"Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan"

Aufruf zur Unterstützung des bundesweiten Aktionstags am 20. Februar 2010
"Liebe Friedensfreundinnen und Freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen, die Kampagne der Friedensbewegung "Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan" hat ihren Fahrplan für den Protest gegen eine weitere Erhöhung der Truppen in Afghanistan erstellt und bittet alle Friedensinitiativen und -organisationen und alle anderen demokratischen und sozialen Bewegungen (Gewerkschaften, kirchliche Gruppen, Parteien, Jugendorganisationen) mitzuhelfen, den Widerstand gegen die Kriegspolitik unüberhörbar zu machen.
Hierzu haben wir einen Aufruf zu einer bundesweiten demonstrativen Aktion am 20. Februar in Berlin verabschiedet, um dessen Unterstützung wir dringend bitten. Der 20. Februar wurde gewählt, weil aller Voraussicht nach in der Woche danach im Bundestag über eine Erhöhung der Truppen, die in den Krieg geschickt werden, abgestimmt werden soll.
Die Zeit ist also knapp. Wir bitten dringend um Rückmeldung, ob ihr bzw. eure Gruppen/Organisationen den Aufruf unterstützt. Rückmeldung bis zum 26. Januar (also kommenden Dienstag) an folgende e-mail-Adresse:
afghanistan.aktion [at] yahoo.de (mailto:)
Zur Finanzierung von Drucksachen (Flyer, Plakat) und der Aktion am 20.Februar bitten wir um eine finanzielle Beteiligung:
Einzelpersonen: 30 EUR
Initiativen/Gruppen: 50 EUR
(Größere) Organisationen: 100 EUR.
Das Geld bitte an folgendes Konto überweisen:
Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.,
Kto-Nr. 2000 81 390
Frankfurter Sparkasse 1822, BLZ 500 502 01
Stichwort: Afghanistan-Kampagne
Am 27. Januar wird Bundeskanzlerin Merkel eine Regierungserklärung zu Afghanistan abgeben. Am 28. Januar findet in London die internationale Afghanistan-Konferenz statt (sie wird von der dortigen Friedensbewegung mit einer Gegenveranstaltung begleitet). Dieses Ereignis sollte von den Friedensgruppen/Initiativen vor Ort genutzt werden, um gegen die bevorstehende Truppenerhöhung zu protestieren und - stattdessen – den Abzug der NATO-Truppen und eine wirkliche Wende zur ausschließlich zivilen Hilfe zu fordern. Falls es Planungen zu lokalen Aktivitäten (Mahnwachen, Info-Stände, Kundgebungen, Demos, andere Veranstaltungen) gibt, sollten sie ebenfalls umgehend an das vorübergehend eingerichtete Kampagnen-Büro gemeldet werden:
afghanistan.aktion [at] yahoo.de (mailto:)
In der Hoffnung auf zahlreiche Rückmeldungen verbleiben wir (im Namen der Kampagne "Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan") mit herzlichen Grüßen
Peter Strutynski (Friedensratschlag)
Lühr Henken (Hamburger Forum)
Reiner Braun (IALANA)
Susanne Grabenhorst (Kooperation für den Frieden)
Monty Schädel (DFG-VK)
Horst Trapp (Friedens- und Zukunftswerkstatt FFM e.V.)
Laura von Wimmersperg (FRIKO Berlin)"