Sicherheitspolitik

Rüstungsexportkontrolle – Menschenrechtsinstitut sieht weiteren Reformbedarf

Export von Kleinwaffen in Drittländer

Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt, dass die Bundesregierung den Export von Kleinwaffen in Drittländer künftig grundsätzlich nicht mehr genehmigen will. "Kleinwaffen richten in bewaffneten Konflikten oft besonders großen Schaden an; den illegalen Handel mit ihnen und ihre Weiterverbreitung können Staaten nicht kontrollieren", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts.

Die jemenitische Menschenrechtsaktivistin Rasha Jarhum erhält den „Rebellinnen gegen den Krieg – Anita Augspurg-Preis“ der Internationalen Frauenliga Liga für Frieden und Freiheit

Die Preisverleihung findet am 20. September 2019 in Verden statt

Seit 2017 verleiht die Internationale Frauenliga Liga für Frieden und Freiheit (IFFF) den„Rebellinnen gegen den Krieg – Anita Augspurg-Preis“. Der Preis ist mit 5718 € (1857 = Geburtsjahr Anita Augspurg) dotiert und kommt Frauen zugute, die in ihren Heimatländern oder Heimatregionen in besonders exponierter Weise für Frieden einsetzen.

„Frieden zwischen den Völkern“ - Ökumenische Rezeption und Realisierung

Eine Veranstaltung der Evangelichen Akademie im Rheinland in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis An Sieg und Rhein und der ÖKGF in Siegburg

Frieden zwischen den Völkern – damit Menschenleben geschützt werden“ ist eine der großen Sehnsüchte der Menschheit. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat dieses Ziel bei seiner X. Vollversammlung 2013 in Busan als eine der vier Dimensionen im Leitbild des gerechten Friedens herausgestellt und dazu eingeladen, den Weg des Friedens zwischen den Völkern auf dem Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens zu gehen. Der Studientag führt hin zur XI. Vollversammlung des ÖRK im Jahre 2021 in Karlsruhe unter dem Thema „Die Liebe Christi bewegt die Welt zu Versöhnung und Einheit“.

Termin
von: 
Samstag, 14. September 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 14. September 2019 (Ganztägig)

Kein Krieg gegen Iran!

Social Media Aktion von IPPNW

Die IPPNW haben eine Social Media Initiative gestartet, um gegen einen Krieg zwischen den USA und dem Iran zu protestieren. Unter dem Hashtag #PeaceWithIran kann man sich mit einem Foto auf dem das Schild "Kein Krieg gegen Iran" zu sehen ist an der Aktion beteiligen und ein Zeichen für den Frieden setzen. Das Schild zum Ausdrucken ist in vier Sprachen erhältlich.

Zur Anleitung

Kirchlicher Aktionstag in Büchel

Großer Erfolg für Büchel ist überall! atomwaffenfrei jetzt

Am 7. Juli 2019, dem zweiten Jahrestag der Verabschiedung des UN-Atomwaffenverbots, kamen rund 1.000 Menschen zum kirchlichen Aktionstag nach Büchel. Es war eine der größten Protestaktionen der Kampagne Büchel ist überall! atomwaffenfrei jetzt seit Beginn der Proteste im Jahr 1996. Die Predigt der Theologin und früheren EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann war der Höhepunkt des Aktionstages.

Welche restriktive Rüstungsexportpolitik?

Kommentar zum Rüstungsexportbericht 2018 der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

„Die Bundesregierung bezeichnet ihre Rüstungsexportpolitik als restriktiv. Doch der Rüstungsexportbericht 2018 beweist das Gegenteil. Denn die Bundesregierung genehmigte trotz entgegenstehender Gesetze und nachgewiesener Kriegsverbrechen im Jemen Rüstungsexporte an die dort Krieg führenden Staaten in Höhe von 500 Mio. Euro“, kritisiert Christine Hoffmann, pax christi-Generalsekretärin und Sprecherin der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“.

Keine Geschäfte mit dem Jemenkrieg!

Petition von Greenpeace
Greenpeace fordert mit dieser Peition die deutsche Bundesregierung dazu auf den Export von Kriegswaffen und anderen Rüstungsgütern an die Kriegskoalition im Jemen zu stoppen. Seit 2015 herrscht Bürgerkrieg im Jemen. Die Vereinten Nationen bezeichnen die Lage im Jemen als gegenwärtig „größte humanitäre Katastrophe der Welt“. Auch Waffen aus Deutschland kommen bei dem Konflikt zum Einsatz und sorgen dafür, dass sich die Situation vor Ort immer mehr verschlechtert.
 

