Initiativen

Hier finden Sie Hinweise zu aktuellen Initiativen (Kampagnen, Aktionen und weiteren Lobbyaktivitäten) der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie weiterer Akteurinnen und Akteure.


 

"Stoppt den Krieg in Afghanistan – Perspektiven für Frieden und Entwicklung"

Kurzbericht von Ute Finckh zur gleichnamigen Konferenz vom 19. und 20. Februar in Hannover

Seit anderthalb Jahren hatten sich Aktive aus den drei friedenspolitischen Fachverbänden Bundesausschuss Friedensratschlag, Kooperation für den Frieden und Plattform Zivile Konfliktbearbeitung regelmäßig mit VertreterInnen des Verbands Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) zusammen gesetzt, um die jeweiligen Standpunkte und Einschätzungen zu Afghanistan auszutauschen bzw. zu verstehen und auszuloten, welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede es dabei gibt.

pax christi fordert Freilassung von palästinensischem Menschenrechtsverteidiger

Gewaltloser Widerstand Thema bei pax christi-Tagung

Die Hoffnung auf Wandel, Demokratisierung und Überwindung von Repression, die Ägypten und Tunesien erfasst hat, zeigt sich auch in Palästina. In den letzten Wochen ging es bei den wöchentlichen Demonstrationen in den Dörfern entlang der Sperranlage in der von Israel besetzten Westbank, neben dem Protest gegen Mauer und Siedlungen, auch um die Solidarität mit den Demonstrierenden auf dem Tahrir Platz in Kairo.

Friedensbildung an Schulen stärken – den Einfluss der Bundeswehr zurückdrängen!

pax christi beteiligt sich am Projekt der evangelischen Partnerorganisationen

Durch Friedensbildung an Schulen kann der Blick der Jugendlichen für Fragen von Krieg und Frieden geschärft, ihr Urteilsvermögen gefördert und ihnen Handlungskompetenzen vermittelt werden. Durch eine bundesweite Initiative von Friedensverbänden, kirchlichen Akteuren und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft soll Friedensbildung an Schulen gestärkt und der Einfluss der Bundeswehr in den Schulen zurückgedrängt werden.

Bundeswehr und Schule – Selbstverständnis, friedenstheologische und friedensethische Herausforderungen

Impulsreferat von Ulrich Frey bei der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD am 24.1.2011 in Hannover

Seit 1958 informieren Jugendoffiziere der Bundeswehr auch im Bildungsbereich über Sicherheitspolitik und Streitkräfte. Aber erst 2008 wurde die erste Kooperationsvereinbarung mit einem Kultusministerium geschlossen. Mittlerweile hat die Bundeswehr in acht der sechzehn Bundesländer Kooperationsvereinbarungen mit den Kultus- und Bildungsministerien abgeschlossen. Dieses systematische Vorgehen wirft kritische Fragen zur Bundeswehr als staatlich organisierter Bildungsträgerin und zur Aktion bzw. Reaktion von Bildungsträgern im Bereich der Kirchen und der Zivilgesellschaft auf.

Verhandlungen in Afghanistan – Die realistischere Alternative

Neues Infoblatt des Bund für Soziale Verteidigung belegt Alternative zum Bürgerkrieg in Afghanistan (25. 01. 2011)

Mehr Fantasie für den Frieden – Verhandlungen jetzt
„Bundesregierung und NATO müssen sich jetzt entscheiden, ob sie an der Vorbereitung eines Friedensprozesses in und um Afghanistan mitwirken oder weiterhin den Bürgerkrieg vorbereiten wollen.“ Mit dieser Forderung zum Umdenken endet das neue Infoblatt des Bundes für Soziale Verteidigung (BSV). Auf vier Seiten stellt Otmar Steinbicker knapp und verständlich die Chancen für Friedensverhandlungen in Afghanistan vor und widerlegt die Mär von den verhandlungsunfähigen Taliban.

Keine Gewöhnung an Gewalt. Den Krieg beenden.

Erklärung des Präsidenten der deutschen Sektion von pax christi zur Afghanistan-Abstimmung im Deutschen Bundestag

Anlässlich der bevorstehenden Beratungen zur Verlängerung des Afghanistan-Mandats fordert der Präsident der deutschen Sektion von pax christi Heinz Josef Algermissen, Bischof von Fulda, die Bundesregierung auf, den sofortigen Beginn des Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan einzuleiten und das deutsche Engagement in Afghanistan konsequent zivil auszurichten.

Call for Inspiration für den IDEEN-RAUM

Ein Labor für kreative Präsentationen von Ideen, Konzepten und Projekten der Zivilen Konfliktbearbeitung – Evangelische Akademie Bad Boll, 27. März 2011

Politische Botschaften kreativ verpacken, Konfliktbearbeitung mit Medieneinsatz gestalten, Zielgruppen direkt ansprechen: Es gibt viele Möglichkeiten um Öffentlichkeit herzustellen. Zivile Konfliktbearbeitug braucht Öffentlichkeit, um wirken zu können. Und genau dies geschieht auf vielen verschiedenen Ebenen jeden Tag, z.B. in der Projektarbeit.

Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) kritisiert Bundesregierung

Noch immer keine amtlichen Zahlen zu Rüstungsexporten 2009

Presseerklärung der GKKE, 13. Dezember 2010:

"Weder die Bundesregierung noch das Generalsekretariat des Europäischen Rates haben die Zahlen und Werte über Rüstungsexportgenehmigungen in 2009 zur Verfügung gestellt. Damit sei ein vorläufiger Höhepunkt an fehlender Information, Transparenz und mangelnder Beteiligung im sensiblen Feld der Rüstungsexportpolitik erreicht, so die GKKE bei der Vorstellung ihres 14. Rüstungsexportberichtes heute in Berlin.

"Friedensethik an Schulen auf dem Hintergrund der Kooperationsvereinbarung von Bundeswehr und Kultusministerium"

Text eines Vortrags von Ulrich Frey vor dem Konvent der Friedensbeauftragten und KDV-Beistände am 20.11.2010 in Stuttgart

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und das Wehrbereichskommando IV – Süddeutschland – der Bundeswehr haben am 4.12.2009 eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die wie die anderen inzwischen vorliegenden Vereinbarungen einer institutionellen und tiefgreifenden Zusammenarbeit mit der Bundeswehr im Bildungsbereich zunehmend kritische Reaktionen bei zivilgesellschaftlichen Gruppen und auch Kirchen ausgelöst haben.

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