Menschenrechte

Flucht vor Wehrdienst kann Asylgrund sein

EAK begrüßt EuGH-Urteil

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) begrüßt, wonach eine Flucht vor dem Wehrdienst in Syrien ein Asylgrund sein kann. „Das zeigt, das das Verhalten vieler deutscher Behörden und Gerichte, Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren aus Kriegsgebieten ein Asylrecht zu verweigern, nicht mit den europäischen Menschenrechten im Einklang steht", meint Wolfgang Buff, einer der Sprecher der EAK, zu dem EuGH-Urteil.

40 Jahre Grundrechtekomittee

4-teilige Online-Veranstaltungsreihe

Das Grundrechtekomitteee wurde vor 40 Jahren gegründet und lädt dazu ein, auf die Vergangenheit und auf die Zukunft zu blicken– natürlich nicht ohne inhaltliche Diskussion. Aufgrund der Corona-Pandemie werden vier digitale Veranstaltungen angeboten.

Termin
von: 
Mittwoch, 2. Dezember 2020 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 27. Januar 2021 - 21:00

Redaktionelle*r Mitarbeiter*in (w/m/d) für 20 Stunden/ Woche (50%)

Stellenausschreibung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen. Bewerbungsfrist: 30. November 2020

Die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) sucht zum 4. Januar 2020 für das Generalsekretariat in Berlin zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2021 eine*n Redaktionelle*n Mitarbeiter*in für 20 Stunden/Woche (50%).

Referent*in im Bereich pädagogische Seminarbegleitung für den internationalen Freiwilligendienst kulturweit (m/w/x)

Stellenausschreibung von UNESCO. Bewerbungsfrist: 1. Dezember 2020

Die Deutsche UNESCO-Kommission sucht für ihren internationalen Freiwilligendienst kulturweit eine*n Referent*in für die pädagogische Seminarbegleitung ab 01.02.2021 am Standort Berlin.

Globale Krise, Menschenrechte stärken! Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Armut und Ungleichheit und was es jetzt braucht

Online-Veranstaltung der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion am 23. November 2020

Die Welt befindet sich im Ausnahmezustand. Zum Zeitpunkt der Veranstaltung dauert die Corona-Pandemie über ein halbes Jahr an. Sowohl das Virus selbst als auch die verhängten Maßnahmen zu dessen Eindämmung haben massive Auswirkung auf eine Vielzahl bürgerlicher und politischer sowie wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Menschenrechte. Wie so häufig trifft es diejenigen Menschen besonders hart, die bereits vor der Pandemie in ihren Menschenrechten verletzt wurden – wie Arme, Kinder, Indigene oder Menschen auf der Flucht. Menschenrechte, wie das Recht auf Gesundheit, Zugang zu sauberem Wasser und Nahrung, Bildung oder Wohnen, sind durch die Pandemie noch stärker bedroht.

Termin
von: 
Montag, 23. November 2020 - 16:30
bis: 
Montag, 23. November 2020 - 17:45

Frieden für Syrien: Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft?

Online-Themenwoche des forumZFD vom 13. bis 20. November 2020

Fast zehn Jahre Krieg und kein Ende in Sicht: Syrien ist von einem dauerhaften Frieden weit entfernt. Die Gewalt im Land dauert an, die humanitäre Lage ist katastrophal und das Assad-Regime zeigt keine Bereitschaft zu demokratischen Reformen. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks sind seit 2011 etwa 6,6 Millionen Menschen ins Ausland geflohen. Deutschland hat rund 790.000 Schutzsuchende aufgenommen. Sie können auf absehbare Zeit nicht in ihre Heimat zurückkehren. Aber aus dem Exil heraus engagieren sie sich für verschiedenste Themen: Syrische Aktivist*innen in Deutschland haben Hilfsorganisationen gegründet, engagieren sich politisch und in sozialen Projekten.

Termin
von: 
Freitag, 13. November 2020 - 23:59
bis: 
Freitag, 20. November 2020 - 23:59

Ausschreibung Bremer Friedenspreis 2021 der Stiftung die schwelle

Nominierungen bis 20. Dezember 2020

Die Friedenstiftung die schwelle vergibt im November 2021 zum zehnten Mal den Internationalen Bremer Friedenspreis für beispielhaftes Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Nominierungen bis 20. Dezember 2020 möglich.

Frauen schaffen Frieden: Einsatz für Menschenrechte und gegen Straflosigkeit in Jemen und Kolumbien

Online-Seminar mit Barbara Lochbihler am 6. November 2020, 17 Uhr

Barbara Lochbihler war EU-Abgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen, Generalsekretärin der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF) in Genf und Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland. Heute sitzt sie im UN-Ausschuss gegen das Verschwindenlassen. In all diesen Funktionen setzt sie sich engagiert für Menschenrechte und gegen Straflosigkeit ein.