Kritik an Rüstungsexporte an Jemen-Kriegskoalition

Stellungnahme der GKKE

Laut der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) widerspricht der Rüstungsexportbericht der Bundesregierung deutlich der Ankündigung der Koalition, eine restriktive Rüstungsexportpolitik zu verfolgen. So hat die Bundesregierung 2018 Rüstungsgüter an Saudi-Arabien in Höhe von mehr als 416 Millionen Euro genehmigt; 147 Millionen davon entfallen auf Kriegswaffen. Damit erhält ein maßgeblicher Aggressor im Jemenkrieg die meisten deutschen Waffen unter den so genannten Drittstaaten.

Forderung nach sicheren Zugangswegen nach Europa und die Freilassung der Flüchtlinge und Migrant_innen in Libyen

E-Mail-Aktion an die Bundeskanzlerin von Amnesty International

Amnesty International fordert in einer E-Mail-Aktion Unterstützer*innen dazu auf, eine E-Mail an Bundeskanzlerin Angela Merkel zu versenden, um für sichere Zugangswege nach Europa zu sorgen. Die Europäische Union arbeitet seit Jahren eng mit Libyen zusammen, um zu verhindern, dass Migrant_innen und Flüchtlinge auf der zentralen Mittelmeerroute Europa erreichen. Deutschland hat gemeinsam mit anderen EU-Mitgliedstaaten die libysche Küstenwache ausgerüstet und trainiert.

Autonome Waffensysteme – Realitäten und Imaginationen zukünftiger Kriegführung

Wissenschaftliche Fachtagung und Öffentliche Podiumsdiskussion vom HIIG in Berlin

Die Veranstaltung von dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) umfasst eine wissenschaftliche Fachtagung als auch eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung. Es wird diskutiert, welche vermeintlichen Gewissheiten um LAWS als ‘realistisch’ gelten müssen. Welche politischen Konsequenzen und ethischen Problemstellungen erwachsen aus ihrer Entwicklung – oder auch nur der prinzipiellen Möglichkeit ihrer Verwirklichung?

Termin
von: 
Donnerstag, 4. Juli 2019 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 4. Juli 2019 (Ganztägig)

Plakataktion: "Made in Germany"

"Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" zeigt Folgen deutscher Rüstungsexporte in der U-Bahn-Station "Französische Straße" in Berlin

Die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" zeigt vom 8. - 17.06.2019  die Folgen deutscher Rüstungsexporte auf Plakaten in der U-Bahn-Station "Französische Straße" in Berlin. Zu sehen sind zerstörte Städte, Landstriche und brennende Fahrzeuge in Aden und Saada im Jemen sowie Afrin in Nordsyrien. Städte, in denen der Einsatz deutscher Kriegswaffen und Rüstungsgüter nachgewiesen ist. "Mit Rüstungslieferungen in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt" - so heißt es auf den Plakaten.

Friedensgutachten 2019

Fokus: Nukleare Abrüstung

Am 4. Juni stellten die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute auf der Bundespressekonferenz in Berlin das Friedensgutachten 2019 vor. Sie fordern von der Bundesregierung, sich aktiver in die internationale Sicherheitspolitik einzubringen. Deutschland sollte seinen Einfluss in der North Atlantic Treaty Organization (NATO) und der Europäischen Union (EU) nutzen, um konkrete Schritte zur nuklearen Abrüstung vorzuschlagen und zudem dabei mithelfen, aktuelle militärische Krisen zu lösen.

Stopp Air Base Ramstein 2019

Aktionswoche im Juni 2019

Die Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ wurde initiiert von Personen aus der Friedensbewegung, anderer sozialen Bewegungen, der Wissenschaft sowie der Politik. Das diesjährige Programm beinhaltet ein Fußballturnier, ein Friedenscamp, eine Friendenswerktstatt, Abendveranstaltungen, ein Anti-Basen-Kongress, eine Demonstration und ein Friedensfest.

Ausschreibung für den "Masterstudiengang Peace and Security Studies" (M.A.)

Erinnerung des IFSH. Bewerbungsfrist: 21. März 2019

Sie interessieren sich für die Zusammenhänge von Friedensforschung und Sicherheitspolitik? Sie wollen mehr über Strategien zur Vermeidung oder Minderung von gewaltsamen Konflikten lernen und welche Schlüsse die Politik daraus ziehen sollte? Sie bringen praktische Erfahrungen mit und wollen weitergehendes Wissen und Kompetenzen erwerben?

Umfrage zur Selbsteinschätzung des Risikos von Terrorismusfinanzierung

Aktion von VENRO

Die Umfrage zur Selbsteinschätzung des Risikos Ihrer gemeinnützigen Organisation von Terrorismusfinanzierung ist wichtig, damit die Zivilgesellschaft bei der bevorstehenden Prüfung Deutschlands durch die internationale Financial Action Task Force (FATF) über eine eigene Datenbasis verfügt.

