Konfliktsensitivität

Selbstreflexivität – ein Beitrag zu Frieden und Sicherheit?

Call for Papers S+F 4/2017

Die aktuelle Politik folgt einem Paradigma: Probleme, die für Deutschland und seine Verbündeten auch zur militärischen Herausforderung werden, verursachen stets die anderen. Demgegenüber geraten die eigenen Anteile an der Problemgenese aus dem Blick. Beispielsweise bürdet der Westen allein Russland die Verantwortung für das Scheitern einer europäischen Friedens- und Sicherheitsordnung auf. Aber müsste nicht auch das Agieren der NATO nach dem Ende des globalen Macht- und Systemkonflikts als entscheidender Faktor betrachtet werden?

Aktion Rote Hand

Zahlreiche Organisationen weisen auf Lage der Kindersoldaten weltweit hin

Wie bereits seit über zehn Jahren wird ein breites Bündnis von Organisationen auch dieses Jahr am 12. Februar auf die dramatische Lage der weltweit 250.000 Kindersoldaten hinweisen. In Deutschland sind dies die Mitglieder des Deutschen Bündnis Kindersoldaten, darunter terre des hommes, Kindernothilfe, Unicef, Aktion Weißes Friedensband, Plan, Amnesty International, missio, World Vision und weitere Organisationen.

Conflict transformation: Activating our sense and sensibility

Training series at Institut für Konfliktbearbeitung und Friedensentwicklung (ICP) in Bern

Professionals dealing with conflicts as a daily business, being a supportive force for individuals or groups in their attempt to solve conflicts, know that change and transformation sometimes require decisions that differ from the norm. These kinds of decisions clear the way for new visions.

Termin
von: 
Freitag, 3. April 2015 - 9:00
bis: 
Sonntag, 5. Juli 2015 - 17:00

"Dialogforen zwischen Muslimen und Christen weiter ausbauen"

Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes fordert Bundesregierung zu mehr Engagement in Jordanien auf

Pressemitteilung vom 4.11.2014 - Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, kehrte Anfang November nach einer zweiwöchigen Jordanienreise und Begegnungen mit Flüchtlingen, Vertreterinnen und Vertretern von Hilfsorganisationen, des Parlamentes, des muslimisch-christlichen Dialoges, von Schulen und Universitäten, Medien und der Menschenrechtsarbeit nach Deutschland zurück.

Analysing Conflicts Revisited - from Theory to Practice

Training at the swisspeace Academy in Basel

In order to work in and on conflicts, peacebuilding, development and humanitarian actors must be familiar with the  context in which they are engaged. How can a conflict be defined, and what are the root causes, drivers, actors and dynamics of this conflict? What are relevant strategies with which to address the conflict, and how can unintended, negative repercussions of interventions be avoided? How can analysis be used for effective programme design?

Termin
von: 
Mittwoch, 26. November 2014 - 9:45
bis: 
Freitag, 28. November 2014 - 18:30

Waffen in den Irak?

Kriegslogik statt Friedenslogik! Ein Kommentar von MISEREOR

"Eines sei vorweg gestellt: die „richtige“ Antwort wie kurzfristig das Grauen im Irak beendet werden und der Vormarsch des „Islamischen Staates“ (IS) gestoppt werden kann, hat Misereor genauso wenig wie alle anderen. Wie sollten wir auch? Vielleicht gibt es auch nur noch falsche Antworten, weil die Völkergemeinschaft den Zeitpunkt, zu dem es richtige hätte geben können,

Keine Rohstoffe aus Kriegsökonomien

Erklärung der pax christi-Kommission Solidarität für Zentralafrika

pax christi Erklärung vom 10. Juli 2014 (Berlin): pax christi fordert eine rechtsverbindliche EU-Direktive zur verantwortungsvollen Beschaffung von Rohstoffen aus Konfliktregionen. Erklärung der Kommission Solidarität mit Zentralafrika. Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist reich an Rohstoffen, die über mafiöse Handelswege auf den Weltmarkt geschleust werden. Warlords, die den Zugriff auf den Gold-, Zinn- und Coltan-Abbau haben, fahren riesige Gewinne ein, mit denen sie wiederum Milizen finanzieren.

20 Jahre danach: der Völkermord in Ruanda, Deutschland und politische Lehren

Podiumsdiskussion am Bonn International Center for Conversion (BICC)

Vor 20 Jahren wurden während des Völkermords in Ruanda in weniger als 100 Tagen mehr als eine halbe Million Menschen ermordet. Die internationale Gemeinschaft griff nicht ein. Genocide Alert und BICC laden am 11. Juni 2014 zu einer Podiumsdiskussion ein, die der Frage nachgehen will, was in den letzten 20 Jahren in der deutschen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik dazugelernt wurde, um früher und effektiver auf Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu reagieren.

