Gender

Wenn Frauen Ernst machen...zwei Beispiele erfolgreicher Friedenskämpferinnen in Westafrika

Veranstaltung des Weltfriedensdienstes in Berlin

Im Dokumentarfilm "Zur Hölle mit dem Teufel (55')" kann der mutige und kreative Kampf liberianischer Frauen für Frieden in ihrem Land erlebt werden. Anschließend stellt Martin Zint, Weltfriedensdienst e.V., die Arbeit der senegalesischen Frauenorganisation USOFORAL vor. Der neugewählte Präsident Macky Sall hat den Frauen im Wahlkampf versprochen, ihre Vorschläge für den Friedensprozess aufzunehmen und umzusetzen. Jetzt nehmen sie ihn beim Wort. Film, Vortrag und Diskussion.

Termin
von: 
Freitag, 15. Juni 2012 - 19:30
bis: 
Freitag, 15. Juni 2012 - 22:00

Kriegsgewalt an Frauen: Hintergründe, Folgen, Unterstützung

Einführende Fortbildung von medica mondiale in Köln

Welche unterschiedlichen Funktionen hat sexualisierte Gewalt im Krieg? Was ist ein Psychotrauma? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für betroffene Frauen vor Ort und in Deutschland? Was kann ich konkret in meinem Arbeitsbereich anwenden?

Termin
von: 
Freitag, 15. Juni 2012 - 11:00
bis: 
Samstag, 16. Juni 2012 - 17:00

Gender zwischen Wandel und Tradition

Steps for Peace Training in Berlin

Zulange ging man davon aus, dass Projekte und Programme der Friedensförderung gender-neutral und ihre Wirkungen auf Männer und Frauen gleich sind. Unterschiedliche geschlechterspezifische Bedürfnisse haben keine Berücksichtung gefunden. Darüber hinaus wurden grundlegende Machtunterschiede zwischen Männern und Frauen sowie Stereotypen über „weibliche Friedfertigkeit“ und „aggressive Männlichkeit“ nicht hinterfragt.

Termin
von: 
Dienstag, 26. Juni 2012 - 9:00
bis: 
Freitag, 29. Juni 2012 - 15:30

Vater im Krieg, Mutter in Pommerland? Geschlechterverhältnisse in Krieg und Frieden

Jahrestagung des Bundes für Soziale Verteidigung in Dortmund

Männer machen spezifische Erfahrungen in Krieg und bewaffneten Konflikten. Frauen auch. Das Gleiche gilt für Friedens- und Übergangszeiten. Denn Frauen und Männer nehmen unterschiedliche Rollen in Kriegen und in Nachkriegsgesellschaften ein. Wird der Blick auf die Geschlechterverhältnisse versäumt, so können Strukturen, die zur Eskalation der Gewalt beitragen, unberücksichtigt und als konfliktverschärfende Faktoren bestehen bleiben. Will Friedensarbeit effektiv und nachhaltig sein, müssen daher die geschlechtsspezifischen Zusammenhänge berücksichtigt werden.

Termin
von: 
Freitag, 16. März 2012 - 17:00
bis: 
Sonntag, 18. März 2012 - 13:00

3 x Bertha von Suttner begegnen

Veranstaltung des Frauennetzwerks für Frieden in Bonn

Das Frauennetzwerk für Frieden in Bonn lädt zu einer Veranstaltung zu Bertha von  Suttner am 10. Dezember 2011 ein, die zugleich auch Jubiläumsfeier aus Anlass des 15jährigen Bestehens des Netwerks ist. Bertha Sophia Felicita Baronin von Suttner war eine österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin. Sie wurde 1905 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Termin
von: 
Samstag, 10. Dezember 2011 - 15:00
bis: 
Samstag, 10. Dezember 2011 - 20:00

Aide Memoires des Forum Menschenrechte 2011

Forderungspapiere der Forum-Mitglieder anlässlich des Gesprächs mit Außenminister Westerwelle

Anlässlich des Gesprächs des Forum Menschenrechte mit Außenminister Guido Westerwelle am 6. Oktober 2011 in Berlin haben die Mitglieder des Forum Menschenrechte Forderungspapiere in Bezug auf zahlreiche Themen und Regionen erarbeitet, die auf der Website des Forum abgerufen werden können. Die Themen reichen von 'Frauen, Frieden und Sicherheit' (Deutscher Frauenrat/Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), über 'Landpolitik und Landkonflikte' (Brot für die Welt, FIAN, Miserior, VEM) bis zum Thema 'Rohstoffe' (BICC, Brot für die Welt, FIAN) etc.

