Sicherheitspolitik

Aufruf: Bundeswehreinsatz in Syrien beenden - Nein zu einem Krieg gegen den Iran!

Eine Initiative von MACHT.FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien

Die Initiative "MACHT.FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" ruft zu einer gemeinsamen Aktion auf, um eine direkte Beteiligung der Bundesregierung im Iran zu verhindern. Die mögliche Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Syrien/Jordanien und dem Irak könnte die Kriegsdrohungen der USA gegen den Iran unterstützen, da die derzeit in Jordanien und im Irak stationierten Bundeswehrsoldat*innen so an möglichen militärischen Auseinandersetzungen beteiligt werden könnten.

„Für mehr friedenspolitische Initiative – Rüstungskontrolle schärfen“

Vortrag zum Friedensgutachten 2019 in Bonn

Die Welt ist in eine Phase globaler Hochrüstung eingetreten. Die Militärausgaben liegen höher als zu den Spitzenzeiten im Kalten Krieg. Der internationale Waffenhandel folgt diesem Trend. Deutsche Rüstungsexporte tragen dazu bei. Das in Jahrzehnten errichtete System der nuklearen Rüstungskontrolle steht vor dem Kollaps. Auch Europa ist in Gefahr, in ein neues konventionelles Wettrüsten hineinzuschlittern.

Termin
von: 
Donnerstag, 26. September 2019 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 26. September 2019 - 19:30

Killer Roboter: Wie können wir sie stoppen?

Eine Veranstaltung der Campaign to Stop Killer Robots in Berlin

Mitte August diskutierten mehr als 70 Staaten in Genf darüber, ob voll autonome Waffensysteme international verboten werden sollen – wieder ohne Erfolg. Seit 2014 stagnieren die internationalen Gespräche zu dem Thema, obwohl inzwischen bereits 29 Staaten ein solches Verbot unterstützen. Vor allem Russland und die USA sind gegen ein Verbot, aber auch die Bundesregierung unterstützt bisher kein völkerrechtliches Verbot – obwohl sich die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag 2018 dazu verpflichtet haben.

Termin
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Montag, 23. September 2019 - 19:00
bis: 
Montag, 23. September 2019 - 21:00

Der Aachener Friedenspreises wurde an den "Initiativkreis gegen Atomwaffen" und die Kampagne "Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt!" überreicht

Herzlichen Glückwunsch!

Der seit mehr als 30 Jahren verliehene Aachener Friedenspreis wurde am 1. September 2019 Dr. Elke Koller vom "Initiativkreis gegen Atomwaffen" und Marion Küpker stellvertretend für die Kampagne "Büchel ist überall! - atomwaffenfrei.jetzt überreicht. Beide Initiativen und Personen setzen sich seit Jahrzehnten gegen Nuklearwaffen in Büchel und weltweit ein.

Heiße Liebe, kalte Kriege - Zum Stand und zur Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen

Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll

Immer frostiger werden die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Der Traum von einem guten Miteinander im gemeinsamen Haus Europa scheint ausgeträumt. Statt guter Kooperation prägen Auseinandersetzungen um die Ukraine oder Nord-Stream II, die Politik in Syrien oder die Kündigung des INF-Vertrages die Beziehungen. Die alten Fronten des kalten Krieges scheinen wieder aufzubrechen. Müssen wir uns damit abfinden? Oder soll weiterhin in Politik, Gesellschaft und Partnerschaftsarbeit nach Wegen gesucht werden, die zu einem guten Miteinander führen?

Termin
von: 
Freitag, 8. November 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 9. November 2019 (Ganztägig)

Women beyond passive victimhood

Work-in-Progress-Workshop in Magdeburg

Unter dem Titel "Women beyond passive victimhood" findet am 7. und 8. Oktober 2019 der zweite englischsprachige Work-in-Progress-Workshop vom Frauennetzwerk der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt. Auf dem Programm stehen Arbeiten unterschiedlichster Stadien aus dem Bereich feministische Friedens- und Konfliktforschung.

