Ihre Stimme für Baku

Amnesty International fordert Freilassung politischer Gefangener in Aserbaidschan

Noch bis zum 16. Februar 2012 findet der deutsche Vorentscheid zum Eurovision Song Contest in Aserbaidschan statt. Doch nicht in jedem Land können alle Menschen davon singen, was sie bewegt. Aserbaidschan ist solch ein Land. Seit Jahren beobachtet Amnesty International eine Verschlechterung der Menschenrechtslage in Aserbaidschan. Journalisten, Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen und oppositionellen Parteien werden bedroht und teilweise misshandelt. Menschen werden ins Gefängnis gesteckt, nur weil sie sich kritisch über die Regierung geäußert haben. Mindestens 16 gewaltlose politische Gefangene sind allein im Zusammenhang mit den Protesten im Frühjahr in Haft und brauchen Ihre Unterstützung! Es darf nicht sein, dass das Gastland den Teilnehmern des Eurovision Song Contests sowie einreisenden Journalisten Meinungsfreiheit zusichert, aber gleichzeitig die eigene Bevölkerung unterdrückt und ihr grundlegende Menschenrechte verweigert.

 

Der Musiker Thomas D, Jury-Präsident beim diesjährigen Grand Prix-Vorentscheid, gibt dazu ein klares Statement ab: "Vom Recht seine Meinung zu sagen, können leider nicht alle Menschen so einfach Gebrauch machen wie wir. In manchen Ländern kann man dafür ins Gefängnis kommen. Doch wir alle haben ein Recht darauf anders sein zu dürfen, denn gerade das macht die Vielfalt dieser Welt aus. Damit auch andere Menschen die Freiheit behalten ihre Meinung frei zu äußern, unterstütze ich die Aktion von Amnesty International. Jeder soll sagen und singen können, was er will. Gebt Baku eine Stimme!"

 

Amnesty fordert auf, sich jetzt an den Präsidenten Aserbaidschans mit der Forderung, alle gewaltlosen politischen Gefangenen sofort freizulassen! Details