ZKB im Inland

Rassistische Vorurteile treten immer offener zu Tage – auch in Deutschland

Amnesty zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März

Amnesty International - Pressemitteilung - 18.03.2016 - „In vielen Ländern Europas treten rassistische Ressentiments in Gesellschaft und Politik immer offener zu Tage. Das zeigt sich unter anderem an den Erfolgen rechtspopulistischer Parteien in Frankreich, den Niederlanden, Polen, Ungarn – und auch in Deutschland“, sagt Selmin Çalışkan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus am 21. März.

Hallesche Grundschule wird bundesweit zur 2.000sten „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Friedenskreis Halle - Pressemitteilung - 8.03.2016 - Am 09. März 2016 wird die 2.000ste Schule in das bundesweite Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage aufgenommen. Es ist die Grundschule „Hanoier Straße“ aus Halle (Saale) in Sachen-Anhalt.

hatecrime.osce.org

OSZE ruft auf Vorfälle von Hasskriminalität aus 2015 zu melden

Von der Bundesregierung und den Regierungen der übrigen 56 OSZE-Teilnehmerstaaten beauftragt, sammelt und dokumentiert das OSZE Büro für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (Office for Democratic Institutions and Human Rights ODIHR) DATEN ÜBER HASSVERBRECHEN (hate crime; auch: vorurteilsmotivierte Verbrechen / bias motivated crimes).

Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt

Bundesweiter Aktionstag am 19. März 2016

Trägerkreis Hand in Hand gegen Rasssismus - Februar 2016 - "In Deutschland brennen Häuser. Rassist/innen bedrohen Menschen auf offener Straße Tag für Tag. Sie nutzen die Angst vor Anschlägen wie in Paris, um ausgerechnet Flüchtlinge zu attackieren, die selbst vor solchem Terror fliehen.

Alle im Boot?! Schwer erreichbare Zielgruppen in Bürgerbeteiligungsprozesse einbeziehen

Seminar der Stiftung Mitarbeit in Magdeburg

Bürgerbeteiligung braucht die Mitwirkung aller relevanten Akteure, um ihrem Anspruch nach demokratischer Mitgestaltung gerecht zu werden. Doch die Praxis zeigt, dass mit Beteiligungsangeboten Bevölkerungsgruppen nicht erreicht werden, die sich aufgrund ihrer Lebenssituation, ihrer Bildung oder gesellschaftlichen Stellung nicht oder nur in geringem Maße artikulieren können oder wollen.

Termin
von: 
Freitag, 22. April 2016 - 10:00
bis: 
Samstag, 23. April 2016 - 12:30

Konfliktmoderation in Gruppen –€“ Praxisworkshop für freiwillig Engagierte in Initiativen, Vereinen und Selbsthilfegruppen

Seminar der Stiftung Mitarbeit in Mülheim an der Ruhr

Konflikte und Auseinandersetzungen sind ein selbstverständlicher Teil des menschlichen Zusammenlebens. Auch in Gruppen, die ein gemeinsames Anliegen vertreten – sei es in einem Ehrenamt im Verein, dem Engagement in einer Gruppe, in Kirchengemeinden oder in der Selbsthilfe –€“ kann es zu Spannungen und Streit kommen.

Termin
von: 
Freitag, 29. April 2016 - 14:30
bis: 
Samstag, 30. April 2016 - 16:15

Hilfe für durch Krieg und Flucht traumatisierte Menschen

Ausschreibung des Friedenspreises Sievershäuser Ermutigung 2016

Seit 1988 schreibt die Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit im zweijährigen Rhythmus den mit 5.000 € dotierten Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung aus. In diesem Jahr wendet sich der Aufruf zur Bewerbung an Personen und Projekte, die Menschen helfen, die durch Krieg und Flucht traumatisiert sind.