 

Termin
von: 
Mittwoch, 11. Juni 2014 - 20:30
bis: 
Mittwoch, 11. Juni 2014 - 23:00

Im Ukraine-Konflikt die Chancen ergreifen

Friedensratschlag und Netzwerk Friedenskooperative drängen zu Dialog mit Ostukraine

Pressemitteilung vom 8. Mai 2014: Die sich nach der Moskauer Visite des Schweizer OSZE-Vorsitzenden und der positiven Reaktion des russischen Präsidenten Putin auftuenden Chancen für eine Deeskalation im Ukraine-Konflikt müssen vom Westen und der Übergangsregierung in Kiew positiv aufgegriffen werden, fordert das Netzwerk Friedenskooperative.

Handel mit Konfliktrohstoffen: Geht die EU weit genug?

Seminar des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin

Die EU-Kommission hat am 5. März unter Federführung der Generaldirektion Handel einen Regulierungsvorschlag zum Handel mit Konfliktrohstoffen vorgelegt. Die Regulierung soll Sorgfaltspflichten für europäische Akteure in der Rohstofflieferkette konkretisieren. Der Vorschlag orientiert sich am US-amerikanischen Dodd-Frank-Act, mit dem die Vereinigten Staaten seit 2010 Unternehmen unter anderem zur Offenlegung der Herkunft von Rohstoffen, insbesondere von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold, verpflichten.

Termin
von: 
Donnerstag, 15. Mai 2014 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 15. Mai 2014 - 20:15

Trotz Spannungen Partner bleiben

Überlegungen des pax christi-Bundesvorstandes zur aktuellen Situation der Ukraine

pax christi Presseinformation vom 9. April 2014: Anlässlich der Umbrüche in der Ukraine und der russischen Annexion der Krim stellt der pax christi-Bundesvorstand unten stehend ein Positionspapier zu aktuellen Situation in der Ukraine zur Verfügung. Nach Betrachtung der aktuellen und historischen werden folgende drei Perspektiven skizziert:

 

Frühwarnsystem gegen Krieg: Zivile Gewalt- und Kriegsprävention – Wie kann das gelingen?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Andreas Buro in Mainz

Da hilft nur noch Militär! So lautet immer wieder die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Konflikt so weit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Die Alternative hierzu – so wird häufig suggeriert – sei Nichtstun, wegsehen, wegducken. Dies gilt umso mehr, wenn die Instrumente der klassischen Diplomatie an ihre Grenzen kommen und die Machtinteressen im UN-Sicherheitsrat sich gegenseitig blockieren. Aber ist das wirklich so?

Termin
von: 
Freitag, 4. April 2014 - 16:00
bis: 
Freitag, 4. April 2014 - 19:00

Durst auf Veränderung?

Bildungsseminar vom Weltfriedensdienst e. V. bei Berlin

Ein Bildungsseminar vom Weltfriedensdienst e. V. zur Wissens- und Bewusstseinserweiterung über globale Zusammenhänge und die eigenen Handlungsspielräume: Sie haben schon viele Ideen, was Ihr persönlicher Beitrag für eine bessere Welt sein könnte. Ja, Sie kaufen meist im Bioladen und auf dem Markt, auch mal im Second-Hand-Laden, Sie haben Ihr Geld fair angelegt. Sie sind verantwortungsbewusst und wollen Ihren Teil zu einer besseren Welt beitragen. Und manchmal hier und dort – da geht’s nicht.

Termin
von: 
Donnerstag, 15. Mai 2014 - 15:00
bis: 
Samstag, 17. Mai 2014 - 14:00

Im Schatten der Zitadelle. Der Einfluss des europäischen Migrationsregimes auf „Drittstaaten“

Präsentation und Diskussion der gleichnamigen Studie von Brot für die Welt, medico international und PRO ASYL in Erfurt

Die europäische Politik der Externalisierung, also der Auslagerung von Flucht- und Migrationskontrolle, wirkt sich fatal auf Schutzsuchende aus. Die Regierungen des europäischen Rechtsraums verweigern Migrantinnen und Migranten die Aufnahme und schicken die Unglücklichen zurück. Flüchtlinge werden kriminalisiert und in Haft genommen, der Zugang zum Arbeitsmarkt und zu notwendigen Gesundheitsleistungen wird ihnen versperrt. Die europäische Kontrolle der Flucht- und Migrationsbewegungen beginnt jedoch nicht erst an den europäischen Außengrenzen, sondern reicht weit darüber hinaus.

Termin
von: 
Dienstag, 25. März 2014 - 14:00
bis: 
Mittwoch, 26. März 2014 - 13:00

Rohstoffe und Konflikte: Gewaltökonomie und politische Verantwortungslinien in Zentralafrika

Podiumsdiskussion veranstaltet von Ökumenisches Netz Zentralafrika in Berlin

Anlässlich der Alternativen Rohstoffwoche lädt das Ökumenische Netz Zentralafrika zu einer Podiumsdiskussion am 14. Oktober 2013 ein. Der Handel mit den wertvollen mineralischen Rohstoffen in der DR Kongo ist ein wichtiger Faktor, der den anhaltenden bewaffneten Konflikt in der Region verschärft.