 

Zur Hölle mit dem Teufel - Frauen für ein freies Liberia

Film und Diskussion des Fachbereichs Frieden und Konflikt im Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt am Main

In und nach bewaffneten Konflikten sind Frauen häufig als Vermittlerinnen zwischen Kriegsparteien aktiv. Sie sind oft ein wichtiger Teil von Friedensallianzen, halten soziale Netzwerke und Verbindungen aufrecht. Beispiele Frieden schaffenden Handelns können zukunftsweisend sein. Auch für uns. Ein eindrückliches Beispiel bieten die Friedensfrauen von Liberia.

Termin
von: 
Mittwoch, 2. November 2011 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 2. November 2011 - 21:00

Friedensarbeit von Frauen. Standort – Wege – Perspektiven

Veranstaltung des Frauennetzwerks für Frieden e.V. und der Friedrich Ebert Stiftung in Berlin

„Solidarität und Frieden müssen auf einer soliden Basis stehen, wir müssen in Offenheit und Einfachheit daran arbeiten und ehrlich am Gemeinwohl interessiert sein.“ Diese Beschreibung von Maria Immaculata Lacarra – eine der 1000 FriedensFrauen weltweit aus Venezuela – steht stellvertretend für unzählige Frauen, die sich weltweit für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Sie tun das mit Kreativität, Mut und Beharrlichkeit oft auch dann, wenn ihr Leben bedroht ist und ihr Einsatz von Rückschlägen überschattet wird.

Termin
von: 
Freitag, 7. Oktober 2011 - 16:00
bis: 
Freitag, 7. Oktober 2011 - 19:00

Kriegsgewalt und Trauma (I)

Einführendes Seminar von medica mondiale, Köln

In kriegerischen Auseinandersetzungen sind Frauen und Mädchen – und in weit geringerem Ausmaß auch Männer und Jungen – häufig brutalen Vergewaltigungen und anderen Formen sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Oftmals führen Tabuisierung und gesellschaftliche Ausgrenzung dazu, dass die Betrof fenen über die meist als traumatisch erlebten Erfahrungen nicht sprechen können und lange Zeit an den seelischen und körperlichen Verletzungen tragen.

Termin
von: 
Freitag, 14. Oktober 2011 - 11:00
bis: 
Samstag, 15. Oktober 2011 - 17:00

Kriegsgewalt und Trauma (II)

Praxisorientierte Fortbildung von medica mondiale, Köln

In kriegerischen Auseinandersetzungen sind Frauen und Mädchen – und in weit geringerem Ausmaß auch Männer und Jungen – häufig brutalen Vergewaltigungen und anderen Formen sexualisierter Gewalt ausgesetzt. Oftmals führen Tabuisierung und gesellschaftliche Ausgrenzung dazu, dass die Betrof fenen über die meist als traumatisch erlebten Erfahrungen nicht sprechen können und lange Zeit an den seelischen und körperlichen Verletzungen tragen.

Termin
von: 
Freitag, 2. Dezember 2011 - 11:00
bis: 
Samstag, 3. Dezember 2011 - 17:00

CfP für eine Interdisziplinäre Summer School: "Aktueller Stand der Forschung zu geschlechtsbezogener Gewalt"

Call for Papers der Universität Wien, Institut für Politikwissenschaften 4. - 5. Juli 2011 – Deadline für Abstracts: 04. April 2011

Im europäischen und deutschsprachigen Raum ist laut Studien oder Schätzungen rund jede dritte bis fünfte Frau im Laufe ihres Lebens von Gewalt durch ihren Partner betroffen. Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten, egal welcher Herkunft, Religion oder welchen Alters erfahren Gewalt und sie sind von allen Formen der Gewalt betroffen, von physischer, psychischer, sexueller und ökonomischer bzw. struktureller. Gewalt ist ein komplexes Problem, das sowohl sorgfältiger theoretischer Konzeptualisierung wie empirischer Untersuchung bedarf.

Kambodscha im Fokus

Film, Vortrag und Diskussion zu sexueller Gewalt in der Khmer Rouge Zeit

Unter dem kommunistischen Regime der Khmer Rouge starben mehr als 1,7 Millionen Menschen an Folter, Mord, Krankheit oder Hunger. Vieles ist bekannt über die Verbrechen, die zwischen 1975 und 1979 begangen wurden. Es gibt mittlerweile ein internationales Gericht, das die ehemaligen Führer deswegen angeklagt. Aber wird auch sexuelle Gewalt in der Zeit aufgearbeitet?

Termin
von: 
Mittwoch, 23. März 2011 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 23. März 2011 - 19:00

Workshop "Neue Geschlechterperspektiven in der Friedens- und Konfliktforschung"

Das Netzwerk Friedensforscherinnen der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) lädt ein

Feministische und Gender-Ansätze fanden vergleichsweise spät Eingang in die Friedens- und Konfliktforschung. Mittlerweile hat sich jedoch auch im deutschsprachigen Raum eine Forschungsrichtung etabliert, die sich aus feministischer und gendersensibler Sicht mit Fragen von Konflikt, Frieden, Gewalt und Sicherheit befasst.

