Menschenrechte

Kein Gold für Menschenrechte

Amnesty zieht ernüchternde Bilanz vor dem Ende der Winterspiele

Amnesty International Pressemitteilung, Berlin, 21.02.2014 – Zwei Tage vor dem Ende der Olympischen Winterspiele weist Amnesty International auf die anhaltende Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Russland hin und fordert vom IOC Konsequenzen für künftige Spiele. „Die Freilassungen gewaltloser politischer Gefangener vor Olympia haben sich als Menschenrechtskosmetik erwiesen. Während der Spiele haben die russischen Behörden ihr ungeschminktes Gesicht gezeigt“, sagt Peter Franck, Russlandexperte von Amnesty International.

 

Reporter ohne Grenzen veröffentlicht aktuelle Rangliste der Pressefreiheit

Sicherheitsbehörden erschweren die Arbeit von Journalisten auch in traditionellen Demokratien

Pressemitteilung vom 12. Februar 2014: Reporter ohne Grenzen (ROG) veröffentlicht heute die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit. Sie zeigt, wie stark die Dominanz der Sicherheitsbehörden die Arbeit von Journalisten in vielen Ländern erschwert. Besonders besorgniserregend ist, dass diese Entwicklung sogar traditionelle Demokratien erfasst hat.

Trauer um Nelson Mandela

Amnesty International Deutschland, Pressemitteilung vom 6. Dezember 2013: Sein Tod ist nicht nur ein riesiger Verlust für Südafrika, sondern für alle Menschen, die sich für Freiheit, Gerechtigkeit und das Ende von Diskriminierung einsetzen. Wegen seines Widerstands gegen das Apartheid-Regime verbrachte Mandela insgesamt 27 Jahre im Gefängnis. 1994 wurde er der erste schwarze Präsident Südafrikas.

 

Wirtschaftliche Interessen und Menschenrechte

Tagung an der Evangelischen Akademie Thüringen

Wann sollen deutsche Soldatinnen und Soldaten im Ausland eingesetzt werden? Der Schutz vor schweren Menschenrechtsverletzungen und die Sicherung der Handelswege werden als Gründe angeführt. Ein systematisches Konzept, das die unterschiedlichen Begründungen in Zusammenhang bringt und Kriterien für Entscheidungen entwickelt, gibt es bislang nicht. Die Diskussion findet jeweils auf den Einzelfall bezogen statt.

Termin
von: 
Freitag, 8. November 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 10. November 2013 - 12:30

Religionsfreiheit - ein bedrohtes Menschenrecht

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland

Das Thema Religion und Politik ist vor einigen Jahren mit Macht auf die Bühne öffentlicher Wahrnehmung zurückgekehrt.Die  Nachrichten weisen uns immer wieder auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen hin, mit denen die freie Religionsausübung massiv eingeschränkt und behindert wird. Immer mehr Menschen werden wegen ihres Glaubens verfolgt. Angehörige religiöser Minderheiten haben es in Ländern, die von einer Mehrheitsreligion geprägt sind, häufig schwer.

Termin
von: 
Freitag, 18. Oktober 2013 - 15:00
bis: 
Samstag, 19. Oktober 2013 - 16:45

Sinti und Roma - eine unerwünschte Minderheit in Europa?

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland

Kommunen und Bundesländer schlagen Alarm: Aus Serbien, Rumänien und Bulgarien kommen verstärkt Menschen nach Deutschland, die ohne Ausbildung sind und keine materiellen Grundlagen haben. Die meisten von ihnen sind Sinti und Roma, die unter Dis­ kriminierung und Armut in ihren Heimatländern leiden.

 

Termin
von: 
Freitag, 8. November 2013 - 9:00
bis: 
Samstag, 9. November 2013 - 18:00

Friedens- und MenschenrechtsaktivistInnen für Philippinen

IPON Einstiegsseminar in Berlin

IPON ist eine junge Menschenrechtsorganisation, die seit 2006 Menschenrechtsbeobachtung in Konfliktgebieten in den Philippinen durchführt. Obwohl die Philippinen die wesentlichen internationalen Abkommen zum Schutz der Menschenrechte unterzeichnet haben, sind in dem südostasiatischen Inselstaat Menschenrechtsverletzungen noch immer an der Tagesordnung.

