Versöhnung

Friedens- und Versöhnungsmarsch durch das irakische Kurdistan

Aufruf des Menschenrechtszentrums Cottbus

Menschenrechtszentrum Cottbus - Pressemiteilung - 5. März 2017 - Das Menschenrechtszentrum Cottbus (MRZ) und die in Frankfurt am Main ansässige Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) rufen vom 09. bis zum 17. April dieses Jahres, d.h. vom Palmsonntag bis zum Ostermontag, zu einem ca. 130 km langen Friedens- und Versöhnungsmarsch im irakischen Kurdistan auf.

Afrika Süd – Aktuelle Informationen aus dem südlichen Afrika

Neue Ausgabe der Zeitschrift Afrika Süd erschienen

Erinnerungen an Apartheidverbrechen, lokale Versöhnungsinitiativen und Initiativen gegen Fremdenfeindlichkeit in der Regenbogennation
Südafrika – diese Themen ergründet das neue Afrika Süd-Heft Nr. 3/2015. Zudem behandeln Autoren aus dem südlichen Afrika und Europa
die angespannte Situation in der Demokratischen Republik Kongo, die Rolle traditioneller Autoritäten bei Landrechtskonflikten in Namibia
und illegale Parteimilizen in Tansania.

20 Jahre Srebrenica: Familien der Opfer warten immer noch auf Hilfe

Amnesty: Bosnische Regierung muss „Gesetz für vermisste Personen“ endlich umsetzen

Amnesty International - Pressemitteilung - 10.07.2015 - Am 10. und 11. Juli 1995 griff die bosnisch-serbische Armee unter der Führung von Ratko Mladić die UN-Schutzzone Srebrenica im Osten von Bosnien und Herzegowina unter den Augen der dort stationierten UN-Soldaten an. In den folgenden Tagen wurden über 8.000 Männer und Jungen ermordet und in Massengräbern verscharrt. Viele der Opfer wurden in den letzten Jahren exhumiert, identifiziert und konnten von ihren Angehörigen an der Gedenkstätte in Potočari nahe Srebrenica beerdigt werden.

Der 9. Mai. Formen des Gedenkens an das Kriegsende 1945

Ausstellung des Einstein Forums in Berlin

Der 9. Mai gilt heute als wichtigster Feiertag in der Russischen Föderation sowie in vielen anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Kaum eine Familie blieb dort von der beispiellosen Gewalt der deutschen Kriegsführung unberührt. Daher gehören der Krieg und das Andenken an die im Krieg verstorbenen Verwandten zur Familienerinnerung. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten am „Tag des Sieges“ stehen offizielle Veranstaltungen und Militärparaden wie diejenige auf dem Roten Platz in Moskau. Bei näherer Betrachtung erkennt man jedoch, dass der 9. Mai weit mehr ist als eine staatliche Inszenierung.

Termin
von: 
Freitag, 8. Mai 2015 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 30. August 2015 (Ganztägig)

Friedensfilmpreis 2015: The Look of Silence

Internationale Filmfestspiele Berlin ehren Beitrag aus Indonesien

Der Friedensfilmpreis 2015 geht an "The Look of Silence" von Joshua Oppenheimer. Mehr als eine Million Menschen wurden in Indonesien nach dem Militärputsch von 1965 grausam und willkürlich umgebracht. Verbrechen die nie aufgearbeitet noch geahndet wurden. Über die Täter drehte Joshua Oppenheimer bereits den preisgekrönten Dokumentarfilm „The Act of Killing“. In seinem neuen Film "The Look of Silence“ wechselt er die Perspektive. Adi, der Bruder eines der Ermordeten, sucht den Kontakt mit den Tätern und befragt sie zu ihren Taten.

