Zivil-militärische Zusammenarbeit

Verlängerung des Irak-Mandats der Bundeswehr?

Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC empfiehlt Abbau des militärischen Engagements

Am 31. Oktober endet das Irak-Mandat der Bundeswehr. Der deutsche Bundestag wird über seine Verlängerung zu entscheiden haben. Das Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) beurteilt eine Verlängerung kritisch. Wenn die Bundesregierung Konfliktlagen auf lange Sicht strategisch beeinflussen will, müsse sie ihr militärisches Engagement zurückfahren sowie diplomatische und zivile Maßnahmen ausbauen.

Hand in Hand. Kämpferisch für den Frieden!

WFD Filmvorführung zum Weltfriedenstag

Mit Musik gegen die Dämonen des Krieges. Die Schlacht von Tabato ist eine ganz besondere Schlacht. Ein Dorf in Guinea-Bissau kämpft sie mit der Kraft der Musik. Der Film lief auf der Berlinale 2013 in der Forum-Sektion und erhielt eine lobende Erwähnung.

Termin
von: 
Freitag, 20. September 2013 - 20:00
bis: 
Freitag, 20. September 2013 - 22:00

Öffentliche Anhörung zum Thema "ZIF Peace Operations 2025"

Sitzung des Unterausschusses Zivile Krisenprävention und Vernetzte Sicherheit des Bundestages

Die 26. Sitzung des Unterausschusses findet als öffentliche Ausschussberatung zum Szenario "ZIF Peace Operations 2025" statt.

 

Anmeldung

Bitte per E-mail an auswaertiger-ausschuss [at] bundestag.de oder Fax (030-227 36131) mit folgenden Angaben:

Datum und Thema der Anhörung

Name, Vorname

Geburtsdatum

 

Termin
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Montag, 13. Mai 2013 - 16:30
bis: 
Montag, 13. Mai 2013 - 18:30

Rückzug in Verantwortung? Langfristige, zivile Lösungen für Afghanistan

Podiumsdiskussion von VENRO in Berlin

Die aktuelle internationale Afghanistanpolitik zielt vor allem auf einen möglichst schnellen Rückzug der ausländischen Truppen ab. Überhastet werden ein politischer Ausgleich mit Aufständischen und die Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die afghanische Regierung angestrebt. Die Konsequenzen daraus wird die afghanische Zivilbevölkerung tragen müssen. Vor allem die Frauenrechte drohen bei Verhandlungen und in zukünftigen Friedensabkommen weiter ausgehöhlt zu werden. Zehn Jahre nach Beginn der internationalen militärischen Intervention müssen die Weichen neu gestellt werden.

Termin
von: 
Donnerstag, 10. November 2011 - 18:30
bis: 
Donnerstag, 10. November 2011 - 21:30

Vorrang für Zivil – aber wie? Staatliche Krisenpolitik und die Strategiefähigkeit der deutschen Zivilgesellschaft

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Die Diskussionen um den dritten Umsetzungsbericht zum Aktionsplan Zivile Krisenpraevention machen es deutlich: zivile Krisenpraevention ist in den Absichtserklärungen von Politik, Militär und Zivilgesellschaft fest verankert, aber es hapert bei ihrer Umsetzung. Das ist nicht nur eine Frage politischen Willens und Ressortdenkens auf Staatsseite, sondern möglicherweise auch Folge mangelnder Kapazitäten, fehlender Strategiefähigkeit und Uneinigkeit über die Zusammenarbeit mit dem Staat auf der Seite zivilgesellschaftlicher Akteure.

Termin
von: 
Freitag, 4. November 2011 - 15:00
bis: 
Sonntag, 6. November 2011 - 13:00

'Vernetzte Sicherheit': Ein ernsthaftes Konzept? Kritische Punkte? Reaktionen?

Bericht von Ulrich Frey zum Workshop der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung im Juli 2011

Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung hatte zusammen mit der Evangelischen. Akademie Villigst für den 5. Juli 2011 zu einem Workshop über die vernetzte Sicherheit eingeladen.

'Vernetzte Sicherheit': Ein ernsthaftes Konzept? Kritische Punkte? Reaktionen?