Sexualisierte Gewalt bekämpfen - Flüchtlinge schützen

Erklärung des Forum Menschenrechte

Forum Menschenrechte - Pressemitteilung - 21. Januar 2016 - Die sexualisierte Gewalt, die zahlreiche Männer, in ihrer Mehrheit angeblich nordafrikanischer Herkunft, am Silvesterabend auf der Kölner Domplatte gegen Frauen ausgeübt haben, hat eine breite und aufgeregte Debatte in Politik und Zivilgesellschaft ausgelöst. Rechtsextreme Gruppen und Politiker_innen etablierter Parteien nehmen diese Übergriffe zum Anlass, Verschärfungen im Asylrecht, z.B. schnellere Abschiebungen, zu fordern.

Netzwerkarbeit erfolgreich gestalten. Kooperation und Vernetzung in Projekten der Bürgerbeteiligung

Seminar der Stiftung Mitarbeit in Weimar

In Netzwerken zu arbeiten und mit anderen Organisationen zu kooperieren, hat Konjunktur. Hintergrund dieser Entwicklung ist der rasche gesellschaftliche Wandel und die zunehmende Komplexität der Herausforderungen. Viele Aufgaben können von einzelnen Akteuren nicht (mehr) alleine bewältigt werden. Netzwerke sind vor allem dann hilfreich, wenn bei der Bearbeitung anstehender Aufgaben akteurs- und sektorübergreifend zusammengearbeitet und verschiedene Perspektiven und Kompetenzen integriert werden sollen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.

Termin
von: 
Freitag, 8. April 2016 - 12:30
bis: 
Samstag, 9. April 2016 - 16:30

Integrationskonferenz Bezirk Hamburg Mitte für die Arbeit mit Geflüchteten

Veranstaltung der ikm in Hamburg

Am 20. Januar 2016 findet die Integrationskonferenz für die Arbeit mit Geflüchteten statt. Der Bezirk Hamburg Mitte lädt zu dieser Veranstaltung ein, um auf einem Markt der Möglichkeiten die Vernetzung regional auszubauen. In Workshops werden Themen vertieft, um mit allen Mitmachenden auf diesem Gebiet gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Das ikm moderiert diese Veranstaltung und leitet workshops an.

Termin
von: 
Mittwoch, 20. Januar 2016 - 16:15
bis: 
Mittwoch, 20. Januar 2016 - 19:30

Bund, Länder und Kommunen müssen rassistischer Gewalt und Hetze energisch entgegentreten

Forderungen des Deutschen Instituts für Menschenrechte zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember

Deutsches Institut für Menschenrechte - Pressemitteilung - 9.12.2015 - Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte die politisch Verantwortlichen auf allen staatlichen Ebenen dazu auf, den Kampf gegen Rassismus zu intensivieren.

Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Pater Oliver Potschien und das Sozialpastorale Zentrum in Duisburg-Marxloh ausgezeichnet

Deutsche Bischofskonferenz - Pressemitteilung - Oktober 2015 - „Inmitten eines Stadtteils, der in der öffentlichen Diskussion meist als sozialer Brennpunkt wahrgenommen wird, leisten Pater Oliver und sein Zentrum einen wegweisenden Beitrag für das Zusammenleben von Menschen verschiedener kultureller und religiöser Prägungen“, so der Vorsitzende der Jury und der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle (Hildesheim).

Bochumer Aufruf: Bundesweites Mediations-Netzwerk Einwanderung und Integration

Einladung der Forschungsgruppe Konfliktmanagement an der Akademie der Ruhr-Universität Bochum

Wie können wir als Mediatorinnen und Mediatoren in dem aktuellen Prozess der Einwanderung und Integration von Flüchtlingen aktiv werden? Wie können wir unsere professionelle Kompetenz als Vermittler und Konfliktmanager einbringen?

Termin
von: 
Freitag, 11. Dezember 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 11. Dezember 2015 - 16:00

Zivilcourage können alle!