Termin
von: 
Montag, 7. Oktober 2019 (Ganztägig)
bis: 
Dienstag, 8. Oktober 2019 (Ganztägig)

Abrüstung - Nein danke? - Die Welt nach dem Ende des INF-Vertrags

Wochenendseminar zum Thema Abrüstung & Vereinte Nationen von ICAN und DGNV in Hannover

Der INF-Vertrag, einer der zentralen Bausteine zur weltweiten atomaren Abrüstung, ist seit Anfang August Geschichte. Ein erneutes atomares Wettrüsten hat begonnen und wirft die jahrzehntelangen Bemühungen für stärkere Abrüstung um Jahr(zehnt)e zurück. Der "New Start"-Vertrag für strategische Atomwaffen läuft 2021 aus und die aktuelle Weltpolitik kann uns leider nicht hoffnungsvoll stimmen. 

Termin
von: 
Freitag, 15. November 2019 - 17:00
bis: 
Sonntag, 17. November 2019 - 13:00

Workshop Waffenexporte

Multiplikator_innenschulung vom Friedenskreis Halle

Deutschland ist eines der Länder, die die meisten Rüstungsgüter in alle Welt exportieren. In der öffentlichen Debatte tauchen Fälle auf wie der Verkauf von Maschinengewehren nach Mexiko oder Panzerexporte nach Saudi-Arabien und Katar. Die Einen sehen die Verkäufe als legitim an - Andere sind angesichts von Menschenrechtsverletzungen empört.
Im Workshop wird den Teilnehmenden ein Überblick verschafft: Welche Waffen werden wohin exportiert? Wer entscheidet das? Welche Probleme können auftreten – und was kann man dagegen tun?

Termin
von: 
Mittwoch, 18. September 2019 - 0:30
bis: 
Mittwoch, 18. September 2019 - 17:00

ICAN-Städteappell

#ICANSave meine Stadt

Atomwaffen stellen eine besondere Bedrohung für Städte dar. Sie sind im Ernstfall die primären Ziele eines atomaren Angriffs. Damit sind Städte direkt betroffen und sollten sich deshalb in die Diskussion zu dieser Frage einmischen. Atomwaffen sind konzipiert, um Menschen und Infrastruktur gigantischen Schaden zuzufügen. Die sogenannte nukleare Abschreckung basiert auf der Drohung, die wichtigsten Orte eines Landes anzugreifen.

Nukleare Abschreckung: Eine "heute noch mögliche" ethische Option?

Ein Abendforum von FEST und der Evangelischen Akademie zu Berlin
Rückkehr des Kalten Krieges? Eine alte sicherheitspolitische Machtfrage erlebt gerade ihre Renaissance. Atomwaffen gehören wieder zum integralen Bestandteil der Militärstrategien in den USA und Russland. Damit muss sich auch Deutschland klar in der Frage nuklearer Abschreckung positionieren.
Termin
von: 
Donnerstag, 19. September 2019 - 17:00
bis: 
Donnerstag, 19. September 2019 - 19:30

Vom Kalten zum Heißen Krieg? Was Friedensaktivisten zur Klimabewegung beitragen können

Aktionstagung 2019 von forumZFD bei Bonn

In Deutschland wird wieder demonstriert: Was früher der Widerstand gegen Castortransporte und Aufrüstung war, ist heute der Kampf gegen die Kohle. „Fridays For Future“ ist zu einer weltweiten Bewegung geworden, die an die großen Proteste der Friedensbewegung erinnert. Die Forderung nach globaler Klimagerechtigkeit setzt die Politik zunehmend unter Druck. Die Europäische Union will Vorreiter sein, ringt jedoch um die Umsetzung der Pariser Klimaziele.

Termin
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Freitag, 18. Oktober 2019 - 17:00
bis: 
Sonntag, 20. Oktober 2019 - 13:00

Stoppt den Krieg im Jemen: Jemenitische Frauen kämpfen um den Frieden

Veranstaltungsreihe der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit

In diesem Jahr wird die jemenitische Menschenrechtsaktivistin Rasha Jarhum mit dem „Rebellinnen gegen den Krieg – Anita Augspurg-Preis“ ausgezeichnet. Erstmals organisiert die Interantionale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/WILPF) eine Vortragsreihe mit der Preisträgerin in verschiedenen deutschen Städten, um von der Situation in ihrem Heimatland zu berichten.