Termin
von: 
Freitag, 6. November 2020 - 17:00
bis: 
Freitag, 6. November 2020 - 19:00

Die Preisträger*innen des Alternativen Nobelpreises 2020 wurden verkündet

Right Livelihood Award

Die im Iran inhaftierte Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, der US-amerikanische Bürgerrechtsanwalt Bryan Stevenson, die Aktivistin für die Rechte von Indigenen und der Umwelt Lottie Cunningham Wren aus Nicaragua und die aus Belarus stammende pro-demokratische Aktivistin Ales Bialiatski sowie die in dem Land aktive Menschenrechtsorganisation “Viasna” wurden als Preisträger*innen des Right Livelihood Awards 2020 ausgewählt.

"Leaving no one behind" - Ohne nachhaltige Entwicklung kein gerechter Frieden

Präsenzveranstaltung in der Evangelischen Akademie zu Berlin und online am 26. Oktober 2020

Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Ungleichheit verhindern weltweit stabile Friedensverhältnisse. Die wechselseitigen Auswirkungen zunehmender Gewaltkonflikte wirken sich negativ nicht nur auf die Länder des globalen Südens aus sondern auch auf den globalen Norden. Die einfache Gleichung „mehr Entwicklung gleich mehr Frieden“ geht schon längst nicht mehr auf. Die Vereinten Nationen (VN) haben 2015 mit ihrer "Agenda 2030" und den darin enthaltenen Sustainable Development Goals (SDGs) einen qualitativ neuen globalen Orientierungsrahmen geschaffen. Nur auf der Grundlage eines integrierten Ansatzes soll den Problemen dieser Welt begegnet werden.

Termin
von: 
Montag, 26. Oktober 2020 - 18:00
bis: 
Montag, 26. Oktober 2020 - 20:30

Sicherheit feministisch denken

Ein WILPF Webinar zu alternativen Sicherheitskonzepten am 07. Oktober 2020 um 18:30 Uhr

Lässt sich Sicherheitspolitik auch ohne Militarismus und Grenzziehungen denken? Welche Bedürfnisse von Frauen* und marginalisierten Gruppen werden bei den klassischen Sicherheitspolitiken übersehen?

Termin
von: 
Mittwoch, 7. Oktober 2020 - 18:30
bis: 
Mittwoch, 7. Oktober 2020 - 20:30

Friedlicher Widerstand gegen die Gewalt - Kollektive Schutzmaßnahmen seit dem Friedensabkommen in Kolumbien

Podiumsgespräch in Frankfurt am 24. September 2020 um 18 Uhr

Mehrere Regionen Kolumbiens, die sich durch einen besonders hohen Anteil an indigener und/oder afrokolumbianischer Bevölkerung auszeichnen, gehören zu den Gebieten, die am stärksten von gravierenden Menschenrechtsverletzungen und der Ausbeutung natürlicher Ressourcen betroffen sind. Dies ist auf die Tätigkeit von legalen und illegalen Konfliktakteuren, aber auch auf die ausgedehnten Monokulturen und illegalen Kokaplantagen zurückzuführen.

Termin
von: 
Donnerstag, 24. September 2020 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 24. September 2020 - 20:00

Vorurteile – Feindbilder – Rassismus: Polizei und Jugendarbeit im Gespräch

Vortrag am 24. September 2020 um 19:00 Uhr

Seit dem Tod von George Floyd bei einer Polizeikontrolle und den darauf folgenden Protesten der Black Lives Matter Bewegung in den USA ist auch in Deutschland eine heftige Debatte über Rassismus entbrannt. Es gibt eine breite öffentliche Diskussion über das Verhalten von Polizist*innen, das Vertrauen in die Institution Polizei und strukturellen Rassismus.

Termin
von: 
Donnerstag, 24. September 2020 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 24. September 2020 - 20:15

Menschenrechte bei Waffenlieferungen von Heckler & Koch noch immer zweitrangig!

DFG-VK Pressemitteilung

Staaten mit erheblichen Defiziten bei der Achtung von Menschenrechten fallen aus den selbstgewählten Exportbeschränkungen von Heckler & Koch, darunter Oman, Malaysia, Indonesien und Singapur. Exportstopp für Brasilien wird mit u.a. mit „harten Polizeieinsatz gegen die Bevölkerung“ begründet, während selbst von der UN verurteilte Polizeigewalt in Chile keine Konsequenzen hat.
Vorstand und Aufsichtsrat sprechen über die Forderung der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch nach einem Opferfonds. Blockadehaltung gibt es jedoch bei dringend gebotener Rüstungskonversion.

Transformation und Konflikt

Workshop in Frankfurt am Main am 18. September 2020

In diesem Workshop wird sich mit den Menschenrechte im Kontext von Frieden und Konflikt im globalen Zusammenhang der Sustainable Development Goals auseinandergesetzt und unsere Rolle darin reflektieren.

