Militär/Bundeswehr

Globaler Militarisierungsindex 2018 \ Europa: Trend zum Aufrüsten in Ost und West

Pressemitteilung von BICC

Beinahe alle europäischen Staaten (Ost und West) geben mehr Geld für ihr Militär aus als noch im Vorjahr. Gestiegen sind auch die Anzahl des militärischen Personals und der Großwaffensysteme. Der Grlobale Militarisierungsindesx 2018 analysiert nicht nur diesen und andere regionale Trends, sondern untersucht weltweit auch mit Hilfe von Daten des Freedom House Index und des Polity IV Project das Verhältnis zwischen dem Militarisierungsgrad von Staaten und ihrem politischen System.

Abrüsten statt Aufrüsten - das Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger-Heide schließen

Vortrag- und Diskussionsveranstaltung des Friedenskreis Halle e.V. gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Offene Heide“

In Sachsen-Anhalt wurde eine hypermoderne Gefechtsübungsstadt aus dem Heidesand gestampft. Friedensbewegte engagieren sich seit vielen Jahren dagegen und wollen die Colbitz-Letzlinger Heide zu einem Lernort für Versöhnung machen. Am Dienstag den 13. November um 19 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V. gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Offene Heide“ interessierte Menschen ein zum Vortrag und Diskussion über das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in der Colbitz-Letzlinger-Heide. Die Veranstaltung wird im Saal der Marienbibliothek (An der Marienkirche 1, Halle) stattfinden.

Rommel und das Traditionsverständnis der Bundeswehr

Konferenz der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegdienstgegnerInnen Nordrhein-Westfalen

Der Skandal um rechtsextreme Soldaten bei der Bundeswehr führte Mitte letzten Jahres zu einer öffentlichen und auch militär-internen Debatte über die Tradition der Bundeswehr.  Ergebnis der Debatte war ein neuer Traditionserlass, der im März dieses Jahres unterzeichnet wurde. Weiterhin heißen jedoch zwei Kasernen in Augustdorf (bei Bielefeld) und Dornstadt (bei Ulm) nach den Wehrmachts-Generalfeldmarschall Rommel.

Termin
von: 
Samstag, 17. November 2018 (Ganztägig)

Verlängerung des Irak-Mandats der Bundeswehr?

Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC empfiehlt Abbau des militärischen Engagements

Am 31. Oktober endet das Irak-Mandat der Bundeswehr. Der deutsche Bundestag wird über seine Verlängerung zu entscheiden haben. Das Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) beurteilt eine Verlängerung kritisch. Wenn die Bundesregierung Konfliktlagen auf lange Sicht strategisch beeinflussen will, müsse sie ihr militärisches Engagement zurückfahren sowie diplomatische und zivile Maßnahmen ausbauen.

MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien

Kampagne gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien

Am Montag, den 8. Oktober startet zum nunmehr vierten Mal die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ kurz vor der Bundestagsabstimmung über die Verlängerung des Mandats gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien. Von 17:30 Uhr bis 18:45 Uhr werden sich Mitglieder und Unterstützer*innen der Kampagne zunächst auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor zusammenfinden, im Anschluss geht es zum Reichstagsgebäude.

Ambivalenzen zwischen Angriff und Verteidigung in der ‚Ära des Cyberkriegs‘ - Theorie und Praxis der digitalen Strategie der Bundeswehr

Diskussionsveranstaltung von Wissenschaft und Frieden (W&F) und BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn)

Das prominent besetzte Podium widmet sich verschiedenen Aspekten des militärischen Engagements im Cyber- und Informationsraum und seinen Auswirkungen:

Termin
von: 
Freitag, 26. Januar 2018 - 18:30
bis: 
Freitag, 26. Januar 2018 - 20:30

„Überhöhung des Militärischen ist kein Beitrag zur Friedenspolitik der Zukunft"

Friedenskreis Halle e.V. kritisiert Verlautbarung von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff

Friedenskreis Halle - Pressemitteilung - 23. Juni 2017 -  Anlässlich des Dienstantritts von 300 Soldat/innen in Weißenfels betonte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (CDU) Anfang Juni, dass öffentliche Gelöbnisse von hoher gesellschaftlicher Bedeutung seien. Weiterhin behauptete er, dass Soldat*innen freiwillig Belastungen und Gefahren in Kauf nehmen würden, die es in anderen Berufen so nicht gebe. Diese politische Positionierung kritisiert der Friedenskreis Halle e.V. als rückwärtsgewandte Überhöhung des Militärischen.

Veraltete Diagnose und Rezepte

AGDF kritisiert neues Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik

AGDF - Pressemitteilung - 13.07.2016 - Aus Sicht der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ist der inhaltliche Ansatz des neuen „Weißbuchs zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“ überholt. „Die Erfahrungen zeigen, dass es illusorisch ist, mehr Sicherheit durch Aufrüstung und Militärinterinventionen erreichen zu wollen.