Termin
von: 
Mittwoch, 6. April 2011 - 16:30
bis: 
Donnerstag, 7. April 2011 - 17:00

Die drei P für Frieden und Sicherheit: Prävention, Protektion, Partizipation

Öffentliche Expertinnenanhörung zum Thema Frauen in der Friedens- und Sicherheitspolitik

Der Deutsche Frauenrat und die Deutsche Sektion der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi werden am 25. Januar 2011 eine öffentliche Expertinnenanhörung zum Thema Frauen und Friedens- und Sicherheitspolitik durchführen.
Anlass dafür ist die vom UN-Sicherheitsrat verabschiedete Resolution 1325, die im vergangenen Oktober zehn Jahre alt wurde.
Der Deutsche Frauenrat hat aus diesem Grund auf seiner Mitgliederversammlung im November 2010 ein umfangreiches Positionspapier zu diesem Politikfeld beschlossen.

Termin
von: 
Dienstag, 25. Januar 2011 - 11:00
bis: 
Dienstag, 25. Januar 2011 - 17:00

'Good News'

Webangebot zu Friedensvisionen und zur Umsetzung der UN-Resolution 1325 gelauncht (November 2010)

Good News = Visionews
Friedensvisionen und gute Beispiele der Umsetzung von UN-Resolution 1325: Globales Medienprojekt ging am Jahrestag der Resolution um 13:25 Uhr online

Rita Schäfer erhält Ernst-Otto-Czempiel-Preis 2010

Auszeichung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

(Im folgenden wird die Pressemitteilung der HSFK wiedergegeben:) „Frauen und Kriege in Afrika“ wird als beste Monografie der Friedensforschung 2008/2009 mit dem diesjährigen Ernst-Otto-Czempiel-Preis der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung ausgezeichnet. In ihrem Werk „Frauen und Kriege in Afrika – ein Beitrag zur Genderforschung“ (2008) untersucht die Essener Ethnologin Dr. Rita Schäfer Handeln und Leiden von Frauen in gewaltsamen Konflikten in verschiedenen Regionen Afrikas aus der Genderperspektive.

"Wenn Frauen Fundamente für den Frieden legen"

Deutscher UNIFEM-Preis 2010 an AMICA e.V. und OWEN e.V.

Am 10. Geburtstag der UN-Sicherheitsratsresolution 1325 zeichnet das Deutsche Komitee für UNIFEM (Teil der neuen UN-Frauenorganisation UN Women) mit AMICA e.V. und OWEN e.V. zwei deutsche Frauenorganisationen für ihre außergewöhnlich engagierte Umsetzung der UN-Resolution 1325 aus. Beide Frauenorganisationen arbeiten seit vielen Jahren mit Frauen in Krisen- und Kriegsregionen und leisten zusammen mit lokalen Akteuren aktive Friedensarbeit: AMICA e.V. insbesondere auf dem Balkan und OWEN e.V. insbesondere in der Kaukasusregion.

CfP: „Neue Geschlechterperspektiven in der Friedens- und Konfliktforschung“

Call für einen Workshop der AFK – Einreichfrist für Abstracts: 1. November 2010

Call for Contributions zu einem Workshop der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) e.V. Termin: 6./7.4.2011 Ort: Evangelische Akademie Villigst Feministische und Gender-Ansätze fanden vergleichsweise spät Eingang in die Friedens- und Konfliktforschung. Mittlerweile hat sich jedoch auch im deutschsprachigen Raum eine Forschungsrichtung etabliert, die sich aus feministischer und gendersensibler Sicht mit Fragen von Konflikt, Frieden, Gewalt und Sicherheit befasst.

CfP: 'Gender und Friedenspolitik'

Call für ein Sonderheft der Femina Politica – Deadline für Abstracts: 15. Juli 2010

Call for Papers Femina Politica Heft 1/2011 Neue Kriege und Terrorismus sind jene Begriffe, die den politischen Diskurs zu Frieden und Sicherheit aktuell maßgeblich bestimmen. Dies gilt in weiten Teilen auch für die Teildisziplin der Internationalen Beziehungen in der Politikwissenschaft. Friedenspolitische Ansätze und Instrumentarien der Konfliktprävention ebenso wie der Konfliktbearbeitung sind gleichzeitig weitgehend aus dem Blick politischer AkteurInnen und politikwissenschaftlicher TheoretikerInnen und AnalytikerInnen geraten.

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