Friedensethik

Motto 2019: friedensklima

Ökumenische FriedensDekade legt neues Jahresmotto fest

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat das Jahresmotto für das Jahr 2019 festgelegt. „friedensklima“
lautet das neue Motto, unter dem vom 10. - 20. November des kommenden Jahres die 39. FriedensDekade begangen wird.
Die biblischen Bezugsstellen sind: Psalm 37, V 11 (eingebunden in den Gesamtpsalm) Lukas 12, V 13-21.

Mit dem Motto „friedensklima“ wollen die Trägerorganisationen der Ökumenischen FriedensDekade zum einen auf die Zusammenhänge des bereits eingetretenen Klimawandels und dessen Konsequenzen für den Frieden aufmerksam machen.

Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen

Studientag in Bonn berät über Handlungsmöglichkeiten für kirchliche Akteure

Im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 hat die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, in diesem Jahr ein Friedenswort verabschiedet, das sich eindringlich für gewaltfreie Lösungen eingesetzt. Gewaltfreie Lösungen sind keine Utopie, aber eine Herausforderung für alle Beteiligten. Sie fordern ein Umdenken, z. B. auf dem Sektor der Rüstungsindustrie. Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisenländer passen nicht zusammen. Sie werden von den Kirchen  als "Schmerzpunkte" erlebt.

Landau Peace Lectures: Gewalt(freiheit) und Wissen(schaft). Herausforderungen für friedenspolitische Wissens- und Bildungsarbeit in der kolonialen Moderne

Veranstaltung der Friedensakademie Rheinland-Pfalz an der Universität Koblenz Landau

Die Friedensakademie Rheinland-Pfalz lädt zu den Landauer Peace Lectures: Gewalt(freiheit) und Wissen(schaft) - Herausforderungen für friedenspolitische Wissens- und Bildungsarbeit in der kolonialen Moderne ein.

Termin
von: 
Mittwoch, 28. November 2018 - 18:00

Wir müssen Handeln: Menschenwürde als Haltung

11. Fachtagung des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik

Vom 21. bis 23. Februar findet in Bäk/Ratzeburg die 11. Fachtagung des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik statt - mit Workshops, Vorträgen, Pausen, und mit guter Möglichkeit zum Netzwerken innerhalb der Tagung!

Termin
von: 
Donnerstag, 21. Februar 2019 - 15:00
bis: 
Samstag, 23. Februar 2019 - 14:15

Rettet den INF-Vertrag zur Vernichtung aller landgestützten Mittelstreckenraketen in Europa!

Pressemitteilung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Die Naturwissenschaftlerinitiative „Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit“ wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet in der Auseinandersetzung gegen die Stationierung der nuklearen Mittelstreckenraketen in Europa, die in den achtziger Jahren ein Antrieb für den Aufschwung der Friedensbewegung war. Die Absicht der Trump-Administration, den Vertrag zum Verbot dieser Waffen aufzukündigen, gefährdet den Weltfrieden.

Auf dem Weg des Gerechten Friedens - Kirche und Gesellschaft 100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges

Tagung der Evangelischen Akademie in Bad Boll

Was konnte in diesen 100 Jahren positiv auf den Weg gebracht werden? Was ist wieder in Vergessenheit geraten? Wo stehen wir gegenwärtig in Kirche und Gesellschaft in der Friedensfrage und was sind die Herausforderungen einer Friedenspolitik heute?

Termin
von: 
Freitag, 23. November 2018 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 24. November 2018 (Ganztägig)

Forschungsprojekt "Friedenspotential von Freikirchen in Nord- und Südamerika"

Ausschreibung des ifa - Forschungsprogramms „Kultur und Außenpolitik. Bewerbungsfrist: 8. Oktober 2018

Das Institut für Auslandsbeziehungen hat das Forschungsprojekt: "Friedenspotential von Freikrichen in Nord- und Südamerika" ausgeschrieben, welches ab Oktober 2018 beginnen soll. Der Arbeitsort ist flexibel. 