„Weißbücher“ haben ausgedient!

Plädoyer des IFSH für ein friedens- und sicherheitspolitisches Grundlagendokument der Bundesregierung

Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik - Stellungnahme - 6. Januar 2016 - die Kommission „Europäische Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ am IFSH hat eine neue Stellungnahme „Weißbücher haben ausgedient! Plädoyer für ein friedens- und sicherheitspolitisches Grundlagendokument der Bundesregierung“ erarbeitet.

Friedens- und Außenpolitik im neuen Weißbuch

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Das Weißbuch 2016 zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr wird erstmals ressortübergreifend und unter Konsultation ausgewählter ziviler Experten erstellt. Zum Ende der Konsultationsphase soll diese Tagung auch bisher nicht beteiligten Akteuren, Aktivisten und interessierten Bürgern die Gelegenheit bieten, sich in diese Konsultation einzubringen.

Termin
von: 
Montag, 16. November 2015 - 15:00
bis: 
Mittwoch, 18. November 2015 - 12:30

Tag der Bundeswehr – wir sagen Nein!

Bund für Soziale Verteidigung fordert zivile Konfliktbearbeitung

Bund für Soziale Verteidigung - Pressemitteilung - 9. Juni 2015 - „Sage und schreibe 60 Jahre musste die Bundeswehr auf ihn warten – am 13. Juni ist es endlich so weit. Der Tag der Bundeswehr feiert seine Premiere und das gleich an 15 Standorten bundesweit.“ So heißt es auf der Website der Bundeswehr. Unsere Antwort: Diese Premiere fällt durch – sie hat nicht Beifall, sondern Boykott und lauten Protest verdient.

BICC Global Militarisation Index 2014: For the first time five European countries ranked among the Top 10

In the 2014 GMI, Israel, Singapore, Armenia, Syria, Russia, Cyprus, South Korea, Jordan, Greece and Azerbaijan (position 1 to 10) are the countries with the highest levels of militarisation worldwide. The experts of BICC point out that the high levels of militarisation in these countries are mostly the result of comprehensive arms purchases. The Middle East remains the most militarised region. For the first time five countries from Europe are ranked under the top 10.

Den nicht-militärischen Kampf ernster nehmen

Pax Christi Aufruf zur Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19. November 2014

pax christi Pressemitteilung vom 14. Oktober 2014 - Aufruf des pax christi-Präsidenten Bisch Heinz Josef Algermissen (Fulda)zur Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19. November: "Die verzweifelte Lage der christlichen und anderen Bewohnerinnen und Bewohner des Nahen und Mittleren Ostens übersteigt, was wir mit unserem Mitgefühl ausdrücken können. Auf die Arabellion für Menschenrechte folgt ein Feldzug der Gräuel. Viele Menschen hierzulande fühlen sich angesichts dieses Schreckens zerrissen zwischen Hilflosigkeit und dem Ruf nach militärischen Antworten.

Facing Organised Violence: Research Agendas and Conversion Potentials

BICC international conference at the occasion of its 20th anniversary

Panelists and speakers will be high-ranking academics from peace and conflict research. Around 100 experts and practitioners of various disciplines from Germany and abroad are expected to participate. The conference will be opened by Svenja Schulze, Minister for Innovation, Science and Research of the State of North Rhine-Westphalia. The keynote speaker will be Carolyn Nordstrom, University of Notre Dame Indiana, USA.

 

Termin
von: 
Montag, 27. Oktober 2014 - 10:00
bis: 
Dienstag, 28. Oktober 2014 - 22:30

Braucht die Bundeswehr bewaffnete Drohnen?

Studientag und Podiumsdiskussion der EKD in Berlin

Um die Ausrichtung der deutschen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik werden in diesen Monaten intensive Debatten geführt. Die evangelische Kirche hat sich an den Diskussionen um die großen Richtungsentscheidungen deutscher Politik seit den 1950er Jahren immer mit prominenten Beiträgen beteiligt.

Termin
von: 
Donnerstag, 25. September 2014 - 21:00
bis: 
Donnerstag, 25. September 2014 - 22:30

Neue Waffen führen zu neuer politischer Instabilität

pax christi lehnt Kampf-Drohnen kategorisch ab

Pax christi Mitteilung für die Medien, Berlin, 26. Juni 2014: Am 30.6. wird der Verteidigungsausschuss des deutschen Bundestages in einer öffentlichen Anhörung „Völker-, verfassungsrechtliche sowie sicherheitspolitische und ethische Fragen“ zu unbemannten Luftfahrzeugen, die „über Aufklärung hinaus auch weitergehende Kampffähigkeiten haben“ erörtern.