Termin
von: 
Montag, 16. September 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 21. September 2019 (Ganztägig)

Rheinmetall entwaffnen

Protest-Camp vom 1. bis 9. September im niedersächsischen Unterlüß

Vom 1. bis 9. September veranstaltet das Bündnis "Rheinmetall entwaffnen" in Unterlüß ein Protest-Camp, Workshops, eine Demonstration und Blockade-Aktion. In Unterlüß befindet sich eine wichtige Produktionsstätte von Rheinmetall. Knapp 2000 Menschen produzieren dort Waffen, Munition, Panzer und anderes Kriegsgerät. Die Schießanlange in Unterlüß ist das größte private Testgelände in Deutschland.

Tödliche autonome Waffen ächten

pax christi fordert in einem Schreiben an Außenminister Heiko Maas konkrete Schritte

„Wir dürfen Computeralgorithmen nicht die Entscheidungen über Leben und Tod überlassen!“, betont pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann in einem Schreiben an Außenminister Heiko Maas und fordert ihn auf, konkrete Schritte für internationale Vereinbarungen zur Ächtung autonomer tödlicher Waffen zu unternehmen. 

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland

Greenpeace-Umfrage zum Thema Atomwaffen

Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Greenpeace Deutschland zum Thema Atomwaffen möchte eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland keine Atomwaffen. So gaben 74% der Befragten an, dass sie sich durch die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland unsicherer fühlten und 84% waren der Meinung, die in Deutschland stationierten Atomwaffen sollten gänzlich verschwinden. Ein mehr als deutliches Statement! Doch am deutlichsten wurden die Ergebnisse bei der Frage nach dem Atomwaffenverbotsvertrag.

20 Wochen Protest gegen Atomwaffen in Büchel enden am Nagasaki-Gedenktag

Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ zieht eine positive Bilanz

Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ beendet am Freitag, dem 74. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Nagasaki, ihre 20-wöchige Aktionspräsenz am Fliegerhorst Büchel. Seit Ende März protestierten Friedensbewegte für den Abzug der in Deutschland stationierten US-amerikanischen Atomwaffen sowie den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag. Die in Büchel stationierten Atomwaffen sollen in den kommenden Jahren aufgerüstet werden.

Nukipedia – Zeit zu handeln?!

ICAN Herbst-Nukipedia mit dem Fokus Atomwaffen und Umwelt

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) setzt in ihrer Herbst-Nukipedia einen Schwerpunkt auf die Verbindung von Nuklearwaffen und Umwelt.
Wie beeinflussen sich diese Risiken? Welche Auswirkungen haben Uranbergbau und Atomwaffentests auf Mensch und Umwelt? Welche globalen Folgen hätte heute ein regionaler Atomkrieg? Verschiedenen Akteure aus Wissenschaft und Aktivismus geben Einblicke in den Zusammenhang zwischen Atomwaffen und Umwelt.

Termin
von: 
Freitag, 4. Oktober 2019 - 10:00
bis: 
Sonntag, 6. Oktober 2019 - 17:00

Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2020 aus friedenspolitischer Sicht

Eine Kurzanalyse vom Bund für Soziale Verteidigung

Dr. Ute Finckh-Krämer (BSV-Vorstand und ehemalige MdB) hat den aktuellen Entwurf des Bundeshaushalts 2020 mit Fokus auf den Posten für Zivile Konfliktbearbeitung analysiert:
Nach einer ersten Durchsicht ist beim Zivilen Friedensdienst (ZFD) keine Erhöhung gegenüber 2019 vorgesehen, da ist also noch Lobbyarbeit sinnvoll. Im Etat des Auswärtigen Amts (AA) sind eher leichte Erhöhungen (vermutlich Inflationsausgleich) zu finden als im Haushalt des Entwicklungsministeriums (BMZ). Inhaltlich interessant ist, dass bei "Humanitäre Hilfsmaßnahmen im Ausland" (687 32) die "Maßnahmen der internationalen Katastrophenhilfe im Ausland außerhalb humanitärer Hilfsmaßnahmen" in einen eigenen Titel (687 38) ausgegliedert wurde, aber ohne Mittel, dafür deckungsfähig zum Titel Humanitäre Hilfe. Das heißt, dass diese Maßnahmen weiter aus dem Titel "Humanitäre Hilfsmaßnahmen im Ausland" bezahlt werden, bei der Abrechnung aber im neuen Titel ausgewiesen werden.