Memorial Decentralization Project in Sierra Leone

Kooperationsveranstaltung von memorial_working_group mit Fararafina eV. und medico international in Berlin

Die memorial_working_group stellt ein Projekt-in-Progress vor, das eine lokale Ideenproduktion, Errichtung und Einweihung von Erinnerungsorten in den Provinzen Sierra Leones begleitet.  Ein Weg, sich gemeinsam und generationsübergreifend mit der gewalttätigen Vergangenheit, den Traumata und Verlusten, die der Krieg hinterlassen hat, auseinanderzusetzen.

Termin
von: 
Freitag, 27. Juni 2014 - 22:00
bis: 
Freitag, 27. Juni 2014 - 23:30

Versöhnung und Wahrheit

Beitrag von pax christi zum Gedenken an den Völkermord in Ruanda 1994

pax christi Pressemitteilung vom 4. April 2014: Vor 20 Jahren wurden in Ruanda innerhalb von 100 Tagen mindestens 800.000 Menschen bestialisch ermordet. Angesichts des Jahrestages des Beginns des Völkermords an den Tutsi am 6./7. April veröffentlicht die Kommission “Solidarität mit Zentralafrika” in Zusammenarbeit mit der 1994 als Versöhnungsinitiative in Mönchengladbach und in Belgien entstandenen pax-christi-Gruppe “Twese Hamwe”, eine Erklärung unter dem Titel “Versöhnung und Wahrheit”.

20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda – Versöhnungsarbeit und regionale Herausforderungen

Veranstaltung des Ökumenischen Netz Zentralafrika in Berlin

Der Völkermord in Ruanda jährt sich im April 2014 zum 20. Mal. Die Versöhnungsarbeit wurde in vielen Facetten von der ruandischen Regierung und auf lokaler, zivilgesellschaftlicher Ebene vorangetrieben, um den Opfern Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen und das Zusammenleben von Tätern und Opfern zu ermöglichen.

Termin
von: 
Montag, 24. März 2014 - 10:00
bis: 
Montag, 24. März 2014 - 11:30

20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda: Erinnern - Gestalten – Versöhnen

Tagung des Ökumenischen Netz Zentralafrika in Wuppertal

Im April 2014 jährt sich der Völkermord in Ruanda zum 20. Mal. Die Tagung will die Geschehnisse von 1994 reflektieren und Gelegenheit zum Austausch über die komplexen Entwicklungen in der Region seit 1994 bieten. Im Rahmen eines Gottesdienstes wird während der Tagung der Opfer gedacht. Vier Panels diskutieren die Aufarbeitungs- und Versöhnungsarbeit in Ruanda und die politischen Entwicklungen in der Region.

Termin
von: 
Donnerstag, 20. März 2014 - 13:00
bis: 
Freitag, 21. März 2014 - 15:00

„Bühne der Wahrheit“: Gerechtigkeit und Versöhnung durch Wahrheitskommissionen und Strafgerichte

Wochenendseminar des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Nach Gewaltkonflikten stehen Staaten und Gesellschaften vor der schwierigen Aufgabe, wie mit dem begangenen Unrecht umzugehen ist: Wie können die gesellschaftlichen Gräben und die tiefen Gewaltprägungen überwunden werden, so dass eine langfristig friedensfähige Gesellschaft auf einem gerechten Fundament entstehen kann? In vielen Ländern gab es in jüngster Zeit verschiedene national und international gesteuerte Aufarbeitungsprozesse durch Wahrheitskommissionen und Strafverfolgung.

Termin
von: 
Freitag, 7. März 2014 - 18:00
bis: 
Sonntag, 9. März 2014 - 13:30

Erinnern und Gedenken nach Kriegen

Workshop im Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

In den letzten 50 Jahren hat es in Deutschland viele Diskussionen über das Gedenken an den Genozid an Juden und Roma, an die Morde an politischen Gegnern und an Homosexuellen in Deutschland während der Nazi-Herrschaft gegeben. Die meisten Diskurse waren auf diesen Kontext beschränkt, zum einen, weil es sich um unvergleichliche Gewaltverbrechen handelt, zum anderen, weil mit Erinnern und Gedenken nach Kriegen in verschiedenen Kontexten generell unterschiedlich umgegangen wird.

