Initiativen

Demokratieförderung ausbauen statt kürzen!

Stellungnahme vom Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft

Das Bündnis Bildung für eine demokratische Gesellschaft ruft Unterstützer*innen dazu auf, ihre Forderungen zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu unterzeichnen.

Der aktuell im Bundestag diskutierte Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 sieht vor, dass für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ statt der ursprünglich geplanten 115,5 Millionen Euro nur 107,5 Millionen € zur Verfügung gestellt werden sollen. Diese Kürzung bedroht akut die Arbeit zahlreicher Organisationen, die sich für die Demokratieförderung einsetzen.

Friedensfahrradtour zwischen den Botschaften der USA und des Iran

Mit Straßentheater und Kundgebungen

Die Gefahr eines Krieges gegen den Iran wächst und die Diskussion um die Beteiligung der Bundeswehr an einer militärischen Mission in der Straße von Hormus ist besorgniserregend. Darum fordern IPPNW Deutschland, DFG-VK, das Netzwerk Friedenskooperative und ihre Unterstützer*innen die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, alles zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern.

Bei einer Friedensfahrradtour am 26. Oktober 2019 zwischen den Botschaften der USA und der Islamischen Republik Iran werden Fahnen mit der Botschaft „Kein Krieg gegen Iran“ gut sichtbar durch die Straßen von Berlin und vor die Botschaften getragen. Vor den Botschaften der USA und des Iran wird es zudem ein Straßentheater und eine kurze Kundgebung geben. Die Fahnen „Kein Krieg gegen Iran“ stellen die Veranstalter. Wer will, kann seine eigene Peace-Fahnen mitbringen.

56 Organisationen aus der Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfsorganisationen fordern: Keine Rüstungsexporte für gesamte Jemen-Militärkoalition

Offener Brief an die Mitglieder des Bundessicherheitsrates

In einem offenen Brief fordern 56 zivilgesellschaftliche Organisationen von der Bundesregierung ein umfassendes und zeitlich nicht befristetes Rüstungsexportverbot für alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, solange diese am bewaffneten Konflikt beteiligt sind oder die Gefahr besteht, dass auch deutsche Rüstungsgüter zu Menschen- und Völkerrechtsverletzungen im Jemen beitragen.

Gesichter des Friedens

Bekannte Persönlichkeiten setzen ein Zeichen für den Frieden

Am 11. September 2019 startete die Initiative Gesichter des Friedens. Als friedensförderndes Äquivalent der Initiative Gesichter der Demokratie und getreu dem Motto „Sign for Peace and Security!” soll damit ein Bewusstsein geschaffen werden, dass jeder Einzelne einen wertvollen Beitrag für ein friedliches und sicheres Zusammenleben leisten kann.

#sweatforpeace

Eine Social Media-Aktion vom Konsortium Ziviler Friedensdienst

Zum UN-Weltfriedenstag am 21. September startet das Konsortium Ziviler Friedensdienst eine Social Media-Aktion, um auch in der Online-Welt mehr Aufmerksamkeit für Frieden und zivile Konfliktbearbeitung zu schaffen. Unter #sweatforpeace können alle Interessierten ein Foto von sich bei einer sportlichen Aktivität über ihre Social-Media-Kanäle posten und diese mit der Botschaft: „Frieden ist jede Anstrengung wert" verknüpfen.

Aufruf: Bundeswehreinsatz in Syrien beenden - Nein zu einem Krieg gegen den Iran!

Eine Initiative von MACHT.FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien

Die Initiative "MACHT.FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" ruft zu einer gemeinsamen Aktion auf, um eine direkte Beteiligung der Bundesregierung im Iran zu verhindern. Die mögliche Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Syrien/Jordanien und dem Irak könnte die Kriegsdrohungen der USA gegen den Iran unterstützen, da die derzeit in Jordanien und im Irak stationierten Bundeswehrsoldat*innen so an möglichen militärischen Auseinandersetzungen beteiligt werden könnten.

Klimastreik am 20. September 2019

Material vom Netzwerk Friedenskooperative

Am 20. September findet wieder ein globaler Klimastreik der Fridays for Future-Bewegung statt. Das Netzwerk Friedenskooperative bietet Banner und Schilder an, die auf die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und Konflikten, Krieg und Militarismus hinweisen. In Zeiten der Aufrüstung kann hiermit öffentlich dagegegen Stellung bezogen werden.

Ökumenische FriedensDekade 2019: Motto "friedensklima"

Materialien sind bestellbar

Mit dem Motto „friedensklima“ machen die Trägerorganisationen der Ökumenischen FriedensDekade auf den Klimawandel und dessen Konsequenzen für den Frieden aufmerksam als auch auf die zunehmende Individualisierung in unserer Gesellschaft. Die Arbeitsmaterialien zeigen diese Zusammenhänge auf und können für Aktionen rund um das Motto bestellt werden.

ICAN-Städteappell

#ICANSave meine Stadt

Atomwaffen stellen eine besondere Bedrohung für Städte dar. Sie sind im Ernstfall die primären Ziele eines atomaren Angriffs. Damit sind Städte direkt betroffen und sollten sich deshalb in die Diskussion zu dieser Frage einmischen. Atomwaffen sind konzipiert, um Menschen und Infrastruktur gigantischen Schaden zuzufügen. Die sogenannte nukleare Abschreckung basiert auf der Drohung, die wichtigsten Orte eines Landes anzugreifen.

Rheinmetall entwaffnen

Protest-Camp vom 1. bis 9. September im niedersächsischen Unterlüß

Vom 1. bis 9. September veranstaltet das Bündnis "Rheinmetall entwaffnen" in Unterlüß ein Protest-Camp, Workshops, eine Demonstration und Blockade-Aktion. In Unterlüß befindet sich eine wichtige Produktionsstätte von Rheinmetall. Knapp 2000 Menschen produzieren dort Waffen, Munition, Panzer und anderes Kriegsgerät. Die Schießanlange in Unterlüß ist das größte private Testgelände in Deutschland.

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