Der Preis der Sicherheit im Sahel - Mobilität, Entwicklung und europäische Interessen

Fachtagung von Brot für die Welt und Fokus Sahel

 

Brot für die Welt (BfdW) und Fokus Sahel laden am 13. Dezember zur gemeinsamen Fachtagung und Abendveranstaltung "Der Preis der Sicherheit im Sahel - Mobilität, Entwicklung und europäische Interessen" ein.

Termin
von: 
Donnerstag, 13. Dezember 2018 (Ganztägig)

Globaler Militarisierungsindex 2018 \ Europa: Trend zum Aufrüsten in Ost und West

Pressemitteilung von BICC

Beinahe alle europäischen Staaten (Ost und West) geben mehr Geld für ihr Militär aus als noch im Vorjahr. Gestiegen sind auch die Anzahl des militärischen Personals und der Großwaffensysteme. Der Grlobale Militarisierungsindesx 2018 analysiert nicht nur diesen und andere regionale Trends, sondern untersucht weltweit auch mit Hilfe von Daten des Freedom House Index und des Polity IV Project das Verhältnis zwischen dem Militarisierungsgrad von Staaten und ihrem politischen System.

Forderung nach Waffenexportverbot für Saudi-Arabien

Jetzt unterzeichnen: Briefaktion des Netzwerk Friedenskooperative

Das Netzwerk Friedenskooperative hat eine Briefaktion an die Bundeskanzlerin zum Themenkomplex Saudi-Arabien, Rüstungsexporte und dem Krieg im Jemen gestartet mit der Forderung, jegliche Rüstungsexporte an Saudi-Arabien einzustellen.

Rettet den INF-Vertrag zur Vernichtung aller landgestützten Mittelstreckenraketen in Europa!

Pressemitteilung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Die Naturwissenschaftlerinitiative „Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit“ wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet in der Auseinandersetzung gegen die Stationierung der nuklearen Mittelstreckenraketen in Europa, die in den achtziger Jahren ein Antrieb für den Aufschwung der Friedensbewegung war. Die Absicht der Trump-Administration, den Vertrag zum Verbot dieser Waffen aufzukündigen, gefährdet den Weltfrieden.

Gewaltfrei wirkt - 2. Oktober ist Tag der Gewaltfreiheit

Informationskampagne von pax christi

gewaltfrei wirkt. ist die Informationskampagne, die Ihnen die Aktivitäten der pax christi-Bewegung zu zentralen Friedensfragen nahe bringt. Dabei geht es um konkrete Einblicke in alternative Lösungswege weltweiter Konflikte und um Menschen, die sich diesen Fragen stellen.

Quadratur des Kreises für Frauen, Frieden und Sicherheit

Der Deutsche Frauenring e.V. lädt ein zum Internationalen Bundesfachseminar

Im Mittelpunkt des zweitätigen Seminars steht der zweite Nationale Aktionsplan zur UN-Resolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“ (Verbesserung- und Stärkungspotential) sowie verschiedene Aspekte der Prävention.

Termin
von: 
Mittwoch, 24. Oktober 2018 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 25. Oktober 2018 - 17:30

Privatisierung von Sicherheit in Deutschland

Neue Ausgabe der Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung (ZeFKo) erschienen

"Vor [dem Hintergrund der Privatisierung von Sicherheit in bewaffneten Konflikten-Anm. der Redaktion] ist Privatisierung von Sicherheit in Deutschland ein interessanter und relevanter Fall, über den jedoch bisher deutlich weniger bekannt ist als beispielsweise über den der USA. Die in diesem Themenschwerpunkt versammelten Beiträge zeigen, dass eine Vernachlässigung des Falls Deutschland durch die Forschung nicht mit einer fehlenden Privatisierung hierzulande zu rechtfertigen ist.

Gelingende Konflikttransformation in der arabischen Welt. Die Rolle des omanischen Sultans als Vermittler im Jemen-Konflikt

Seminar der Potsdamer Arbeitsgruppe für Sicherheitspolitik

Könige und Sultane als erfolgreiche Vermittler in internationalen Konflikten? Möglicherweise sogar Wegbereiter für eine künftige Beruhigung der Krisenregion Nahost? Die Politikwissenschaftlerin Kathrin Warweg blickt aus ungewohnter Perspektive auf die politischen Auseinandersetzungen im arabischen Raum und arbeitet überraschende Lösungsansätze heraus: Sie zeigt auf, wie Monarchen der Region durch ihre Autorität als geistige und politische Oberhäupter besonders erfolgreich als Mediatoren in den ethnopolitischen Konflikten der Region agieren.

Termin
von: 
Dienstag, 10. Juli 2018 - 18:00
bis: 
Dienstag, 10. Juli 2018 - 20:00

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