Rüstungsexport

„Für mehr friedenspolitische Initiative – Rüstungskontrolle schärfen“

Vortrag zum Friedensgutachten 2019 in Bonn

Die Welt ist in eine Phase globaler Hochrüstung eingetreten. Die Militärausgaben liegen höher als zu den Spitzenzeiten im Kalten Krieg. Der internationale Waffenhandel folgt diesem Trend. Deutsche Rüstungsexporte tragen dazu bei. Das in Jahrzehnten errichtete System der nuklearen Rüstungskontrolle steht vor dem Kollaps. Auch Europa ist in Gefahr, in ein neues konventionelles Wettrüsten hineinzuschlittern.

Termin
von: 
Donnerstag, 26. September 2019 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 26. September 2019 - 19:30

Workshop Waffenexporte

Multiplikator_innenschulung vom Friedenskreis Halle

Deutschland ist eines der Länder, die die meisten Rüstungsgüter in alle Welt exportieren. In der öffentlichen Debatte tauchen Fälle auf wie der Verkauf von Maschinengewehren nach Mexiko oder Panzerexporte nach Saudi-Arabien und Katar. Die Einen sehen die Verkäufe als legitim an - Andere sind angesichts von Menschenrechtsverletzungen empört.
Im Workshop wird den Teilnehmenden ein Überblick verschafft: Welche Waffen werden wohin exportiert? Wer entscheidet das? Welche Probleme können auftreten – und was kann man dagegen tun?

Termin
von: 
Mittwoch, 18. September 2019 - 0:30
bis: 
Mittwoch, 18. September 2019 - 17:00

Stoppt den Krieg im Jemen: Jemenitische Frauen kämpfen um den Frieden

Veranstaltungsreihe der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit

In diesem Jahr wird die jemenitische Menschenrechtsaktivistin Rasha Jarhum mit dem „Rebellinnen gegen den Krieg – Anita Augspurg-Preis“ ausgezeichnet. Erstmals organisiert die Interantionale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/WILPF) eine Vortragsreihe mit der Preisträgerin in verschiedenen deutschen Städten, um von der Situation in ihrem Heimatland zu berichten.

Termin
von: 
Montag, 16. September 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 21. September 2019 (Ganztägig)

Rheinmetall entwaffnen

Protest-Camp vom 1. bis 9. September im niedersächsischen Unterlüß

Vom 1. bis 9. September veranstaltet das Bündnis "Rheinmetall entwaffnen" in Unterlüß ein Protest-Camp, Workshops, eine Demonstration und Blockade-Aktion. In Unterlüß befindet sich eine wichtige Produktionsstätte von Rheinmetall. Knapp 2000 Menschen produzieren dort Waffen, Munition, Panzer und anderes Kriegsgerät. Die Schießanlange in Unterlüß ist das größte private Testgelände in Deutschland.

Call for Papers: Atomwaffen – Ein Schrecken ohne Ende?

»Wissenschaft und Frieden« 1/2020

Die Vierteljahreszeitschrift »Wissenschaft und Frieden« (W&F) widmet sich in der Ausgabe 1/2020 dem Thema Atomwaffen mit dem Arbeitstitel »Atomwaffen – Ein Schrecken ohne Ende?«. Die Redaktion bittet bis 10. August 2019 um Einreichung kurz skizzierter Artikelvorschläge (max. 2.000 Zeichen).

Rüstungsexportkontrolle – Menschenrechtsinstitut sieht weiteren Reformbedarf

Export von Kleinwaffen in Drittländer

Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt, dass die Bundesregierung den Export von Kleinwaffen in Drittländer künftig grundsätzlich nicht mehr genehmigen will. "Kleinwaffen richten in bewaffneten Konflikten oft besonders großen Schaden an; den illegalen Handel mit ihnen und ihre Weiterverbreitung können Staaten nicht kontrollieren", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts.

Welche restriktive Rüstungsexportpolitik?

Kommentar zum Rüstungsexportbericht 2018 der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

„Die Bundesregierung bezeichnet ihre Rüstungsexportpolitik als restriktiv. Doch der Rüstungsexportbericht 2018 beweist das Gegenteil. Denn die Bundesregierung genehmigte trotz entgegenstehender Gesetze und nachgewiesener Kriegsverbrechen im Jemen Rüstungsexporte an die dort Krieg führenden Staaten in Höhe von 500 Mio. Euro“, kritisiert Christine Hoffmann, pax christi-Generalsekretärin und Sprecherin der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“.

