin
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Samstag, 15. September 2012 - 10:00
bis: 
Samstag, 15. September 2012 - 16:15

Wie weit sollen deutsche Soldaten gehen?

Politischer Wille, sicherheitspolitische Strategie und friedensethische Normen

Langfristige Strategien der Friedenssicherung und taktisch motivierte Einsätze – die Sicherheitsarchitektur des 21. Jahrhunderts erfordert beides. Auf welchen friedensethischen Grundlagen steht die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik, welchem Selbstverständnis folgt die Bundeswehr im Prozess der Umstrukturierung und welche Aufgaben trägt die Gesellschaft ihr an?

Termin
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Montag, 24. September 2012 - 15:30
bis: 
Montag, 24. September 2012 - 21:00

Geschäfte vor Menschenrechten

IPPNW und pax christi kritisieren Deutsche Bank

Friedensorganisationen kritisieren Finanzgeschäfte mit Firmen, die in den besetzen palästinensischen Gebieten völkerrechtlich illegal tätig sind. IPPNW und pax christi haben bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31.Mai 2012 in Frankfurt an das Geldinstitut appelliert, sich bei seinen Geschäften an internationales Recht zu halten. Dazu gehöre auch, sich nicht an atomarer Aufrüstung zu beteiligen.

Konfliktursachen – Friedensursachen

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst

Die Frage nach den Ursachen nimmt in der Friedens- und Konfliktforschung wie auch in der Friedensarbeit einen hohen Stellenwert ein. Das Ziel dieser Tagung ist es, die Ursachen von Krieg, gewaltsamen Konflikten und Frieden in ihrer Breite und in ihren unterschiedlichen Dimensionen zu ergründen. Zudem werden konzeptionelle Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Forschungsbereichen hergestellt, um weiterführende Forschungsansätze zu diskutieren. Die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen, u. a. im Mittelmeerraum, verdeutlichen erneut, wie wichtig es ist, Bedingungen von Frieden  und Krieg zu verstehen, um in Konfliktsituationen den Ausbruch von Gewalt verhindern zu können.

Termin
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Mittwoch, 21. März 2012 - 11:00
bis: 
Donnerstag, 22. März 2012 - 16:15

Von der Wehrdienstpflichtigenarmee zur Freiwilligenarmee - ein Paradigmenwechsel?

5. Friedensethischer Studientag der Evangelischen Akademie im Rheinland

Die Bundeswehr wird reformiert. Nach der Aussetzung der Pflicht zum Grundwehrdienst sind weitere Einsparungen, Personalabbau und die Schließung einiger Standorte beschlossen. Die Reformpläne schließen aber ebenso effektivere Strukturen und eine moderne Bewaffnung ein. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hat im Mai 2011 die Eckpunkte bekannt gegeben: Die Streitkräfte sollen auf eine Truppenstärke von 185.000 Soldatinnen und Soldaten verringert werden. Auch die Zahl der zivilen Mitarbeiter wird von 76.000 auf 55.000 reduziert.

Termin
von: 
Dienstag, 31. Januar 2012 - 9:30
bis: 
Dienstag, 31. Januar 2012 - 13:00