"’We shall overcome!’ Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht"

Eine Tagung von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Das Lebenshaus schäbische Alb - Gemeinschaft für soziale gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. lädt herzlich zur 6. Tagung "’We shall overcome!’ Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht" in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) ein, die im Jahr des 25-jährigen Vereinsjubiläums am 13./14. Oktober 2018 in Gammertingen (Samstag) bzw. Buttenhausen (Sonntag) stattfinden wird. 

Termin
von: 
Samstag, 13. Oktober 2018 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 14. Oktober 2018 (Ganztägig)

Gewaltfrei wirkt - 2. Oktober ist Tag der Gewaltfreiheit

Informationskampagne von pax christi

gewaltfrei wirkt. ist die Informationskampagne, die Ihnen die Aktivitäten der pax christi-Bewegung zu zentralen Friedensfragen nahe bringt. Dabei geht es um konkrete Einblicke in alternative Lösungswege weltweiter Konflikte und um Menschen, die sich diesen Fragen stellen.

Rheinisches Friedenswort 2018: Auf dem Weg zum gerechten Frieden – Impulse zur Eröffnung eines friedensethischen Diskurses

Veranstaltung der Beueler Friedensgruppe und GMÖ-Gemeindedienst für Mission und Ökumene im Rahmen der Bonner Friedenstage
Im Januar 2018 hat die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) den Impuls für ein Friedenswort anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs verabschiedet. Die Kernbotschaft: „Wir, die Evangelische Kirche im Rheinland, erklären, Kirche des gerechten Friedens werden zu wollen. Wir sind auf dem Weg, unserem biblischen Auftrag nachzukommen: Frieden zu stiften
Termin
von: 
Montag, 24. September 2018 - 19:30
bis: 
Montag, 24. September 2018 - 21:30

Kirche des gerechten Friedens werden - aber wie?

Studientag der Evangelischen Kirche im Rheinland

Im nächsten Jahr, 2018, jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Male. Die Welt ist seitdem nicht friedlicher geworden. Auch heute leben wir in unsicheren Zeiten. Länder schlagen nationale Eigenwege ein, in England, in den USA, in der Türkei, in Polen, in Ungarn. Seit einigen Monaten nehmen die Spannungen zwischen den beiden Atommächten USA und Korea erneut zu. Friedensarbeit ist aktuell oder aktueller denn je.

Termin
von: 
Samstag, 25. November 2017 - 10:00
bis: 
Samstag, 25. November 2017 - 18:00

Friedensethik – politisch auf verlorenem Posten? Kritische Erwägungen anlässlich der Präsentation des Handbuch(s) Friedensethik

Tagung an der Evangelischen Akademie zu Berlin
Es scheint sich nichts zu ändern: Wann immer die Auseinandersetzung über Gewaltkonflikte und die Bewertung militärischer Interventionen eskaliert, kommt verlässlich die Rede auf den Hiat zwischen Moral und Interesse, zwischen politischem Idealismus und Realismus. Während die einen im Blick auf die jeweilig gegebenen „realen" Verhältnisse, bedauernd oder nüchtern und kalt, zu harten Reaktionen aufrufen, warnen andere vor dem Rückfall in die „Logik der Gewalt".
Termin
von: 
Montag, 27. März 2017 - 15:30
bis: 
Montag, 27. März 2017 - 17:30

Badischer Appell zur Neuorientierung der kirchlichen Friedensethik "Karlsruher Aufruf" in Magdeburg an die EKD übergeben

Appell in Magdeburg an die EKD übergeben

Evangelische Landeskirche in Baden - 7.11.2016 - Es ist ein Appell für eine Neuorientierung der kirchlichen friedensethischen Position mit einer klaren Absage an die Bereithaltung, Androhung und Anwendung militärischer Gewalt und einem deutlichen Bekenntnis zur zivilen Konfliktbearbeitung. Mehr als 3100 Menschen, darunter allein 1850 aus der badischen Landeskirche, haben den „Karlsruher Aufruf an die EKD“ seit 2015 unterschrieben.

