ZKB im Inland

Für den Frieden mobilisieren

Kritik, Kreativität und Netzwerken als Aufgaben der zivilen Konfliktbearbeitung – Plattform-Jahrestagung 2011

Zivile Konfliktbearbeitung braucht gesellschaftliche und politische Öffentlichkeit, um gewaltförmige Konflikte zu mindern oder gar zu überwinden. Über die Öffentlichkeit sollen Aufmerksamkeit hergestellt, Raum für Alternativen geschaffen und konstruktive Gegenkräfte gestärkt werden. Akteurinnen und Akteure der zivilen Konfliktbearbeitung konkurrieren beim Zugang zur gesellschaftlichen und politischen Öffentlichkeit - sei es über die Massenmedien oder andere Kanäle - jedoch mit staatlichen Institutionen, transnationalen Konzernen oder Nichtregierungsorganisationen aus anderen Bereichen. Insbesondere wegen der Schwierigkeit, die eigene prozesshafte Arbeit und die Ausrichtung auf langfristigen Wandel zu visualisieren und eindrücklich darzustellen, haben es viele Akteurinnen und Akteure der zivilen Konfliktbearbeitung schwer, sich zu präsentieren. Zugleich gibt es positive Beispiele, von denen man lernen kann, und die zeigen, dass es möglich ist, das eigene Anliegen zielgerichtet und professionell zu kommunizieren.

Termin
von: 
Freitag, 25. März 2011 - 16:00
bis: 
Sonntag, 27. März 2011 - 12:30

Demokratie und Menschenrechte

Training für die politische Jugendbildungsarbeit

Welche Rechte haben Kinder und Jugendliche? Was ist Diskriminierung, wie funktioniert sie und woran erkennt man sie? Was haben Menschenrechte und Demokratie mit meinem Alltag zu tun? Was sind demokratiefeindliche Haltungen und wie gehe ich mit diesen in meiner Umgebung um?
Die Multiplikatorenschulung entwickelt Perspektiven, wie diese Fragen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen thematisiert werden können und bietet Anknüpfungspunkte für die kinder- und jugendpolitische Bildungsarbeit in der Kirchengemeinde und im Dekanat.

Termin
von: 
Montag, 28. Februar 2011 - 10:00
bis: 
Montag, 28. Februar 2011 - 17:00

"Vorrang für Zivil – NATO auflösen"

Presseerklärung des Bund für Soziale Verteidigung e.V.

(Im folgenden wird der Wortlaut der Presseerklärung wiedergegeben:) „Am Wochenende will die NATO eine neue Strategie verabschieden. Im Vordergrund der Diskussion stehen dabei absurde Vorschläge wie die Ausweitung des Kriegsbegriffs auf Hackerattacken, mit denen die NATO ihre Bedeutungslosigkeit zu vertuschen sucht. Ein weiterer Schwerpunkt wird die zivil-militärische Zusammenarbeit sein. Die Bundesregierung spricht hier vom Konzept der „Vernetzten Sicherheit“ und behauptet, bei der Krisenprävention „vorrangig zivile Mittel“ einzusetzen (siehe Fußnote 1). Das Gegenteil ist der Fall.

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