Bericht von Ulrich Frey zum Workshop der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung im Juli 2011

Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung hatte zusammen mit der Evangelischen Akademie Villigst für den 5. Juli 2011 zu einem Workshop über die vernetzte Sicherheit eingeladen. Der Bericht fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

"Vernetzte Sicherheit" - Ernsthaftes Konzept? Kritik? Reaktionen?

Workshop der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Bestandsaufnahme und kritische Reflexion sind wichtig, weil "Vernetzte Sicherheit" - mit der begrifflichen Etablierung im Weißbuch der Bundesregierung (2006), im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP (2009) und im Zusammenhang mit Erläuterungen des Entwicklungsministers Niebel zur BMZ-Förderpolitik (Afghanistan) - heftige Kritik und Unruhe in zivilgesellschaftlichen Organisationen ausgelöst hat.

Termin
von: 
Dienstag, 5. Juli 2011 - 10:30
bis: 
Dienstag, 5. Juli 2011 - 16:30

Die Kunst der Intervention

Gesellschaftliche Eingriffe von Kunst, Politik und Militär. Symposium der Körber-Stiftung in Hamburg

Am 15. Juni treffen sich Künstler, Angehörige des Militärs und Sozialwissenschaftler im KörberForum, um über das Konzept »Intervention« zu debattieren. Die Körber-Stiftung veranstaltet das Symposium gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) und der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK).

Termin
von: 
Mittwoch, 15. Juni 2011 - 10:00
bis: 
Mittwoch, 15. Juni 2011 - 21:00

Wie schafft man Frieden?

Die Soldaten gehen – wer baut Afghanistan auf? Vortrag und Diskussion in Mainz

Was als »Operation andauernde Freiheit« (»Operation Enduring Freedom«) begann, ist zu einem mittlerweile fast zehn Jahre andauernden Krieg geworden. Ab Juli 2011 sollen nun in mehreren Regionen Afghanistans einheimische Sicherheitskräfte die Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig sind Nachrichten über Selbstmordanschläge weiter an der Tagesordnung, zunehmend verübt von Afghanen in Uniform, die offenbar von den Taliban gesteuert werden. Sollten die Truppen also doch länger bleiben, womöglich sogar verstärkt werden? Oder sollten sie sofort abgezogen werden?

Termin
von: 
Freitag, 27. Mai 2011 - 16:00
bis: 
Freitag, 27. Mai 2011 - 19:00

Krieg in Afghanistan

Ein Konflikt und die Perspektiven seiner Beendigung – Tagung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II

Die internationale Afghanistan-Intervention befindet sich in ihrem zehnten Jahr. Die Bilanz ist ernüchternd: die Sicherheitslage im Land hat sich deutlich verschlechtert, die afghanische Regierung büßt an Legitimität innerhalb der Bevölkerung ein, die Korruption greift um sich, von Demokratie kann keine Rede sein.

Termin
von: 
Mittwoch, 15. Juni 2011 - 15:30
bis: 
Freitag, 17. Juni 2011 - 12:30

Zehn Jahre Afghanistan – Wann ziehen wir ab?

Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland

Zehn Jahre dauert die militärische Intervention in Afghanistan nun schon an. Das ursprüngliche Ziel, das Terror-Netzwerk Al-Kaida zu zerschlagen, ist in weite Ferne gerückt. Der Krieg gegen den internationalen Terrorismus mutierte in einen Krieg gegen die Taliban. Diese sehen sich in erster Linie als Verteidiger ihres Landes und Glaubens gegen fremde Besatzer.

Aus deutscher Sicht stellt sich die Frage: Welchen Sinn macht der Einsatz der NATO und damit auch der Bundeswehr unter den veränderten Umständen und wann wird der Einsatz zu Ende sein?