„Orientierungswissen zum Gerechten Frieden“ Im Spannungsfeld zwischen ziviler gewaltfreier Konfliktprävention und rechtserhaltender Gewalt.

Abendforum der Evangelischen Akademie zu Berlin

Die Zahl der kriegerischen Auseinandersetzungen im Umfeld Europas wächst beständig: von Nordafrika über den Nahen und Mittleren Osten bis hin zum bewaffneten Konflikt im Osten der Ukraine. Umso dringender ist die Frage, wie deutsche und europäische Politik nachhaltig dem Frieden dienen und friedenspolitische Orientierung geben können. Politik braucht in ihren Entscheidungen einen ethischen Kompass. Dieser Orientierung soll evangelische Friedensethik dienen.

Termin
von: 
Montag, 30. Mai 2016 - 16:15
bis: 
Montag, 30. Mai 2016 - 18:00

Neue Konflikte, neue Friedensethik?

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum
Krieg und Frieden– was bedeutet das heute eigentlich? Nicht Kriege im klassischen Sinne beherrschen heute die Schlagzeilen, sondern Terroranschläge und langfristige Konfliktherde (Libyen, Mali, Syrien etc.). Wie weit trägt angesichts dieser veränderten Ausgangslage der rechtsethische Ansatz der EKD-Friedensdenkschrift von 2007? Inwiefern hängen internationale Konflikte und gesellschaftlicher Frieden, Krisenherde außerhalb Deutschlands und friedensfördernde Praktiken hier bei uns zusammen?
Termin
von: 
Freitag, 26. Februar 2016 - 15:00
bis: 
Sonntag, 28. Februar 2016 - 12:30

Christliche Friedensverbände: Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer Interessen kann kein Ziel für militärisches Planen und Handeln sein

pax christi und AGDF: Kirchenleitungen sollen sich in Weißbuch-Prozess einmischen

pax christi und AGDF - Pressemitteilung - 3. September 2015 - Die katholische Friedensbewegung pax christi und die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben die deutschen Bischöfe und Kirchenleitungen aufgefordert, im Zusammenhang mit der Erarbeitung des neuen Weißbuches der Bundeswehr deutlich zu machen, dass die Sicherung wirtschaftlicher und machtpolitischer, geostrategischer Interessen keine Zielvorgabe für militärisches Planen und Handeln sein kann.

Rüstungsproduktion, Waffenexporte und Friedensethik

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Bei Entscheidungen über Rüstungsexporte steht die Bundesregierung immer wieder vor schwierigen Zielkonflikten zwischen verteidigungs-, struktur-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Erwägungen. Bestimmte wehrtechnische Kernkompetenzen und Schlüsseltechnologien der deutschen Industrie sind verteidigungspolitisch erforderlich, können aber ohne Exporte nicht aufrecht erhalten werden. Besonders bei Exporten außerhalb von EU und NATO muss dann zwischen dem deutschen verteidigungspolitischen Interesse und der Situation im Empfängerland abgewogen werden.

Termin
von: 
Dienstag, 1. September 2015 - 15:00
bis: 
Donnerstag, 3. September 2015 - 12:30

Gerechten Frieden weiterdenken – Von der Ethik der Gewaltkontrolle zum Ethos der Gewaltfreiheit

Pax christi-Kongress 2015 in Rastatt

Ziel der Tagung ist es, die die Befassung mit dem Ethos der Gewaltfreiheit zu fördern. Auf dem Kongress sollen die aktuellen Entwicklungen der katholischen Friedensethik reflektiert und an der Wirklichkeit gemessen werden. Aus den USA präsentiert Pater John Dear seine Spiritualität der Gewaltfreiheit. In drei Foren werden aktuelle Fragen beraten.

Tagungsprogramm
Mehr Informationen

Termin
von: 
Freitag, 26. Juni 2015 - 18:00
bis: 
Sonntag, 28. Juni 2015 - 12:30

Stell dir vor, es ist Krieg... Zum wissenschaftlichen Umgang mit kriegerischer Gewalt

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst in Berlin

Die Kämpfe in der Ukraine, die immer wieder neu eskalierende Gewalt in Gaza, zunehmende Spannungen im südchinesischen Meer, der Bürgerkrieg in Syrien, die Gewalt im Irak, aber auch die Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren: Die Frage nach den Ursachen, Dynamiken und Präventionsmöglichkeiten von Kriegen ist hochaktuell.