Termin
von: 
Donnerstag, 8. August 2013 - 14:00
bis: 
Sonntag, 11. August 2013 - 17:00

Zivilgesellschaft global stärken

Amnesty Report zur weltweiten Lage der Menschenrechte vorgestellt

"2012 haben viele Regierungen versucht, ihren Bürgern die in den vergangenen Jahren gewonnenen Freiheiten wieder zu nehmen“, sagte Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland, bei der Vorstellung des Amnesty International Report 2013 am Mittwoch in Berlin. „Mit Gesetzen und bürokratischen Schikanen behinderten Staaten wie Russland, Äthiopien, Ägypten und Bangladesch Nichtregierungsorganisationen in ihrer Arbeit.“

Deutschland im UPR-Überprüfungsverfahren des UN-Menschenrechtsrats

Empfehlungen der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit

Pressemitteilung von WILPF vom 23. April 2013: WILPF fordert anlässlich der Überprüfung Deutschlands vor dem UN-Menschenrechtsrat am 25. April 2013 eine Stärkung und einen Ausbau des Nationalen Aktionsplans (NAP) zur Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution 1325 zum Thema "Frauen, Frieden, Sicherheit". WILPF begrüßt die Verabschiedung des NAP 1325 Ende letzten Jahres.

Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz

Menschenrechtsakademie 2013 des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Die Menschenrechtsakademie "Nationaler und internationaler Menschenrechtsschutz" ist ein offenes Bildungsangebot für alle an Menschenrechtsfragen interessierten und in der Menschenrechtsarbeit engagierten Einzelpersonen und Organisationen. Thematischer Schwerpunkt sind dieses Jahr die Kinderrechte.

Termin
von: 
Sonntag, 18. August 2013 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 22. August 2013 - 18:00

Amnnesty fordert Ende der Diskriminierung von Roma in der Europäischen Union

Andauernde Ausgrenzung der europäischen Minderheit verletzt EU-Recht / Internationaler Roma-Tag am 8. April

Amnesty International Pressestatement vom 5. April 2013: Anlässlich des Internationalen Roma-Tages am 8. April fordert Amnesty International, die Diskriminierung von Roma in der EU zu stoppen. „Die EU muss umgehend die ihr zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um Regierungen, die die Roma nicht vor Gewalt und Diskriminierung schützen, zur Verantwortung zu ziehen“, fordert Marie von Möllendorff,  EU-Expertin von Amnesty International in Deutschland.

Menschenrechtsbeobachtung in den Philippinen

IPON Einstiegs- und Vorbereitungsseminar in Jena

Die Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen und der Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen sind die Ziele von IPON. Seit 2006 entsendet IPON Freiwillige auf die Philippinen, um dort als Menschenrechtsbeobachter internationale Präsenz zu zeigen, lokalePartnergruppen zu begleiten, Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und diese an eine breite, internationale Öffentlichkeit zu tragen.

Termin
von: 
Freitag, 4. April 2014 - 9:00
bis: 
Sonntag, 6. April 2014 - 17:00

Menschenrechtsbeobachtende auf den Philippinen

International Peace Observers Network (IPON) sucht Freiwillige ab Mai 2013

IPON ist eine junge Menschenrechtsorganisation, die seit 2006 Menschenrechtsbeobachtung in Konfliktgebieten in den Philippinen durchführt. Obwohl die Philippinen zu den Unterzeichnern der UN-Menschenrechtscharta gehören, gibt es in dem südostasiatischen Staat noch immer viele Menschenrechtsverletzungen. Seit November 2006 sind nun MenschenrechtsbeobachterInnen der gemeinnützigen Organisation IPON (International Peace Observers Network) auf den Philippinen aktiv, um durch Präsenz, Begleitung und Beobachtung die Verletzung der Menschenrechte zu unterbinden. 

Lange Nacht des Menschenrechts-Films

Gewinnerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2012 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin

Am 15. Januar 2013 werden im Berliner Haus der Kulturen der Welt alle Gewinnerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2012* gezeigt. Die Preisträger sind anwesend, um mit dem Publikum über ihre Produktionen zu diskutieren.

Termin
von: 
Dienstag, 15. Januar 2013 - 19:30
bis: 
Dienstag, 15. Januar 2013 - 23:00

Lange Nacht des Menschenrechts-Films

Präsentation der Preisträger des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2012 in Bonn

Engagierte Berichterstattung, unbequeme Bilder und mutige Kritik in Film und Fernsehen schärfen in besonderem Maße das Bewusstsein für Menschenrechte in der Öffentlichkeit und in der Politik. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis zeichnet deshalb seit 1998 herausragende Produktionen aus, die engagiert und kritisch Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern oder der eigenen Region zum Thema machen.

