Friedensnobelpreis an ICAN zeichnet alle Gegner/innen von Atomwaffen aus

Jetzt den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen: Appell des Bundes für Soziale Verteidigung e.V. an die Bundesregierung

Bund für Soziale Verteidigung e.V. - Pressemitteilung - 6.10.2017 - Die Verleihung des Friedensnobelpreises an ICAN ist eine Auszeichnung für alle Aktivist*innen weltweit, die sich teilweise schon seit vielen Jahrzehnten für das Verbot und die Abschaffung von Atomwaffen einsetzen. Wir gratulieren den Freund*innen von ICAN herzlich! Auch wenn in der Vergangenheit der Friedensnobelpreis manchmal an Personen und Institutionen ging, bei denen wir das Gefühl hatten, dass sie dem Preis vielleicht nicht unbedingt gerecht wurden: IHR habt ihn verdient!

Wir fordern die Bundesregierung auf, ihre Ablehnung der Unterzeichnung des Vertrags zur Ächtung der Atombomben zu revidieren und den Vertrag umgehend zu zeichnen. Anstatt sich bei der Ablehnung der Unterzeichnung auf die NATO zu berufen, sollte Deutschland ein Zeichen setzen und darauf drängen, dass die anderen NATO-Mitglieder ebenfalls den Vertrag zeichnen und anerkennen, dass Atomwaffen völkerrechtswidrig sind!

Wer sich über den Vertrag näher informieren möchte oder nachschauen, wer schon unterzeichnet hat und wer nicht, kann bei http://www.atomwaffenfrei.de/, bei https://www.icanw.de/  oder bei http://www.icanw.org/ (nur dort: die Unterzeichnerstaaten) nachlesen.