Keine Geschäfte mit dem Jemenkrieg!

Petition von Greenpeace
Greenpeace fordert mit dieser Peition die deutsche Bundesregierung dazu auf den Export von Kriegswaffen und anderen Rüstungsgütern an die Kriegskoalition im Jemen zu stoppen. Seit 2015 herrscht Bürgerkrieg im Jemen. Die Vereinten Nationen bezeichnen die Lage im Jemen als gegenwärtig „größte humanitäre Katastrophe der Welt“. Auch Waffen aus Deutschland kommen bei dem Konflikt zum Einsatz und sorgen dafür, dass sich die Situation vor Ort immer mehr verschlechtert.
 

Kritik an Rüstungsexporte an Jemen-Kriegskoalition

Stellungnahme der GKKE

Laut der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) widerspricht der Rüstungsexportbericht der Bundesregierung deutlich der Ankündigung der Koalition, eine restriktive Rüstungsexportpolitik zu verfolgen. So hat die Bundesregierung 2018 Rüstungsgüter an Saudi-Arabien in Höhe von mehr als 416 Millionen Euro genehmigt; 147 Millionen davon entfallen auf Kriegswaffen. Damit erhält ein maßgeblicher Aggressor im Jemenkrieg die meisten deutschen Waffen unter den so genannten Drittstaaten.

Mehr Schutz für Menschenrechte und Aktivist*innen

Jahresversammlung von Amnesty International in Stuttgart

Mehr als 400 Delegierte der Amnesty-Jahresversammlung in Stuttgart sprachen sich für eine Unterstützung von Menschenrechten und Aktivist*innen weltweit aus. Sie fordern von den Regierungen Menschenrechtsarbeit zu unterstützen und von der deutschen Bundesregierung sich gegen die Kriminalisierung nichtstaatlicher Seenotretter*innen einzusetzen. Inmitten von Stuttgart stellten die Delegierten für alle Getöteten eine Blume auf.

Plakataktion: "Made in Germany"

"Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" zeigt Folgen deutscher Rüstungsexporte in der U-Bahn-Station "Französische Straße" in Berlin

Die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" zeigt vom 8. - 17.06.2019  die Folgen deutscher Rüstungsexporte auf Plakaten in der U-Bahn-Station "Französische Straße" in Berlin. Zu sehen sind zerstörte Städte, Landstriche und brennende Fahrzeuge in Aden und Saada im Jemen sowie Afrin in Nordsyrien. Städte, in denen der Einsatz deutscher Kriegswaffen und Rüstungsgüter nachgewiesen ist. "Mit Rüstungslieferungen in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt" - so heißt es auf den Plakaten.

Friedensgutachten 2019

Fokus: Nukleare Abrüstung

Am 4. Juni stellten die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute auf der Bundespressekonferenz in Berlin das Friedensgutachten 2019 vor. Sie fordern von der Bundesregierung, sich aktiver in die internationale Sicherheitspolitik einzubringen. Deutschland sollte seinen Einfluss in der North Atlantic Treaty Organization (NATO) und der Europäischen Union (EU) nutzen, um konkrete Schritte zur nuklearen Abrüstung vorzuschlagen und zudem dabei mithelfen, aktuelle militärische Krisen zu lösen.

Kirchlicher Aktionstag mit Gottesdienst in Büchel

Predigt von Margot Käßmann

Die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“, der Christinnen und Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen sowie der katholischen Friedensbewegung Pax Christi angehören, hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) aufgefordert, sich deutlich für ein Verbot von Atomwaffen und deren Ächtung auszusprechen. Die Projektgruppe ruft am 7. Juli, dem Jahrestag der Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrages durch 122 Staaten, erneut zu einem Aktionstag am letzten deutschen Atomwaffenstützpunkt in Büchel in der Eifel auf.

Termin
von: 
Sonntag, 7. Juli 2019 (Ganztägig)

"2019, Capturig Technology, Rethinking Arms Control"

Konferenzbericht des Auswärtigen Amts

Die Konferenz „2019. Capturing Technology. Rethinking Arms Control.” zur Gestaltung der zukünftigen Rüstungskontrollarchitektur stieß auf hohes nationales wie internationales Interesse. 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik, Privatwirtschaft, Militär und Zivilgesellschaft aus 45 Staaten folgten am 15. März der Einladung von Außenminister Maas nach Berlin ins Auswärtige Amt.

Aktion Aufschrei! - Stoppt den Waffenhandel! Waffenhandel stoppen! Abrüsten jetzt!