Termin
von: 
Montag, 14. Oktober 2013 - 10:00
bis: 
Montag, 14. Oktober 2013 - 12:00

Programmmanagement in fragilen und von Konflikten betroffenen Situationen

Seminar der KOFF-Trainingsserie 2013/2014

Programme und Projekte in fragilen und konfliktbetroffenen Kontexten zu managen, stellt humanitäre, Entwicklungs-, Friedens- und Sicherheitsakteure vor spezifische Herausforderungen. Wie können externe Interventionen geplant und durchgeführt werden, damit der Konfliktkontext positiv beeinflusst und mögliche unerwünschte Nebeneffekte vermieden werden können? Sidonia Gabriel und Nadina Diday (KOFF) diskutieren Antworten auf diese Frage im dreitägigen KOFF-Training.

Termin
von: 
Mittwoch, 27. November 2013 - 9:00
bis: 
Freitag, 29. November 2013 - 18:00

Konflikte um natürliche Ressourcen verhindern

Seminar der KOFF Trainingsserie 2013/14

Der Zugang, die Verteilung und das Verwalten natürlicher Ressourcen wie beispielsweise Land führen oft zu Konflikten. Gleichzeitig kann verantwortungsvolles Management natürlicher Ressourcen zur Friedensförderung und zum Wiederaufbau beitragen. Oli Brown, Konsulent des United Nations Environment Programme, wird diese komplexen Zusammenhänge aufzeigen und den Teilnehmenden verschiedene Instrumente vorstellen, um die Risiken und Möglichkeiten im Umgang mit natürlichen Ressourcen in fragilen Kontexten besser zu verstehen.

Termin
von: 
Mittwoch, 6. November 2013 - 9:00
bis: 
Freitag, 8. November 2013 - 18:00

Schutzleute als Friedensmacht

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum

Deutsche Polizisten haben sich international einen guten Namen gemacht. Nicht nur auf dem Balkan, sondern auch in Afghanistan, Moldavien, Georgien, im Süd Sudan und im Irak. Als ein Paradebeispiel effektiven Trainings wird dabei die Ausbildung senegalesischer Polizisten für einen Einsatz in Darfur im Rahmen der UNAMID-Mission genannt. Mit Hilfe weniger hoch ausgebildeter deutscher Polizisten konnte so die Afrikanische Union gestärkt, zur Konflikttransformation im Sudan beigetragen und die Polizeiarbeit und –ausrüstung im Senegal verbessert werden.

Termin
von: 
Mittwoch, 30. Oktober 2013 - 14:00
bis: 
Freitag, 1. November 2013 - 12:30

"Frieden in Syrien - Aber wie?"

Ein öffentliches Streitgespräch in Berlin

Die Kirchgemeinde der Dahlemer St. Annen-Kirche organisiert ein Streitgespräch zwischen dem im Wahlkreises Berlin-Steglitz-Zehlendorf amtierenden CDU-Abgeordnete Karl-Georg Wellmann CDU und der Friedenspolitikern Ute Finck-Krämer. Unter Einbezug des Publikums widmet sich die Veranstaltung der Frage "Frieden in Syrien - Aber wie?". Moderieren wird den Abend die Pfarrerin der Gemeinde, Marion Gardei.

Termin
von: 
Mittwoch, 18. September 2013 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 18. September 2013 - 19:30

Kommune gemeinsam gestalten

Seminar der Stiftung MITARBEIT in Bielefeld

Die Veranstaltung ist stark praxisorientiert und richtet sich an Akteure aus Kommunen, Bürgerschaft, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden, die ihre Kommune aktiv (mit)gestalten wollen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie kooperative Prozesse zwischen der Kommune, den Bürger/innen und der lokalen Wirtschaft angestoßen und ausgestaltet werden können: Wo liegen die Ansatzpunkte und Chancen? Wie soll die richtige Beteiligungsmethode ausgewählt und der Kommunikationsprozess gestaltet werden? Welche Probleme können auftreten und welche Lösungswege gibt es?

 

Termin
von: 
Freitag, 11. Oktober 2013 - 12:00
bis: 
Samstag, 12. Oktober 2013 - 16:30

Kriegsverbrechen nicht mit Krieg bekämpfen

Stellungnahme des BSV zu den Ereignissen in Syrien

Der Bund für Soziale Verteidigung warnt in einer Stellungnahme vom 27. August 2013 entschieden vor einer Militärintervention in Syrien. Der Einsatz von Giftgas ist ein Kriegsverbrechen, egal von welcher Seite er erfolgt ist. Aber Kriegsverbrechen mit Krieg zu bekämpfen hat nur eine vorhersehbare Folge: Noch mehr Tote, Verletzte, Obdachlose und Flüchtlinge. Der BSV fordert die deutsche Bundesregierung, die USA, die NATO und die Mitglieder der EU auf, auf jedes militärische Eingreifen zu verzichten.

Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

Pax christi fordert Einstellung der Angriffsdrohungen gegenüber Syrien

„Erklären Sie deutlich, dass die Bundesrepublik Deutschland sich, auch im Rahmen des NATO-Bündnisses, nicht an einem Angriff gegen das Assad-Regime beteiligen wird und einen solchen auch nicht gutheißt“, fordert pax christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler am 29.08.2013 in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel.

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