 

Termin
von: 
Freitag, 20. September 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 22. September 2013 - 13:30

Aufarbeitungsprozesse für gewaltsames Verschwindenlassen

Podiumsdiskussion veranstaltet von Amnesty International

Aus Anlass des International Tages der Verschwundenen am 30. August organisiert eine ehrenamtliche Gruppe von Amnesty International in Berlin, Ende August eine Veranstaltungsreihe zum Thema. In der Podiumsdiskussion am Samstag, den 30.8. 2013 möchten die Veranstalter anregen sich unter dem Titel „Aufarbeitungsprozesse für gewaltsames Verschwindenlassen: Amnestie? Gerichtsverfahren?

Termin
von: 
Freitag, 30. August 2013 - 19:30
bis: 
Freitag, 30. August 2013 - 21:30

Friedensorganisationen befürworten EU-Leitlinien zu Verträgen mit Israel

IPPNW, Internationaler Versöhnungsbund und Pax Christi fordern Kennzeichnung für Siedlungsprodukte aus besetzten Gebieten

Pressemitteilung vom 29. Juli 2013: Angesichts der formellen Vorbereitung neuer Friedensgespräche zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der israelische Regierung heben drei deutsche friedenspolitische Nichtregierungsorganisationen die zukünftige positive Rolle der Leitlinien der EU vom 19. Juli 2013 hervor, die die von Israel besetzten Gebiete von Förderung ausschließen.

50 Jahre Élysée Verträge - Deutsch-Französisches Friedensseminar

Veranstaltung von IALANA in Berlin

Am 21.und 22.01.2013 gedenken der Deutsche Bundestag und die Französische Nationalversammlung in gemeinsamen Veranstaltungen u.a. im Bundestag in Berlin dem 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Élysée Verträge, die mit die Grundlage für die deutsch französische Freundschaft in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts legten. 50 Jahre danach soll diese Freundschaft und der Frieden zwischen den Nationen feierlich begangen werden. Es ist auch eine Freundschaft der Staaten und Regierungen, aber zuerst wurde es nach Jahrhunderten des Hasses und der Kriege eine Freundschaft der Völker.

Termin
von: 
Samstag, 19. Januar 2013 - 13:00
bis: 
Sonntag, 20. Januar 2013 - 13:30

Do you remember Sarajevo? (Sjecas li se Sarajeva?)

Filmscreening und Gespräch in Berlin

Im Rahmen des Projekts “limited space: Berlin / Sarajevo” wird der Film von Nihad Kresevljakovic „Do you remember Sarajevo?“ gezeigt. Der Film verwendet verschiedene „home videos“ der Bewohner des belagerten Sarajevos aus der Zeit des Bosnienkrieges von 1992 bis 1995 und kreiert daraus eine kollektive Erinnerungscollage jenseits bekannter Nachrichtenbilder.

Termin
von: 
Freitag, 23. November 2012 - 19:00
bis: 
Freitag, 23. November 2012 - 21:00

HIV und Aids als Herausforderung für die Versöhnungsarbeit

Workshop des Weltfriedensdienstes in Berlin

Es ist eine hohe Kunst, Entwicklungsimpulse auszulösen; vor allem dort, wo Konflikte schwelen. Besonders in der Provinz KwaZulu-Natal haben langjährige politische Konflikte und extreme Verarmung zu komplexen Gewaltkreisläufen geführt. Entwicklungsprozesse werden oft infrage gestellt durch die Spaltung der Bevölkerung, durch Folgen der Gewalt – und auch durch HIV und Aids. Die Infektionsrate in Südafrika ist hoch und ihre Ausbreitung wird durch traumatische Erfahrungen der Bevölkerung stark befördert.

Termin
von: 
Dienstag, 11. September 2012 - 14:00
bis: 
Dienstag, 11. September 2012 - 19:00