Termin
von: 
Montag, 17. Dezember 2012 - 19:00
bis: 
Montag, 17. Dezember 2012 - 21:30

Menschenrechtswidrige Zwangsräumungen von Roma in Serbien

Amnesty International fordert Verbot und Einhaltung internationaler Standards

Amnesty International Pressemitteilung vom 17. Oktober 2012: In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International die verheerenden Folgen für das Leben von fast 1000 Roma, deren informelle Siedlung Belvil nahe Belgrad am 26. April 2012 rechtswidrig zwangsgeräumt wurde. Die Regierung hatte die Bewohnerinnen und Bewohner weder über den Grund der Räumung informiert, noch wurden die betroffenen Menschen vorher angehört oder auf Einspruchsmöglichkeiten hingewiesen. Die serbischen Behörden hatten es auch unterlassen, nach anderen Lösungen zu suchen, um eine Zwangsräumung ganz zu verhindern.

Hoffnung auf Frieden und Angst um die Frauenrechte in Afghanistan

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland

Trotz des bereits elf Jahre andauernden Militäreinsatzes und der Zahlung von Milliarden von Hilfsgeldern leben afghanische Frauen und Mädchen nach wie vor in einem Klima der Gewalt. Neben der extremen Gewalt im Alltag und der Rechtlosigkeit in den Familien wächst der Druck auf Frauen, die sich für ihre Rechte engagieren. Viele Afghaninnen in öffentlichen Positionen werden bedroht und müssen um ihr Leben fürchten. Vor einem Jahr traf sich erneut die internationale Staatengemeinschaft in Bonn, um vor dem geplanten Abzug der ausländischen Truppen 2014 über die Zukunft Afghanistans zu beraten.

Termin
von: 
Freitag, 30. November 2012 - 14:00
bis: 
Samstag, 1. Dezember 2012 - 16:15

Russland: Das System Putin und die gesellschaftlichen Aufbrüche

Veranstaltung der pax christi-Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

Russland macht wieder Schlagzeilen: Das Demonstrationsrecht wird weiter eingeschränkt, friedliche Proteste niedergeknüppelt, Nichtregierungsorganisationen mit fi nanzieller Unterstützung aus dem Ausland müssen sich als »ausländische Agenten« registrieren und streng überwachen lassen, Oppositionelle werden unter absurden Vorwürfen mit Prozessen überzogen, die Punkband Pussy Riot wegen ihres Protestes zu zwei Jahren Straflager verurteilt. Regimekritische Journalisten und Journalistinnen zu ermorden, ist fast schon Alltag.

Termin
von: 
Freitag, 16. November 2012 - 16:00
bis: 
Montag, 19. November 2012 - 19:00

Menschenrechtspreis 2012

Preisverleihung und Podiumsdisskusion bei der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises 2012 an den pakistanischen Jour nalistenverband Tribal Union of Journalists würdigt die Friedrich-Ebert-Stiftung die besonderen Verdienste der Organisation für ihre Unterstützung von verfolgten JournalistInnen und unterdrückten Medien in den Stammesgebieten von Pakistan.

Termin
von: 
Mittwoch, 31. Oktober 2012 - 17:30
bis: 
Mittwoch, 31. Oktober 2012 - 20:00

Ressourcen – Menschen – Rechte: Konsequenzen der Rohstoffausbeutung in Mosambik

Wochenend-Seminar der Initiative Südliches Afrika (INISA) und des KoordinierungsKreisMosambik (KKM) in Berlin

Immer mehr Land wird in Mosambik an internationale Konzerne aus dem Bergbau-, Energie- und Tourismussektor vergeben. Gleichzeitig leben 80 Prozent der Mosambikaner_innen von der Subsistenzlandwirtschaft. Passen diese Entwicklungen mit den Zielen einer gerechten und nachhaltigen Entwicklung zusammen?

Termin
von: 
Freitag, 16. November 2012 - 18:00
bis: 
Sonntag, 18. November 2012 - 12:30

Menschenrechte singen

Aktionen zum Tag der Menschenrechte am 9. Dezember 2012

"Nicht zu verwechseln mit "für Menschenrechte singen", das passiert schon lange. Aber gesungene Texte bleiben besser im Kopf" - Deshalb vertont Chorleiter Axel Chr. Schultz aus Duisburg alle 30 Artikel der Charta und stellt die Noten kostenlos im Internet zur Verfügung. So kann jeder seine Rechte nicht nur lesen und hören, sondern jetzt auch singen:http://www.sing-human-rights.org.

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