EU-Sicherheitspolitik: Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur militärischen Großmacht?

Podiumsdiskussion in Frankfurt (M)

2012 erhielt die EU den Friedensnobelpreis. Gleichzeitig wird die militärische Komponente der EU intensiviert und eine verstärkte sicherheitspolitische und militärische Kooperation innerhalb der EU umgesetzt. Wie verträgt sich das mit dem vielbeschworenen Europa als „Raum des Friedens, der Freiheit und des Rechts“?

Termin
von: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 21:00

Europa zwischen Trump und Putin - Sicherheit neu denken

Ein Fachtag von die schwelle in Bremen

Anstatt steter Aufrüstung ist ein Umstieg von militärischer zu ziviler Sicherheitspolitik möglich. Eine Studie der Ev. Badischen Landeskirche lädt dazu ein, eine Zukunft zu denken, in der wir pro Jahr 70 Milliarden € in zivile Krisenprävention statt in die Bundeswehr investieren. Grundlage sind bereits erprobte Instrumente ziviler Prävention, gerechtes Wirtschaften, Förderung nachhaltiger Entwicklung im Nahen Osten und Afrika, sowie eine Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit Russland bzw. der Eurasischen Wirtschaftsunion.

Termin
von: 
Samstag, 26. Oktober 2019 - 9:30
bis: 
Samstag, 26. Oktober 2019 - 17:00

Bonner Friedenstage 2019

Vielfältiges Programm anlässlich des Internationalen Friedenstags

Vom 30. August bis 28. September finden die Bonner Friedenstage 2019 statt. Das vielfältige Programm umfasst den Start der "Bertha-Bahn“ (Linie 61/62), die ein Jahr lang das Porträt der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner trägt. Im Kino im Frauenmuseum werden Filme zu den diesjährigen Schwerpunkten Frauen, Krieg und Frieden sowie Engagement gegen die Klimakatastrophe, Bürgerrechten und Überwachung mit einer Live-Schaltung zu Edward Snowden gezeigt.

Termin
von: 
Freitag, 30. August 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 28. September 2019 (Ganztägig)

Wachsam und aktiv gegen Atomwaffen

Erklärung des pax christi-Präsidenten anlässlich des 74. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Selten wird der Wahnsinn des Krieges schmerzlicher bewusst als je am 6. und 9. August, da wir der Opfer der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki gedenken. Indes bedrohen uns auch 74 Jahre nach diesen Katastrophen immer noch Atomwaffen, die mit unvorstellbarer Sprengkraft alles Leben auf der Erde mehr als hundertfach vernichten können.

Call for Papers: Atomwaffen – Ein Schrecken ohne Ende?

»Wissenschaft und Frieden« 1/2020

Die Vierteljahreszeitschrift »Wissenschaft und Frieden« (W&F) widmet sich in der Ausgabe 1/2020 dem Thema Atomwaffen mit dem Arbeitstitel »Atomwaffen – Ein Schrecken ohne Ende?«. Die Redaktion bittet bis 10. August 2019 um Einreichung kurz skizzierter Artikelvorschläge (max. 2.000 Zeichen).

Rüstungsexportkontrolle – Menschenrechtsinstitut sieht weiteren Reformbedarf

Export von Kleinwaffen in Drittländer

Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt, dass die Bundesregierung den Export von Kleinwaffen in Drittländer künftig grundsätzlich nicht mehr genehmigen will. "Kleinwaffen richten in bewaffneten Konflikten oft besonders großen Schaden an; den illegalen Handel mit ihnen und ihre Weiterverbreitung können Staaten nicht kontrollieren", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts.

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