Termin
von: 
Freitag, 18. September 2020 - 10:00
bis: 
Freitag, 18. September 2020 - 17:00

MÖWE sucht junge, engagierte Menschen

Ausschuss für Weltmission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Landessynode der EKvW

Für den Ausschuss für Weltmission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Landessynode der EKvW sucht MÖWE interessierte junge Menschen (unter 30 Jahre), die Mitglied in der Evangelischen Kirche von Westfalen sind und Erfahrungen und Interesse aus dem Arbeitsgebiet mitbringen.

„Friedenspotenzial ökumenischer Beziehungen“

1. Studientag der Nordkirche am 23. September 2020 in Lübeck-Travemünde

Im Rahmen des Diskussionsprozesses „Reden über Frieden“ sind für den Herbst drei Studientage mit theologischen Impulsen,  Referaten, Workshops  und Podien  geplant,  die  der Ausschuss „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ initiiert hat.

Termin
von: 
Mittwoch, 23. September 2020 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 23. September 2020 - 21:00

Frauen schaffen Frieden - Frauen in der interreligiösen Friedensbildung in Südosteuropa

Online-Veranstaltung am 4. September 2020, 17 bis 19 Uhr

Online-Seminar mit Ana Raffai zur Rolle von Frauen in der interreligiösen Friedensbildung in Südosteuropa (speziell in Kroatien, Bosnien und Serbien).

Termin
von: 
Freitag, 4. September 2020 - 17:00
bis: 
Freitag, 4. September 2020 - 19:00

Nach EU-Gipfel: Europa als Friedensprojekt stark machen

Organisationen fordern mehr Geld für Frieden und Menschenrechte

Aus Anlass der Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Rat und der Kommission über das EU-Finanzpaket fordern sieben Friedensorganisationen in einem Aufruf eine Verdreifachung der Mittel für gewaltfreie Konfliktbearbeitung, Unterstützung der Zivilgesellschaft und die Förderung der Menschenrechte im nächsten EU-Budget.

HUMAN RIGHTS ON THE MOVE! #03

Fachtag am 19. August 2020 in der KulturKapelle in Hamburg-Wilhelmsburg

Am 19. August 2020 findet der Fachtag HUMAN RIGHTS ON THE MOVE! #03 in der KulturKapelle in Hamburg-Wilhelmsburg statt. Der Fachtag widmet sich der Frage wie sich die Handlungen von (global agierenden) Konzernen auf die Menschenrechte auswirken. Im Anschluss an den Fachtag wird das Open-Air Kino GLOBALE mit dem Film „Und dann der Regen“ von Icíar Bollaín eröffnet.

Termin
von: 
Mittwoch, 19. August 2020 - 10:00
bis: 
Mittwoch, 19. August 2020 - 18:00

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020

02. bis 30. September 2020

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020 wurde veröffentlicht. Themen der Friedenstage sind u. a. die Perspektiven für Bosnien-Herzegowina 25 Jahre nach dem Dayton Abkommen sowie die Verschärfung von Konflikten durch den Klimawandel. Das Szenario „Sicherheit neu denken“ wird vorgestellt, ein Workshop lädt zum Dialog über Friedenshandeln ein. In einem Radiobeitrag geht es um die Wichtigkeit weiblicher Stimmen und der Menschenrechte und zwei Veranstaltungen erinnern an die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner.

Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht: Was bedeutet das für Rüstungsunternehmen? Zur Notwendigkeit verbindlicher Regelungen am Beispiel von Rüstungsexporten nach Mexiko

Online-Podiumsdiskussion: 9. Juli 2020, 17 Uhr

Deutsche Unternehmen, Politiker*innen und Aktivist*innen diskutieren seit Jahren über eine verbindliche gesetzliche Regelung menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht von Unternehmen, die der bloß freiwilligen Unternehmensverantwortung ein Ende setzen soll. Noch in dieser Legislaturperiode könnte nun endlich ein Lieferkettengesetz in Deutschland verabschiedet werden.

Im Webinar wird der Frage nachgegangen: Was bedeutet die Debatte um menschenrechtliche Sorgfaltspflichten für Rüstungsunternehmen?

Zum Gespräch laden das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Ohne Rüstung Leben und der Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Menschenrechte der Universität Tübingen ein.

Termin
von: 
Donnerstag, 9. Juli 2020 - 17:00
bis: 
Donnerstag, 9. Juli 2020 - 18:15

Rüstungsexportbericht 2019: Menschenrechte bei Genehmigungen offenbar nachrangig

Anstieg an Exporten in Staaten mit menschenrechtlich bedenklicher Lage

Am 17. Juni 2020 hat das Bundeskabinett den Rüstungsexportbericht für das Jahr 2019 verabschiedet. Amnesty International ist besorgt über den Anstieg beim Wert der Genehmigungen. Insbesondere der deutliche Sprung nach oben bei Exportgenehmigungen für Staaten mit menschenrechtlich bedenklicher Lage wie Algerien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Indonesien sendet ein fatales Signal.

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