Die Tagung widmet sich konzeptionellen Fragen, Grundbegriffen und empirischen Befunden der Forschung zu Krieg und Gewalt.

Termin
von: 
Donnerstag, 19. März 2015 - 14:00
bis: 
Samstag, 21. März 2015 - 13:00

„In der noch nicht erlösten Welt … für Recht und Frieden... zu sorgen“. Frieden, Gerechtigkeit, Recht und staatliche Gewalt im Kontext von Just Policing

Tagung an der Evangelischen Akademie Villigst

Die Präambel der UN-Charta aus dem Jahr 1945 nennt den Krieg eine Geißel der Menschheit, die es zu überwinden gelte.  Die Weltversammlung der Kirchen erklärte im Jahr 1948 den Krieg als unvereinbar mit Gottes Willen. Die  friedensethische  Grundposition der  Evangelischen Kirche in Deutschland wie auch die ökumenische Bewegung heute richten sich aus am  Leitbild des gerechten  Friedens.

Termin
von: 
Dienstag, 20. Januar 2015 - 16:00
bis: 
Mittwoch, 21. Januar 2015 - 16:30

Den nicht-militärischen Kampf ernster nehmen

Pax Christi Aufruf zur Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19. November 2014

pax christi Pressemitteilung vom 14. Oktober 2014 - Aufruf des pax christi-Präsidenten Bisch Heinz Josef Algermissen (Fulda)zur Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19. November: "Die verzweifelte Lage der christlichen und anderen Bewohnerinnen und Bewohner des Nahen und Mittleren Ostens übersteigt, was wir mit unserem Mitgefühl ausdrücken können. Auf die Arabellion für Menschenrechte folgt ein Feldzug der Gräuel. Viele Menschen hierzulande fühlen sich angesichts dieses Schreckens zerrissen zwischen Hilflosigkeit und dem Ruf nach militärischen Antworten.

Gewaltfreie Konfliktbearbeitung stärken - militärische Gewalt überwinden

AGDF: Appell an Politik und Kirche

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, Bonn, den 27.09.2014 - Angesichts der Tatsache, dass die deutsche Politik wieder verstärkt auf nationale Sicherheit, Machtpolitik und militärische Stärke setzt, hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) an Politik und Kirche appelliert, die gewaltfreie Konfliktbearbeitung zu stärken, die militärische Gewalt zu überwinden und für einen gerechten Frieden einzutreten.

Braucht die Bundeswehr bewaffnete Drohnen?

Studientag und Podiumsdiskussion der EKD in Berlin

Um die Ausrichtung der deutschen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik werden in diesen Monaten intensive Debatten geführt. Die evangelische Kirche hat sich an den Diskussionen um die großen Richtungsentscheidungen deutscher Politik seit den 1950er Jahren immer mit prominenten Beiträgen beteiligt.

Termin
von: 
Donnerstag, 25. September 2014 - 21:00
bis: 
Donnerstag, 25. September 2014 - 22:30

Interventionen zwischen Krieg und Ethik. Das Beispiel Mali

Neue Ausgabe von 'Sicherheit und Frieden'

Fast zwanzig Jahre galt Mali vielen als Modell demokratischer Entwicklung in Subsahara-Afrika. Die beiden vergangenen Jahre offenbarten jedoch, wie brüchig diese Konstruktion war. Die Rebellion im Norden und Putschversuche im Süden führten zu internationalen Interventionen durch Frankreich, ECOWAS und die Vereinten Nationen. Auf der Grundlage mehrerer UN-Resolutionen ist auch die EU seit April 2013 in einem Einsatz in Mali, der u.a. Ausbildungshilfe und logistische Unterstützung für die malische Armee vorsieht.

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