 

Gewalt für den Frieden? Vom Umgang mit der Rechtfertigung militärischer Intervention

Internationale Sommerakademie des Österreichischen Zentrums für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK) in Stadtschlaining

Bereits zum 31. Mal wird an der Friedensburg Schlaining die internationale Sommerakademie des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung (ÖSFK) stattfinden. Vor dem Hintergrund jüngster Entwicklungen im Mittelmeerraum, vor allem in Syrien und nun auch in der Ukraine, sollen vom 6. bis 11. Juli 2014 in einer Reihe von Vorträgen und Workshops mit internationalen Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung, Medien, Zivilgesellschaft und Verwaltung die Notwendigkeit, die Rechtfertigung und die Grenzen von militärischen und zivilen Interventionen diskutiert werden.

Termin
von: 
Sonntag, 6. Juli 2014 - 17:00
bis: 
Freitag, 11. Juli 2014 - 16:30

Konversionsforschung für eine friedlichere Welt - Das BICC wird 20

Das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) beging am 2. April 2014 sein 20. Gründungsjubiläum. Es zählt zu den
führenden Friedens- und Konfliktforschungsinstituten Deutschlands und wurde 1994 auf Initiative des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan und des damaligen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau in Bonn gegründet.

Bilanz zum Afghanistan-Einsatz

Öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses in Berlin

Der ISAF-Einsatz in Afghanistan ist Thema einer Öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses. Sechs Sachverständige sollen dabei unter anderem Einschätzungen zur menschenrechtlichen, sozialen, politischen, sicherheitspolitischen und ökonomischen Lage nach mehr als zwölf Jahren internationaler Präsenz in Afghanistan abgeben. Ein weiterer Schwerpunkt soll die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan sein – insbesondere mit Blick auf die Entwicklung von Rechtsstaatlichkeit, Gute Regierungsführung und Korruptionsbekämpfung.

Termin
von: 
Mittwoch, 2. April 2014 - 12:30
bis: 
Mittwoch, 2. April 2014 - 14:30

„… ob Kriegsleute in seligem Stande sein können.“ Soldat sein heute zwischen Gewissensentscheidung und Gehorsamsprinzip

Veranstaltung der Evangelischen Akademie Villigst

Als Christ macht man sich schuldig bei einem Verstoß gegen das Gebot, nicht zu töten. Aber: Wenn Sie es unterlassen, andere zu schützen, können Sie genauso schuldig werden. Das ist das Spannungsfeld, in dem ein Christ leben muss. Und in dem er auf Gottes Gnade angewiesen ist (Generalleutnant Rainer Glatz, bis 2013 Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr).

Termin
von: 
Montag, 31. März 2014 - 19:30
bis: 
Montag, 31. März 2014 - 21:00

Kampfdrohnen ächten

Veranstaltung des Instituts für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm) in Hamburg

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema, dass Kriege heute mit Kampf­drohnen noch wahrscheinlicher werden. Der Hintergrund ist die Automatisierung der Kriegsführung und die Vorstellung, dass Kampfdrohnen ohne eigene Verluste an Menschenleben eingesetzt werden könnten. Der Referent des Abends, Brian Terrell ist Aktivist der US-amerikanischen Friedensorganisation „Voices for Crea­tive Non-Violence“. Er nahm an Delegationen nach Afghanistan und Pakistan teil. Dort begegnete er Opfern US-amerikanischer Drohnenangriffe.

Termin
von: 
Donnerstag, 17. Oktober 2013 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 17. Oktober 2013 - 21:00

Protestaktionen am Atomwaffenstandort Büchel

Aktivitäten Mitte August

In Büchel/Südeifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen Atombomben der USA stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen. Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant.

Quo vadis NATO? - Herausforderungen für Demokratie und Rechtsstaat

Tagung in Bremen

Die Deutsche Sektion der IALANA veranstaltet zusammen mit dem von Prof. Andreas Fischer-Lescano geleiteten Zentrum für Europäische Rechtspolitik (ZERP) an der Uni Bremen vom 26. bis 28. April 2013 eine Tagung zum Thema „Quo vadis NATO – Herausforderungen für Demokratie und Recht“. Die Veranstalter knüpfen damit an die Tagung „Frieden durch Recht?“ vom Juni 2010 in der Berliner Humboldt-Universität an. Die Vorträge der Berliner Tagung sind zwischenzeitlich in einem im Berliner Wissenschaftsverlag erschienenen Sammelband publiziert worden.

Termin
von: 
Freitag, 26. April 2013 - 19:00
bis: 
Sonntag, 28. April 2013 - 13:00

Schulfrei für die Bundeswehr

Kampagne für die sofortige Kündigung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem baden-württembergischen Kultusministerium und der Bundeswehr

Im Dezember 2009 schlossen das baden-württembergische Kultusministerium und das Wehrbereichskommando IV der Bundeswehr eine Kooperationsvereinbarung, um die Jugendoffiziere noch stärker in die schulische Bildung sowie die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften zu integrieren.

Die Initatoren der Kampagne fordern auch vom neuen Kultusminister Stoch und der rot-grünen Landesregierung die sofortige vor der Wahl versprochene Kündigung der Kooperationsvereinbarung.

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