Seminar am ikm Hamburg

Bei Zivilcourage denken wir an die großen Fragen: „Warum hat niemand eingegriffen?“ oder: „Warum hat in dieser brenzligen Situation niemand etwas gesagt?“ Diese Fragen sollen in der MultiplikatorInnen Fortbildung beantwortet und eingeübt werden – denn Zivilcourage kann man lernen und auch andere lehren! Es werden theoretische Grundlagen von zivilcouragiertem Handeln vermittelt und Möglichkeiten entwickelt und ausprobiert, wie in eskalierten Situationen agiert werden kann, ohne sich selber in Gefahr zu bringen.

Termin
von: 
Samstag, 28. November 2015 - 9:00
bis: 
Samstag, 28. November 2015 - 17:00

Keine Trennung von Flüchtlingen nach Religionszugehörigkeit

Erklärung des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Deutsches Institut für Menschenrechte - Pressemitteilung - 30.09.2015 - Zu aktuellen Vorschlägen, Flüchtlinge in Unterkünften nach Religion zu trennen, erklärt das Deutsche Institut für Menschenrechte: "Diese Vorschläge lenken von den zentralen Problemen bei der Unterbringung von Flüchtlingen ab. Eine getrennte Unterbringung in Unterkünften ist zwar durchaus notwendig, aber die Trennlinie läuft nicht entlang der Religionszugehörigkeit, sondern entlang des Schutzbedarfes.

Willkommen in Deutschland? Flüchtlinge zwischen Abwehr und Integration

Podiumsdiskussion veranstaltet von der HSFK

Es diskutieren: Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Stadträtin und Dezernentin für Integration, Pfr. Andreas Lipsch, Diakonie Hessen, Interkultureller Beauftragte, Dr. Sabine Mannitz, HSFK/PRIF. Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau.

Termin
von: 
Montag, 9. November 2015 - 19:00
bis: 
Montag, 9. November 2015 - 20:30

'Bewusstsein für Frieden' - eine psychosoziale Herausforderung im Privaten und im Globalen

Symposium am Universitätsklinikum Regensburg

Tagtäglich werden wir mit Themen über Konflikte, Kriege und Krisen, aber auch dem Bemühen um Frieden und ein gutes Miteinander konfrontiert. Doch selten findet eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Wesen und den Bedingungen für das, was wir als Frieden bezeichnen, statt. Was ist Frieden? Bewusstseinszustand, Handlungskompetenz, harmonisches Miteinander? Welche Dynamiken spielen sich in Konflikten ab? Wie hängen politischer Friede und individueller Friede zusammen? Wie kann man Frieden lernen und lehren? Welche Rolle spielen unsere Vorstellungen, Weltbilder, Ideale?

Termin
von: 
Samstag, 17. Oktober 2015 - 10:00
bis: 
Samstag, 17. Oktober 2015 - 18:00

Zwischen Solidarität und rechter Gewalt: friedenspolitische Antworten für eine polarisierte Gesellschaft

Aktionstagung von forumZFD in Köln

Laut UNHCR sind weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht, so viel wie nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Bürgerkriege, Gewalt gegen Minderheiten und Oppositionelle, Auswirkungen des Klimawandels oder wirtschaftliche Perspektivlosigkeit zwingen Menschen, ihre Heimat zu verlassen.

Diese Ursachen von Flucht wollen die Vereinten Nationen mit den „nachhaltigen Entwicklungszielen“ aus der Welt schaffen. Die nachhaltigen Entwicklungsziele werden Ende September verabschiedet und erstmals werden darin alle Länder als reformbedürftig wahrgenommen.

Termin
von: 
Samstag, 17. Oktober 2015 - 9:30
bis: 
Sonntag, 18. Oktober 2015 - 10:00

Frieden auf der globalen Nachhaltigkeitsagenda - ein Thema für Kommunen?