Termin
von: 
Freitag, 27. Mai 2011 - 14:00
bis: 
Samstag, 28. Mai 2011 - 15:00

"Stoppt den Krieg in Afghanistan – Perspektiven für Frieden und Entwicklung"

Kurzbericht von Ute Finckh zur gleichnamigen Konferenz vom 19. und 20. Februar in Hannover

Seit anderthalb Jahren hatten sich Aktive aus den drei friedenspolitischen Fachverbänden Bundesausschuss Friedensratschlag, Kooperation für den Frieden und Plattform Zivile Konfliktbearbeitung regelmäßig mit VertreterInnen des Verbands Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) zusammen gesetzt, um die jeweiligen Standpunkte und Einschätzungen zu Afghanistan auszutauschen bzw. zu verstehen und auszuloten, welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede es dabei gibt.

Stoppt den Krieg in Afghanistan

Perspektiven für Frieden und Entwicklung

"Stoppt den Krieg in Afghanistan - Perspektiven für Frieden und Entwicklung", so lautet das Motto einer eher ungewöhnlichen Konferenz zur deutschen Afghanistanpolitik. Personen und Organisationen aus der Friedensbewegung und dem entwicklungspolitischen Zusammenschluss VENRO haben den Dialog der beiden unterschiedlichen Perspektiven gestartet. Das Unbehagen an der Lage in Afghanistan und das Bestreben mit den je eigenen Kompetenzen zu einer Verbesserung beizutragen motiviert diese Gruppen zur Zusammenarbeit.

Termin
von: 
Samstag, 19. Februar 2011 - 11:00
bis: 
Sonntag, 20. Februar 2011 - 13:15

Keine Gewöhnung an Gewalt. Den Krieg beenden.

Erklärung des Präsidenten der deutschen Sektion von pax christi zur Afghanistan-Abstimmung im Deutschen Bundestag

Anlässlich der bevorstehenden Beratungen zur Verlängerung des Afghanistan-Mandats fordert der Präsident der deutschen Sektion von pax christi Heinz Josef Algermissen, Bischof von Fulda, die Bundesregierung auf, den sofortigen Beginn des Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan einzuleiten und das deutsche Engagement in Afghanistan konsequent zivil auszurichten.

Krieg in Afghanistan

Ein Konflikt und die Perspektiven seiner Beendigung - Eine Tagung für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II

Die internationale Afghanistan-Intervention befindet sich in ihrem zehnten Jahr. Die Bilanz ist ernüchternd: die Sicherheitslage im Land hat sich deutlich verschlechtert, die afghanische Regierung büßt an Legitimität innerhalb der Bevölkerung ein, die Korruption greift um sich, von Demokratie kann keine Rede sein. In der Wahrnehmung der afghanischen Bevölkerung schaffen die internationalen Truppen mehr Unsicherheit als Sicherheit. Es fehlt an funktionierenden und akzeptierten staatlichen Strukturen, das Machtvakuum wird nicht selten durch Taliban und andere Aufständische gefüllt.

Termin
von: 
Mittwoch, 9. Februar 2011 - 15:00
bis: 
Freitag, 11. Februar 2011 - 12:30

Wider einen abermaligen Missbrauch deutscher Soldatinnen und Soldaten

Stellungnahme der pax christi-Kommission Friedenspolitik zur angekündigten noch engeren Verzahnung von Militär- und Wirtschaftspolitik

Anlass und Kritikpunkt der Stellungnahme ist der jüngst vom Verteidigungsminister angemahnte offene und unverklemmte Umgang mit der Verknüpfung deutscher Sicherheitspolitik mit Wirtschaftinteressen.

Entwicklungshilfe mit Stahlhelm?

Vernetzte zivile und militärische Planung für Frieden und Stabilität in Krisengebieten

Verrnetzte Sicherheit (Comprehensive Approach) beansprucht Sicherheit mit mehr als nur militärischen Mitteln zu gewährleisten. Strategien werden entwickelt, um unterschiedliche Regierungsressorts und nicht-staatliche Akteure einzubinden. So beziehen sie wirtschaftliche, gesellschaftliche und politisch-administrative Aspekte mit ein. Das soll ein ganzheitliches und kohärentes Vorgehen ermöglichen.

Termin
von: 
Freitag, 3. Dezember 2010 - 17:00
bis: 
Sonntag, 5. Dezember 2010 - 13:30