Kunst- und Protestaktion

Am 26. Februar war es wieder soweit: Aktion Aufschrei! - Stoppt den Waffenhandel hat wieder einen Bundesweiten Aktionstag begangen, um für die Änderung von Art. 26 Abs.2 des Grundgesetzes und verfasssungsrechtliche Klarstellung der Rüstungsexport zu streiten.

Projekt-Referent/in Rüstungsexport

Stellenausschreibung von pax christi. Bewerbungsfrist: 11. Februar 2019

Die deutsche Sektion der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet für zweieinhalb Jahre eine/einen Projekt-Referent/in Rüstungsexport mit einem Beschäftigungsumfang von 50%.

Unterrichtsmaterialien zu Rüstungsexporten

Initiative der pax christi-Kommission Rüstungsexporte

Die pax christi-Kommission Rüstungsexport stellt Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II zur Verfügung. Die Frage, wohin Kriegswaffen aus Deutschland geliefert werden und was damit geschieht, interessiert auch junge Menschen. pax christi macht Schüler*innen Basiswissen zugänglich, damit sie sich eine fundierte Meinung bilden und mitdiskutieren können. Mit Arbeitsblättern für den Unterricht in der Schule unterstützt pax christi Lehrerinnen und Lehrer dabei, das politische Interesse Ihrer Schüler*innen zu fördern.
 

INF-Vertrag beibehalten! pax christi warnt vor neuem Wettrüsten: Bundesregierung muss sich für Abrüstung und Vertrauensbildung einsetzen

Pressemitteilungen von pax christi

Alarmiert durch die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, den 1987 zwischen der Sowjetunion und den USA geschlossenen INF-Vertrag über die Abrüstung von Nuklearwaffen mittlerer Reichweite zu kündigen, fordert pax christi die Bundesregierung auf, sich dringend für den Erhalt des INF-Vertrages einzusetzen.
 

Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen

Studientag in Bonn berät über Handlungsmöglichkeiten für kirchliche Akteure

Im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 hat die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, in diesem Jahr ein Friedenswort verabschiedet, das sich eindringlich für gewaltfreie Lösungen eingesetzt. Gewaltfreie Lösungen sind keine Utopie, aber eine Herausforderung für alle Beteiligten. Sie fordern ein Umdenken, z. B. auf dem Sektor der Rüstungsindustrie. Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisenländer passen nicht zusammen. Sie werden von den Kirchen  als "Schmerzpunkte" erlebt.

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen im Forschungs- und Beratungsprojekt Rüstungskontrolle, Abrüstung und Risikotechnologien

Stellenausschreibungen des IFSH - bis zu 8 wissenschaftliche MitarbeiterInnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt gesucht

Im Rahmen des Forschungs- und Beratungsprojekts Rüstungskontrolle, Abrüstung und Risikotechnologien sucht das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolititk an der Universität Hamburg (IFSH) zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis zu 8 Wissenschaftliche MitarbeiterInnen (65-100%, TV-AVH EG 13/14, Laufzeit 1,5-4 Jahre). Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts durchgeführt.

Forderung nach Waffenexportverbot für Saudi-Arabien

Jetzt unterzeichnen: Briefaktion des Netzwerk Friedenskooperative

Das Netzwerk Friedenskooperative hat eine Briefaktion an die Bundeskanzlerin zum Themenkomplex Saudi-Arabien, Rüstungsexporte und dem Krieg im Jemen gestartet mit der Forderung, jegliche Rüstungsexporte an Saudi-Arabien einzustellen.

Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien sofort stoppen - Kehrtwende bei Rüstungsexporten gefordert

Pressemitteilung der Aktionskampagne Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

Eine Anzahl an Organisationen und Friedensinitiativen, die im Aktionsbündnis der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" mitarbeiten fordern, die Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien zu stoppen - auch bereits genehmigte, den Jemen-Exportstopp nicht aufzuweichen, sondern konsequent umzusetzen und die Beihilfe zu schweren Menschenrechtsverletzungen und zu Morden mit deutschen Waffen unwiderruflich zu stoppen.

In Zeiten erodierender Sicherheit Wie lässt sich die europäische Rüstungskontrolle retten?

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Wie kann die konventionelle Rüstungskontrolle in Europa reaktiviert werden? Die internationale Tagung mit Expertinnen und Experten aus der EU, Russland und den USA nimmt diese zentrale Frage in den Fokus.

Termin
von: 
Mittwoch, 13. Juni 2018 - 13:30
bis: 
Freitag, 15. Juni 2018 - 12:30

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