Podiumsdiskussion von FES, FriEnt und Brot-EED im Rahmen der Bonner Friedenstage

Die Vereinten Nationen werden diesen September nachhaltige Entwicklungsziele für den Zeitraum bis 2030 beschließen. Im Gegensatz zu den Millenniumentwicklungszielen ist eine Zielformulierung zu friedlichen und inklusiven Gesellschaften enthalten und die neuen

Termin
von: 
Sonntag, 20. September 2015 - 11:00
bis: 
Sonntag, 20. September 2015 - 13:30

Interkulturelle Kompetenz und Toleranz im Engagement

Seminar der Stiftung Mitarbeit in Königswinter (bei Bonn)

„Das ist doch nicht normal. So verhält man sich doch nicht.“ Auch in ehrenamtlich engagierten Gruppen kann es zu Missverständnissen kommen, wenn Gruppenmitglieder mit einer anderen kulturellen Prägung Verhaltensweisen zeigen, die »anders« sind. Das gilt für beide Seiten. Unterschiede bestehen z.B. im Kommunikationsverhalten, insbesondere in der Art, wie Kritik geäußert wird.

Termin
von: 
Freitag, 13. November 2015 - 13:00
bis: 
Samstag, 14. November 2015 - 16:00

Bürgerbeteiligung in gesellschaftlichen Konfliktfeldern: Chancen, Hindernisse, Widersprüche

Tagung der Stiftung Mitarbeit und der Evangelischen Akademie Loccum

Bürgerbeteiligung zielt auf tragfähige, breit akzeptierte Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Handlungsleitend ist dabei die Suche nach einem Konsens oder Kompromiss. Doch der Weg dahin ist voraussetzungsvoll. Ob bei Vorhaben der Stadtteilsanierung, bei der Stromtrassenführung oder bei kommunalen Verkehrsprojekten: schnell können sich konflikthafte Situationen verschärfen, wenn unvereinbare Interessen aufeinander stoßen oder Missverständnisse und Machtungleichgewichte den Dialog belasten.

Termin
von: 
Freitag, 11. September 2015 - 16:00
bis: 
Sonntag, 13. September 2015 - 12:30

Knirschen, Knistern, Bürgerwehr? - Konflikte in Stadt und Gesellschaft konstruktiv bearbeiten

Fortbildungsangebot des Friedenskreis Halle e.V.

Diese Fortbildung führt in die konstruktive Bearbeitung kommunaler bzw. gesellschaftlicher Konflikte ein. Gearbeitet wird beispielhaft mit einem Konflikt um Flüchtlingsunterkünfte aus Leipzig: Solidaritätsbekundungen seitens Aktivist/innen, Widerstand von ansässigen Bewohner/innen, Anheizung durch Rechtsextreme, Erklärungsversuche der Stadtregierung. Was in Leipzig-Schönefeld 2013-2014 passierte, ist aus vielen Orten Deutschlands bekannt: mehrere Akteure stehen im Streit, der sich rasant entwickelt und dabei an Schärfe und Bedrohlichkeit zunimmt...

Termin
von: 
Donnerstag, 18. Juni 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 19. Juni 2015 - 17:00

Zugang zu Gewaltschutz auch für Frauen in Flüchtlingsunterkünften

Deutsches Menschenrechtsinstitut fordert wirksamen Schutz in Deutschland

Pressemitteilung - Deutsches Institut für Menschenrechte - März 2015 - Anlässlich des Internationalen Frauentages erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Flüchtlingsfrauen in Deutschland müssen Zugang zu wirksamem Schutz vor sexueller Belästigung und geschlechtsspezifischer Gewalt haben, wenn sie hier in Erstaufnahmeeinrichtungen und  Gemeinschaftsunterkünften leben.

Mitmachen: Europäische Aktionswoche gegen Rassismus

Netzwerk UNITED for Intercultural Action koordiniert jährliche Kampagne

Das Netzwerk UNITED for Intercultural Action koordiniert die Europäische Aktionswoche gegen Rassismus, die jedes Jahr um den 21. März herum stattfindet. NRO, Vereine, Schulen, lokale Behörden, alle sind aufgefordert, ein Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt zu setzen und bei der Kampagne mitzumachen. UNITED kann dabei mit verschiedenen Angeboten unterstützen.

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